Brute-Force Angriffs-Aus

Es hat sich bei den Hacker-Bots scheinbar herumgesprochen, dass mein Passwort definitiv nicht geknackt werden kann. Eine mathematische Lösung mit den schnellsten vorstellbaren Rechnern würde mehrere Quadrilliarden Versuche voraussetzen, die so lange Zeit in Anspruch nähmen, länger als die Jahre der Erdgeschichte, und die demnach auch einen Zufallstreffer praktisch ausschließen. Noch dazu hatte ich in der Zeit der inflationären Brute-Force-Angriffe das WordPress-Script auf eine Zwei-Faktor-Authentisierung umgestellt, die ich jetzt wohl in den nächsten Tagen der Bequemlichkeit halber wieder ausschalten kann.

Die Mafia unter der Sonne

Ist die Mafia in der deutschen Regierung? Wer das bis vor wenigen Tagen noch gesagt hätte, hätte eine Anzeige von Frau Faeser riskiert oder wäre mindestens zu einem Objekt der Beobachtung des für den von der Regierung missbrauchten Verfassungsschutzes geworden. Um eine ordentliche Abgrenzung zu anderen mafiösen Organisationen zu treffen (wie etwa den chinesischen Triaden, der japanischen Yakuza, der Russen-Mafia oder der bekanntesten, der italienischen Mafia), sollte bei unserer deutschen Mafia das Wort „Grün” vorangestellt werden: die grüne Mafia des Herrn Habeck etwa. Sehr lesenswert auch, was Rika gerade erst zum Thema schrieb.

Dass es mafiöse Strukturen auch bei uns gibt, sie in unseren Regierungen gar nicht mal so selten und unbekannt sind, wissen wir längst und nicht erst seit dem mysteriösen Geldkoffer des Herrn Schäuble während der Kohl-Regierung oder den kriminellen Methoden der Herren Barschel/Engholm, dem Klüngel von Franz Josef Strauß und so weiter. Empfänglich für Angebote, die man nicht ausschlagen kann, ist im Grunde genommen jeder Mensch, weshalb in unserem Staat auch extra Kontrollinstanzen eingebaut wurden, die so etwas verhindern sollen. An letzter Stelle dieser Kontrolle stehen die Mainstreammedien als sogenannte 4. Gewalt – nicht „stehen”, sondern standen, denn durch das Internet haben alle ihre Leser, Zuschauer und Anzeigenkunden verloren und wurden dadurch empfänglich für rettende, über-wasser-haltende Zuwendungen aller Art, was sie heute zu einem Teil der deutschen grünen Mafia macht.

Was also, wenn sämtliche Kontrolleure gleichfalls geschmiert werden und fortan wegschauen, was ja bereits mit leckeren Abendessen im Kanzleramt für den obersten Richter während einer Verhandlung beginnt? Dann bedeutet das den Rückschritt (oder den Verfall, je nach Sichtweise) unseres Landes in alte vordemokratische Strukturen oder – ebenfalls je nach Sichtweise – eine Angleichung Deutschlands an jene korrupten Länder Europas, für die wir heute sogar verbal und finanziell in den Krieg ziehen.

Böse Unken behaupten gar, dass durch die EU keinem sauberen Land mehr gestattet wird, auch zukünftig rein zu bleiben, und dass die Korruption wesentlicher Bestandteil der europäischen Politik sei, die durch Erpressung und Bestechung den gesamten Kontinent auf Linie zu bringen trachtet. Man denke nur an die Milliardenaufträge der ehemaligen Flinten-Uschi, die ohne Ausschreibungen per SMS vergeben wurden. Das sind nur die Highlights, die ganz kurz mal oben über den Rand der Korruption wie Wetterleuchten aufblitzen und die uns ahnen lassen, was in Gänze für ein Geschachere und Geschiebe hinter den transparenten Glasfassaden der EU-Paläste stattfindet.

Um aber zurück zur grünen Mafia zu kommen: an ihr zeigt sich wieder die komplette Naivität dieser woken Zeitgenossen, die sich nicht einmal die Mühe geben, ihre Korruption zu verschleiern, und die mit ehrlich erstaunten Augen fragen, was denn bitteschön so verwerflich daran sein soll, wenn wichtige Posten in den Schaltzentralen an Kreise der Familie und Freunde vergeben werden. Sie handeln laut ihrer eigenen Ansicht genauso unschuldig wie die alten Bosse der italienischen Mafia, für die ihr Tun gleichfalls in völliger Übereinstimmung mit den christlichen Werten stand. Die Bösen, das sind ihrer Meinung nach jene, die ihr kriminelles Verhalten aufdecken und es als ein solches bezeichnen. Denn dass sie bei ihrem Tun selbstverständlich nur das Wohl des Landes im Sinne haben, steht für sie außer Frage.

Die in den Augen der Naiven noch böseren Gesellen, die abgrundtief Satan gleichen Schurken im Lande unken überdies, dass die geschickte unsichtbare Mafia Deutschlands und Europas sich über die Ablenkung der kleinen grünen Mafiosi freut, denn wenn in der einen Hand ein heller Aufreger die Menschen im Lande geradezu blendet, kann die wahre Mafia viel leichter und unbemerkt in der anderen Hand ganz andere, größere Dinge von mächtiger Bedeutung regeln und verschieben. Habeck werde von ihr als eine Art dummes Bauernopfer betrachtet (das mit dem Bauer hatten wir aus „völkerrechtlicher Perspektive“ ja schon einmal). Aber wie gesagt, das behaupten allein die wirklich bösen Teufel – ich selber würde als lieber netter Zeitgenosse dem natürlich niemals, nie, nie, nie, zustimmen.

Und nun? Nichts! Es grummelt ein wenig am Firmament, doch die Bevölkerung nimmt’s hin wie gottgegeben. Nach dem kurzen Aufreger wird nur die biblische Weisheit übrigbleiben: Nichts Neues unter der Sonne.