Genüssliches Hundeleben

Bei diesem herrlichen Wetter kann man ja kaum drinnen am Rechner sitzen und im Tagebuch rumkritzeln, nicht wahr? Also lebe ich das Tagebuch auf der Wiese und beim Rumspatzieren (streunen) im angrenzenden Wald.

Inneres Ich: „Wie wär’s mit einem Garten?”

O Gott, nein! Garten macht nur Arbeit; nach 23 Jahren bin ich so froh, endlich nichts mehr mit Garten am Hut zu haben, ich meine, ich sah sie heute unterwegs mit ihren roten Köpfen, wie sie sich körbeweise an dem Frühjahrsschnitt „vergnügten”. Klar, wer echte Freude daran hat, für den sind die Gartentage derzeit ein Hochgenuss. Meine Wenigkeit mit zwei braunen Daumen und faul wie ein Hofhund in der Mittagssonne hatte aber noch nie Spaß an so etwas. Und trotzdem hatte ich heute stundenlang Bewegung. Anschließend beim Nachmittagskaffee bei bis in Kniehöhe geöffneten großen Fenstern im Küchenerker quasi in den Dorfpark hineingeschoben zu sitzen (man kann einfach aus dem Fenster steigen und befindet sich im Park) und das von der Gemeinde gut gepflegte Grün zu genießen, hey, das ist ein unbezahlbarer Luxus, sag ich dir.

Morgen beginnt wieder der kleine Nachtschichten-Block, Samstag bin ich dann zurück hier im Tagebuch. Bis dahin, lass es dir gut gehen.