Schicksal

Auch wenn dieser Eintrag am selben Datum wie der davor erscheint, ist für mich ein kompletter Tag vergangen. Lässt sich das WordPress-Blog vielleicht um 12 Stunden umstellen? Dann kämst aber du als Leserin und Leser durcheinander. Wie man sieht, eine optimale Lösung für alle gibt es nicht.

Was ich gegenwärtig empfinde, ist die Speed-Variante einer stinknormalen Trauerphase. Reine Biologie oder die erwartbaren Auswirkungen eines körpereigenen chemischen Gemisches. Zuerst der Schock gefolgt vom Schmerz, danach der Zorn und am Ende das Abfinden mit den Dingen, die außerhalb meiner Kontrolle liegen. Allerdings ist bei mir etwas kaputt (im Hirn), denn die Versöhnung mit dem Schicksal wird nicht stattfinden. Nie. Dazu müsste sich das Schicksal grundlegend ändern und fortan allen Menschen nur Gutes bescheren. Da wir ihm aber egal sind, ist das Schicksal mir gleichermaßen wumpe; es tut eh, was es will. Muss ich erwähnen, dass der Begriff Schicksal eine Art Lückenfüller ist, für den man nach Belieben „Gott”, „Schöpfer” oder was auch immer einsetzen kann? Jedenfalls der/die/das xxx kann mich mal.