Ausgebüxte Aras, Fortsetzung

Gestern Abend, kurz nachdem ich den Eintrag veröffentlicht hatte, machte ich mich auf den Weg zur Arbeit – kam aber nur 20 Meter weit, denn es versperrte ein riesiger Feuerwehrwagen mit Drehleiter den schmalen Feldweg zu unserem Haus. Tatsächlich hatten die entfernten Nachbarn wegen der beiden jungen Aras die Feuerwehr gerufen. Naja, Ara müsste man sein, dann würden sich alle um einen kümmern, kein Aufwand wäre dafür zu hoch. Die bunten gefiederten Gesellen beobachteten hoch oben in den Wipfeln der Eichen das muntere Treiben aber hatten so absolut gar keine Lust, sich einfangen zu lassen. Wer würde das denn tun? Wenn schon der wunderbare Hauch der Freiheit entlang der Flügel weht, dann muss das doch wenigstens etwas ausgekostet werden, nicht wahr? Nach einer knappen Stunde gab die Feuerwehr schließlich erfolglos auf. Für Käthe und ein paar Nachbarskinder war es aber natürlich ein abendliches Spektakel sondergleichen. Auf den Fotos siehst du ja nicht die viele Blinkerei der Lichter und Lampen und ahnst maximal anhand der hohen Drehleiter, was da für ein beeindruckendes schweres Gerät aufgefahren war. Ich schlug nach ein paar Minuten dann übers abgeerntete Feld einen Bogen und begab mich on the road again. Wo die Aras jetzt sind, weiß ich nicht. Mal hören, ob es nachher erneut „aratet”, sobald die Sonne aufgeht. Klick aufs Bild = Großansicht: