Erst jetzt hatte ich die Zeit, dieses großartige Gespräch vom Mittwoch in Ruhe anzuhören und anzusehen, das immerhin etwas über eine Stunde dauert. Jedem, der Björn Höcke als Nazi bezeichnet und wenigstens ein Minimum deutscher Geschichte vor 1933 kennt, müsste spätestens mit diesem Interview seine eigene absurde Äußerung als solche erkennen und sollte seinen Fehler, der meistens durch ein halbinformiertes Nachplappern grün-linker Politik sowie deren angeschlossenen Funkhäuser und Schreibtischstuben entsteht, offen zugeben. Wer allerdings weiterhin die Fakes über Höcke verbreitet (was unbelehrbar sogar mein Bruder macht, will damit sagen, ich kenne dieses Phänomen nur zu gut), tut dies bewusst aus politischem Interesse, macht es also allein, um diesem Menschen zu schaden.
Man kann Roger Köppel für das Interview nicht genug danken. Daran zeigt sich wieder, wie wichtig es ist, das Zeitgeschehen und die Politik einmal von außerhalb zu betrachten. Die Leute der „Weltwoche” aus der Schweiz unter Federführung von Roger Köppel gehören mittlerweile zu den klügsten politischen Analysten, die aus dem Dickicht einer fast einheitlich gewordenen moralisierenden Medienwelt herausragen: