Gerade eben habe ich im Newsletter (einem gerne gesehenen Reklame-Flyer) von „Harlekin” diesen ebenso wieder wunderbaren Aufkleber gesehen. Ja, manchmal – oder besser gesagt: für manche Zeitgenossen – muss man die Realität aufs Wesentliche herunterbrechen, damit auch sie erkennen, wie sehr ihnen das eigene Denken bereits abhanden gekommen ist.
Diese einfache Logik könnte man munter fortsetzen. Ginge es bei den Regierenden um die Klimaerwärmung, sollten wir von den Israelis lernen, die es hinbekommen haben, Salzwasser in Trinkwasser zu verwandeln und somit die Wüste Stück für Stück immer weiter landwirtschaftlich zu erschließen. Ginge es um kommende Katastrophen aufgrund der Klimaerwärmung, bräuchten wir nur zu unseren Nachbarn, den Holländern, zu schauen, die seit Hunderten Jahren vormachen, wie ihr längst unter dem Meeresspiegel liegendes Land geschützt wird und wie man sogar dem Meer mit Verstand und Ingenieurswissen Land abringen kann. Ginge es um die Vermeidung von CO2, sollten wir eine saubere Energiegewinnung fördern, indem Kernkraftwerke sogar vermehrt werden, statt sie abzubauen, indem die CO2-Abtrennung in den Braunkohlekraftwerken zum Standard erhoben wird, statt den Betreibern diese innovative Technik absichtlich zu verbieten. Und last but not least: ginge es um den Frieden, sollten wir keinen Krieg befeuern. So einfach kann Logik sein.
Aber es geht gar nicht um die Klimaerwärmung, es geht nicht darum, das Leben den veränderten Umweltbedingungen anzupassen. Es geht auch nicht um Frieden. Deshalb erfinden „Fakten-Checker” aberwitzige Verdrehungen, um uns die einfache Logik aus den Gehirnen zu treiben und sie durch Orwellsche Paradoxa, wie z.B. „Krieg ist Frieden”, zu ersetzen.
Wer aus dem betreuten Denken ausbrechen möchte (was bei weitem nicht jeder will, denn als kleines Teilchen schwebt man in einer Masse ohne jede eigene Anstrengung herrlich bequem mit), braucht sich einfach nur an den Schulunterricht, ans Fach der Mathematik, zurückzuerinnern und sich einmal kurz anschauen, wie leicht es doch damals war, die gelernten Kürzungen von Brüchen oder von komplizierten Gleichungen anzuwenden. Das braucht man gar nicht neu zu lernen, denn es liegt alles im Verborgenen noch im Gehirn. Nur aufwecken, schon bist du der Logik wieder mächtig und kein Fakten-Finder der Welt kann dir mehr ein X für ein U vormachen.
Und zusätzlich geht es um jede Menge Geld, wie immer eigentlich. Dafür muss man sich nur nach dem „Cui bono“ fragen.
Es muss der neue Mensch geschaffen werden. Der mit 10 g Fleisch pro Tag und einem Ei alle acht Wochen zufrieden ist.Der keine individuelle Mobilität mehr braucht. Der die Tagesschau als Wahrheitsmedium nutzt. Ich schätze, die Neubürger werden dieser Politik was husten (und du lieber Georg vermutlich auch).
Da sprichst du etwas Interessantes an, liebe Barbara! Und zwar die Nicht-Akzeptanz der Wokeness bei unseren vielen Neubürgern. Bei allem Negativen, was man über sie sagen kann, ist das Nicht-Mitmachen von unserem gesellschaftlichen Mist vielleicht ein Riesenvorteil für uns alle! Wenn man mal sieht, wie wenig Probleme die Ordnungskräfte damit haben, Bio-Deutsche Rentner öffentlich zu verprügeln oder sie wegzusperren (wenn sie z.B. ihre GEZ nicht bezahlen), auf der anderen Seite aber genauso sieht, dass diese Ordnungskräfte sich nicht einmal mehr in „No-Go-Areas” hinein wagen, geschweige denn, ein dort lebendes Familienmitglied zu maßregeln, dann springt mein Herz vor Freude angesichts dieser kompromisslosen Haltung derjenigen, aus anderen Kulturkreisen. Vielleicht könnte es sogar von Vorteil sein, als alleinstehender älterer Mensch gerade eine Wohnung in diesen Gebieten zu beziehen, sich mit der Nachbarschaft freundlich anzufreunden und schon schützt sie einen selber, wie früher die eigene Großfamilie, vor Übergriffen des Staats. Das wäre zwar in gewisser Weise so etwas wie ein Staat im Staate, doch wenn wir uns vor unserem eigenen Staat nur noch in Acht nehmen müssen, dann lebte ich gerne in einem solchen, sich selber schützenden Sub-Staat.