Übergangszeit

Die derzeitige wettertechnische Übergangszeit ist lästig: der Abend streicht noch mild über die Haut. Gefütterter Parka, Pullover und Wollmütze führten auf dem Rad oder zu Fuß unweigerlich zum Schwitzen. Die Nacht hingegen ist frühjahrsfrisch, wäre ich dann vom Abend noch verschwitzt, ich fröre um so mehr. Am frühen Morgen kommt der Winter zurück und der warme Parka wird bis unterm Hals dicht und zugezogen. Das alles lässt sich durch an- und ausziehen der Kleidung leicht regeln. Schwieriger wirdꞌs bei den Hosen, denn ich bin unmotiviert, draußen die Skihose auszuziehen, um eine lange Leggins für darunter anzuziehen. An den Beinen wird zum Morgen hin lieber ein bisschen gekühlt.

Ach, das findest du zu uninteressant? Lieber mehr Corona, Russland, Serien, Filme oder E-Dampf-Kram? Letzteres funktioniert ohne irgendwelche Probleme, auf die ich eventuell aufmerksam machen könnte, reibungslos, und alles übrige findet in my life und in meiner Gedankenwelt gerade einfach nicht statt. Dazu müsste ich also etwas erfinden, was wiederum für ein Tagebuch ziemlich unseriös wäre – oder sogar böse, wobei ich dann nämlich beim Nachstellen der Handlungen aus dem gestrigen Film-Tipp angelangt wäre, doch so berechnend wie die Frau möchte ich absolut nicht sein.

Tu’s mir somit gleich und genieße den frühlingshaften Spätnachmittag und den frühen Abend am Besten innerlich leer mit genüsslichem „Sitzen & Sinnen„.