Israel

Warum ich nichts zum Terror der Hamas in Israel schreibe? Tagelang hatte ich ihn durch den Ausfall des Internets nur am Rande mitbekommen. Außerdem war es für mich unerträglich, die meisten deutschen Medien zu lesen, die voller Judenhass und Antisemitismus von den Geschehnissen berichten. Wieder ein Grund, die GEZ zu verweigern.

In den vergangenen Jahren habe ich aber auch schon viel dazu gesagt. Könnte ich wiederholen, doch wozu? Seit Baerbock Außenministerin ist, stellt sich unser Land in der UN offen auf die Seite der islamischen Länder und verurteilt Israel. Dafür schäme ich mich als Deutscher abgrundtief. Muss man sich mal vorstellen: die Woken, Linken, Grünen verhöhnen die Opfer des brutalen Terrors, indem sie sie zu Schuldigen für ihr Leid machen. So etwas kann ich mental nicht ertragen, dann klicke ich die betreffende Newsseite weg oder schalte den Vidokanal aus. Seit über 20 Jahren schreibe ich von meiner Hoffnung, Israel möge stark sein, sich keinesfalls auf andere verlassen.

Hoffentlich wird Israel jetzt endlich in den Gaza-Streifen einmarschieren und ihn wieder besetzen. Es war ein Riesenfehler, ihn geräumt zu haben. Dadurch wurde der Terror nur viel näher ans Land gelassen. Der wirtschaftlich prosperierende Gaza-Streifen wurde durch die Hamas in die Steinzeit katapultiert, die Menschen dort leben seither unter der Knute der Hamas im Elend, und Deutschland und die EU zahlen das Geld für die Bewaffnung der Hamas. Nein, dies sei „Entwicklungshilfe”, sagen ZDF, ARD & Co. Wenn man Geld gibt, ohne einen Nachweis zu verlangen, wofür es benutzt wird, dann ist das im Falle der Hamas aktive Unterstützung des Terrors gegen Israel. So deutlich muss man das sagen. Und ich bin Bürger eines dieser kriegstreibenden, die Waffen bezahlenden Länder aber kann es nicht verhindern, da die Mehrheit der Deutschen diese Politik bei den Wahlen immer wieder aufs Neue wählt. Es steht uns als Nation frei, zu sagen, Schluss damit, wir bezahlen den Terror nicht weiter. Doch das machen wir einfach nicht. Seit mehr als 20 Jahren nicht. Dafür schäme ich mich ebenfalls. Wer sich aber schämt, der bleibt aus Scham still im Verborgenen.

Also schließe ich dieses kurze Statement mit dem wiederholten Wunsch nach Stärke und einem konsequenten Vorgehen der israelischen Armee. Nein, nicht nach Krieg, Rache, Mord und Totschlag, sondern nach ein für alle Mal der Entwaffnung der Hamas und der Verurteilung der Mörder. Nur Israel kann die Hamas im Gaza-Streifen entwaffnen, niemand anderes kann oder will das tun.

Wieder Fuß kaputt

Möchtest du mal etwas Fieses sehen? Klick aufs Bild = größer. Wie vor (ich glaube) drei Jahren auch passiert, bin ich mit demselben Fuß gestern schon wieder umgeknickt und habe mich längs auf die Nase gelegt. Bei der Kreisverwaltung Kleve hatte ich etwas in der 2. Etage zu erledigen. Anschließend stieg ich schnell die Treppen hinab. Unten die letzte Treppenstufe besteht aus einem größeren Treppenabsatz, auf den man noch ein, zwei Schritte geht, bevor es die letzte Stufe hinabzusteigen gilt. Auf dem Absatz angekommen, suchten meine Blicke bereits den Ausgang, übersahen dabei diese eine Stufe und schon war’s um mich geschehen. Die Leute der Umgebung im Wartebereich sprangen gleich auf und eilten mir am Boden liegend zur Hilfe. Noch liegend habe ich mich bedankt und sie wieder weggeschickt: „Danke, Danke, vielen Dank! Aber es geht schon …” Ich rappelte mich auf und quälte mich humpelnd von dannen.

Heute nun ist’s dick und bunt geworden. Diesmal ist aber nichts gebrochen, denn mir wurde nach dem Sturz nicht schlecht (was nämlich ein untrügliches Anzeichen für einen Bruch ist). Noch gestern sprach ich in einem anderen Zusammenhang davon, dass man ab einem gewissen Alter sich vorsichtiger bewegen sollte. Schon habe ich mir selber die passende Antwort auf meine Klugscheißerei gegeben.

Bemerkenswert finde ich wieder, dass genau wie vor drei Jahren damit Fahrradfahren problemlos und ohne die geringsten Schmerzen funktioniert. Nur das Gehen bzw. Humpeln tut arg weh. Treppen hinaufsteigen ist auch eher weniger ein Problem, sollte man gar nicht glauben, was? Allerdings eine Treppe hinabsteigen, das geht kaum noch.

Arzt? Ich doch nicht 😉

Was mich aber wirklich sehr gefreut hat, war die große Hilfsbereitschaft fremder Leute. Man liest ja immer davon, wie gleichgültig die Menschen miteinander heutzutage umgehen. Nun, auf dem Land (trotz Kreisstadt ist Kleve alles andere als eine Metropole) ist das augenscheinlich klar nicht der Fall. Man hilft sich, und zwar spontan, was zeigt, dass diese Hilfsbereitschaft noch instinktiv vorhanden und unbeschädigt ist.

Störung behoben

Endlich! DSL und Internet funktionieren wieder! Wenn ich dir jetzt sage, woran’s gelegen hat, dann schüttelst du nur deinen Kopf vor lauter Ungläubigkeit. Nicht mein Fehler war’s, es lag weder am Router, noch an der Telefonleitung. Also war es auch nicht die Feuerwehr bei der vergeblichen Papageienrettung. Die Freilandleitung ist unbeschädigt. Nein, es war die Telekom selber.

In einem Schaltkasten in der Nähe, der so ein paar Hundert Meter weiter weg steht, hatte ein Mitarbeiter irgendwelche Routinearbeiten erledigt und versehentlich einen Stecker – den Stecker meines Anschlusses – gezogen. Den hat der Techniker, der vorhin zu mir nach Hause kam, zu Beginn seiner Fehlersuche (ganz am Anfang vorher) wieder eingesteckt und sich bei mir eigentlich nur noch davon überzeugt, dass alles läuft wie gewohnt. Das war’s.

Solche dummen Fehler können passieren, da mache ich niemandem einen Vorwurf. Wieso allerdings tagelanges Messen der Leute vom telefonischen Support zu den Ergebnissen geführt hatte von keiner Störung bis zu etlichen Leitungsstörungen, das war dem Techniker heute vor Ort und ist mir ein Rätsel. Ist nämlich der Stecker gezogen, gibt es weder eine Störung, noch ein In Ordnung, sondern ab dem Schaltkasten ist die Leitung einfach nur tot. Man kann laut Techniker in diesem Fall auch nicht bis zum Hausanschluss messen, geschweige denn bis zu meiner FritzBox, sondern eben nur bis zu diesem Schaltkasten. Was ja auch logisch ist – wenn man’s weiß. Der Support ist also besetzt mit durchweg „kompetenten Leuten”, die zu mehr als nur eine Annahme einer Störungsmeldung eigentlich kaum taugen. Tut mir leid, muss ich so direkt sagen.

7 Tage Dauer für das Einstecken eines versehentlich gezogenen Steckers am Schaltkasten auf der Straße. Wow, das ist schon eine Leistung der Telekom, die man rot im Kalender anstreichen sollte.

So, jetzt geht’s hier im Tagebuch aber wieder seinen gewohnten Gang. Ich war quasi eine Woche fort – naja fast, Mata Hari hat mir sehr geholfen, nicht vollends hinterm Mond zu leben und wenigstens die sozialen Kontakte aufrecht zu halten. Tja, auch ich muss meinen Fehler eingestehen und zugeben, dass ein Smartphone wider Erwarten sehr, sehr nützlich sein kann.

Bis später in diesem Theater.