Verschlafen

Huch, verschlafen! 7 Uhr erst wach geworden. Der Wecker stand aber auf 6 Uhr. Wer es noch nicht weiß, meine Wenigkeit ist ein Frühaufsteher, wobei es keinen Unterschied macht, dass die eigene simple Existenz um 12 Stunden zeitversetzt zu blühen beginnt. Also 19 Uhr warꞌs. Direkt nach der Morgenhygiene (welch ein nett-neutraler Begriff für grummelnd ins Bad zu stolpern, hier und da anzuecken, „Aua“ fluchend und mit allerlei Ausdünstungen das Raumklima kontaminierend. Methan, sehr schlecht für die CO2-Bilanz des heutigen Tages) warten schon 4 Aufträge des Arbeitgebers, die noch vor der eigentlichen Arbeit erledigt sein wollen. Jetzt ist somit keine Zeit fürs Tagebuch. Bis heute Abend (morgen früh) dann in alter Frische, gehab dich wohl.

Frei nach Galileo: Und sie dampft doch

Dank Günter, der den entscheidenden Gedanken hatte, ist das Problem mit der mysteriösen Erkennung des Verdampfers gelöst. Im Bild unter diesem Eintrag zu sehen. Mein laienhafter Erklärungsversuch mit der Umpolung ist mir im Nachhinein ziemlich peinlich. Am liebsten würde ich den löschen, doch nein, auch bekloppte Gedanken waren Teil des Ganzen.

Nun zur Lösung:

Der Akkuträger, die „Batpack“-Dampfe, erkennt einen passenden Verdampfer anhand seines Widerstands. Zwar hatte ich vergeblich Verdampfer von 0,5 bis 1,5 Ohm ausprobiert, doch da sie schon länger ungenutzt in der Schublade lagen und ehemals häufig gedampft wurden, ist es möglich, dass der Widerstand derjenigen von 0,5 Ohm zumindest am Beginn deutlich höher ausfällt. 0,5 ist nämlich die Lösung. Nach Günters Tipp versuchte ich nur spaßeshalber zwei Verdampfer mit 0,3-Ohm-Fertigköpfen aus und siehe da, keine Fehlermeldung am Akkuträger. Gedampft hatten sie natürlich nicht, denn ihre Coils sind für 40 bzw. 60 Watt ausgelegt. Aber die LED blinkte nicht.

Also wickelte ich den Mini-Dvarw auf ungefähr 0,3 Ohm, blieb aber bei meiner winzigen Wicklung, nahm halt nur dicken Edelstahl. Das funktionierte auf Anhieb. Und was soll ich sagen?, auch Geschmack und Dampfverhalten entsprechen tatsächlich exakt der vorherigen Kanthaldrahtwicklung von 1,4 Ohm. Das überrascht mich schon sehr, hätte ich so nie für möglich gehalten.

Ergebnis: Der „BatPack“ dampft mit dem Mini-Dvarw genau wie anfangs erhofft. Nur halt, statt mit den neuen Akkus, mit zwei gewöhnlichen AA-Eneloop-Akkus. Es ist ein Winzling, was gar nicht so richtig auf dem Foto rüber kommt. Vergleichbar am Besten mit dem „Amnis 2“, rechts auf dem Bild. Links nur als Größenbeispiel die schwere „eVic-VTC Mini“. Der „Amnis 2“ hingegen hat einen fest verbauten Akku, den man nach seinem natürlichen Ende mitsamt dem Akkuträger entsorgen muss (den „Amnis 2“ bekommt man nur schwer geöffnet und wieder zusammengebaut, die „Dampf-Diane“ hatte das mal in einem Video gezeigt, geschweige, dass man einen günstigen passenden Akku findet, und vom Einlöten will ich gar nicht erst reden, das funktionierte ja nicht mal bei der größeren Pfeife „F30“ seinerzeit). Mit dem „BatPack“ hat man dieses Problem nicht. Ideal ist diese Kombination übrigens auch zur Notversorgung, da herkömmliche AA-Batterien auch wunderbar in dem Gerät funktionieren.

Jetzt werde ich erst mal die Kapazität der schon etwas älteren Akkus testen. Dazu kann ich noch nichts sagen. Aber ist das nicht wunderbar! Ich freue mich riesig und sage Günter nochmals ein ganz herzliches Dankeschön.

Wie immer klick aufs Bild = Großansicht:

Ohrtipp: "99 Prozent"

Langsam wachen immer mehr Menschen auf und in der Kultur regt sich zaghaft Widerstand gegen die Corona-Hysterie. So auch der witzige Song von „Enter Tainy“ (kannte ich bisher nicht) „99 Prozent“ – nein, nicht Luftballons, sondern Prozent 😉

Okay, ist nicht meine Musik, ganz und gar nicht, aber Viele mögen sie. Wobei der Song zum Ende hin mit Einsetzen der Gitarre sogar für meine Ohren gut klingt. Der Text entlarvt gerade in seiner Schlichtheit das Corona-Narrativ ziemlich lustig und eindeutig.

Gefunden übrigens bei Eugen Zentner, den ich seit einigen Wochen fest in den „Good Vibrations“ auf dieser Seite verlinkt habe.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=A-uyCVhYjLY]

Ein Mal zur Ukraine, das war's dann aber auch

Nur mal so nebenbei erklärt: Ich kleiner Georg habe keine „Meinung“ zum Ukraine-Konflikt, weil ich absolut keine Ahnung von der Materie habe. Weder die Ukraine, noch Russland kenne ich. Ich könnte mich zwar ziemlich billig einreihen in die philosophierende Runde all jener, vor allen Dingen der Medien, deren Journalisten ebenso nicht den Schimmer einer Ahnung der komplexen Zusammenhänge haben, doch wozu?

Heute ist das Nichtfunktionieren der Bundeswehr plötzlich Tagesthema. Mein lieber Scholli, ich bin so heilfroh darüber, dass Deutschland militärisch unbedeutend ist wie niemals zuvor, denn was wäre denn, wenn wir über eine schlagkräftige Bundeswehr verfügen würden? Diese dummen Nasen in Berlin hätten dann die Befehls- bzw. Verfügungsgewalt darüber. Gott bewahre! Sie spalten das Land, kriegen nicht einmal im eigenen Land die Coronaauswüchse geregelt aber sollen die Armee in andere Länder schicken, um Politik zu machen? Um welche Politik denn?

Natürlich finde ich den russischen Einmarsch schlimm, Krieg ist immer schlimm, und es gibt jetzt auch kein Aber, ich relativiere nichts. Dass ich das überhaupt erwähnen muss, quasi als Disclaimer (es wird von fast allen Normalmenschen momentan erwartet, sich eindeutig gegen Putin zu positionieren, andernfalls gibtꞌs Sanktionen oder man wird ausgeschimpft und gemobbt – ganz ähnlich übrigens wie bei Corona), dieses Spiel mache ich nicht mit. Ich weiß nicht, wer böse und wer gut ist. Keine Ahnung. Von daher weigert sich mein Inneres Ich, sich auf irgendeine Seite zu schlagen. Dieter Nuhr: „Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten.“ Genau daran halte ich mich.