Nachtlicht

In meiner Mini-Diele (ja, sie muss bei Gelegenheit mal gestrichen werden) steht ein Drehhocker auf Rollen. Den brauche ich zum Schuhe-Anziehen. Durch die Rollen steht er aber nie zu 100 Prozent am selben Ort. Noch dazu steht manchmal irgendetwas in der Diele, das, wie zum Beispiel dieser Amazon-Karton, am nächsten Tag erst hinaus gebracht wird. Wenn ich denn des Nachts schlafe, was durchaus vorkommt, oder tagsüber für den Schlaf alles dunkel mache, nach Stunden aber aufwache, weil ich aufs Klo muss, dann bin ich, um den Lichtschalter der Diele zu betätigen, vorher mit den Zehen schon x-mal gegen die Rollen oder den Kram gekracht. Die reinste Fluchorgie ist die Folge.

Somit habe ich mich nach anderthalb Jahren in diesem Zustand endlich entschlossen, ein Nachtlicht in der Diele zu installieren. Irgendwo lag noch eine Klemmleuchte herum. Erinnert und gefunden, so drehte ich einen Adapter hinein und in selbigen eine der kleinen Birnchen, die nur 0,5 Watt an Strom verbrauchen. Ein perfektes Nachtlicht ohne lästigen Batteriewechsel oder Akkutausch.

Trotzdem muss dieses Licht ja nicht 24/7 leuchten. Irgendwo sollte sich noch die Fernbedienung für die Steckdose befinden, die in die normale Steckdose an der Wand gesteckt wird und in die wiederum der Lampenstecker gehört. Ich habe den ganzen Abend mit der Suche nach dieser Fernbedienung verbracht. Stunden! Und sie gottlob am Ende gefunden. Sie klebte ich mit doppelseitigen Klebeband einfach auf die Türzarge zum Schlafzimmer in der Hoffnung, dass sie dort dauerhaft hält. Aber die Sucherei, also so etwas macht mich komplett kirre: Du weißt genau, dass das, was du suchst, da ist, du weißt nur nicht mehr, wo es ist. Furchtbar!

Und fertig 🙂