Dies und das

Die AfD bekommt’s derzeit mächtig auf die Hucke (für die Jüngeren unter uns: woher stammt dieses seltsame Wort?), was der Instinktlosigkeit des Maximilian Krahs geschuldet ist. An der Richtigkeit seiner Aussage, nicht alle seien automatisch Verbrecher gewesen, ändert dies inhaltlich zwar nichts, denn auch ein Günter Grass war schließlich trotz Mitglied in der Waffen-SS kein Verbrecher, doch dass solche vorgebrachten Ansichten heutzutage an eine Relativierung Nazi-Deutschlands erinnern, hätte der gute Herr Krah wissen müssen. Wahrscheinlich hielt er sich nach dem erfolgreichen Bestehen in der Kausa „chinesischer Spion” für unangreifbar. Anders ist für mich nicht erklärbar, wie er munter naiv in die ihm gestellte politische Falle getappt war. So sieht die Überheblichkeit aus, die besonders erfolgreiche Menschen vermeiden sollten (je erfolgreicher du bist, desto bedachter solltest du reden), denn der unausweichliche Fall erfolgt ansonsten stehenden Fußes.

Heute Morgen wollte ich um 8 Uhr die Stunde Live-TV von „NiUS Live” gucken, bevor ich ins Bettchen gefallen wäre. Nichts, der Äther blieb stumm, der Monitor sozusagen schwarz. Leider gab es auf der Webseite von „NiUS” keinerlei Infos, die den Ausfall hätten erklären können. Nach ausführlichem Suchen fand ich aber bei YouTube einen kleinen Hinweis der Entschuldigung für den Sendeausfall, nämlich dass in der Nacht zuvor in die Radaktion eingebrochen worden sei und die Polizei mit der Spurensicherung beschäftigt war, wodurch ein Senden im Studio verhindert wurde. Mehr Infos sind gegenwärtig (Stand: 17:15 Uhr) nicht zu bekommen. Morgen um 8 Uhr soll der Sendebetrieb wieder aufgenommen werden. Vielleicht erfährt man ja dann Näheres dazu.

Jedenfalls war ich deshalb eine halbe Stunde früher zu Bett gegangen. Daraus folgte eine halbe Stunde eher mein fröhliches Erwachen, das mir nach der ausführlichen Morgenroutine nun eine halbe Stunde mehr Zeit schenkte, diesen Eintrag in Ruhe zu verfassen, um mich anschließend für die Arbeit fertigzumachen (übrigens ist es nach wie vor für mich ein Buch mit 7 Siegeln, wann z.B. „fertigzumachen” getrennt oder auseinander geschrieben wird – das wollte nie so richtig in meinen Kopf). Also bis Freitag bin ich mal wieder abgetaucht. Bis dahin, gehab dich wohl, man liest sich.

Ein neuer 3 + 1 Tag :-)

1. Der „Pandemievertrag” mit der WHO kommt vorerst nicht zustande, weil die Staaten nicht geschlossen mitmachen. Zweifellos eine gute Nachricht, wenn auch noch nicht das Ende der Geschichte. Bezeichnend ist allerdings der Zustand unserer Politiker im Parlament. Nur weil die AfD den Antrag auf namentliche Abstimmung eingebracht hat, wurde dieses überaus vernünftige und wichtige Anliegen von allen Blockparteien als Einheitsfront abgelehnt. CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne und Linke lehnten den Antrag gemeinsam ab und die Gruppe (die Ex-Linken) um Sahra Wagenknecht erschien erst gar nicht zur Abstimmung. Damit hat sich das BSW in meinen Augen zum wiederholten Mal als politische Alternative disqualifiziert. Zumal bereits ein Koalitionsangebot an die sächsische CDU unter Herrn Kretschmer von ihnen ausgesprochen wurde. Jeder, der nicht gerade mit geschlossenen Augen in der Weltgeschichte unterwegs ist, erkennt somit die wahre Funktion des BSW als FDP-Ersatz in der künftigen Mehrheitsbeschaffung. So hoch die Wertschätzung für Frau Wagenknecht aus sein mag, das erinnert an Wähler-Verarsche.

2. Die „New York Times” berichtet, die NATO stehe kurz davor in den Ukraine-Krieg mit Truppen einzugreifen. Wie beim Vietnam-Krieg beginnt der Krieg mit sogenannten Beratern und Ausbildern. Das heißt, dass auch deutsche Soldaten davon betroffen sein werden. Wie war das noch gleich mit der Halbwertzeit von Verschwörungstheorien? Wir marschieren sehenden Auges immer schneller in einen 3. Weltkrieg und knapp die Hälfte der Bevölkerung ist hierzulande auch noch dafür. Ohne Worte! Der Gedanke an Auswanderung drängt sich mir förmlich auf – nur wohin, und noch wichtiger, von welchem Geld?

3. Die Polizei in Hannover darf Transgender-Personen nicht mehr nach ihren richtigen Namen fragen. Das deckte NiUS.de auf. Zwar bin ich nicht gerade ein Freund der Polizei, doch in diesem Fall bräuchte man sie ja gar nicht mehr auf die Straße zu schicken. Wozu? Wäre ja sinnlos. Aber auch diesen Kniefall vor der Wokeness kann man den durchgeknallten Politikern nicht anlasten, da sie gerade in Hannover von einer riesigen Mehrheit der Einwohner ausdrücklich in ihr Amt gewählt worden sind. Geliefert wie bestellt.

3.1 Zu diesem Irrsinn passt dann auch gut die Recherche von „Achtung, Reichelt!”, nämlich dass es gar keine Fahrradwege in Peru für rd. 300.000.000 Euro deutsches Steuergeld gibt – nur, wohin ist das Geld denn dann geflossen?

Aus einem Kommentar: „Peru, Peru, wir radeln nach Peru”.

Über das Geschwurbel

Einen Satz noch zum gestrigen Eintrag inklusive meines Kommentars dazu. In der realen Welt wurde ich dahingehend angesprochen. Es stimmt natürlich, dass alles in gewisser Weise nur zusammenhangloses Geschwurbel ist. Ohne jede gedankliche Struktur dahingeplappert, vielleicht ähnlich wie in einer Kneipe (der Vergangenheit, denn diese Kneipen gibt’s ja schon lange nicht mehr) und eindeutig oberhalb des Promillebereichs, der die Teilnahme am Straßenverkehr noch ermöglichen würde, den ich aber bereits im vollkommen nüchternen Zustand zu erreichen in der Lage bin, quasi naturstoned. Mein Geplapper erfordert auch keinerlei Anstrengung. So etwas mache ich immer gerne, wenn ich eigentlich gar keine Lust aufs Tagebuch habe, sieht aber im Ergebnis mit viel Text dann wie viel gedankliche Substanz aus. Mehr Schein als Sein sozusagen. Trotzdem ist das Geschwurbel wahr – für mich -, könnte allerdings auch in zwei Sätzen gesagt werden: Liebe Religionen, lasst mich mit eurer Frömmelei bitte in Ruhe, denn ich glaube euch kein einziges Wort. Ich glaube sowieso nichts und an niemanden.

So, das dazu 😉

Letzte Nacht, und deshalb habe ich selber erlebt, wie lähmend langweilig es sein kann, sich durch Geschwafel durchzuackern, habe ich die 2. Staffel der Serie „Outer Range” wie den heiligen Geist über mich ergehen lassen. Kann man das so sagen? Es handelt sich dabei um solch einen Schrott, dass er kaum in Worte zu fassen ist. Eine Mystery-Serie, bei der ich sicher bin, dass die Produzenten selber kein Ende kennen und die nur von Episode zu Episode hangelnd irgendwie vorangetrieben wird, wahrscheinlich um übermüdeten Menschen vor den Monitoren eine Einschlafhilfe an die Hand zu geben. Die erste Staffel, ich glaube letztes Jahr war es, wurde schon ziemlich in die Länge gezogen, endete aber mit einem wirklich spannenden und süchtig-machenden Cliffhanger. Daraus folgte in der gestrigen 2. Staffel ein riesengroßes Loch des Nichts. Es geht in der Serie tatsächlich um ein Loch, ein Loch im Boden, in das man hineinspringen kann und munter Zeitreisen erlebt. Nun wurde ich gestern zwar auch von diesem Loch erfasst, landete aber mehrmals nur wenige Minuten in der Zukunft (war auf dem Sessel eingeschlafen), jedenfalls nicht eine Sekunde in der Vergangenheit. Enttäuschend! Nach Ende dieser 2. Staffel löschte ich somit die gesamte Serie aus meinem Archiv, auch wenn der Cliffhanger das Versprechen auf eine 3. Staffel abgibt. Ich meine, ca. 14 Episoden eines absoluten Nichts innerhalb von zwei Jahren, da erwacht sogar in mir während der größtmöglichen Müdigkeit eine Verweigerungshaltung, die mich nicht mehr an ein interessantes Ende hoffen lässt. Somit liefere ich mich freiwillig der Gefangenschaft der Gegenwart aus und überlasse allein den eigenen Träumen wieder die fantastischen Zeitreisen mystischer Natur.

Und falls du nun sagst, auch dieses cineastische Erlebnis hätte ich doch besser mit einem einzigen Satz ausdrücken können, so stimmt das natürlich.

In diesem Sinne habe ich heute generell nichts mehr zu sagen. Genieße bei einem netten Spaziergang den Pfingstmontag, das Wetter ist deutlich besser als von den Frogs vorhergesagt und bis morgen also in diesem Schwafelbüdchen des schlaftrunkenen Dahindämmerns.

Frohe Pfingsten

Grundsätzlich, also eher „philosophisch betrachtet” und hip und modern sowieso, bezeichne ich meine Wenigkeit als Agnostiker, da ich meinen Atheismus letztlich nicht beweisen kann. Mir ist es egal, ob es einen Gott gibt oder nicht. Falls es einen gibt, so hätte ich ihm eine Menge zu sagen, ich meine vorzuwerfen. Falls es keinen gibt, so wäre belegt, dass die gesamte Theologie aller Religionen der Welt nur ein verzweifeltes Gestammel ist, um das Zusammenleben der Menschen mehr oder weniger gerecht zu regeln.

Ideologien und Religionen sind für mich vom Wesen her identisch. Zu grauer Vorzeit konnte man Ideologien noch nicht verbreiten und münzte sie als Religionen, als etwas Gottgegebenes um. Heute, seit der ach so beschworenen Aufklärung, wird einfach das Etikett getauscht und an Stelle von Gott tritt der genauso nebulöse Begriff „die Wissenschaft”. Für den Nicht-Wissenschaftler Otto oder Lisa Normalverbraucher ändert sich dadurch aber nichts, denn von ihnen wird gleichermaßen gefordert, sie sollen gefälligst daran glauben. GLAUBEN! Wer es nicht tut, wird wie eh und je sanktioniert.

ABER:

Nun ist nicht alles Religiöse oder Ideologische schlecht. Eine Gemeinschaft braucht für ihr Zusammenleben Regeln und Normen. Und hier kommt Pfingsten ins Spiel: Wie man den Geist, den Hauch Gottes, der auf die Menschen niederkam, auch beschreibt, der Ursprung dessen sind die 10 Gebote, die Gott dem guten Moses mitgegeben hat. Sie sind im Grunde eine erste Sammlung fundamentaler Regeln, die aus den Erfahrungen verschiedenster Kulturen seit Anbeginn der Menschheit entstanden. Sie bereiten dem anarchistischen Recht des Stärkeren ein Ende, indem die wichtigsten Regeln als Gesetze festgelegt wurden, an die sich jeder zu halten hat. Durch sie kann also eine zivile Gesellschaft in Rechtssicherheit gedeihen. Es sind in Wahrheit keine religiösen Regeln, es sind schlicht und ergreifend die Erfahrungen eines gedeihlichen Zusammenlebens, die aus ihnen sprechen, und zwar über den Familienverband, den Clan, hinaus. Damit sich auch alle, besonders die Stärksten und machtbesessenen Egoisten an sie halten, brauchte es den allmächtigen Überbau eines Gottes, der als ein aller-aller-mächtigster Richter fungiert und selbstredend bei Nichtbefolgung mit Strafe droht. Da sich diese Gebote supergut bewährt haben und in verschiedenen Formen in allen erfolgreichen Gesellschaften so oder so ähnlich präsent sind, kann ich sie sogar als Nichtgläubiger annehmen und feiern. Denn man sollte die eigenen Werte wertschätzen, daher ist Pfingsten auch für mich als Heide etwas Besonderes.

In diesem Sinne: Frohe Pfingsten.

Roman-Tipp: James A Michener – Verheißene Erde

So, den nächsten Wälzer habe ich durch: Letzte Nacht schloss ich die 1.300 Seiten „Verheißene Erde” ab, ein weiterer Roman von James A. Michener, diesmal über die Geschichte Südafrikas. Begonnen von der ersten Besiedelung in grauer Vorzeit über die holländische Besitznahme, dann der Engländer, die Entwicklung von Sprache und Kultur der Buren, ihre Befreiungskriege bis hin zur Neuzeit und den Konflikten, die sich aus unbeabsichtigten Fehlern bei der Unabhängigkeit sowie durch einem aus heutiger Sicht zu fundamentalen calvinistischen Glaubensverständnis heraus ergaben. Spannend ist auch die Tatsache, dass Michener diesen Roman Ende der 1970er Jahre schrieb und dort bereits glasklar die Zukunft bzw. das heutige Südafrika voraussah. Wie dem auch sei. Beim vorletzten Roman zitierte ich ja schon einmal signifikante Textstellen, was ich auch jetzt (keine Sorge, ganz kurz) machen möchte, denn sie lassen sich prima als eine Art Unterüberschrift verstehen.

Zuerst möchte ich ein Zitat wiedergeben, das gerade für uns Deutsche nach wie vor brandaktuell ist, da es viele Fehlentwicklungen erklärt:

Wer die Geschichte vergisst, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen. Nun, wer von der Erinnerung besessen ist, wird durch sie vergiftet.

 

Anhand der Geschichte Südafrikas wird klar, dass es noch etwas anderes gibt zwischen einer strikten Erinnerungskultur und Geschichtsvergessenheit, nämlich die Ausgewogenheit der Vernunft. Man neigt oft dazu, sich einem Extrem zuzuordnen und sich dadurch selber ins Schachmatt zu setzen, statt beide Enden den Erfordernissen mit Verstand anzupassen und so eine individuelle Lösung eines Problems nach Sachlage zu finden.

Und etwas später heißt es:

Nur einmal möchte ich in eine südafrikanische Stadt kommen und eine Statue von jemandem sehen, der ein Buch geschrieben, ein Bild gemalt oder ein Lied komponiert hat. Ich war der schrecklichen Monumente unbedeutender Generäle überdrüssig …

 

Weiter fand ich diese Zeilen am Ende wunderbar, die in gewisser Weise die gesamten 1.300 Seiten beispielhaft auf den Punkt bringen (bitte das Mädchen doppeldeutig, also real und auch als Sinnbild für das Land verstehen):

Ich habe mich in eine junge Afrikanerin verliebt, die viel hübscher ist als die Berufsmodelle mit Holzschuhen, die auf den Postkarten von Holland, Michigan, zu sehen sind, und durch sie lernte ich das beste des Afrikandertums kennen, das mir viel besser gefiel als meine englische Art. Leider heiratete das Mädchen den anderen, den mit dem schussbereiten Maschinengewehr, und ich denke darüber nach, wie ihre Zukunft aussehen wird.

 

Bis aufs letzte Viertel (da wird für meine Begriffe zu viel und zu ausführlich theoretisiert) ein großartiger spannender Roman, der dieses Land besser zu verstehen hilft. Naja, man könnte eine Menge mehr zu dem Buch schreiben, ist klar.

Das nächste wird der Roman „Hawai”, ebenfalls ein über 1.000-Seiten-Schmöker, auf den ich mich schon mächtig freue.

Einen schönen Start ins Wochenende wünsche ich dir und bis morgen in alter Frische 🙂

Hass und Hetze

Kurz vor der EU-Wahl liegen die Nerven der rot-grünen Politiker blank. Da brauche ich hier gar nicht aufzuzählen, mit welchen Versuchen und Instrumentalisierungen in den letzten Tagen kübelweise Hass und Hetze auf die AfD geschüttet wurde und bis zur Wahl weiterhin wird. Wie dumm am Ende die Wählerinnen und Wähler tatsächlich sind und wie viele von ihnen auf diese Strategie hereinfallen, das wird sowieso allein das Ergebnis der EU-Wahl zeigen. Persönlich sind mir diese Angriffe ziemlich egal, denn wer das nicht durchschaut und sich nicht z.B. über den Trickser und Täuscher der Nation, Robert Habeck, empört, der just am heutigen Tag den Vogel im Wettbewerb um den Pokal der moralischen Niedertracht abgeschossen hat, indem er die AfD für den Mordanschlag auf Robert Fico verantwortlich macht (also ein linker Täter, wer ist Schuld? Die AfD), dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen, völlig egal, was ich hier schreibe. Außerdem habe ich eh bereits gewählt. Inneres Ich: „Oh, was bzw. wen denn?Hallo? Wie war das noch gleich mit einer individuellen und geheimen Wahl 🙂

So, die nächsten beiden Arbeitsnächte stehen an, morgen fällt das Tagebuch somit aus. Betrittst du die äußere Welt, vergiss den Regenschirm nicht, denn es ist schon wieder Schluss mit dem sommerlichen Intermezzo. Trotzdem wünsche ich dir einen angenehmen Tag.

Entdeckung: Lauren Angela

Guck mal, ich habe zufällig eine neue Vloggerin gefunden, deren Kurzvideos ich ziemlich spannend finde. Keine Politik! Klick aufs Foto = ebenfalls ein Link zu YouTube.

Es ist eine Amerikanerin, die vor Jahren „einfach so” als Au-pair nach Deutschland reiste, kein Wort die deutsche Sprache konnte aber dennoch hiergeblieben ist. Gerade lebt sie für ein paar Jahre in Asien (wegen der Arbeit ihres Mannes, den sie in Deutschland kennengelernt hatte), aber in diesem Jahr wird die Familie wieder zurück nach Deutschland ziehen. Noch etwas Verrücktes: sie bekam in den letzten Jahren gleich zwei Paar Zwillinge. Du erkennst an diesen wenigen Infos vielleicht schon, dass Lauren, so ihr Name, eine Menge interessanter Dinge zu erzählen hat. Und genau das tut sie: sie besitzt ein Talent, interessant zu erzählen. Ich habe mittlerweile sämtliche Videos durch und kann Neues kaum erwarten. Sie ist m.E. ein gutes Beispiel dafür, dass nicht alles auf YouTube oder in den sozialen Netzwerken nur Trash ist; man kann auch echte Perlen gelungener Unterhaltung darunter finden.

Wartestatus Nr. 3 = erledigt :-)

Es hat etwas gedauert, doch nu’ isser da, der neue Mini-Kühlschrank. Klick aufs Bild = größer. Sein Inhalt dürfte für mich allemal ausreichen, 45 Liter. Energieklasse E, ca. 80 Kilowatt pro Jahr Stromverbrauch. Der steht jetzt erst mal einen Tag lang nutzlos herum, bevor er angeschlossen wird. Er befindet sich, wie ebenfalls der Gefrierschrank, im Schlafzimmer, denn das ist zum einen der kühlste Raum in der Wohnung und zum anderen vermeide ich dadurch den Dauerbetrieb beider Geräte, da im Küchenerker, so wunderschön er auch ist, die Sonne durch die 3 Fenster wie in einem Treibhaus heizt, wenn ich vergesse, die Rollos rechtzeitig entsprechend herunterzufahren – und das vergesse ich regelmäßig.

 

Mit dem Sendungsverlauf ließ sich der aktuelle Lieferstatus prima verfolgen, so dass ich bei „noch 2 Stationen” hinaus ging und auf den Boten draußen gewartet hatte. Wie es der Zufall wollte, trug zur selben Zeit ein netter Nachbar von über mir ein CD-Regal aus dem Haus und wollte es zum Sperrmüll bringen. Meine Wohnungsdiele ist bekanntlich so mini-klein, dass dort eigentlich bis auf eine kleine Garderobe und einen an der Wand festgedübelten schmalen Schuhschrank (der umfunktioniert zu einem Kram-Schrank ist) nichts weiter hinein passt – außer dem Regal, das steht da nun und passt millimetergenau wie Faust aufs Auge neben dem Ex-Schuhschrank. Farblich identisch = wunderbar gelöstes Platzproblem. Wozu, fragst du? Na, für den vielen Kleinkram, der sich in der Diele so im Laufe der Zeit ablagetechnisch ansammelt. Über dieses Regal bin ich jetzt genauso glücklich wie über den Kühlschrank. Es war somit ein perfekter Vormittag.

Wartestatus

9:45 Uhr: Wartestatus. Weeiil: ich möchte dir ja ein Foto davon zeigen 🙂

Es gibt heute also noch zwei drei Fotos und eines wohl erst morgen.

  • DPD: weiße Kisten, gemeldete Lieferung gegen Mittag.
  • Amazon: ein Förmchen für die HLF. Lieferung „gleich”.
  • DHL: neuer Mini-Kühlschrank. Lieferung wahrscheinlich morgen. Der alte, den ich in der alten Wohnung als Müll zurückgelassen habe, hatte ja einen Kurzschluss mit Stichflamme und Verkokelung am Stecker, solltest du dich noch daran erinnern. Nun steht der Sommer vor der Tür, da muss ein neuer Kühlschrank her – aber eben kein Familien-Kühlschrank für die wenigen Teile bei mir.

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Nachtrag 1, 11:10 Uhr:

Zwei wabbelige Silikonformen. Schaun wir mal, was ich darin heißluftfrittiermäßig machen werde 🙂  Wie immer, auf ein Bild klicken = größer.

Und gleich zwei Paar Sommerschühchen dazu. Wenn du länger bei Amazon suchst, findest du exakt dasselbe Modell statt für 70 oder 30 Euro, wie dieses auf dem Foto für nur rund 20 Euro. Am leichtesten auffindbar mit dem Suchwort „Mokassins”. Hab sie schon ausprobiert: superleicht, superbequem, rutscht nicht vom Fuß. Die Schrürsenkel sind nur Gummis als Deko ohne Funktion. Einfach reinschlüpfen, fertig 🙂 Die Schühchen sind passgenau und es gibt sie in vielen Farben (auch schneeweiß eventuell für die Arbeit im Krankenhaus oder so).

Weiter warten auf DPD …

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Nachtrag 2, 14:20 Uhr:

Da guck an, genau so wollte ich’s haben: der Toaster ist bequem vom Tisch aus bedienbar aber steht noch niedrig genug, damit man das Fenster öffnen kann, ohne ihn vorher wegstellen zu müssen. Und die Kisten sehen (für mich) auch noch sehr gut aus. Es musste dort ja irgendein Regalmöbel hin, ohne den Erker sichtlich zu verengen. Draufklicken = größer.

Oder so, andersrum?

Oder doch nur eine?

Gedanken am Rande des ESC und irgendwo zwischen Schlaf-, Wach- und Traumzustand

1. Überall das gleiche, in allen Lebensbereichen: das Leben in Frieden, das Streben nach Glück, die Freude und Individualität, der Wohlstand, ach, sogar jeder erdenkliche Genuss wird mehr und mehr dämonisiert zugunsten des Gleichschritts, des Einheitsbreis und des einförmigen Denkens. Der Massengeist ist los.

2. Vielfalt, Toleranz und Multikulti? Das hört schon bei der Musik auf. Nicht jedes hässliche Entlein verwandelt sich in einen prächtigen Schwan. Greta Thunberg zum Beispiel mutiert zur aufgeregt schnatternden Gans, denn sie sagt, es sei empörend und unentschuldbar, dass Israel am ESC teilnehmen darf.

3. Erkenne den Unterschied. A: Finde dich selbst, siehe wer du bist und richte dich bzw. dein Leben danach aus. Oder B: Sei wer du sein willst, nötigenfalls verändere die Umwelt und passe das Leben der anderen deinem Wunsch an. Welche Strategie wird dich dauerhaft glücklich oder zufrieden machen?

Jaja, ein wenig konfus; das kommt durch die Übernächtigung (sagt man das so?) der letzten beiden Nächte. Schlaf fand ich nämlich nur wenig an den Tagen und eher gestückelt. Schlafentzug wirkt im Gehirn wie eine Droge oder Alzheimer. Trotzdem will ich jetzt partout nicht ins Bett 🙂

7:30 Uhr: Wat esse ich denn nu’ zu Abend? Zur Auswahl stehen:

  • Pizza im Backofen
  • Toast mit dicken Gouda-Käsescheiben (sehr dicken)
  • Pommes mit Hackfleischbällchen in der Heißluftfritteuse, anschließend Mayo und Ketchup drauf
  • Spezial-dickes Omelette in der HLF
  • Nur Äpfel in feine mundgerechte Häppchen geschnitten
  • Massenweise Vanille-Eis

Mangels Entscheidungskompetenz (wie erwähnt, die Gehirn-Trägheit und so) trinke ich zuerst mal ein lecker Tässchen Tee. Bis dahin, have a nice day, man liest sich.

Und wieder ein 3-Punkte-Tag

1. Hätte die Tasse (klick aufs Bild = größere Ansicht) nicht so einen dicken Rand (mag ich trinktechnisch eher weniger), würde ich sie kaufen, denn ihr Motiv finde ich erstklassig. „Harlekin” mal wieder; man findet da so viele prägnant auf den Punkt gebrachte Aussagen, dass ein Stöbern in deren Shop geradezu die reinste Freude ist.

2.* Letzte Nacht habe ich mein erstes Omelett heißluftfrittiert. Warum kein Foto? Es war zwar sehr lecker und binnen 9 Minuten fertig (4 Eier, Satz, Pfeffer, Käse geraspelt), optisch aber ein wenig misslungen (um nicht zu sagen, arg ramponiert), denn das dafür von mir zurechtgeschnittene Backpapier hatte einen unschönen Faltenwurf erzeugt. Nachdem ich den köstlichen Fladen davon problemlos in 3 Ansätzen mehr oder weniger abgezogen hatte, war somit die äußere Form in 3 Teile zerstört und glich mehr einem Rührei als einem Omelette. Aber es wurden bereits passende Förmchen geordert. Irgendwie komme ich mir dabei wie bei einer Rückentwicklung zum Kleinkind vor: Backen mit Förmchen im Sandkasten. Spielkind halt 🙂

3. Mangels neuer interessanter TV-Serien habe ich mir „1883” nochmal komplett angeschaut. Nach wie vor finde ich diesen langen Western absolut hervorragend.

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* 2.1 Neuer Versuch, 15 Uhr: den der Heißluftfritteuse beigefügten löcherlosen Topf gewählt, also noch ohne Förmchen. Perfektes Ergebnis nach 9 Minuten. Ohne anschließend etwas spülen zu müssen (bis auf den hölzernen Kochlöffel, den Teller und das Besteck natürlich. Am mit einem Hauch Öl eingeriebenen Topf ist nicht ein Krümel haften geblieben). Saulecker 🙂  Das Bild ist durch Klick sogar extrem vergrößerbar: