Weil Gene Hackman gestorben ist, habe ich mir 3 Spielfilme reingezogen, in denen er eine Hauptrolle übernommen hatte. Meistens spielte er ja Nebenrollen. „The Frensh Connection” eins (1971) und zwei (1975) sowie „Missisippi Burning” (1988). Die Frensh-Connection-Filme als Actionfilme schaut sich heute natürlich keiner mehr an, dennoch sind sie erstklassig gespielt und versprachen für die damalige Zeit sensationell aufregendes Kino. Und vor allen Dingen spiegeln ihre Bilder der Nebensächlichkeiten usw. einen längst vergangenen Zeitgeist wider, bei dessen Betrachtung ich heute leicht staunen musste, dass wir als Jugendliche unter diesen Umständen doch tatsächlich schadlos aufwuchsen; ich meine vor allen Dingen den Dreck, den schlimmen Autoverkehr, die Tabakraucherei, den Lärm usw.. Allein schon wenn man im Hintergrund Dockarbeiter in der Hitze des Sommers sieht, wie sie ohne jede Schutz- oder Arbeitskleidung nur in einer kurzen Jeans und Schlappen ihre körperlich schwere und gefährliche Arbeit nachgingen – heute käme sofort das Gewerbeaufsichtsamt. Ja, so alte Filme sind nicht selten aus ganz anderen Gründen als sie zu ihrer Entstehung beabsichtigt waren, hochinteressant.
Meine Nachtschichten stehen wieder an, somit bin ich dann mal weg bis Sonntag. Ich wünsche dir einen angenehmen Start ins Wochenende.
Georg, danke für die tolle Erklärung!
Das TV Gerät ist ja smart, da kann ich mal am Download versuchen. Es ist natürlich unendlich viel fummeliger als am Labtop mit Tastatur und Maus.
Jemand hatte mal was von dieser Soundbar erzählt, deshalb dachte ich, das sei das Maß aller Dinge.
In den Einstellungen des TV habe ich an den Toneinstellungen justiert was ging.
Ich muss auch was den Ton angeht, nochmal „Dexter“ loben. Da war alles perfekt, kein Reglergeschiebe nötig.
Ein User auf X mag ganz besonders „Der Dialog“ von Francis Ford Coppola. War kein Publikumserfolg und daher wohl in der Mottenkiste verschwunden. Dass die ÖR Sender mal das Programm änderten, das wird man wohl nicht mehr erleben.
Derzeit werden auf mehreren privaten Sendern sämtliche Bond Filme durchgenudelt. Feststellung: diese alten Filme erzählen zum einen immer eine Geschichte, meist versteht man sie sogar. Und dann gehen sie vernünftig mit dem Ton um, wenn was explodiert, dann wird nicht gesprochen. Überhaupt, diese ganze Hintergrundgeräuscharie gab es damals nicht. Sehr erholsam.
Wir haben gerade die erste Folge einer neuen Serie gesehen. Plötzlich eine für den Zuschauer nicht vorherzusehende Explosion. Im Gegensatz zum Gesprochenen dermaßen laut, dass wir fast vom Sofa gefallen sind.
Angeblich lässt sich das mit einer Soundbar beheben, aber schon wieder Geld für was raushauen und vermutlich nochmal eine neue Fernbedienung?
Bei manchen Filmen ist das schlimm mit dem Ton, sehe ich genauso. Nun schaue ich alle Filme aber über den VLC-Plus Mediaplayer, und der besitzt eine überwältigende Fülle an Einstellmöglichkeiten, mit denen ich bisher fast immer den Sound zur Zufriedenheit anpassen konnte.
Eine Soundbar mag ja ganz nett sein, doch ich möchte den Ton nur im vorderen Bereich haben, vom Bildschirm her kommend. Und ich nehme generell Rücksicht auf die unmittelbare Nachbarschaft, denn sie tut es auch für mich. Außerdem bezweifle ich sehr, dass man bei einem alten Film mit einer Soundbar andere Ergebnisse erzielen kann als mit den in seiner Kombinierbarkeit fast schon unendlichen Möglichkeiten der Audio-Funktionen des VLC-Players.
Was ich bei einigen wenigen Filmen aber besonders schwierig finde, ist die Trennung der Musik, der Geräuschkulisse und der deutschen Synchronisation. Letztere ist nämlich ganz anders als im Original, irgendwie einfach als billige Tonspur darübergelegt. Man kann mit den „Anpassungen und Effekten” des VCL-Players zwar oft gute Kompromisse erreichen, doch es bleiben eben Kompromisse. Solche lieblosen oder fehlerhaften oder schlicht Billig-Synchros sind echt ein großes Übel für einen Film.
Achja, und bei vielen Billig-Serien hast du das auch heute. Hintergrundgeräusche auf derselben Tonspur wie Gesprochenes. Im Original ist das noch okay, doch die Tonspur der Synchro wird nicht richtig angepasst. Dann drehst du entweder so weit auf, um das Gesprochene zu verstehen, dass die Hintergrundgeräusche störend laut wirken. Bei einer Explosion kommt’s dann zu dem von dir geschilderten Effekt. Oder du passt die Lautstärke an die Explosion an, dann verstehste nix mehr. Da kann man mit dem Equalizer und/oder dem Kompressor des VLC-Players den Ton gut anpassen, dass alles in etwa dieselbe Lautstärke hat.