
Wer sich im Star-Trek-Universum einigermaßen auskennt, weiß von den Schwierigkeiten der Pilotfolge aus den 1960er Jahren. Zusammengefasst wurden sie später in einer Doppelfolge namens „The Cage“ gezeigt. Und zwar geht es um Captain Pike, der noch vor Captain Kirk die Enterprise befehligte und der erstmals mit einem weiblichen (war 1965 undenkbar) Ersten Offizier auf 5-Jahres-Mission ging. Man weiß deshalb nun von Anfang an um das Schicksal von Captain Pike, was zudem in der wirklich schlimmen und dummen Serie „Star Trek – Discovery“ ebenfalls thematisiert wird. Doch „Star Trek – SNW“ spielt weit vor dieser Zeit. Gewissermaßen handelt es sich um die eigentliche originalgetreue Serie, so wie sie von ihrem Schöpfer, Gene Roddenberry, geplant gewesen war. William Shatner alias Capt. Kirk war seinerzeit nur ein Kompromiss zwischen Roddenberry und Paramount gewesen.
Bereits in der Pilot-Episode freute sich mein altes Star-Trek-Herz, als es darum ging, einer zerstrittenen Zivilisation den Frieden näher zu bringen. Keine Sorge, ich verrate jetzt nicht mehr. Es ist nämlich eine pazifistische Version von Star Trek, so wie sie Roddenberry im Sinn gehabt hatte. Endlich kehren alle Protagonisten zu ihren Ursprüngen zurück. Wie sagte die Oma immer? „Das ich das noch erleben darf“ 😉
Diese neue Serie erhielt bei „Rotten Tomatoes“ sogar 100 % positive Kritiken, was zeigt, dass es nicht nur mir so geht mit der riesigen Freude. Auch soll der Episoden-Charakter wieder in den Vordergrund gestellt werden, was eine wunderbare Reise verspricht, auf der wir viele neue Aliens, Schiffe und Zivilisationen entdecken werden. Großartig. Applaus, Applaus!