Wetterfrosch-Rant

O mein Gott, ich hab’s getan. Ich habe mir das kurze Video bei „Wetter Online” angeschaut, in dem ein junger Niklas Weise die rhetorische Frage stellt, ob der Sommer bei uns im Lande wirklich so schlecht war, wie er sich derzeit für viele Zeitgenossen anfühlt. Ergebnis ist klar, er war gar nicht schlecht. Und dabei betrügt der junge Mann so dermaßen dreist, dass einem die Spucke wegbleibt.

Er nimmt zum Vergleich das Mittel der Monate Juni, Juli und August aus diesem Jahr und stellt es dann dem 3-Monats-Durchschnitt der letzten extrem heißen Jahre sowie der „normalen Jahre” gegenüber. Und tatsächlich ist so kein großer Unterschied zu erkennen. Aber das Video gibt es seit dem 10. August, wurde vielleicht sogar Tage vorher gedreht. Wie kann man ein Mittel aus 3 Monaten berechnen, wenn nur 2 Monate zur Verfügung stehen? Demnach ist der Vergleich von 2 Monaten in diesem Jahr so normal wie 3 Monate der vergangenen Jahre. Verstehst du? Dann kann ich auch 2 Tage nehmen und sie mit den 3 Monaten der Vergangenheit vergleichen. Der Rest ist einfach mal wieder nur geschätzt.

Das macht mich wirklich wahnsinnig. Überall wird mit den Wetterdaten belogen und gebogen. Übrigens: wusstest du, worauf sich die letzten Meldungen, der Juli sei der heißeste Monat seit Menschengedenken, bezieht? Auf Schätzungen, die als Messwerte einem einzigen Rechner eingegeben wurden und dessen Programm dann ein Computermodell ausspuckte, das medial verbreitet wurde. Der Temperaturunterschied betrug 0,75 Grad der globalen Temperatur. Das ist so unglaublich absurd, dass einem der Atem stockt. Denn 1. wurde „seit Menschengedenken” mit analogen Messmethoden weder im Zehntelbereich eines Grades, noch gradgenau gemessen. 2. wo sind denn im Vor-Satellitenzeitalter weltweit (!) solche Daten vorhanden gewesen, die auf eine globale Temperatur schließen lassen? Und 3. wer hat wie viele dieser Daten überhaupt erfasst (wo lagen denn die Messstationen)? 4. wer hat welche Daten und wie viele in den Computer händisch eingetippt (studentische Hilfskräfte)? 5. wie heißt denn das Computerprogramm? 6. lässt sich die „Rechnung” verifizieren (nachrechnen)? 7. wer hat das Programm wofür entwickelt? 8. wie funktioniert es? 9. wurde es jemals getestet, lizenziert oder „TÜV-abgenommen”?

Also sogar ein Mensch mit überhaupt keinem mereologischen Sachverstand begreift von ganz alleine diesen gigantischen Betrug, der immer weiter durch den Klimaalarmismus vorangetrieben wird.

Wenn Politik und Medien heute mehr und mehr davon reden, dass Leute, die Fakenews verbreiten, bestraft oder zumindest sozial geächtet werden sollten, dann stehen dort in erster Reihe die Damen und Herren Meteorologen bereit. Dass diese „Wetterfrösche” schon immer Quark geredet haben, wussten bereits unsere Großeltern. Es war nie ein angesehener Beruf. Die Aufmerksamkeit, die diesen Wetterkröten durch ihre Auftragsarbeiten allerdings heute zuteil wird, ist als Selbstbestätigung zwar zu verstehen, doch ist gleichfalls ziemlich beängstigend. Denn die ihnen nachquakende Gesellschaft verdummt dadurch zusehends in einer atemberaubenden Geschwindigkeit.

Musste mal gesagt werden 😉

Wenn Dummheit bestraft werden würde, könnten wir täglich neue Gefängnisse bauen und müssten doch aus Platzmangel die meisten Delinquenten auf Bewährung in Freiheit lassen. Allein deshalb kann man schon keine Blödheit betrafen. Aber sie mit Steuergeld, GEZ-Zwangsgebühren oder aus Werbe- und Spendeneinnahmen auch noch fürstlich zu alimentieren, das muss doch wirklich nicht sein, oder?

4 Kommentare
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Rika
Gast
6 Monate zuvor

“Kräht der Hahn auf dem Mist….”,
war früher, als ich noch jung war, die beliebteste Wetterregel, jederzeit anwendbar, immer richtig in der Vorhersage… “ändert sich das Wetter oder es bleibt wie es ist.”
Mehr musste man nicht wissen.
Vorsichtige Leute hatten in der Übergangszeit, wenn erfahrungsgemäß öfter mal mit Regen zu rechnen war, einen Schirm dabei.
Es gab auch während meiner Kindheit schon sehr heiße Sommer und schrecklich kalte Winter, fürchterliche Gewitter und ab und zu traten die Lenne und ihre zufließenden Bäche über ihre Ufer und in manchen Sommern vergammelte das Getreide auf den Feldern, weil es einfach zu nass war. So what, wie der Lateiner sagt.
Und was die Rechenkünste der Klimarettungsdienste angeht, den traue ich überhaupt nicht über den Weg. Ich habe mich nämlich während meines Studiums 3 Semester lang durch Statistik gequält, musste ein so schönes Fach wie “Versuchsplanung” belegen und habe dabei allerhand über Variablen, Unabhängigkeit, Korrelation und sonstige Dinge gelernt, die geeignet waren, “Modelle” zu generieren, nur dass ich es nicht mit Wetter oder Klima, sondern mit Menschen und ihren Besonderheiten, Schwächen und Stärken zu tun hatte. Allenfalls war das Binnenklima in Familie, Schule oder Institutionen von herausragendem Interesse – also nicht temperaturmäßig, eher ging es um ‘ich mag dich, ich mag dich nicht und mich auch nicht’ oder so und was das mit “Menschen macht”.
Und wehe, wir wären beim Jonglieren (also Mogeln) mit den Daten ertappt worden. Konnte man den Schein glatt vergessen.
Was Klimaexperten mit mir als Menschen macht, hast Du ganz gut beschrieben. Da geht es mir nämlich genau so und nicht anders.
In diesem Sinn … bleiben wir tapfer.

Barbara
Gast
Barbara
6 Monate zuvor

Mit der Klimakeule muss täglich auf das Volk eingedroschen werden. Dabei vermischen diese Wetterärsche gerne Klima und Wetter. Unseriöser geht nicht.
Auch der letzte Skeptiker soll schließlich zum Kauf einer Wärmepumpe gebracht werden.