In der Ferne vorbeiziehende flatterhafte Gedanken

Heute nur mal eine gedankliche Skizze zur Einsichtsfähigkeit – oder: Besser spät als nie. Die Einsicht einer verfehlten Migrationspolitik ist in Schweden bei den einstigen Befürwortern der grenzenlosen Zuwanderung angekommen. Die Realität macht’s möglich, könnte man sagen. In der Bevölkerung hierzulande sieht es langsam recht ähnlich aus, hingegen ist diese Einsicht in der Politik nicht angekommen. Man fragt sich, was noch geschehen muss, damit sie ihre Irrtümer zugibt und gegensteuert. Wir Deutsche neigen ja allgemein sowieso weniger zur Einsicht als vielmehr zur Besserwisserei. Anstöße für eine Umkehr kamen und kommen immer von außerhalb – und selbst damit brauchte es in der Vergangenheit meist noch eine ganze Generation, um die eigenen deutschen Fehler einzugestehen. Von „das hat der Adolf nicht gewusst” über „in der DDR war ja nicht alles schlecht” bis hin zu Corona und dem Klimairrsinn: die eigenen Fehler werden wohl erst in XX Jahren eingesehen werden, wenn die Welt um uns herum längst eine andere Politik betreibt (siehe Energiepolitik).

Wie gesagt, nur Skizze heute. Ein schönes Wochenende wünsche ich dir.

Wendezeit

Das Internetzeitalter bietet neben den vielen Vorteilen der Weiterverbreitung von Informationen bis in die kleinste Stube dummwerweise auch den Nachteil, dass Lügen und sogenannte Desinformationen ebenfalls in dieser Art und Weise verbreitet werden. Jeder von uns sollte genug Kompetenz besitzen, hier die Spreu vom Weizen trennen zu können.

Journalisten und Journalistinnen der Mainstreammedien schreiben entweder voneinander ab oder bedienen sich der Presseagenturen, in Deutschland zuvörderst der „DPA”. Diese Agenturen wiederum erhalten ihre Informationen oft direkt von der Regierung. Damit beginnt die Kette der Verbreitung als Vervielfältigung der Regierungspolitik. Bisher war es so, dass die Zeitungen und Medienbetreiber aller Art, diese Regierungsinformationen immerzu mit Argusaugen eigenständig auf ihren Wahrheitsgehalt überprüften. Um das zu tun, bedarf es sehr vieler Mitarbeiter – eben für die viele Arbeit der unterschiedlichsten Recherchen. Seit der Großen Koalition findet das aber kaum noch statt, da die Eigentümer dieser Medien entweder den Regierungsparteien überwiegend gehören, von ihnen finanziell abhängig sind oder die Journalisten ideologisch in ihrer Mehrheit dieselben Ansichten vertreten wie die Regierung. Hinzu kommt der Abbau der journalistischen Arbeitsplätze im großen Stil, so dass rein technisch gar keine Ressourcen mehr fürs Hinterfragen und Recherchieren vorhanden sind. Das mal nur ganz grob geschildert, falls sich jemand wundert, weshalb in den letzten Jahren so wenig Regierungskritik medial existierte.

Dass ein solcher Zustand des bloßen Abschreibens für viele echte Journalisten extrem unbefriedigend ist, wundert eher weniger, und tatsächlich bildeten sich seit den Merkelregierungen der immer größeren Blockparteien (erst zwei, dann drei, heute fünf Parteien, die ins selbe Horn tönen) mehr und mehr freie Medien, deren selbstgestecktes Ziel es ist, den Journalismus wieder zum ursprünglichen (ich nenne es mal) Berufsethos zurückzuholen. Das kostet neben viel Geld auch einen ungeheuren Aufwand an technischer Organisation. Es war also nicht von heute auf morgen möglich.

Die Gründungszeit ist nun vorbei. Es bildeten sich große und immer einflussreichere freie Medien. Zu Beginn waren es Einzelkämpfer (z.B. Boris Reitschuster), kleine aus dem Nichts mit allen wirtschaftlichen Risiken behaftete Firmen (z.B. Tichys Einblick) oder Zusammenschlüsse von Journalisten mit denselben, gerade eben skizzierten Interessen (z.B. den Nachdenkseiten, Achgut etc.). Mittlerweile finden sich auch Geldgeber, die aus dem Stand riesige Medien-Plattfomen finanzieren (NiUS), da immer deutlicher wird, wie groß die Sehnsucht oder das Bedürfnis vieler intelligenter Menschen im Lande nach einem kritischen Journalismus geworden ist. Dieser Wunsch ist also bereits zu einer echten Marktlücke herangewachsen.

Eine der ersten kritischen Magazine ist „Cicero”, das 2004 gegründet wurde, und das sich langsam durch den Wechsel diverser Chefredakteure und Eigentümer zu einem kompetenten unabhängigen Qualitätsmedium entwickelt hat. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass aus diesem Hause der Journalist Daniel Gräber den aktuellen und nach meiner Einschätzung den bis jetzt am weitesten reichenden Regierungsskandal – gestern erst – aufgedeckt hat:

Wie die Grünen beim Atomausstieg getäuscht haben

So titelt der „Cicero” und enthüllt dabei eine Geschichte aus Manipulationen und dreisten Lügen, bei denen dir die Ohren schlackern. Hinter einer Bezahlschranke leider verborgen, doch z.B. bei NiUS u.a. hier sowie in mehreren anderen Artikeln aufgearbeitet oder hier in einem nur 18-minütigen Video von Julian Reichelt zusammengefasst. Damit dürfte das Ende der grünen Politik eingeläutet sein.

Man sieht, wie ungeheuer wichtig freie und kritische Medien sind. Zurecht wurden die Medien früher als „4. Gewalt” im Staate bezeichnet, denn jedem Politiker war bewusst, dass jede Lüge schnell herauskommen wird. Die meisten großen Betrügereien konnte durch das Vorhandensein dieser 4. Gewalt schon im Ansatz verhindert werden. Dann begannen die Merkeljahre. Sie hatten nicht nur die Parteien ideologisch regierungstreu vereinigt, sondern auch die Medien. Diese Zeit ist nun gottlob vorbei. Zwar besitzt der gleichtickende öffentlich-rechtliche Rundfunk immer noch eine gewisse Macht hauptsächlich bei den alten Menschen der Baby-Boomer-Generation sowie bei den Grünen, doch die Boomer sterben aus und die Grünen spiegeln nur rund 12 % der Menschen im Lande wider, so dass auch ein Ende des ideologisch ausgerichteten „Staatsrundfunks” abzusehen ist. Das übrigens völlig losgelöst von der Frage, ob oder inwieweit er sowieso in Zukunft abgeschafft bzw. eingeschränkt werden wird.

Zusammenfassend möchte ich behaupten, dass der Höhepunkt der regierungsfreundlichen Medien heute überschritten worden ist und sich die Bedeutung der freien kritischen Medien als neue 4. Gewalt im Staate deutlich herausbildet.

Was sich ebenfalls zeigt: die Einschränkungsversuche der Meinungsfreiheit und die stets absurder werdenden Zensurversuche, deren treibende Politiker jüngst von unserem obersten Gericht gemaßregelt worden sind, haben keinen Erfolg in einer Demokratie. Auch die Selbstkontrolle in der Bevölkerung, die durch wenige „woke Zeitgenossen” (Denunzianten) unser Zusammenleben ins Groteske geführt haben, erkenne ich als zunehmend beendet. Die Genderei in öffentlichen Institutionen befindet sich auf dem Rückmarsch (mehr und mehr Menschen lassen sich ihr Vokabular nicht mehr vorschreiben). Hier ist der „Point of Return” sogar der linken Politik zu verdanken, die durch ihre für jedermann sichtbare Übertreibung des „Selbstbestimmungsgesetzes” dem Volk die Augen vollends geöffnet haben. Auch die Asylpolitik der unbegrenzten Einwanderung findet deutlich sichtbar seit 2024 Widerstand in der Bevölkerung.

Es ließen sich diese Punkte einzeln allesamt lang und breit beschreiben, doch die schnellste und eindeutigste Beobachtung findet sich, indem man dem Volk einfach aufs Maul schaut. Wenn ich das mache, ist eine Wende in etlichen Bereichen nicht mehr zu übersehen.

Zwar hatte ich bei der letzten Wahl nur an eine zweijährige Regierungszeit geglaubt, was widerlegt worden ist, doch auch heute kann ich mir diese Regierung nicht über die vollen 4 Jahre vorstellen. Vorher wird es zu einem Koalitionsbruch kommen und es wäre hervorragend, wenn ein Robert Habeck für wenige Monate als neuer Kanzler antreten würde, denn das ginge wahrscheinlich nur mit Zustimmung/Enthaltung der CDU, was aber dann die Wut darüber im Volk dermaßen anfeuern würde, dass die CDU bei den anschließenden Wahlen nicht mehr auf Platz 1 befördert würde.

Wie beim Selbstbestimmungsgesetz, der Energiewende, dem Verbrenner-Aus, der Klimapolitik usw. begeben sich die SPD und die Grünen von ganz alleine ins Abseits. Weitermachen!, kann man ihnen da nur zurufen; ihre Inkompetenz sowie das ideologische Getue wird das Land an den Abgrund führen aber gleichzeitig die Bürger aufwecken – und deren schlechte Laune, wenn man sie „um 3 Uhr nachts aus dem Schlaf rüttelt”, möchte sicher niemand ausgesetzt sein.

Quintessenz: Ich denke, der Punkt für eine Wende ist erreicht. Die nächsten Wochen dürften ziemlich interessant werden.

Download | Kaffee aus

Es ist die reinste Wonne: Mittlerweile funktioniert seit wenigen Wochen der Download in „bestimmten Datenbänken” stabil mit sagenhaften 100 mbit (gemessen max. 115 mbit). Trotz theoretisch möglicher 250 mbit meines t-online Zugangs, sind diese rund 100 mbis sehr, sehr viel und rasend schnell. Noch im Januar lag die Maximalleistung bei „nur” 50 mbit. Für Interessierte: selbst mit dem schnellsten Glasfasernetz wird die Download-Kapazität vom Server des Senders bestimmt. Man kann nicht schneller einen Brief lesen als er geschrieben wird – oder besseres Beispiel: man kann ein Paket von Amazon nicht schneller bekommen, als es dauert, den Lieferwagen zu beladen und wie schnell anschließend die Fahrzeit zu deiner Adresse ist. Wie gesagt, ich schreibe vom Download ganzer Dateien, nicht vom Streamen. Mit den 100 mbit wurde seitens des Versenders der Lieferwagen nun schon mal durch einen Porsche ersetzt, für die Einführung von Hubschraubern wird es aber noch ein wenig Zeit brauchen 😉 Jedenfalls fasziniert mich diese Geschwindigkeitsentwicklung gerade ungemein. Es ist so, als befindet man sich seit vielleicht 10 Jahren innerhalb einer Explosion, so schnell finden Verdopplungen der Geschwindigkeiten statt.

Interessiert dich weniger? Nu’ja, vielleicht taugt folgender Aufreger als Koffein-Ersatz zum Wachwerden beim Frühstück heute Morgen besser:

Thomas Haldenwang, der Präsident des Verfassungsschutzes, hat mit der „verfassungsschutzrelevanten Delegitimierung des Staates” bekanntlich einen Gummi-Vorwurf oder ein Universalwerkzeug gegen jegliche Kritik an der Regierung eingeführt und damit den Verfassungsschutz in eine demokratiefeindliche Überwachungsbehörde verwandelt, so sagt es Wolfgang Kubicki. Nun wird von der Behörde exemplarisch erläutert, was genau darunter zu verstehen ist. Dieses Plakat (rechts oben neben dem Absatz) wird als Musterbeispiel genannt. Also wer sagt: „Preiserhöhung + Inflation = Politikversagen. Widerstand jetzt!” macht sich der Delegitimierung des Staates schuldig und steht fortan unter Beobachtung des Verfassungsschutzes (hier ausführlich berichtet). Ich meine, wer angesichts dessen immer noch nicht wach wird, kann sich auch eine Kanne Kaffee in den Kopf schütten, die wirkt wahrscheinlich genauso wenig. Es muss doch dieser Faeser-Haldenwang-Irrsinn zu stoppen sein, der sich momentan bis in die Gesetzgebung der EU zieht. Am Ende kommt es noch so weit, dass durch eine zu späte Abwahl dieser Gestalten, deren Gesetze und Verordnungen weiterhin bestehen bleiben, da es seitens der Nachfolge-Regierung womöglich heißt: „Würden wir zwar gerne abschaffen aber können wir nicht mehr, wird von der EU gefordert”. Dann ham wir alle tatsächlich den Kaffee aus, nicht wahr?

Hören lassen

Kurz nach 6 Uhr war ich zu Hause, „musste” aber dringend noch zwei Spielfilme anschauen und jetzt zu meinem Kühlschrank (im Edeka-Markt in Spuckweite) eilen. Danach schlafe ich garantiert ein. Wenn ich dann am Abend wach werde, könnte mir nach dem ausführlichen Frühstück durchaus wieder die Datumsgrenze entgegenkommen. Aber immerhin: heute habe ich hiermit schon mal etwas von mir hören lassen. Als ob das nichts ist! Jawohlja.