3-Punkte-Tag

1. Präsident Trump und die Medien

Es lohnt nicht, sich über das relative Schweigen der Mainstreammedien angesichts der Ereignisse im Iran aufzuregen. Anti-Trump-Hetze ist bei ihnen immer angesagt, daher ist Grönland zur Zeit Thema Nummer 1 im öffentlich-rechtilichen Fernsehen. Das wird sich aber schnell ändern. Nämlich sobald Trump im Iran eingreift und der Bevölkerung zur Hilfe kommt. Dann allerdings werden die links-woken Medien ein kleines Problem haben: Sie müssen sich entscheiden, ob sie die Mullahs verteidigen und gegen Trumps Einmischung wettern oder, da sie niemals auf der Seite Trumps stehen werden, die Revolution im Iran weiterhin verschweigen, was aber zu einem Konflikt mit den freien Medien führen wird, zu denen dann selbst alte und treue Tagesschau-Gucker wechseln werden.

Der Schulterschluss auf den Straßen und in weiten Teilen der deutschen Politik von Links-Woke mit den Steinzeit-Islamisten wird von der Bevölkerung bestraft werden, sollte er nun auch medial betrieben werden. „RT.DE” macht es bereits vor: Dort wird Trump als Provokateur des iranischen Aufstandes geframt. Die armen Sicherheitskräfte der Mullahs werden laut „RT.DE” von bösen aufständischen Agenten aus dem Hinterhalt erschossen und in Wahrheit nähmen die Massenproteste längst ab. Die wirtschaftliche Not, die als Ursache für die Proteste genannt werden, sei gezielt vom Westen insbesondere von Trump durch die Sanktionen verursacht worden. Es gilt also wieder der Grundsatz: Egal was Trump macht, er ist immer Schuld. Aber kein vernünftiger Mensch liest solche irren Verschwörungstheorien, da jedem klar ist, wie „RT.DE“ die Wahrheit verbiegt (was aber dennoch kein Grund ist, „RT.DE” zu verbieten). Falls nun also unsere Hauptmedien ins selbe Horn stoßen werden, bedeutet es das definitive Ende der Beachtung und des Vertrauens der Bevölkerung. Man kann nur hoffen, dass es genauso geschehen wird. Nun, wir werden sehen.

Angesichts dieser großen und tatsächlich weltbewegenden Themen, sind meine persönlichen Glücksmomente winzig und nicht der Rede wert. Trotzdem sind sie es, die Freude in mein Leben bringen.

2. Ein weiteres Internet-Radio

„Einkommensausfallmäßig” gibt es bekanntlich eine persönliche Ausgabensperre. Der Grund für die folgende gestrige Lieferung (siehe Foto, drauf klicken = größer) dieses tollen Teils ist einfach der, dass es bereits weit vor der Konsumsperre geordert worden war. Das mal nur zur Entschuldigung erwähnt und zur Gewissensberuhigung. Immerhin 66 Euro, nicht gerade billig. Die beiden Fernbedienungen liegen übrigens nur wegen des Fotos nebeneinander, normal befinden sie sich an unterschiedlichen Orten (eine beim Radio, die andere im unteren Boxenfach).

TV am Bett hasse ich wie die Pest. Immer schon und von Kindesbeinen an. Aber Radio höre ich meistens kurz vor dem Einschlafen (mit Zeitschaltung). Das war mir nun zu umständlich. Entweder muss ich dazu „Mata Hari” per Bluetooth mit dem Nur-Lautsprecher koppeln oder ungeliebte Sender des analogen Radios hören, da es leider kaum Empfang hat. Also gönnte ich mir neben dem Küchenradio ein zweites Internet-Radio. Im Prinzip funktionieren beide gleich, nur das am Bett ist kleiner. Daher sind die Bedienknöpfe auch fummelig klein. 1. Um die Sleep-Funktion zu nutzen, muss ich 5 mal klicken und einen Knopf drehen. Das ist unkomfortabel. 2. Höre ich nur eine Stunde lang Radio, so werden 23 Stunden am Tag dennoch 0,6 Watt Standby-Strom verbraucht. Muss das sein? Es ist zwar nur sehr wenig, doch in der Menge vieler kleiner Geräte schon kostenmäßig spürbar. Das sind also zwei Gründe, weswegen ich neben der LED-Lichtleiste auch dem Radio einen eigenen Countdownschalter spendiert habe. Er funktioniert perfekt, da sämtliche Einstellungen des Radios auch ohne Strom gespeichert bleiben. Radio und externer Sleep-Schalter sind sooo angenehm, dass sie mich „die große Weltlage” vergessen machen und mich meine Freude über die kleinen Dinge des Alltags genießen lassen.

3. Arbeit hilft für einen klaren Kopf

Heute (nachher) werde ich jemandem dabei helfen, eine komplette Küche abzubauen und für den Sperrmüll an die Straße zu verfrachten. In den nächsten Tagen werde ich ebenfalls bei der Renovierung eingebunden sein, sodass es hier im Tagebuch zu leichten Unregelmäßigkeiten kommen kann. Gerade solche persönlichen Arbeiten lenken kolossal vom Weltgeschehen ab, wenn ich das mal so sagen darf. Ich persönlich kann die Welt nicht verändern. Den ganzen Tag lang könnte ich angesichts der Bilder und der manipulativen Hetze im TV heulen, wüten und schier verzweifeln, doch dadurch würden weder das Klima, noch die Welt gerettet werden. Aber mich selber kann ich beeinflussen, indem ich mir zum Beispiel die schlimmen öffentlich-rechtlichen Medien nicht antue und eben, wie gesagt, durch Arbeit und durch die kleinen Freuden des Lebens mein selbiges genieße. Wenn ich deswegen dann etwas ausgeglichener werde, steckt das vielleicht andere Menschen in meinem Umfeld an, die dies wiederum genauso weitergeben. Und wenn solche Ketten immer länger werden, wird der links-woke Irrsinn am Ende nicht mehr beachtet und wir alle können seelisch genesen.

So etwas wünsche ich dir heute. Rege dich bitte nicht über den medialen Wahnsinn auf, so schlimm er auch ist, denn das wollen „sie” nur, sie wollen, dass du dich aufregst und dann in ihrem Sinne denkst und schlussendlich auch handelst.

Glückliches Grönland

Mein Gott, wäre ich gerne Grönländer. Nicht nur dass ich mich als zukünftiger US-Bürger sehr wohl fühlen würde, nein, auch ein Deal mit Donald Trump könnte für jeden der 50.000 Grönländer ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Nun denn, ich bin Deutscher und leider gezwungen, mit meinem Land unterzugehen. Ob sich vielleicht noch eine Grönländerin zum Heiraten fände? Ich mag aber keinen Lebertran und kein Walfisch. Mit der Kohle von Trump könnte man vielleicht Käse herstellen und dafür in Grönland einen Milchvieh-Hof aufmachen. Allerdings hatten das schon die Wikinger vergeblich versucht. Und auf Langstrecken-Luisa zu vertrauen für einen möglichen Futterpflanzenanbau nach der Klimaerwärmung, das wäre mir dann doch zu unsicher.

11:30 Uhr, hatte bis jetzt zu tun und geh nu‘ ins Bettchen. Vielleicht träume ich ja von den vielen, schönen, neuen Möglichkeiten für die glücklichen Grönländer.

Wetterwandel

Tschüssi Winter! Vorerst jedenfalls. Hier am Niederrhein steigen schon die Temperaturen. Es ist noch Nacht und wird wärmer und wärmer – und regnet. Heute Mittag werden schon 6 Grad erwartet, ab Dienstag soll es hier zweistellig plus werden. Frühling ist das allerdings noch nicht so ganz, denn „Wetter-Online” prognostiziert über eine Woche lang Regen fast ohne Unterlass bei Temperaturen von um die 10 Grad.

Mir ist aus den Fenstern im Küchenerker dieser Anblick des Elends, der sterbenden Schneelandschaft, zuwider, davon kriegt man höchstens Depressionen, also ziehe ich tagsüber maximal ein Rollo hoch wegen des Tageslichts.

Wobei mir gerade beim Schreiben des Begriffs „Wandel” und „Wetter” meine uralte Webseite „Wandelmond.de” in den Sinn kam. Habe sie mal eben eingetippt und sieh an – sie existiert tatsächlich immer noch. Seit nunmehr 25 Jahren besteht sie aus einem einzigen animierten Gif (Bild). Diese alte Webseite hatte ich komplett vergessen. Boah, daran sieht man, wie doch die Zeit voranschreitet.

Geh auch du heute bloß nicht unter. Es dauert aber wohl, eh der Regen übers ganze Land hinweg zieht. Schneebälle sind jedenfalls nicht mehr angesagt, das Nassmachen ist die neue Mode. Hoffentlich bist du nicht wie ich wasserscheu*, falls doch, verkrieche dich am Besten 24/7 ins Trockene.

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* Nur zur Info: Wasserscheu heiß nicht, dass ich nicht schwimmen könnte. Kann ich sogar gut 🙂 (Frei, Fahrten, Jugend, DLRG-Grundschein – war Schulunterricht im Sport, haben alle Mitschüler im Alter zwischen 12 und 14 Jahren trainiert und die Prüfungen erfolgreich abgelegt. Danach von Muttern die Abzeichen auf die Badehose nähen lassen und stolz wie Oskar ab in den Baggersee).

Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein

Die links-woke Politik ist dermaßen dumm (warum so deftig ausgedrückt, das erkläre ich nun), dass ihre Betreiber nicht merken, heute jene Zensurgesetze zu beschließen, mit denen sie morgen selber zensiert werden.

Einmal völlig losgelöst von den eigenen politischen Einstellungen, muss doch „eigentlich” jeder Mensch erkennen, dass alles, was gegen die Opposition und gegen die gerade vorherrschende Meinung an Werkzeugen in Stellung gebracht wird, dermaßen schwammig definiert und formuliert ist, dass es genauso gegen die eigene Politik verwendet werden kann.

Wenn Frau von der Leyen von „Informationsmanipulation” spricht, der es entgegenzuwirken gilt, müsste die ARD und das ZDF täglich Besuch vom Staatsschutz bekommen, so viel wird bei ihnen mittlerweile gefälscht, indoktriniert und betrogen. Begonnen bei „zufälligen Straßenumfragen”, bei denen sich unter näherer Betrachtung die Passanten als Politiker, „Aktivisten” oder NGO-Mitarbeiter herausstellen, über „Hass und Hetze” in den Kommentaren der Nachrichtensendungen bis hin zu der einseitigen Auswahl der Gäste und des Publikums von Talk- und Unterhaltungssendungen. Gar nicht erst beginnen möchte ich bei der Kunst und Kultur. Man findet in der „Informationsmanipulation” der Öffentlich-Rechtlichen keinen Anfang und kein Ende mehr. All dies kann von einer Regierung, die um 180 Grad der jetzigen entgegensteht, mit den identischen Zensur-Werkzeugen der heutigen Regierung abgestraft bzw. verboten werden. Man tauscht einfach nur die Köpfe der NGOs aus und ändert deren Ausrichtung („wes Brot ich ess, des Lied ich sing”), schon steht eine Armee bereit, die in die entgegengesetzte Richtung marschiert. Europaweit, so sich denn die Politik der EU ebenfalls einmal verändert. Und dass sie es tut, ist so sicher wie das Amen in der Kirche, denn eines ist gewiss und immerdar: Die Veränderung.

Genau darin liegt die ungeheure Dummheit der heutigen Politik begründet: Sie liefert ihren Gegnern das Werkzeug, mit dem jemand mit bösen Absichten in der Zukunft tatsächlich die Demokratie abschaffen kann.

Es ist das alte Lied, das in allen Lebensbereichen von Anbeginn der Menschheit gesungen wird. Wenn du eine Waffe in die Hand nimmst, musst du mit ihr umgehen können, um zu verhindern, dass diese Waffe gegen dich verwendet wird. Wenn du eine Armee aufrüstest, musst du bereit und fähig für einen Krieg mit Millionen eigener Opfer und Zerstörung des eigenen Landes sein, denn andernfalls verlierst du ihn. Wer ein fremdes Land mit Waffen hochrüstet, kann niemals ausschließen, dass dieses Land in Zukunft mit den gelieferten eigenen Waffen gegen einen selber droht oder sogar Krieg führen wird. Dasselbe gilt für die Waffen oder das Werkzeug gegen die Meinungsvielfalt.

Der Hochmut, der ausschließt, es könnte einem durch das eigene Tun selber an den Kragen gehen, ist Teil der Dummheit links-woker aber ebenfalls der Dummheit konservativ-rechter Politik der Gegenwart. Ideologie und Moral gehören in die Kirche oder in die Kneipe aber nicht in die Politik.

Impfen gegen freie Gedanken der Bevölkerung

Es ist ein längerer Text geworden, den uns Sofia Taxidis bei „Tichys Einblick” präsentiert, und er ist auch ungeeignet, um eben schnell zwischen zwei Schluck Kaffee abgefrühstückt zu werden, doch er schlägt ein wie der Schmiedehammer auf den Amboss: Bäng! Bäng! Bäng! Ein Schlag folgt dem anderen. Dabei erfindet die Autorin keinen Artikel, schreibt keinen Roman, keinen Thriller, in dem es blitzend, krachend und explodierend zur Sache geht, sondern sie trägt in einer Fleißarbeit lediglich zusammen, was die Regierungspartei CDU gegen die freie Meinung der Bürger bereits alles ins Feld gezogen hat.

Quasi der Oberhammer für mich ist das Zitat der Frau van der Leyen, das ich weder kannte, noch jemals für möglich hielt. Es hätte eins-zu-eins aus George Orwells Roman „1984” stammen können:

Stellen Sie sich Informationsmanipulation wie ein Virus vor. Anstatt eine Infektion zu behandeln, sobald sie sich festgesetzt hat – also das spätere Entlarven – ist es besser, zu impfen, sodass unser Körper vorab geschützt ist. Prebunking* folgt demselben Ansatz. (…) Untersuchungen haben gezeigt, dass Prebunking* erfolgreicher ist als Debunking*. Kurz gesagt: Vorbeugung ist besser als Heilung.”

 

* Debunking und Prebunking beschreiben Methoden, eine falsche Meinung zu löschen
bzw. sie bereits im Vorfeld zu erkennen und gar nicht erst zuzulassen.
Hier gibt es eine ausführliche Begriffserklärung.

 

Nochmal, Frau Taxidis‘ Artikel ist umfangreich, ja, aber kolossal wichtig. Nimm dir für seine Lektüre ein klein wenig Zeit.

Die Neujahrsansprache des Papstes

Das rückständige Deutschland mal wieder: Während Papst Leo XIV in seiner Neujahrsansprache (hier komplett im Wortlaut) die fortschreitende Einschränkung der Meinungsfreiheit beklagt hin zu einer „neuen Sprache mit orwellschem Beigeschmack, die in ihrem Bestreben, immer inklusiver zu sein, darin mündet, diejenigen auszuschließen, die sich nicht den Ideologien anpassen, von denen sie beseelt ist”, verwandeln die deutschen Kirchen sich in links-woke NGOs, denen die Gläubigen in Scharen davonlaufen. Natürlich berichten die öffentlich-rechtlichen Medien NICHT über den Inhalt der päpstlichen Ansprache. Zumal Papst Leo sich darin auch entschieden gegen Krieg und für den Schutz des ungeborenen Lebens ausspricht, was die woken Damen und Herren „Journalisten” der öffentlich-rechtlichen Anstalten bekanntlich beides partout nicht leiden können. Nun, wenn die Kirchen schweigen und gegensätzlich handeln und ARD und ZDF ebenfalls die päpstliche Botschaft bis zur Unsichtbarkeit verstecken, wie soll der gemeine gläubige Bürger je davon erfahren? Es dauert also wieder sehr lange, bis die Botschaft des Papstes tröpfchenweise zu jedem durchgesickert ist.

Mittelmaß

Habe die Netflix-Crime-Serie „His & Hers” angesehen und gebe ihr 5 bis 6 Bewertungs-Punkte. Nicht Fisch, noch Fleisch, doch es gibt viel Schlimmeres und ebenfalls Besseres – alles (Story, Schauspiel, Regie) befindet sich in einer qualitativen Mitte.

Von Beginn an wird dem Zuschauer die Fährte zu einer bestimmten Person gelegt – aber da einem von Beginn an eben diese Richtung aufgedrängt wird, war genauso klar, dass es nicht so geschieht, sondern kurz vor Schluss eine überraschende Wende eintreten wird. Man benötigt kein besonderes detektivisches Gespür und kann sich von den darstellerischen Leistungen getrost unterhalten lassen ohne nachzudenken. Eine Serie zum Zeit-Totschlagen oder etwas für die Arbeit. Viel mehr bleibt von „His & Hers” leider nicht in Erinnerung, würde ich sagen.

Und irgendwie kann eigentlich auch niemand wirklich etwas dafür, denn alle machen einen anständigen Job. Es fehlt der Serie einfach das gewisse Etwas, damit sie aus dem Einheitsbrei der Crime-Serien herausragt. Das Dilemma dieses Genres ist bekanntlich das Publikum, da es geradezu nach diesen Themen lechzt und täglich Neues verlangt. Wie verrückt sollen da dann noch die Geschichten erzählt werden? Was wurde nicht bereits so oder so ähnlich geschrieben, verfilmt oder als Hörbuch vertont? Alles gibt es bereits, die Geschichten lassen sich nur noch in den Irrsinn treiben – aber zu viel des Absurden wird genauso schnell zum Flop. Man merkt der Serie ihre Routine an. Ein durchaus professionelles Abspulen eines Drehbuchs, das allerdings selber nicht daran glaubt, was es von den Darstellern und vom Publikum einfordert.

Gerade bemerke ich, dass dies schon wieder ziemlich negative Worte sind. Statler & Waldorf grüßen im Hintergrund. Dabei lag nichts Negatives in meiner Absicht, denn immerhin hatte ich die Serie auch nicht vorzeitig abgebrochen. Meine Kritik soll weder positiv, noch negativ sein, sondern ein reines Mittelmaß. Eine mittelmäßige Serie, die mittelmäßig unterhält an einem mittelmäßigen Samstag im mittelmäßigen Winter. Und Mittelmaß ist dann mal gar nicht das Schlechteste, nicht wahr?

Der Drosselung beim Download entgegenwirken

Da guck mal einer an. Wenn man trotz Flatrate zu viel im Internet herunterlädt, drosselt die Telekom die Downloadgeschwindigkeit. Darüber schrieb ich schon mal, doch so auffallend wie jetzt, geschah es noch nie.

Gestern waren es ausnahmsweise mal über 50 GB, die ich herunterlud. Alles verlief problemlos mit um die 100 Mbit (mehr ließen die Server nicht zu, obwohl es bis zu 250 Mbit gereicht hätte). Heute bei nur 5 GB dann schleichend langsam in 10 % der Geschwindigkeit von gestern. Da ich aber wusste, an was es lag, holte ich mir vom Router einfach eine neue IP-Adresse (das sollte man sowieso oft tun, je nachdem, wie man sich im Netz bewegt). Schwupps, der Download lag danach sofort wieder bei 100 Mbit und war in Minutenschnelle fertig.

Also merke: Bevor du bei Schwierigkeiten mit dem Download anfängst, nach etlichen möglichen Ursachen aufwendig zu suchen, wähle als erste Maßnahme die Zuteilung einer neuen IP-Adresse. Das geschieht bei jedem Router mit zwei, drei Mausklicks und ist in wenigen Sekunden erledigt.

Vor der eigenen Haustür kehren

Bis gestern noch Verschwörungstheorie und wie mir andauernd gesagt wird: „Damit übertreibst du aber, Georg, niemand möchte die Presse- und Meinungsfreiheit abschaffen”.

Daniel Günther redet sich in Rage und fordert öffentlich die Zensur und das Verbot kritischer Medien, Kontrolle über das Gesagte in den sozialen Medien und Stärkung (Finanzierung) von noch mehr „NGOs” („Faktenfinder” etc.), da ansonsten die Bevölkerung von falschen Meinungen vollends infiltriert werde. Er hat Angst vor dem eigenen Volk. Von den Grünen und Linken ist man so etwas ja gewohnt, doch Herr Günther ist Ministerpräsident in Kiel und ein CDU-Chef (Link, „Tichys” | Link „NiUS”) | und nochmals Link „Tichys”).

Liebe CDU-Mitglieder, mit solchen Überwachungsfantasien eines Ein-Parteien-Staates macht ihr der Demokratie, die ihr in jedem zweiten Satz doch angeblich schützen wollt, endgültig den Garaus. Es kann natürlich sein, dass ihr genau das wollt, Hauptsache Posten, Karriere und Macht, das will ich allerdings nicht glauben. Also sorgt bitte dafür, dass ihr solche Verfassungsfeinde in euren eigenen Reihen loswerdet, so wie ihr das von anderen Parteien auch und zurecht erwartet.

Die richtigen Fragen stellen

Rika stellt die interessanteste Frage überhaupt, die man sich angesichts des Berliner Terrors dieser Tage stellen kann, finde ich: „Was wäre los, wenn es nicht nur ein paar Berliner Stadtviertel und ca. 100000 Bewohner beträfe, sondern nahezu flächendeckend die ganze Bundesrepublik?”

Zum einen möchte ich in dem Fall absolut nicht in der Haut der Links-Terroristen stecken, denn würde man von ihnen erfahren, bräche sicher so etwas wie eine Lynchjustiz aus. Es könnte ganz schön knifflig werden für ihr Leib und Leben. Zum anderen würden sich aber wohl sämtliche Unterstützer der woken und links-grünen Ideologie schnell verstecken und mucksmäuschenstill bleiben. Sicher nicht wenige von ihnen (viel mehr als man wahrscheinlich heute vermutet) würden ihr Gerede um 180 Grad wenden, um mit Vehemenz ihrer Wut Ausdruck zu verleihen.

Aber auch geleugnet würde diese Tat werden. Statt den Links-Terroristen, würde ganz schnell versucht werden, Putin oder anderen diffusen fremden Mächten im Sinne einer „False Flag” die Schuld in die Schuhe zu schieben. Wobei das dann wohl eher im Nachhinein geschähe, wenn der Strom wieder vorhanden ist, da beim akuten Stromausfall ja keiner die Fake-News von ARD und ZDF empfangen könnte. Tja, und sterben würden sicher auch etliche Menschen. In Berlin starben zwei – erstellt man eine zynische Hochrechnung auf alle Einwohner des Landes, dann läge man bereits bei knapp 170. Rein rechnerisch, es könnte auch leicht das 10fache oder 100fache werden.

Würde es das Ende linker Politik bedeuten? Da bin ich nicht sicher. Für den Augenblick sicher ja, doch das Vergessen ist in Deutschland epidemisch. Nach diversen Umdeutungen und Relativierungen in den Mainstreammedien könnte es sogar geradezu eine Befeuerung linker Politik nach sich ziehen. Im Sinne vom Nachgeben und den „Klima-Aktivisten” recht geben, nämlich dass die eigentlich Schuldigen „am kaputten System” im Grunde der Kapitalismus, die ausbeutende Industrie und (natürlich) die Rechten sind. Das könnte ich mir zumindest gut vorstellen. So absurd es erscheinen mag, denke einfach mal daran, was heute alles so geschieht aber noch vor wenigen Jahren als unvorstellbar galt.

Wenn vier Tage lang in ganz Deutschland Stromausfall herrschen sollte, wäre einfach alles möglich, glaube ich. Deshalb finde ich Rikas Frage auch so ungeheuer interessant.