Küchentisch mit Rollen

13:15 Uhr. Ha! Ich kann’s einfach nicht lassen 🙂 Wie angekündigt, schon fertig, die braunen Rollen sind montiert. Natürlich mit der obligatorischen kleinen Verletzung (ratsch, sagte der Schraubendreher, siehe Daumen), das war vorher schon klar. Basteln ohne geht bei mir nicht.

Die Höhe des Tischs ist noch akzeptabel, da vorher, was mir nicht mehr in Erinnerung war, gleich zwei Filznoppen übereinander aufgenagelt waren, so dass nach deren Entfernung nun insgesamt eine Erhöhung von drei bis maximal vier Zentimetern zu verzeichnen ist. Ich meine, dafür vier mal sägen, das tu ich mir nicht an. Es ist schon okay so. Die Rollen selber könnte ich noch verblenden. Ihnen irgendwie champagnerfarbene Socken anziehen oder so etwas, doch auch das muss nicht sein, denn der Blick fällt nicht automatisch sofort auf die Tischfüße, sie sind allgemein doch ziemlich unauffällig.

Aber rollen kann der Tisch jetzt leicht und wunderbar. Es genügt, eine Rolle mit der Bremse zu betätigen, dann bleibt er gut stehen. Wie immer: auf ein Bild klicken = Großansicht.

6 Kommentare zu „Küchentisch mit Rollen

  1. Hallo Georg, da können wir uns ja die Hände reichen, ich bin nämlich auch ein großer Fan von mobilen Möbeln auf Rädern, die ich nachträglich angeschraubt habe. Kleine Schränkchen sind so schnell mal aus dem Weg gerollt …
    Das ist superpraktisch und sieht meistens auch noch ganz nett aus… Bei Deinem Tisch gefällt es mir richtig gut.
    Genieße die Beweglichkeit und das Wochenende.

    1. Ja, das stimmt, liebe Rika, ich sehe es sehr ähnlich. Besonders beim Wischen, Saugen, Fegen ist das überaus praktisch aber natürlich ebenso fürs Umdekorieren. Sehr schön finde ich heutzutage auch, dass die unterschiedlichsten Rollen problemlos erhältlich sind – also in allen Größen, Farben und Belastungsklassen. Das war früher anders, da war man auf einen Baumarkt angewiesen, der mit einer beschränkten 0-8-15-Auswahl fürs Design meist nicht taugte. Es gibt also auch viele positive Dinge der Globalisierung, würde ich meinen.

  2. Wenn du dich belohnen möchtest, kannst du mal in „Eine Frage der Chemie“ reinschauen. Bin darauf gestoßen, weil ich Kevin Sussman aus TBBT folge. Er spielt in der Serie, und sie wird sehr gelobt. Also, ohne Gewähr.

    Das Essen an einem etwas erhöhten Tisch kann auch was gemütliches haben. Ein Freund, der meist völlig erledigt zuhause ankam, hatte seinen Tisch so. Er konnte dann reinschaufeln und anschließend aufs Sofa sinken. Ist nicht das was Knigge sich vorgestellt hat, aber who cares.

    Wir haben uns sogar angewöhnt, abends auf unseren Recamieren zu essen. Fing im letzten Jahr an, als wir alle hier Energie sparen mussten (nicht wollten), und wird sich erst ändern, wenn wir draußen sitzen können.

    1. Wird sich am Dienstag wohl schon erledigt haben mit der Erhöhung, denn ich hatte vorhin mal interessehalber unter die Regiestühle geschaut und siehe da, deren Bodengleiter sind komplett verschlissen, teilweise schon gar nicht mehr vorhanden (was der Stuhl durch seine Klappmechanik und dem Tuch als Sitzfläche ausgleicht und man es also nicht bemerkt). Jetzt habe ich Gummigleiter dafür bestellt, die 1,5 cm hoch sind. Somit verringert sich die Erhöhung von vielleicht 3,5 cm am Dienstag wieder auf nur 2 Zentimeter. Die sind dann nicht mehr bemerkbar, würde ich schätzen.

      Danke für deinen Tipp, schaue ich mir demnächst an. Ich habe auch einen für dich. „3 Body Problem”. Die erste Staffel ist da, und zwar bei Netflix, und ich war selber überrascht, wie gelungen diese Serie doch ist. Nach der 2. Episode beginnt sie regelrecht zu fesseln. Klar, sie ist nur Unterhaltung, Hollywood, aber hervorragend umgesetzt. Nicht spinnerd pseudojugendlich wie die üblichen Serien dieses Genres, sondern schon mit mehr Tiefe, würde ich sagen (wobei echte Physiker wohl schon ihre Augen darüber verdrehen). Die Serie beginnt eigentlich so richtig dort, wo andere Serien aufhören. Auf die 2. Staffel bin ich mächtig gespannt.  

      1. Sag, du meinst das ist was für uns? Mit Weltraum und SciFi haben wir es eigentlich nicht, und die Serie soll angeblich Sciene Fiction sein?

        Gerade „Shirley“ gesehen, kann man, es fehlt einem aber nix, wenn man ihn nicht gesehen hat. Es geht um die erste und schwarze Bewerberin um das Amt des Präsidenten in den USA. Ist etwas bieder und betulich inszeniert, es fehlt ein klein wenig Temperament.

        1. Ja, er ist SciFi aber ich finde ihn auch erzählerisch sehr gelungen. Nun war und bin ich ein SciFi-Fan und konnte mir das Gegenteil nie wirklich vorstellen. Er ist also schon SciFi – aber was ist nicht alles SciFi? Von Frankenstein über Solaris (nur das Buch) bis Raumschiff Enterprise. Ich würde die Serie einfach mal versuchen. Wie angedeutet, er beginnt erst ab der 2. oder 3. Episode so richtig zu fesseln. Man muss ja erst mal die ganzen Leute kennenlernen. In gewisser Weise ist er auch ein Frauen-Film: die maga-klugen Hauptpersonen sind allesamt Frauen. Vielleicht wäre das ja ein Reiz für einen Versuch.

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