Inneres Ich: „Wo isser denn heute?”
Arbeit. Ohne Smartphone. Ist dort nicht erlaubt. Was ich übrigens gar nicht schlecht finde. Morgen dasselbe, dann ein paar Tage frei.
Inneres Ich: „Hast du doch längst schon mehrfach im Tagebuch erwähnt. Du wirst langweilig, du mit deinen Bastelvideos.”
Das sind keine „Bastelvideos”, sondern interessante Kurzfilme, für die ich so manchen Spielfilm oder so manche Serie links liegen lasse. Kulturelle Bereicherungen abseits der woken Blase. Lebenswirklichkeiten der Menschen außerhalb unseres Mini-Staates Deutschland. Und außerdem sage ich nur für jene Leute, die sich hierher zum ersten Mal verirren, weshalb morgen zeitbedingt kein Tagebucheintrag erscheint.
Inneres Ich: „Ist das so? Verirrt sich jemand in dieses Tagebuch?”
Tatsächlich lassen sich an den Besuchszahlen der vergangenen Jahre die Wellen erkennen. Insgesamt befand sich das Blog seit ungefähr 2015 auf einem absteigenden Ast. Bei jeder Krise, deren Hysterie ich nicht mitgemacht hatte (Klima, Migration, Corona und heute die Wokeness), sanken die Besuchszahlen. Am stärksten in der Corona-Zeit. Aber: Nach jeder Krise stieg die Besucherzahl auch wieder. Seit vielleicht 4 bis 6 Monaten steigt sie sogar deutlich.
Wenn ich diese Schwankungen als Indikator für einen jeweiligen allgemeinen Meinungsumschwung betrachte (was sollte es denn sonst sein?), befinden wir uns gerade in einem ziemlich starken Wandel. Und zwar weg von – ich sag’s mal so: Von Links-Grün-Woke.
Inneres Ich: „Ach?”
Tja, hier mag es langweilig sein, unmodern, hier ändert sich nichts großartig; dafür weiß man, was man hier bekommt: Eine Beständigkeit des ganz normalen Daseins.
Liebe Leserin, lieber Leser, in diesem Sinne: Bleibe normal, bleibe wie du bist, egal, ob du deshalb zeitweilig alleine dastehst, irgendwann ändert sich die Welt und beginnt wie in einem Kreislauf erneut langsam ganz normal zu werden. Es ist so weit. Wobei: Was ist schon normal? 😉