Ist ja ’n Ding! Beim Sessel-Zusammenbau letzte Tage fehlte ein Bit meines guten Werkzeugs. Natürlich genau jener, den ich benötigte. Klar, ich habe mehrere davon und benutzte für den Zusammenbau einen anderen. Trotzdem hat mich sein Verschwinden geärgert, denn ich hatte alles abgesucht und zerbrach mir die ganze Zeit erfolglos den Kopf darüber, wo ich den denn, verflucht nochmal, gelassen haben könnte.
Von Zeit zu Zeit sollte man Dinge, die man selber zusammengeschraubt hat, auf Festigkeit der Schraubverbindungen prüfen. Das ist ein alter Hut und gilt erst recht für Stühle, bei denen ein ganz leichtes Wackeln festzustellen ist. Das Nachziehen lässt nicht nur das Wackeln wieder verschwinden, sondern erhöht die Langlebigkeit der gesamten Konstruktion. Also hatte ich vorhin genau das mit jenem Stuhl gemacht (14 Schrauben), den ich im November vergangenen Jahres zusammengebaut hatte. Ja, die Schrauben ließen sich alle ein wenig nachziehen und nun wackelt auch nichts mehr – UND – du wirst es kaum glauben: Nachdem ich den Stuhl umgedreht hatte (weil Bücken geht nicht mehr so gut), fiel mir doch glatt der Kitt aus der Brille, wie es so schön heißt. Staunende Riesenaugen machte ich, denn der verlorene Bit hing doch tatsächlich immer noch an einer Schraube unter dem Stuhl fest. Lustig, was? 🙂 Ich wäre nie, nie, nie auf die Idee gekommen, dort nachzuschauen. Der hängt da seit November, muss man sich mal vorstellen. Wie immer, klick aufs Bild = größer.

Gleich um 8 Uhr muss ich routinemäßig zum Zahnarzt (alle 6 Monate zum Nachschauen). Auch wenn ich aller Voraussicht bereits nach 3 Minuten schon wieder entlassen werde (okay, „wir” wollen mal nichts beschreien), so habe ich bis dahin irgendwie keine Lust aufs Tagebuch. Schon seltsam, nicht wahr?, wie doch solch ein Popels-Termin einem (mir!) irgendwie das Gemüt verdunkeln kann.