„Wie können sie nachts noch ruhig schlafen in dem Wissen, dass sie für Millionen Kinder eine Gesundheitsgefährdung riskiert haben?”, fragt Birgit Kelle angesichts der viel zu späten Rücknahme der Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche durch die STIKO. „Ich erwarte, dass die Verantwortlichen bei der STIKO ihren Stuhl räumen. Sie haben der gesamten Wissenschaft einen Bärendienst erwiesen, die Gesundheit von Kindern gefährdet und wahrscheinlich auch vielen dadurch einen bleibenden Schaden zugefügt.”
Alles richtig, doch es wird zumindest in absehbarer Zeit nichts geschehen. Es gibt keine Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen. Die Leute sitzen weiter gelassen und arrogant in ihren Sesseln und wissen genau, dass ihnen nichts geschehen kann. Haftung und Verantwortung wurde in den Verträgen mit den Impfherstellern ausgeschlossen, und was die Moral betrifft: sie überhaupt gedanklich in Erwägung zu ziehen in einer neuen Zeit, in der die Regierung korrupt wie nie zuvor ist und in der die zweite Riege der Chefs in den Verwaltungen sitzt, nachdem vielerorts die Standhaften diffamiert, versetzt und durch vor der Regierungs-Clique männchen-machende Opportunisten ausgetauscht wurden – also angesichts dessen so etwas überhaupt zu denken, das zeugt schon von einem gehörigen naiven Glauben an Gerechtigkeit, der natürlich enttäuscht werden wird und höchstens zur Verbitterung im Alter führt.
Ganz früher vor 50 Jahren sprachen in den Stammkneipen bei ähnlichen Konstellationen die Leute oft Sätze wie: „Die sollte man alle in einen Sack stecken und dann mit dem Knüppel draufhalten. Man trifft immer den richtigen.” Das darf man heute nicht mehr sagen, da dies eine „Delegitimierung des Staats” bedeutet, die strafbar geworden ist. Also werde ich mich hüten, so etwas als meiner Ansicht nach eine gar nicht so abwegige Bestrafung für die Verantwortlichen der Impfpropaganda aufs virtuelle Papier zu schreiben. Nein, Schlagen erzeugt sowieso nur den gegenteiligen Effekt, damit wird alles bloß noch schlimmer und die Gräben der Gesellschaft werden tiefer und breiter. Man sollte diese Leute wie in der Frühzeit der Zivilisation einfach aus dem Dorf jagen, auf dass sie in den angrenzenden Wäldern als Schattengestalten ihren Spuk treiben und sich in feuchten, schlecht beheizten und zugigen Hütten von Pilzen, Beeren und kleinen Jagderfolgen gerade so am Leben erhalten. Die STIKO, Habeck, Baerbock und das ganze politische Establishment als Räuberbande in den Wald verbannen, das fände ich die gesündeste moralische Konsequenz. Aber leider zeugt auch dieser Wunsch von einer naiven Vorstellungswelt meinerseits und ich reiche der Frau Birgit Kelle somit meine Hand: Willkommen in einer Welt der Gestrigen, für die das Handeln noch an der persönlichen Verantwortung ausgerichtet war. Davon sind wir Lichtjahre entfernt.
Hugh, ich habe gesprochen 🙂
Sie hocken alle arrogant in ihren Sesseln, auch die, die gerade in der Schusslinie sind.
Bin sicher, dass das Zuschustern von Pöstchen an die Verwandschaft keinerlei Auswirkungen haben wird.
Ich nehme an, du hast den Precht Schnipsel zu Baerbock gesehen?
Falls du eine neue Serie brauchst: „Rough Diamonds“. Nix neues unter dem Himmel, aber es spielt in Antwerpen (mal neue Kulisse!), und noch besser, im ultraorthoxen Milieu. Das verleiht der Serie natürlich einen ganz eigenen Charme. Noch dazu tragen die Schauspieler echte Gesichter, bei all dem Nip & Tuck heutzutage eine Wohltat.
Ja, Precht verfolge ich, er sagt in letzter Zeit viel Wahres. Allerdings habe ich zu ihm ein ambivalentes Verhältnis, denn er hat sich meines Wissens nach auch nicht bei den Ungeimpften oder „Querdenkern“ jemals entschuldigt für seine ungeheuren Ausfälle gegen sie. Bei vielen Promis gilt für mich ein neuer Maßstab, nämlich wie sie sich während der Corona-Hysterie verhalten haben und, falls sie sich von ihr haben anstecken lassen (was ich keinem Menschen zum Vorwurf mache), wie sie sich hinterher verhielten, also ob sie den Charakter besaßen (den Arsch in der Hose hatten), sich hinterher für ihre Verbalattacken und Beleidigungen wenigstens zu entschuldigen oder aber nicht.
Rika hat gerade heute zu dem „Familienministerium” Habecks Gutes geschrieben.
„Rough Diamonds” hatte ich in der Datenbank deutsch synchronisierter Serien bereits gesehen, nahm aber bisher Abstand davon, weil belgische Serie und so (du weißt ja, sie sind nicht schlecht, doch echte Knüller sucht man da vergebens). Wenn du die Serie aber empfiehlst, dann ist das für mich eine Art Vorauszeichnung und ich werde sie nachher herunterladen und mir anschauen. Danke für deinen Tipp.
Sehe Precht genau so wie du, habe immer abgewunken, wenn er was von sich gab.
Vielleicht lernt er ja gerade dazu.
Bin auch kein Fan belgischer Serien, die haben generell immer was bräsiges an sich.
Diese hier ist von den Machern von „Fauda“. Hat acht Folgen und die reichen eigentlich auch. Angelegt ist es natürlich so, dass eine zweite Staffel folgen könnte.
Wie gesagt, das ultraorthoxe Milieu ist einfach mal eine Abwechslung. Und Verbrechen gibt es auch da, wer hätte es gedacht.
Du hast recht, liebe Barbara, es ist eine außergewöhnlich gute Serie. Zwar bin ich gerade eben erst bei Episode 3 angekommen, aber es lässt sich schon sagen, dass hier alles stimmt. Die Qualität, die Synchronisation, das Schauspiel und die Geschichte. Ein sehr guter Hauptdarsteller als Normalmensch und Thriller-Held, an dessen Seite man als Zuschauer quasi einen Blick ins streng abgeschottete Milieu des jüdischen Diamantenhandels erhascht, das ist schon mächtig interessant und in der Tat das Besondere an dieser Serie. Nochmals Danke für den Tipp; jetzt habe ich schon wieder den Genuss einer tollen Serie allein dir zu verdanken 🙂