Filmtipp: „After Yang” | Musiktipp: „Glide”

Meine Güte! Es ist ja kaum zu glauben. Nach meiner gestrigen Entdeckung der brillanten Schauspielerin Jodie Turner-Smith in dem unglaublich schlechten Film „Independent” begab ich mich heute Morgen auf Entdeckungsreise. Ich schrieb ja bereits, dass mir die Film-Biographie der Schauspielerin eher nicht zusagt. Doch es ist bekanntlich schon immer so eine Sache mit Filmbeschreibungen und dem tatsächlichen Filmerlebnis. Also besorgte ich mir kurzerhand den Film „After Yang”, in dem Jodie Turner-Smith prominent mitspielt. Zuerst einmal ist es einer der besten Filme des Genres, die man sich zum Thema überhaupt vorstellen kann. Über ihn schreibe ich bestimmt noch separat etwas. Jedenfalls kam aber dann eines zum andern, denn zweitens elektrisierte mich förmlich die Musik insbesondere ein Song. Den wiederum zu finden war schon eine kleine Herausforderung, da es sich dabei um eine von Mitski Miyawaki interpretierte Coverversion des um die 20 Jahre alten Original-Songs der japanischen Band „Lily Chou-Chou” handelt, seinerzeit gesungen von Salyu. Auf so leicht psychedelische oder gothic angehauchte Musik fahre ich ja total ab. Wenn dann noch der Text zum Song passt, der hier eine perfekte Symbiose eingeht, dann ist’s um mich geschehen. „Das ist doch genau dein Ding!”, freute sich das Innere Ich. Stimmt, es ist mein heutiger Ohrwurm, den ich natürlich auch nächste Nacht zur Arbeit mitnehme. Möchtest du ihn hören? Biddeschön, ohne Werbung und sogar mit Text versehen: