Letztes Wort für heute

Das Groteske ist doch, dass die Eliten unseres Landes in ihren eigenen Festreden nicht erkennen, wer die Demokratiefeinde sind, wer die totalitären Maßnahmen gegen die Bevölkerung mehr und mehr verhängt und wer für die Aushebelung und Änderung entscheidender Teile des Grundgesetzes verantwortlich war und ist. Wer weiterhin Fake-News verbreitet und wer die Gesellschaft nun schon seit mehreren Jahren spaltet: nämlich sie selber. Würden sie ihren wohlklingenden Worten Taten folgen lassen, so müssten sie sich selber zum Schutz der Demokratie bekämpfen. Dabei haben alle persönlich beobachten können, was aus einer Gesellschaft, deren selbstverliebte Eliten sich als demokratisch empfanden, geschah: Das Volk hat die Deutsche Demokratische Republik hinweggefegt.

Man sieht also nach wie vor, dass es egal ist, wie deutlich und klar und eigentlich unmissverständlich ein Grundgesetz oder eine Verfassung formuliert wird; sobald es mit Absicht missverstanden und „ausgebessert” wird, schützen Worte die Leute nicht die Bohne. Es bedarf des demokratischen Bewusstseins einer jeden Bürgerin und eines jeden Bürgers, ähnlich wie das in der Schweiz der Fall ist, um die Demokratie im Alltag auch tatsächlich zu leben und zu bewahren. Man sollte diese Söders und Steinmeiers Honecker gleich demokratisch aus ihre Ämter jagen.

„Je höher die Ethik, desto niedriger die eigene Moral.”

Morgen gibt’s einen kleinen Technik-Eintrag (noch warte ich auf ein bestimmtes Detail), heute ist keine Zeit fürs Tagebuch, aber ein erhellender, wahrer und trefflich auf den Punkt gebrachter Lesetipp von Peter Hahne soll nicht unbeachtet an dir vorbeigehen:

„Nirgends kann man die abgrundtiefe Schlucht zwischen Anspruch und Wirklichkeit besser ablesen als am Statussymbol Nummer eins der Deutschen: dem Auto. Je höher die Ethik, desto niedriger die eigene Moral.” Weiterlesen.


Habe ich selber von Kindesbeinen an oft gesehen und sehe es noch heute, wenn etwa eine von meinen Kollegen und mir bewachte Baustelle eines Krankenhauses, Pflegeheimes usw. fertiggestellt worden ist und ein Bischof,
gekleidet in einer „Kutte” aus edlem Stoff, behangen mit allerlei religiösen und in Diamanten gefassten Goldschmuck, zur Einweihung in einer fetten Luxuskarosse vorgefahren wird und ihm von seinem herbeigeeilten unterwürfigen Sekretät in tiefer Verbeugung sogar noch die Wagentür geöffnet wird. Es war zu allen Zeiten so, in Kirche und Politik gleichermaßen, heute genauso bei den grünen Würdenträgern: je höher die Ethik, desto niedriger die eigene Moral.

NetGuard, die geniale Firewall

Weshalb ich auf dem Bild (klick drauf = groß) „fast alle” schreibe? Tja, sollte das Handy ausgeschaltet sein und wird eingeschaltet, so meldet es sich zum Beispiel noch schnell bei Google an, bevor „NetGuard” überhaupt gestartet ist. Ansonsten sendet das Handy jetzt bei allen Apps nur dann, wenn einer App dazu klar die Erlaubnis erteilt wurde. Bei manchen Apps (Bank, E-Mail, Telefon und Messenger-Diensten etc.) geht’s natürlich nicht anders, schließlich benötigen sie eine Identifikation. Ebenso im Funkbetrieb mit dem Netzbetreiber oder sollte ich mal Geocaching spielen. Aber im unbenutzten Zustand und im WLAN-Betrieb wird fast alles im Hintergrund blockiert (WhatsApp bildet hier die einzige Ausnahme und kann nicht kontrolliert werden, es sei denn, man schaltet die App aus, dann wäre sie aber sinnlos). Mir gingen die Augen über, welch eine ungeheure Menge ungefragter Kommunikation mit zusammengenommen wohl geschätzt Hunderten Internetadressen im unsichtbaren Hintergrund geschieht (so viele, dass ich sie gar nicht zählen will, allen voran die Google-Serveradressen). Sogar während des Ruhezustands ist das so. Alles schön ordentlich von „NetGuard” dokumentiert. Ausnahmslos alle Apps, die ich bisher benutzt habe, versuchen das und zwar unabhängig davon, ob sie eingeschaltet wurden oder nicht oder wie schweigsam sie sich in den Datenschutzerläuterungen geben – aber sie versuchen es vergeblich nun. Wie gesagt, „fast alle” vergeblich.

Inneres Ich: „Könnte man dich nicht auch einfach blockieren?”

Das ist ziemlich böse, mein Lieber. Zwar kann ich dich, mein Inneres Ich, nicht blockieren aber ignorieren, das geht prima. Hat wer was gesagt? Ich glaubte ein leises Rauschen im kommunikativen Blätterwald vernommen zu haben. War wohl doch nichts 🙂

Einen schönen Sonntag wünsche ich dir. Auch meine nächsten Arbeitsnächte versprechen ab heute Abend endlich angenehme Milde. Vielleicht bekommen wir wenigstens noch ein paar Tage lang einen warmen August.

Stromausfall

Gestern haben sich zum ersten Mal die beiden USVs („Unterbrechungsfreien Strom-Versorgung”) so richtig bewährt. Es sind zwei eher kleine preisgünstige Geräte mit Blei-Akkus, die ich schon seit über 15 Jahren benutze. So alle 4 bis 6 Jahre werden die Akkus ausgetauscht. Angeschafft hatte ich sie wegen der vielen Stromausfälle, die uns bei fast jedem Unwetter trafen. Das war bis vor ca. 15 Jahren hier in der Gemeinde an der Tagesordnung. Es gab kilometerlange Überland-Leitungen. Da brauchte in etlichen Kilometern Entfernung nur mal der Blitz einschlagen und schon gab es für alle an die Leitung angeschlossenen Häuser einen meist kurzen Stromausfall.

Das ist allerdings längst nicht mehr so. Die Überland-Leitungen wurden Mitte bis Ende der nuller Jahre in den Boden verlegt. So etwas ist natürlich „schweineteuer” im Vergleich zu den schnell und günstig aufgebauten Holzmasten. Daran erkennt man im Übrigen auch sehr schön den Wohlstand einer Gesellschaft, bzw. was die Energieversorger bereit sind, für ihre Kunden zu investieren. Die USA zum Beispiel zeigen auf dem Land in kleineren Städten hier ein Bild der Entwicklungsländer, nur in den größeren Städten sieht’s ähnlich gut aus wie bei uns. Beim Telefon/Internet ist es aber auch hier noch vorsintflutlich: die Telefonleitung, an die nur unser Haus angeschlossen ist, zieht sich ca. 100 Meter entlang eines Kabels auf Masten, bevor sie erst an der Landstraße in den Boden verlegt ist. Da gab es demnach mehrfach Störungen, die die Telekom aber schnell durch vor Ort entsandte Mitarbeiter behoben hat. Wir als Haushalt sind der Telekom jedoch nicht geldwert genug, um auch die „letzte Meile” der Leitung ordentlich zu verlegen. Aber das ist ein anderes Thema, ich gerate erzähltechnisch schon wieder von et Höcksken aufs Stöcksken.

Also: Stromausfälle gibt es seit längerer Zeit bei uns keine mehr. Trotzdem habe ich die beiden USVs deshalb nicht entsorgt. Man weiß ja nie. Und gestern war es dann soweit: für ca. 5 Minuten fiel der Strom in der Gemeinde aus. Ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt waren bei mir 3 Rechner in Betrieb, und wie es der Zufall wollte, führte ich gerade eine Sicherungskopie des Webblogs aus. Die dauert nur wenige Minuten und war bereits zur Hälfte auf den Server bei Hamburg übertragen. Das geschah nun eben genau, als der Strom ausfiel. Per USV sind nur die Rechner (Tischrechner mit wenig Stromverbrauch), die Monitore (auch moderne mit geringem Strombedarf), der Router und zwei LED-Lampen mit nicht nennenswertem Verbrauch gesichert. Das große Licht im Raum erlosch also, es begann überall (Gefrierschrank, USV) zu piepen aber in aller Seelenruhe konnte ich die Datensicherung zu Ende führen und die Rechner manuell ordentlich herunterfahren. Klasse, nicht wahr? Das hat mich richtig gefreut. Da die Akkus schon wieder ziemlich alt sind, kann ich nicht sagen, wie lange sie ausreichend Strom geliefert hätten, 5 Minuten waren für sie aber kein Problem.

Das nur mal kurz heute erzählt. Was wünscht man da? Dir auch eine möglichst kurze Leitung? Gut Strom? Ein stromatisches Wochenende? Naja, sowas halt 🙂

Wetterfrosch-Rant

O mein Gott, ich hab’s getan. Ich habe mir das kurze Video bei „Wetter Online” angeschaut, in dem ein junger Niklas Weise die rhetorische Frage stellt, ob der Sommer bei uns im Lande wirklich so schlecht war, wie er sich derzeit für viele Zeitgenossen anfühlt. Ergebnis ist klar, er war gar nicht schlecht. Und dabei betrügt der junge Mann so dermaßen dreist, dass einem die Spucke wegbleibt.

Er nimmt zum Vergleich das Mittel der Monate Juni, Juli und August aus diesem Jahr und stellt es dann dem 3-Monats-Durchschnitt der letzten extrem heißen Jahre sowie der „normalen Jahre” gegenüber. Und tatsächlich ist so kein großer Unterschied zu erkennen. Aber das Video gibt es seit dem 10. August, wurde vielleicht sogar Tage vorher gedreht. Wie kann man ein Mittel aus 3 Monaten berechnen, wenn nur 2 Monate zur Verfügung stehen? Demnach ist der Vergleich von 2 Monaten in diesem Jahr so normal wie 3 Monate der vergangenen Jahre. Verstehst du? Dann kann ich auch 2 Tage nehmen und sie mit den 3 Monaten der Vergangenheit vergleichen. Der Rest ist einfach mal wieder nur geschätzt.

Das macht mich wirklich wahnsinnig. Überall wird mit den Wetterdaten belogen und gebogen. Übrigens: wusstest du, worauf sich die letzten Meldungen, der Juli sei der heißeste Monat seit Menschengedenken, bezieht? Auf Schätzungen, die als Messwerte einem einzigen Rechner eingegeben wurden und dessen Programm dann ein Computermodell ausspuckte, das medial verbreitet wurde. Der Temperaturunterschied betrug 0,75 Grad der globalen Temperatur. Das ist so unglaublich absurd, dass einem der Atem stockt. Denn 1. wurde „seit Menschengedenken” mit analogen Messmethoden weder im Zehntelbereich eines Grades, noch gradgenau gemessen. 2. wo sind denn im Vor-Satellitenzeitalter weltweit (!) solche Daten vorhanden gewesen, die auf eine globale Temperatur schließen lassen? Und 3. wer hat wie viele dieser Daten überhaupt erfasst (wo lagen denn die Messstationen)? 4. wer hat welche Daten und wie viele in den Computer händisch eingetippt (studentische Hilfskräfte)? 5. wie heißt denn das Computerprogramm? 6. lässt sich die „Rechnung” verifizieren (nachrechnen)? 7. wer hat das Programm wofür entwickelt? 8. wie funktioniert es? 9. wurde es jemals getestet, lizenziert oder „TÜV-abgenommen”?

Also sogar ein Mensch mit überhaupt keinem mereologischen Sachverstand begreift von ganz alleine diesen gigantischen Betrug, der immer weiter durch den Klimaalarmismus vorangetrieben wird.

Wenn Politik und Medien heute mehr und mehr davon reden, dass Leute, die Fakenews verbreiten, bestraft oder zumindest sozial geächtet werden sollten, dann stehen dort in erster Reihe die Damen und Herren Meteorologen bereit. Dass diese „Wetterfrösche” schon immer Quark geredet haben, wussten bereits unsere Großeltern. Es war nie ein angesehener Beruf. Die Aufmerksamkeit, die diesen Wetterkröten durch ihre Auftragsarbeiten allerdings heute zuteil wird, ist als Selbstbestätigung zwar zu verstehen, doch ist gleichfalls ziemlich beängstigend. Denn die ihnen nachquakende Gesellschaft verdummt dadurch zusehends in einer atemberaubenden Geschwindigkeit.

Musste mal gesagt werden 😉

Wenn Dummheit bestraft werden würde, könnten wir täglich neue Gefängnisse bauen und müssten doch aus Platzmangel die meisten Delinquenten auf Bewährung in Freiheit lassen. Allein deshalb kann man schon keine Blödheit betrafen. Aber sie mit Steuergeld, GEZ-Zwangsgebühren oder aus Werbe- und Spendeneinnahmen auch noch fürstlich zu alimentieren, das muss doch wirklich nicht sein, oder?

Technik-Schwurbelei

Thema Android: Mir reichte schon die Rumhackerei vor ein paar Jahren mit den beiden Linux-Rechnern, das war äußerst zeitaufwendig. Da Android auf einem Linux-Gerüst aufbaut, muss ich bei allem, was ich derzeit mache, wieder zurückdenken. Die Logik ist zwar grundsätzlich immer gleich, ob nun bei Windows-Systemen oder bei Linux, doch die Herangehensweise unterscheidet sich mitunter erheblich. Und da will ich überhaupt nicht von der Programmiersprache reden, die man bei einem ungerooteten Android-System eh nicht nutzen kann und die ich sowieso nicht beherrsche.

Der Vorteil von Windows besteht eindeutig in der Möglichkeit, beinahe das gesamte System gewissermaßen zweigleisig zu steuern bzw. zu kontrollieren: einmal durch die über Jahrzehnte ausgereifte grafische Benutzeroberfläche und zum anderen durch Programmbefehle in der Registry bis hin zu immer noch vorhanden „DOS Eingabeoptionen”. Ein und dasselbe Problem oder Vorhaben kann also auf verschiedenen Wegen gelöst bzw. erreicht werden. Dadurch bläht sich allerdings das System auch enorm auf im Vergleich zu Linux oder Android. Das war früher ein Argument gegen Windows, ist es bei den Spottpreisen für gigantische Speicher-Chips aber längst nicht mehr. Aus dem Nachteil wurde schlussendlich ein Vorteil.

Bei Linux ist zwar trotz Fortschritten der grafischen Benutzersteuerung nach wie vor ein (erhebliches) Minimum an Programmierbefehlen notwendig, die man gottlob stets parallel mit einem anderen Rechner per Google-Suche meist schnell finden kann (so man denn keine Foren besucht) und ohne gleich eine komplett neue Sprache lernen zu müssen.

Android ist eine clevere Mischform, in der dem User statt einer grafischen Oberfläche, Schalter und Auswahlmöglichkeiten angeboten werden, die rund um den Kern des Betriebssystems Dinge steuern lässt, doch das eigentliche Betriebssystem komplett vor Zugriffen abschottet. Man glaubt, man sei Chef im Ring, dabei hat man nichts Wesentliches zu sagen. Das soll mit „clever” gemeint sein. Hier schreibe ich natürlich nur von ungerooteten Android-Systemen. Das ist schon nicht schlecht, da so dem ungeübten User viel Leid durch eigene fehlerhafte Hackattakken erspart bleibt. Wobei es demzufolge aber auch ziemlich reizt, das Smartphone zu rooten. Da ich es hauptsächlich fürs Online-Banking gekauft habe, werde ich meine Finger davon lassen. Sollte ich aber an ein zweites Smartphone gelangen (nein, das ist nicht beabsichtigt), werde ich allerdings garantiert eines rooten, da bin ich sicher. Auch wenn es Wochen oder Monate „ein neues Hobby” bedeuten würde. Immerhin: so ähnlich verhielt es sich ja auch mit dem Linux-Netzwerkrechner, denn erst nach dem Kauf eines zweiten konnte ich in aller Ruhe den Fehler des ersten ausmerzen – du erinnerst dich vielleicht an die mysteriöse Weigerung trotz aller Versuche den Ton einzuschalten, was dann nur durch den Umweg einer separat angesteckten USB-Soundkarte ging. Bei diesem Mini-Windows-Rechner war bzw. ist der Prozessorchip mit seinem ehemaligen Windows-Betriebssystem verzahnt gewesen, wenn ich das mangels Fachausdrücke mal so laienhaft ausdrücken darf, und wollte lange Zeit keinen Ton unter Linux abgeben, mit dem ich das Betriebssystem ausgetauscht hatte. Es gelang erst nach Monaten, nachdem ich den Rechner zwei Mal über Wochen „in die Ecke geworfen hatte”, um ihn später wieder hervorzuholen, weil es an mir nagte, bei ihm versagt zu haben. Ein glückliches Ende folgte erst, nachdem ich endlich den richtigen Kernel-Treiber fand, was hier aber ein viel zu weites Feld wird (ich gerate wieder ins Schwurbeln), willste gar nicht wissen, ich weiß, ich weiß 😉

Bei meinem neuen Smartphone ist jedenfalls jetzt kaum noch etwas so, wie es im Auslieferungs-Zustand war – bis auf die Google-Steuerung, die man aber nur durchs Rooten los wird. Naja, irgendwann vielleicht einmal.

Du siehst, gegenwärtig erhole ich mich prächtig von den kalten und nassen Novembernächten und habe wieder drei Nächte frei. Jaha, diese (technischen) Gedanken finde ich entspannend, hättste nicht gedacht, was? Das Weblog bekommt ebenfalls ein komplett neues Update, was aber reibungslos funktionieren sollte.

Morgen werde ich dann Barbaras Tipp angehen und mich ausführlicher mit der Einrichtung einer VPN-Verbindung fürs Smartphone als temporäre Alternative zur bereits auf „Cloudffare” eingerichteten Standard-DNS-Lösung befassen. Bis dahin, gehab dich wohl. Ich nehme derweil Peter Lustig beim Wort, schalte jetzt fast alles ab und begebe mich in der kommenden Nacht auf einen neuen virtuellen Reisetag mitsamt der Reisegruppe „Yuyunskaya” ins finstere mittelalterliche Rumänien 🙂

Falscher Sommer

Niesen, Nase läuft, im Nacken zieht’s, ein wenig Watte legt sich um die sensorische Zentrale, den Kopf – weshalb? Es war wieder eine Nacht im „Hochsommer. Frei nach Rika: ein „falscher Sommer, denn es ist der Herbst, der sich dieser Tage einfach mal das Sommerjäckchen übergezogen hat und unbedingt in den noch jugendlichen August hereinschauen möchte. Stundenlanger Regen, fieser Wind bei Temperaturen um rund 12 Grad (gefühlte 8 Grad). Teilweise war ich in Wintersachen eingehüllt, das half, auch der Regenmantel erwies sich als eine gute Wahl, doch die Wollmütze hatte ich zu Hause vergessen und die Sommerschuhe wurden pitschnass. Kalter Kopf und nasse Füße = Sommererkältung. Ausnahmsweise mal nichts mit Viren. Im Ergebnis aber ziemlich gleich.

In der kommenden Nacht soll’s gottlob trocken bleiben, wenn auch kalt werden. Die Mütze vergesse ich garantiert nicht erneut. Also erst mal die nächste Schicht rumkriegen, dann seh’n wir weiter. Bis dahin, packe dich bloß warm ein im falschen Sommer, dem „Transen-Sommer” dieser Tage.

Guten Morgen

Boah, nu’ sitz ich hier vor der Tastatur am Tisch und mir ist lausekalt. 21 Grad inner Hütte, es fühlt sich aber an wie 15 Grad. Draußen sind’s sensationelle nasskalte 12 Grad. Da muss ich jetzt mal mit ein paar leckeren Kaloriechen den inneren Ofen anfeuern, nicht wahr? Mensch, das ist doch kein Hochsommer. Gegen ein paar Grad Klimaerwärmung hätte ich partout nichts einzuwenden. Viel furzen (Methan) und ordentlich ausatmen (CO2) soll helfen.

Sonst nix Neues auf der Abbruchkante Pangäas. Bis morgen, gehab dich wohl.

Letzter Verweis auf gestern

So, ich habe vorhin den 4. Nachtrag zum gestrigen Eintrag hinzugefügt. Kein langer Text, du musst nicht viel lesen: Juchhe, ein Bild, ein Bild 🙂

Wir leben schon in einer aberwitzigen Zeit. Bisher wurden Firewalls dazu benutzt, um uns, die User, vor Angriffen und Spionage von außen zu beschützen – heute sind die Firewalls nötig, um das eigene System daran zu hindern, diese Daten ungefragt und fast schon in einer penetranten Art und Weise anderen aufzudrängen.

Die Leute ergeben sich in ihr Schicksal. „Da kannste nix dran machen” oder „Ich habe nichts zu verbergen” sind die üblichen Sätze, die du hörst, damit sich bloß niemand mit dem komplizierten und lähmend langweiligen Thema beschäftigen muss. Aber wette, das wird sich ändern?! Wenn nämlich an des Deutschen liebstes Kind, dem Auto, Hand angelegt wird, dann ist Schluss mit lustig.

Bei jedem modernen Auto wird die Information von mindestens jedem Motorstart (meist sogar die gesamte Fahrt) an die Hersteller bzw. an Subunternehmen der Hersteller versendet. Da gibt es keine Firewall mehr, mit der du das verhindern könntest. Und schon wird in der EU überlegt, damit eine Art Verkehrsüberwachung EU-weit aufzubauen. Die Hersteller wurden bereits vor einem Jahr gesetzlich verpflichtet, diese Systeme in ihre Neuwagen einzubauen. Also statt den Datenschutz im Auge zu behalten, ist die Versuchung für die EU, sich am Missbrauch zu beteiligen, mittlerweile so groß, dass selbst Bußgelder wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen im Gespräch sind. Dafür wird derzeit die Infrastruktur errichtet. Bots verfolgen dann zukünftig große Teile des Straßenverkehrs. Das ist den Normalmenschen bislang nicht bewusst. Es kommt noch, bis ihnen klar wird, was ihnen geschieht. Ich schätze, dann hat die EU endgültig ein riesiges Imageproblem.

So, das war’s erst mal mit der Technik-Kritik meinerseits. Trotz oder gerade wegen des kühlen und regnerischen Novembertags im August wünsche ich dir nur das Allerbeste heute. Bis morgen in diesem Theater.

Firewall für nicht gerootete Smartphones – 4 Nachträge :-)

Faszinierend! Jetzt habe ich für einmalig knapp 8 Euro die Vollversion von „NetGuard” gekauft, eine Firewall für nicht gerootete Smartphones. Im ersten Moment sah ich den Wald vor lauter Bäumen nicht. Es sind Hunderte Adressen, an die das Smartphone Meldungen verschickt. Alleine für diese im Detail aufgelisteten Informationen lohnt NetGuard schon, finde ich. In der programmeigenen Liste aller vorhandenen Apps werden zig Apps aufgeführt, von deren Existenz mir, dem User, nicht mal im Entferntesten etwas bekannt war. Auch das finde ich interessant.

Wer nun keine Ahnung hat (aufzeige: ihiich!), dem bleibt nur übrig, alles per try & error auszuprobieren. Etliche Dinge funktionieren mit abgeschalter (oder wahlweise nach Adressen eingeschänkter) Hintergrundkommunikation nicht mehr, andere schon. So muss man dann halt die Liste einzeln probierenderweise abarbeiten. Es kann ja ruhig lange dauern, nichts eilt schließlich. Dass zum Beispiel WhatsApp kommunizieren muss, also um das zu wissen, braucht man keine besondere Klugheit, dass aber ein bloßes Schachspiel bei jedem Spiel nach Hause telefoniert, das muss nicht sein. Kann man abschalten, es bleibt still und funktioniert trotzdem tadellos. Oder man kann in einzelnen Apps von, sagen wir beispielsweise mal 12 Internetadressen, an die Infos gesendet werden, ein paar, die einem suspekt erscheinen, abschalten, dann kommuniziert diese App zwar und funktioniert, doch sie sendet nicht mehr großfächig an alle interessierten Stellen. In dieser Art und Weise arbeitet man sich Stück für Stück vor.

Zur Not lässt sich “NetGuard” auch mit einem Fingertip komplett ausschalten. Dann ist alles so wie vor der Installation der Firewall. Genauso einfach lässt sie sich wieder einschalten (mitunter ist es nicht so, dazu im 3. heutigen Nachtrag mehr).

Für eine weitere einmalige „Spende” von 7,50 Euro könnte ich sogar die gesamte Smartphone-Kommunikation über einen externen Server umleiten, was ebenso interessante Eigenschaften eröffnet, mir aber noch und doch zu komplex ist. Außerdem ist meine Überwachungs-Paranoia nun auch wieder nicht ganz so schlimm ausgeprägt. Mir reicht es völlig, die Hintergrundkommunikation deutlich einzuschränken, so dass ich weiß, wer welche Infos wofür herunterlädt. Und da bin ich seit heute auf einem guten Weg.

Eintrag: Heute, gegen 6:00 Uhr

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Nachtrag 1. Achja, vergessen: jede Internetadresse, an die Infos im Hintergrund gesendet wird, ist mit einem Link versehen, unter den man nähere Infos zum Zweck oder dem Eigentümer der Webadresse usw. erfährt. Das ist praktisch und erspart mitunter mühsames eigenes googeln.

1. Edition des Eintrags: Heute, 15:00 Uhr

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Nachtrag 2. Noch stehe ich ja erst ziemlich am Anfang, doch die ersten Ergebnisse von NetGuard sind schon frappierend. Auf dem Smartphone ist zum Beispiel die App „YouTube Music” vorinstalliert. YouTube gehört zu Google, und da das Smartphone namens Mata Hari eine Google-Android-Version besitzt, kann man die Google-Apps nicht ohne weiteres deinstallieren. Als Player habe ich längst den VLC-Player aufs Handy geladen. Die YouTube Music-App lässt sich aber ausschalten, was ich getan habe. Sie ist immer aus und wurde noch nicht ein einziges Mal benutzt (nach einem Neustart des Handys muss man sie erneut ausschalten, was ich natürlich mache, wenngleich Mata Hari 24/7 in StandBy bleibt). Prompt meldete NetGuard soeben, dass diese YouTube-App im ausgeschalteten App-Zustand und selbst im StandBy-Modus des Handys mehrere Versuche unternommen hat, sich mit dem Internet zu verbinden. In 6 Minuten hat die App 6 Versuche zu 6 verschiedenen Internetadressen gestartet. Vergeblich Dank NetGuard.

Und genau das ist es, was ich meine, wenn ich oft von einer überbordenden Kommunikation spreche. Solche kurzen Mitteilungen, die wahrscheinlich aus ein paar bloßen Zahlenreihen bestehen, nehmen beim Versenden zwar nichts vom Datenvolumen weg, doch sie rauben unnötigerweise durch ihre Aufgaben Rechengeschwindigkeit. Und dass Google, deren Software auf zig Dienste verteilt wird (mit zum Teil kryptischen Namen) und die vor dem User absichtlich versteckt werden,  die aber natürlich in der Lage sind, zum Beispiel meinen auf der SD-Karte vorhandenen Order der Musikdateien mit Hunderten Musikstücken binnen Sekunden zu analysieren, das dürfte einleuchtend sein. Dass diese Infos dann wiederum entgegen aller getroffenen Datenschutzeinstellungen nicht trotzdem an YouTube gesendet werden, dafür hätte ich absolut nie die Hand ins Feuer gelegt, was mich nun vor Verbrennungen geschützt hat. Ich habe den Beweis dafür. Damit wird ersichtilich, weshalb man bestimmte, auf persönliches Interesse stoßende YouTube-Videos als Vorschläge präsentiert bekommt, sollte man sich zukünftig auf der Seite von YouTube bewegen.

Das ist natürlich eine gängige Konsum-Spionage. In diesem Fall auch ungefährlich. Doch wenn ständig jemand deine Dateien, Mitteilungen und Gespräche verfolgt, dann hat es nichts mehr mit dem „Fernmeldegeheimnis”, dem im Grundgesetz verankerten Schutz vor dem Mithören durch einen Dritten, zu tun. Nur weil der Dritte versichert, er sage es nicht weiter, ist ihm das Mithören dennoch nicht erlaubt. Es geht eben ums prinzipielle Mithören bzw. Mitlesen. Es geht um den potentiellen Missbrauch, nicht um einen tatsächlichen. Das Grundgesetz sagt nicht von ungefähr „Nein” dazu, es hat Gründe. Aber Google meint, durch technische Umwege oder Raffinesse das deutsche Grundgesetz mit Füßen treten zu dürfen. Deshalb sind strenge Datenschutzregeln wichtig – die aber leider stets der technischen Entwicklung hinterherhinken.

Also für mich ist die Firewall NetGuard jetzt schon die mit Abstand nützlichste App auf Mata Hari.

2. Edition des Eintrags: Heute, 17:10 Uhr

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Nachtrag 3. Nur für den Fall, dass du’s mir gleichtust und ebenfalls NetGuard auf dein Handy lädst: Solltest du das Handy ausschalten und danach startet es nicht mehr richtig, dann musst du NetGuard für diesen Fall ausschalten oder, falls das nicht mehr geht, ihm per Schieberegler im selben Fenster die Rechte nehmen, so funktioniert dann das Ausschalten. Danach Neustart, so klappt’s auch wieder. Das liegt daran, dass bestimmte Dienste, die für den Start des Smartphones notwendig sind, je nach NetGuard-Konfiguration, noch blockiert sind. Um welche es sich dabei genau handelt, kann ich bislang nicht sagen. Das auszuprobieren dauert, und im Moment habe ich keine Muße, es zu tun, da Mata Hari durchgehend eingeschaltet bleibt und bei Nichtgebrauch nur in den StandBy-Modus geht. Aber zum Testen hatte ich es vorhin gemacht und erst mal einen Schrecken bekommen, zumal sich NetGuard eben nicht deaktivieren ließ. Erst nachdem ihm die Rechte genommen wurden, ließ es sich für einen Neustart deaktivieren – und nach dem Start wieder aktivieren. Eigentlich logisch und einfach, doch wenn man’s nicht weiß, guckt man erst mal blöd aus der Wäsche.

Das nehme ich jetzt mal zum Anlass, einen Disclaimer hier anzufügen: Die Benutzung von NetGuard geschieht natürlich auf eigene Gefahr. Meinereiner haftet für nix. Ich schreibe lediglich auf, was ich mit dieser – für mich – wunderbaren App so erlebe. Irgendwann weiß ich auch, welche Startdienste man per NetGuard erlauben muss.

3. Edition des Eintrags: Heute, 19:00 Uhr

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Nachtrag 4. Ein Beispiel: Klicke auf das Bild für eine noch größere Ansicht, sonst erkennst du kaum etwas.

4. Edition des Eintrags: Montag, 9:50 Uhr

Schnapphaftiges

Hach, mit diesem Schnappschuss auf Mata Hari wurde um eine Klick-Sekunde die Schnapszahl verpasst. Knapp vorbei ist auch daneben. Nach einem 10-stündigen Erholungsschlaf melde ich mich in die kommenden zwei arbeitsfreien Nächte zurück und gucke zum Frühstück jetzt erst mal Barbaras Spielfilmtipp und dann wohl 12 Stunden lang Reisevideos, denn ich hinke mittlerweile schon 3 Tage hinterher.

Geh auch du es am heutigen Sonntag ruhig an, das wünsche ich dir, man weiß ja: in der Ruhe liegt die Kraft; soll’n die anderen doch rumhampeln und zappeln wie die geschnappten Fische im Netz.

Einmal noch kurz zum “iii F150 B1 pro” (wie kann man nur einen solchen Namen vergeben?!)

So langsam mag ich das neue Smartphone wider Erwarten mehr und mehr leiden. Klar, wenn gedanklich die Google-Spionage mal außen vor bleibt. Die lässt sich aber verführerisch schnell vergessen angesichts der vielen tollen Sachen, die das Gerät macht. Vor allen Dingen fasziniert mich die perfekte, rasend schnelle Einbindung ins heimische Netzwerk und die gigantische Mini-SD-Karte, auf der eine Unmenge Platz zum Organisieren der persönlichen Daten zur Verfügung steht. Nur mit Fotos und Filmaufnahmen habe ich mich noch nicht beschäftigt. Dabei bin ich ziemlich sicher, dass die verbaute Samsung-Kamera (Chip) und die Sony-Nachtbildkamera ebenso viel Freude bereiten werden. Ist mir aber noch zu kompliziert. Für die „neue” Kleinbildkamera, dat “Tauch-Lumixi”, hatte ich auch Monate benötigt, um deren enorme Menge an Einstellungen zu kapieren – beim Smartphone sind diese Möglichkeiten noch um ein Vielfaches erweitert – das anzugehen, dafür braucht es echt Zeit und vor allen Dingen Muße.

Gibst du deinem Smartphone eigentlich einen Namen? Ich meine einen menschlichen oder tierischen, keinen technischen fürs Netzwerk? Der Gedanke kam mir tatsächlich letzte Nacht auf Arbeit. „Schmierglas”, „Fettfenster”, „Mata Hari” kamen mir spontan so in den Sinn 🙂