Randnotiz zu WordPress 6.9, Firefox und Windows 7

Vor einem Jahr unkte ich bereits in den Kommentaren, dass ab dem Update auf 7.0 WordPress wahrscheinlich Schwierigkeiten machen wird. Nun wurde auf Version 6.9 upgedatet und siehe da, es ist nicht mehr für mich bedienbar. Sämtliche Auswahlmenüs (Kästchen und Formulare) nehmen keine Befehle mehr an.

Die üblichen Kommentare in den Foren kann man getrost vergessen, denn es liegt nicht an PlugIns oder Themen, sondern an WordPress selber. Und es scheint auch nur alte Browser zu betreffen wie meinen nicht mehr unterstützten Firefox 115.130 fürs alte Windows 7. Soll ich jetzt wegen WordPress auf Firefox verzichten oder gar eine andere Windows-Version installieren? Das werde ich mit Sicherheit nicht tun. Also habe ich erst mal wieder auf WordPress 8.9.3 downgegradet (damit funktioniert alles), das automatische Versions-Update ausgeschaltet (PlugIns werden nach wie vor aktualisiert) und warte eine gewisse Zeit ab, ob die Entwickler von WordPress den Fehler beheben werden oder nicht; ich denke eher nicht, da sie dies ja nicht als ihren Fehler verstehen, sondern Win7 und Firefox dafür verantwortlich machen. Falls also nicht, überlege ich dann später, was zu tun ist – entweder eine „Firefox Fork” probieren (eine unabhängige Weiterentwicklung von Firefox) oder schauen, ob’s ähnliche Alternativen gibt.

Marmor- und Beleuchtungswochen

Gottlob ist gestern vorbei. Gestern um diese Zeit (9 Uhr) war ich nämlich „blendend gelaunt”, da mich zum 3. Mal innerhalb von 2 Monaten ein Anruf erreichte, dass die wehrte Frau Kollegin nicht käme und man „schnell” Ersatz suchen würde. Die Nachtschicht dauerte also wieder knapp 14 Stunden. Dafür lief heute Morgen alles wie am Schnürchen. Und jetzt sind wieder 4 Nächte frei, so ist das Ungemach vergessen und Freude macht sich breit 🙂

Thema Schlafzimmer: Du erinnerst dich an die Fake-Marmorplatten, die ich dort angebracht habe? Ich hatte sie nur in den Maßen des Bettes an die Wand geklebt. Schon direkt danach war ich ein bisschen unzufrieden damit, denn an einer Seite hätten sie noch 42 Zentimeter weiter reichen sollen, was aber vorher in meiner Vorstellung nicht nötig erschien. Ich hätte also 4 statt 3 Platten (1,20 x 0,60 Meter) kaufen müssen und die 4. Platte entsprechend zurechtschneiden. Das wollte ich ein paar Wochen später nachholen. Blöd nur, dass es die Platten im erforderlichen Maß nicht mehr gibt. Nur in einem Riesenmaß von 2,44 mal 1,22 Meter für knapp 140 Euro. Das würde ca. 100 Euro Verschnitt für nichts bedeuten. Erstmal ließ ich’s also, wie es war.

Jetzt habe ich zufällig Billig-Paneele gefunden, die zwar aus einem ganz anderen Material beschaffen sind, weich, die aber eine ebenso glatte Oberfläche besitzen (klick aufs Bild = größer). Die Farbe ist minimal anders. Auf dem Foto wirkt es deutlich, doch in Echt sieht man kaum einen Unterschied. Heute Abend schneide ich sie in Ruhe zurecht und klebe sie an die Wand. Dann gibt’s noch ein Foto. Jedenfalls kostet ein Set bestehend aus 6 Paneele á 0,60 mal 0,30 Meter nur 30 Euro. Die sollen dort hin, wo auf dem Foto jetzt das Bild hängt, und sie reichen dann bis zum senkrechten Träger des Regals, der auf dem Foto ganz rechts noch zu erkennen ist. Sollte dann an der Wand der farbliche Unterschied trotzdem zu auffallend wirken, hänge ich einfach das Bild über die Paneele als optische Ablenkung sozusagen. Wir werden sehen …

Und dann hatte ich letzte Nacht auf Arbeit noch eine Idee. Was hältst du von einer Lichtleiste entlang des Bettes am oberen Rand der Paneele komplett um die Ecke? Aber nicht so eine bunte RGB-LED-Lichtleiste (die finde ich kitschig), sondern ein nur mit 12 Volt betriebenes, warmweiß leuchtendes und dimmbares COB LED-Band, das in einer schwarzen Trägerschiene aus Aluminium gelegt bzw. geklebt wird, an deren obere „Draufsicht-Seite“ bzw. an deren Deckel der Kunststoff milchig-transparent durchscheinend ist, und das dann lediglich ganz dezent einen eher schwach leuchtenden weiß-gelblichen Lichtstreifen erzeugt. Kommt nächste Woche – ich darf mir das leisten, habe nämlich gestern 185 Euro für Strom erstattet bekommen 🙂

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Nachtrag, 16:30 Uhr: Naja, ich hätte es besser nächste Nacht in Ruhe machen sollen, denn mit meinen beiden linken Händen mal eben schnell-schnell vor dem Zubettgehen – also das will keiner aus der Nähe sehen. Für mich ist es aber gut genug. Es sind noch 3 ½ Platten übrig; irgendwann, falls ich Lust dazu habe, kann ich’s dann ja noch mal ordentlicher kleben. Der Rechner ist übrigens ein alter nicht angeschlossener, der eigentlich entsorgt werden kann, doch als Nachttisch besitzt er die perfekte Höhe und Breite 🙂

Eine nette Negativ-Schwurbelei

Gerade sieht es ja danach aus, dass ich meine Wette (Ende der Regierung bis Weihnachten) verlieren werde, denn in der Probeabstimmung der CDU-Fraktion sind die „jungen Wilden” (die Realos, wie man früher bei den Grünen gesagt hatte) umgefallen und folgen nun dem Kanzler Merz, der die SPD-Gesetzgebung zum Schaden aller Bürger im Lande durchsetzt. Das sagen diese Umfaller auch ganz offen: Es sei zwar schlecht fürs Land aber um den „Koalitionsfrieden” aufrecht zu erhalten, können sie nicht anders. Sie meinen damit natürlich die eigenen Posten, Positionen und Karrieren – sprich: GELD – aber ein Begriff wie „Koalitionsfriede” hört sich halt besser an. Jemand erpresst dich und du erfüllst die Forderungen der Erpressung und sagst dann, du würdest es nur des lieben Friedens willen tun. Naja, ich spare mir besser jede weitere Kommentierung dessen.

Noch ist allerdings die entscheidende Abstimmung nicht über die Bühne gegangen. Auch wenn ihr Ergebnis heute bereits sicher erscheint, so steckt es eben noch nicht in trockenen Tüchern.

Mit dem Umfallen der jungen Opportunisten erkauft sich die Merz-Regierung jedenfalls ein paar Monate Zeit. Ein weiteres halbes Jahr Instabilität und Ausverkauf des Landes. Neue gigantische Schulden, die wie in Frankreich zum Staatsbankrott führen. Binnen kürzester Zeit werden wir alle unser Land nicht wiedererkennen. Die Reichen bleiben zwar reich, da ihr Vermögen längst in Sicherheit gebracht worden ist. Aber die, die sich täglich abstrampeln, werden große Augen machen, wie wenig ihr Geld und ihre Arbeit noch Wert sein werden. Auch eine AfD wird diesen Niedergang nicht mehr von heute auf morgen umkehren können. Was einmal kaputt ist, muss mühsam mit Blut, Schweiß und Tränen neu aufgebaut werden. Falls es denn überhaupt noch möglich ist angesichts der verwöhnten Generationen des linken Wokeismus.

Nächste Wette. Wenn heute nichts geändert wird, gibt’s nur zwei Wege in die Zukunft: Erstens könnte eine Zeit folgen, in der wir uns viele Jahre lang in einer Dysfunktionalität wiederfinden, in der jeder versucht, den anderen auszubooten, um für sich und seine Lieben ein Überleben zu sichern. Jeder ist sich selbst der Nächste. Religion und ein nationales Bewusstsein wurde uns schon erfolgreich aberzogen, es kann demnach nur eine Zersplitterung des Landes in immer kleinere Einheiten geben. Oder aber zweitens: Die Menschen in Europa entscheiden sich für einen Überbau einer sozialistischen Zentralregierung der EU (Regionalverwaltung Berlin für Deutschland). Sie würde den Niedergang zwar nicht verhindern, so aber doch verlangsamen. Wenn alle produktiven Kräfte zu Sklaven des Sozialismus geworden sind, sind wir alle auch wieder gleich. Gleiches Elend erträgt sich besser. Die Bestimmer, die Reichen, jene, die den EU-Sozialismus lenken, sie sieht dann keiner mehr, denn über sie wird nicht gesprochen. Das wäre so, als wäre „1984” endgültig zur Realität geworden.

Um uns aus beiden Möglichkeiten zu befreien, wären wiederum schlimme kriegerische Auseinandersetzungen in ganz Europa nötig, die natürlich keiner will, doch wer die Macht einmal in Händen hält, gibt sie freiwillig nicht wieder her.

Wir befinden uns in den entscheidenden Jahren vor der Weggabelung: Wenn die gesamte Gesellschaft nicht innerhalb kürzester Frist zurück auf „normal“ kippt, ist es zu spät für eine Entscheidung, zu spät für einen Wandel.

Wie gut, dass meine Wetten meistens nicht zutreffen. Wobei in ihrer Umgebung der kalten Wett-Finsternis ja gleichzeitig auch immer die Hoffnung glimmt, noch rechtzeitig das Steuer herumzureißen.

Spiegelnd glänzender Edelstahl

Guck mal (unten), die Waage finde ich so schön, dass sie nun zwischen Küchenerker und Wohnzimmer einen eigenen prominenten Platz gefunden hat. Man kommt an sie jetzt sogar leichter heran, als wenn sie im hinteren Bereich auf der Arbeitsplatte steht. Und sie hinterlässt am neuen Standort eben alles andere als den Eindruck eines schnöden Küchengeräts.

Um sie beim Wiegen nicht ständig berühren zu müssen und um sie noch dazu auf dem kleinen Beistelltisch ein wenig optisch positiv zu betonen, habe ich mir einen Drehteller aus Edelstahl angeschafft. Der letzte bei Amazon verfügbare, ihn kann ich also nicht verlinken, da er nun ausverkauft ist. Das Besondere daran ist seine geringe Höhe: Nur knapp einen halben Zentimeter. Der Drehteller besitzt aber einen etwas zu geringen Durchmesser (22 Zentimeter), was irgendwie auf den 25 x 25 Zentimeter Tisch nicht gut aussah. Also legte ich eine dünne runde Platte aus dem identischen glänzenden Edelstahl der Waage darauf, eine sogenannte „Tortenunterlage” im benötigten Durchmesser von 25 Zentimeter; sie misst ihrerseits auch nur anderthalb Milli(!)meter. Das Produktfoto sieht matt aus, weil da noch eine Schutzfolie vorhanden ist, in Wahrheit ist die Platte spiegelblank.

Klar, beides ist gewaltig anfällig für Fingerabdrücke. Und auch ohne tendiert der Edelstahl erstaunlich schnell zum Stumpf- bzw. Mattwerden. Da muss ich noch mal googeln, womit chromglänzender Edelstahl am leichtesten poliert werden kann, denn nur mit einem Baumwoll-Trockentuch wischst du dir einen Wolf, wie man so nett sagt. Aufs Bild klicken = größer. Trotzdem sieht es in Echt viel, viel schöner aus als auf dem Foto:

Schlafloses Gesabbel

Kann mal wieder nicht schlafen. Hab’s versucht, eine Stunde wach im Bett gelegen, ging aber nicht. Also probiere ich’s mal am frühen Abend. Derweil schaue ich u.a. ein Reisegruppen-Yuyunskaya-Video von vorgestern. Dat Carolin fuhr gerade am Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitschneidplatz vorbei – alles voller Merkelpoller. Und Baustellen auf den Straßen, an denen sich im 10-Meter-Abstand ein Stau an den anderen reiht. Parken, sagt Carolin, kostet im Zentrum mittlerweile 18/20 Euro pro Tag. Kein Wunder, dass die Stadt wie sonst noch was verkommt und sich im Zentrum nur noch Gesocks rumtreibt: Eine hässlichere Gegend kannst du dir gar nicht vorstellen. Alles versaut mit Müll, Schmierereien, aufgerissenen Wegen und überall halt Baustellen, die wie die Straßen genauso die Gehwege fast unpassierbar machen.

Seit nunmehr 36 Stunden ist der Boiler ausgeschaltet. Erstaunlich finde ich, dass sein ehemals heißes Wasser immer noch handwarm ist. Also ziemlich gut isoliert. Als Schutz vor der Wohlfühltemperatur der Legionellen habe ich das Wasser aber jetzt durchlaufen lassen; nu‘ ist’s eiskalt. Diese Viren sind hier zwar nicht, doch falls sie in den hiesigen dörflichen  Leitungen den Leuten mal guten Tag sagen möchten, sollte man auf den Eco-Modus bei der Bevorratung von Warmwasser verzichten. Entweder heiß, dann bringt man sie um, oder kalt, da woll’n sie gar nicht hin. Es wird aber immer mehr lauwarmes Wasser bevorratet wegen der vielen Solaranlagen und Wärmepumpen. Es würde mich nicht wundern, wenn die Biester irgendwann sprunghaft in ihrer Population ansteigen.

Wie oft ich denn Geschirr spüle, möchtest du wissen? Na, zur Zeit vielleicht alle zwei, drei Wochen. Türmt sich bis dahin nichts auf? Nein, die Spüle ist immer komplett leer bis auf meinen Edelstahl-Teebecher, der jeden Tag mit Kaltwasser gespült wird. Und das Essen? Pappteller 🙂

Funktionsweise des drucklosen bzw. Niederdruck-Boilers

Mich ärgern die negativen und dämlichen Rezensionen bei Amazon über den Niederdruck-Boiler, den ich gekauft habe, weil sie falsch bzw. durch unsachgemäße Handhabung begründet sind. Man sollte die Technik eines Niederdruck-Boilers zuerst verstehen, bevor man irgendwelche Rezensionen von „geplatzten Boilern”, von „Explosionen” oder sogar von „Überflutungen der Küche mit 10.000 Euro Sachschaden” verfasst, die nämlich nicht dem Boiler gelten können, sondern zur eigenen Schande ausschließlich der eigenen Unkenntnis/Dummheit geschuldet sind.

Wie ich bereits die Tage schrieb, ist ein solches Niederdruck-Warmwasser-System vergleichbar mit einem Wasserkocher. Der Boiler ist oben offen. Immerzu. Steht also nicht unter Druck. Auch wenn der Hahn der Armatur geschlossen ist, so bleibt die Warmwasserleitung an der Armatur und am Boiler offen – wie die Schüttung eines Wasserkochers. Wird warmes Wasser entnommen, dann geschieht es indirekt, nämlich dadurch, dass eine zweite Kaltwasserleitung geöffnet wird, die kaltes Wasser in den Boiler strömen lässt, das wiederum das warme Wasser aus der oberen Öffnung wie aus einem Überlaufventil entweichen lässt. Wie bitte? Es ist Physik und eben der Clou eines solchen Systems. Das wissen Menschen schon seit tausenden Jahren – man fragt sich angesichts der Amazon-Rezensionen, was in der Schule eigentlich gelehrt wird. Jedenfalls entsteht dabei folglich keinerlei Druckaufbau wie etwa bei einem Kessel der Hochdrucksysteme.

Beim korrekten Anschluss kann der Plastikkanister/Boiler gar nicht platzen, reißen oder explodieren. Die benötigte Armatur besitzt 3 Anschlussleitungen: 2 mal Kaltwasser und 1 mal der Warmwasserabfluss. Eine der beiden Kaltwasserleitungen führt in den Boiler hinein und die 2. führt an den Boiler vorbei als Direktverbindung zur Wasserleitung der Wand. Die Warmwasser-Abflussleitung ohne Hahn, die also offen bleibt, führt aus dem Boiler über die Armatur widerstandslos heraus. Der Kaltwasserzulauf des Boilers, der die Abgabe des warmen Wassers steuert, mischt zudem nach Belieben dieses warme Wasser mit dem kalten aus der Direktverbindung der Wandwasserleitung innerhalb der Armatur.

Schließt man den Boiler aber falsch an, z.B. an eine ungeeignete Armatur, die die obere immer offenstehende Warmwasserabflussleitung des Boilers absperrt, dann baut sich natürlich Druck auf, der den Boiler zerstört (der, wie gesagt, eigentlich nur ein druckloser Plastikkanister ist).

Einschub nur der Vollständigkeit wegen. Eine Seltenheit (auf die aber ausdrücklich und mit zusätzlichen Warnsymbolen auch unübersehbar in der Bedienungsanleitung hingewiesen wird): Falls mit der richtigen Armatur der Wasserdruck aus der Wandleitung dennoch zu hoch sein sollte und mehr Wasser dem Boiler zugeführt wird als die obere Öffnung abführen kann, entsteht ebenso ein Druck, der zu Schäden am Kanister/Boiler führt. Dieser Fall wird allerdings durch die Wasserwerke in Deutschland meistens ausgeschlossen. Wer sich hier unsicher ist, misst die Zulaufmenge nach, indem an der Armatur das Kaltwasser aufgedreht wird und man schaut, wie viel Liter in einer Minute fließt. 5 Liter oder weniger sind normal, mehr muss heruntergeregelt werden. Das geschieht auf zweierlei möglichen Wegen. Entweder indem ein Mengenregler zwischengebaut wird oder aber indem einfach der Hahn der Wasserleitung der Wand entsprechend weit zugedreht wird. Man braucht fürs Messen nicht 5 Liter abzufüllen, es reicht 1 Liter völlig aus: 1 Liter abfüllen, die genaue Zeit stoppen und sie mal 5 hochrechnen, fertig.

Also nochmal: Mit dem roten Warmwasserhahn der Armatur wird nicht die Leitung des Warmwassers am Boiler abgesperrt, das ist das große Missverständnis, denn diese Leitung bleibt immer durchgehend offen, sondern der Warmwasserhahn regelt oder sperrt den Kaltwasserzulauf in den Boiler, der dann das warme Wasser hinausschiebt.

♦ Hahn offen und auf Blau = Wasser fließt am Boiler vorbei ohne Umweg von der Wasserleitung direkt aus dem Hahn;

♦ Hahn offen und auf Rot = kaltes Wasser läuft in den Boiler, drückt warmes Wasser oben heraus, das warme Wasser fließt aus dem Hahn;

♦ Hahn geschlossen (oder offen auf Blau) = kein Wasser fließt in den oder aus dem Boiler, es steht darin still.

Still ruht auch der See in sternklarer Nacht, doch bei Amazon hat’s schon so manchen um den Verstand gebracht.

3-Punkte-Tag: Geld

1. Mit Meinungsfreiheit hatten die Linken in Deutschland noch nie etwas am Hut, was sie heute in Gießen wieder prächtig unter Beweis stellten. Das Absurde daran ist, dass sie einen Staat ohne Meinungsfreiheit tatsächlich als Demokratie bezeichnen. Und das erst knapp 35 Jahre nach dem Ende der „Deutschen Demokratischen Republik”, was sehr viel über das Bildungsniveau im Lande aussagt. Der DGB hetzt derweil den Mob aufs Kamerateam von „Tichys Einblick”; man fragt sich, was dieses Vorgehen mit einer Gewerkschaft zu tun hat. Sind durch Tichy irgendwelche Arbeitsplätze in Gefahr? Greift „Tichy Einblick” Arbeitnehmerrechte an? Ist die AfD, die nirgendwo im Land in Regierungsverantwortung steht, trotzdem am Niedergang der deutschen Wirtschaft Schuld? Oder sind schlicht und ergreifend bei einer nicht-linken Regierung die staatlichen Gelder in Gefahr und der DGB wehrt sich im Verbund mit sämtlichen linken NGOs gegen den drohenden Abbau von Zuwendungen?

2. Nach dem Willen von „Flinten-Uschi” und der EU soll die Ukraine noch vor 2030 Mitglied der EU werden. Korruption? Unklare Grenzen? Alles kein Problem. Man fragt sich angesichts dieser Eile, wie weit die Korruption bereits bis tief in den EU-Apparat vorgedrungen ist. Das „Friedensprojekt EU” ist längst zum großen Friedensverhinderer geworden und die Mainstreammedien tun fürs Geld … ach, lassen wir das.

Punkt 3 von Interesse ist heute das „seltsamerweise” von den großen Medien völlig unbeachtete Auspacken des ehemaligen Chef-Toxikologen von Pfilzer: Die Zulassung der Corona-Impfstoffe hätte nie erfolgen dürfen.

Ob DGB, EU oder Corona, vielleicht kann man alles zusammenfassen und eine gemeinsame Überschrift finden. Wie wäre es mit GELD?

Neuer Boiler ist angeschlossen

Blick unter die Spüle (klick auf ein Bild = größer). 3 Tage lang sagte Amazon, am Donnerstag werde der Boiler geliefert. Heute klingelte es, und der neue Boiler ist schon da. Das hat mich natürlich sehr gefreut.

Wie lange dauerte der Anschluss? Ungelogen, nach dem Entpacken aus dem Karton vielleicht 3 Minuten. Es war ja alles vorbereitet, sogar schon der neue Schalter in der Mitte des Küchenbildes. „Spüle” steht jetzt darauf und er ist auf der Arbeitsplatte wie rechts die anderen festgeklettet. Wenn ich heute schlafen gehe oder morgen zur Arbeit, drücke ich ganz komfortabel auf ihn, dann ist der Boiler aus.

Ich hab’s mal ausgerechnet: Selbst im theoretischen Fall, dass man den Boiler nicht benutzt, verbraucht er zwischen 0,2 und 0,27 Kilowattstunden innerhalb von 24 Stunden. Nehmen wir einen Mittelwert von 0,23 kw/h mal 365 = 83,95 kw/h pro Jahr nur für den Komfort, nicht aufs sofortige heiße Wasser verzichten zu wollen und keine 5 Minuten warten zu können. Wenn man grob von 50 Cent pro Kilowattstunde ausgeht (ist noch nicht so weit, aber wer weiß, wann), dann kostet nur die Bereitstellung des Wassers knapp 42 Euro im Jahr.

Da ist ein Durchlauferhitzer natürlich wesentlich energiesparender, da er nur Strom verbraucht, wenn er auch benutzt wird. Dafür verbraucht er dann aber fürs Erhitzen mehr Strom. Ob sich am Ende zwischen beiden Systemen ein großer Unterschied auftut?

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Nachtrag: Achja, die Kosten.
Boiler 68,99 €, Armatur 28,54 €, Schalter 9,60 € = total: 107,13 €

Armatur schon da | Mahnung von der GEZ

Heute kam bereits die neue Armatur. Klick aufs Bild = größer. Ein schweres Edelstahlteil, das sich sehr edel und teuer anfühlt. Es war viel Arbeit, denn die alte Armatur ließ sich nicht so leicht abmontieren. Es gab unter der Spüle keinen Platz, um mit einer Rohrzange die seltsame Befestigung zu lösen. Wahrscheinlich hätte man dazu einen Spezialschlüssel gebraucht. Mir blieb also nichts anderes übrig, als die komplette Spüle auseinander zu nehmen. Der Siphon musste ab, alle Schrauben und Halterungen gelöst werden und danach hielt ich das Metall der Spüle in der Hand. Gewendet, schon konnte ich in bequemer Körperhaltung die alte Armatur lösen. Dann montierte ich direkt im abgebauten Zustand die neue daran. Sie besitzt eine viel einfachere Konstruktion der Befestigung. Anscheinend hat es in Deutschland früher extra von der Norm abweichende Befestigungsmethoden gegeben, damit möglichst keiner etwas selber macht und man den Klempner ruft. Egal, die Spüle montierte ich also wieder zusammen und schloss schon mal einen Schlauch ans abgesperrte Hauswasser an – jetzt warte ich nur noch auf den Boiler. Kommt Donnerstag, da muss ich aber arbeiten, also werde ich mich wohl erst wieder am Samstag in Ruhe dransetzen können.

Dann habe ich heute eine Zahlungserinnerung der GEZ erhalten mit Drohungen von Verzugsgebühren. Ich zahle ja jetzt monatlich. Ab Oktober. Das Geld für Oktober und November haben sie also bereits. Trotzdem wollen sie mir Mahngebühren aufhalsen, da es nicht erlaubt ist, monatlich zu bezahlen, sondern nur mindestens vierteljährlich. Sie mahnen also heute das Geld für Dezember an, obwohl wir noch gar nicht Dezember haben. Muss man sich mal vorstellen. Wie dreist! Mein Dauerauftrag überweist dennoch weiter zum 1. eines jeden Monats. Da bin ich ja gespannt, wie sie die kommenden Mahnungen begründen. Man kann mich doch nicht regelmäßig für die Zukunft, die noch gar nicht angebrochen ist, anmahnen. Hallo? So etwas kann nicht rechtens sein – egal ob es üblich ist oder nicht, so steht es nicht im Gesetz. Es bleibt spannend 🙂

In aller Stille bohren

Nachts gegen 2 Uhr habe ich ein paar Uhren umgehängt. Bei den neuen Uhrwerken wird man ja angesichts des durchlaufenden Sekundenzeigers schnell von der absoluten Stille verwöhnt. Das Ticken der alten Küchenuhr mit einem tickenden Sekundenzeiger, das ich bis jetzt sogar als beruhigend empfand, begann mich tatsächlich etwas zu stören. Also fing ich damit an, ein wenig umzuhängen: Die Uhr aus dem Schlafzimmer kam ins Wohnzimmer und die aus dem Wohnzimmer wurde zur Küchenuhr. Im Schlafzimmer höre ich das Ticken der nun ehemaligen Küchenuhr wiederum nicht. Bei der Umhängerei gab es nur ein winziges Problem:

Hinter dem Ziffernblatt der Küchenuhr verbirgt sich ein geschlossener einstiger Luftabzug für eine Spülmaschine oder Dunstabzugshaube; beides ist bei mir nicht vorhanden, ich benutze bekanntlich für mich alleine Pappteller 🙂 Jedenfalls steht das Rohr des Abzugs etwas vor, so dass es ans Uhrwerk gelangt und die Uhr dann schräg nach oben hängt. Ähnlich wie der Shlash-Strich ( / ) Damit sie gerade hängt, braucht man einen sehr langen Nagel, länger als normal. Bei der vorherigen Uhr hatte ich Glück und das Rohr endete neben dem Uhrwerk, das ging mit einem normalen Nagel.

Nun schlage mal um 2 Uhr nachts einen langen Nagel in die Wand. Sämtliche Nachbarn stünden augenblicklich vor der Tür. Nächste Möglichkeit: Einen sehr dünnen Dübel und eine längere Schraube. Das alte Nagelloch war ja schon vorhanden, es musste nur etwas breiter gebohrt werden. Das geht um diese Uhrzeit natürlich genauso wenig.

Nun wird das Bild unten zum Thema dieses Tagebucheintrags. Früher, ich meine ganz früher, die 1950er Jahre und noch vorher, gab es keine Akkubohrer. Man bohrte mit einer großen Handkurbel-Maschine. Allerdings hatten die Leute damals genauso wenig Lust wie ich heute (würde ich eine solche Maschine denn überhaupt besitzen), um für ein einziges Loch eine sperrige schwere Handbohrmaschine aus dem Werkzeugschuppen zu holen. Man behalf sich dafür mit solchen Universal-Handbohrern. Für Holz, Leder etc. aber auch für Putz sind sie ideal. Damit erweiterte ich in aller Stille das Nagelloch problemlos für den Dübel – und da am Dübel ja nur die Plastikuhr mit kaum Gewicht hängt, konnte ich prima den Dübel um ein Drittel seiner Länge kürzen. Die anschließend dort eingedrehte lange Schraube ragt nun recht weit über die Wand hinaus, hängt aber dennoch sehr fest im Putz der Wand, fester als ein Nagel. Und genau richtig für die Uhr, sie hängt vollkommen gerade und verdeckt perfekt das Rohr in der Wand (Bild oben und unten, draufklicken = größer).

Lüge oder Polemik?

Du wirst in diesem Tagebuch nur wenige Einträge finden, in denen das Wort „Lüge” zu finden ist. In letzter Zeit gibt es ein paar mehr davon, in den Jahrzehnten davor um so weniger oder sogar keinen einzigen. Woran liegt das? Was ist denn eine Lüge?

Die für jeden offensichtliche Wahrheit stellt die Grenze dar, deren Übertritt zu einer Lüge wird. Hier im Blog finden sich also eher wenige Begriffe der Lüge, da sich zum einen oft die vermeintliche Lüge im Nachhinein als ein Missverständnis oder als eine „Interpretationssache” darstellt, zum anderen ist es juristisch gefährlich, jemanden als Lügner zu bezeichnen, selbst wenn dieser „die Unwahrheit” sagt. Heute ist allerdings wieder so ein Tag, an dem hier klipp und klar vom Lügen die Rede ist. Jemand hat gelogen. Jemand hat nicht aus Versehen die Unwahrheit gesagt, sondern bewusst. Jemand benutzt die Lüge als Strategie, um die wenig gebildeten Tagesschau-Zuschauer hinter die Fichte zu führen. Jemand glaubt tatsächlich, wenn er nur laut und autoritär genug lügt, dann glauben diese Tagesschauzuschauer ihm die Lüge.

Der Jemand ist natürlich Friedrich Merz, ein geradezu notorischer Falschdarsteller. Er sagte in der ARD, alle Vorwürfe gegen den korrupten Minister, Herrn Weimer, seien aus der Welt geschaffen worden, sie hätten sich als falsch erwiesen. Das ist eine dreiste Lüge, denn das genaue Gegenteil ist der Fall [1], [2]. Aber da Merz und/oder seine Berater hoffen, der Fall Weimer sei für Otto Normalverbraucher und Lisa Normalhausfrau, die täglich mit ihrer Freizeit nichts anzufangen wissen und gemeinsam jeden Abend auf dem Sofa vor den Tagesthemen abhängen, zu uninteressant, könne Merz ihr Unwissen um die Vorgänge von Weimers Medienunternehmen durch eine gezielte Desinformation einfach aus der Welt schaffen. Deshalb lügt der Fisch vom Kopf her, deshalb belügt der Bundeskanzler quasi strategisch die Bürger des Landes.

Diese Strategie ändert aber erstens nichts an der Lüge, und zweitens wird sie nach hinten losgehen, wie es so schön heißt. Und wir alle wissen spätestens seit gestern, dass wir von einem Kanzler regiert werden, der uns dreist belügt.

Jens Spahn belügt uns nicht (!), wenn er sinngemäß sagt, wir dürfen uns nicht zu sehr mit der Regierung streiten, da der Kanzler dafür keine Zeit habe, denn er müsse als Deutschland-Chef für die europäische Friedensordnung all seine Kraft einsetzen. Im Umkehrschluss bedeutet das, wer zu viel Kritik an der Merz-Regierung übt, sei für die Fortführung des Ukraine-Kriegs verantwortlich. Auch wenn Herr Spahn hier eine Unwahrheit behauptet, ist sie weniger eine Lüge als vielmehr eine ziemlich schlechte Polemik, höchstens geeignet für die „Tagesthemen”, weil die Journalisten-Darsteller dort grundsätzlich keine kritischen Nachfragen stellen.

So sieht also der Unterschied aus zwischen Lüge und Polemik. Deswegen kann man nicht jede Unwahrheit oder Falschaussage als eine Lüge bezeichnen aber jede echte Lüge wirkt um so verheerender für den Lügner: Friedrich Merz ist spätestens seit dem Wochenende am Ende. Wolfgang Schäuble: „Isch over.”