Sperrmüll

Guck, das sieht doch nach richtig Arbeit aus, nicht wahr? Der Sperrmüllhaufen täuscht optisch; er sieht nämlich kleiner aus, als er tatsächlich ist. Er besteht aus 3 großen Matratzen und 2 kompletten breiten Betten, einem Tisch, Teppich, Kartons und viel Kram. Kartons dürfen laut Internetauskunft nicht auf den Sperrmüll, da hatte ich sie aber schon draußen. Also versuche ich es trotzdem. Mal schauen, ob sie morgen noch da stehen. Falls ja, wem gehören denn die Kartons? Wer stellt denn Kartons zum Sperrmüll? Also die Leute heutzutage, schmeißen einfach alles auf die Haufen 😉

Es war in Wahrheit gar nicht viel Arbeit, denn der Kram musste zwar aus dem Keller, der Keller ist aber an einer Seite des Hauses ebenfalls ebenerdig, wie du auf dem Foto sehen kannst (für groß = aufs Bild klicken). Man geht entweder innen zwei Treppen hinab oder außen ohne eine Stufe durch die Tür neben den Garagentoren. Das ist überaus praktisch, vor allen Dingen, wenn ich mein Fahrrad im Keller abstelle und geradewegs so aus dem Keller hinausfahren kann.

Kalender

Achtung, Schüttelreim: Zwei Tage war der Georg fort, oje, da isser wieder hier vor Ort 😉

Morgen wird Sperrmüll abgeholt. Somit ist mächtig was an die Straße zu stellen heute. Bei mir und bei meinem Nachbarn, wir machen das zusammen. Mein altes Bett, die Matratze und noch so allerlei Kram, der sich schon wieder im Keller angesammelt hat. Bei uns wird knapp zwei Mal im Jahr Sperrmüll abgeholt, den morgigen Termin hatte ich folglich schon vor Monaten bekommen und im Kalender eingetragen.

Der Kalender auf „Mata Hari” (Smartphone) meldete sich übrigens nicht. Ich selber hatte daran gedacht. Warum meldet sich der Kalender des Smartphones nicht? Das finde ich schon interessant: Weil er sich nicht synchronisieren darf. Denn ich hatte seinerzeit „Mata Hari” bekanntlich von den meisten Google-Spionen befreit (mit „NetGuard”), sodass die vielen Apps, bis auf notwendige Ausnahmen, folglich nicht mehr im Hintergrund unbemerkt „nach Hause telefonieren” können. Dass aber der Kalender auch dazu gehört, überrascht mich ein wenig, denn die Tatsache der Speicherung meiner Termine in einer Cloud bei Google ist technisch überhaupt nicht notwendig. Also kennt Google auch jeden Termin seiner User, das muss man sich mal vorstellen!

Bei Gelegenheit schaue ich mich mal nach einem Alternativ-Kalender um, der die Termine nur lokal auf dem Gerät speichert. Ist nicht so wichtig, denn es gibt ja kaum welche in meinem Dasein. Ein Leben mit Terminen und dementsprechend mit einem immerwährenden Termindruck ist für mich schlicht nicht lebenswert. Das macht nur krank auf Dauer.

So, und jetzt (11:15 Uhr) gehe ich ins „Steh-Cafe” des Nachbarn. Wie früher die alten Leute, die mit einem Kissen im Fenster hingen. Erdgeschoss, ich stehe draußen vor dem offenen Fenster, er innen dahinter, und wir schlürfen gemeinsam ein lecker Tässchen Tee bzw. Kaffee. Als Tresen dient in perfekter Höhe das breite Fensterbrett. Dabei lästern wir natürlich wie Statler & Waldorf von der „Muppet-Show” über Gott und die Welt, die Nachbarn, die Arbeitskollegen und weiß der Geier, sonst noch was 😉