Merz in den USA

Diesen Monat arbeite ich ja die letzten Nachtschichten ab, und es sind jetzt statt 9,5 jeweils 12-Stunden-Schichten. Rund um die Uhr, da ist dann wirklich keine Zeit fürs Tagebuch. Trotzdem habe ich bis vorhin (18:30 Uhr) im Live-TV der USA noch die Begegnung Trump/Merz angesehen. Sie war (bis dahin, man weiß ja nie, ob noch Interessantes folgt) gut, fand ich wirklich. Merz wie ein braver Schuljunge, Trump wie ein Weltherrscher, aber keiner der fragenden US-Journalisten schien erkannt zu haben (oder sich dafür zu interessieren), dass Merz nur ein Darsteller konservativer Politik ist, doch Gegenteiliges tut, dass er eben linke Merkel-Politik in Wahrheit betreibt. Warum erkennt/interessiert es kaum jemand? Weil die deutsche Politik international und vor allen Dingen für die USA vollkommen unwichtig ist. Das wiederum ist meines Erachtens eben gut, denn Deutschland war viel zu lange Zeit wichtig und hat immer dann Missverständnisse, Not und Elend über die Völker gebracht – nun ist Deutschland endlich unwichtig und für niemanden mehr eine Bedrohung. Außer für uns, die eigene Bevölkerung, für die das Leben unbezahlbar wird. Das erhoffte Ende von links-grün, vom Wokeismus und dem Klimagedöns kann nur von außen kommen. Die USA treiben die EU in die richtige Richtung; da ist völlig unerheblich, wer bei uns gerade Kanzler spielt.

All das könnte ich noch näher ausführen, doch es bleibt keine Zeit. Rund um die Uhr bin ich ohne Smartphone und Internet wieder fort. Ab morgen sind dann ein paar Tage lang mehr Zeit vorhanden; dann schreibe ich aber wohl lieber von LKW- und Handwerks-Videos (ein kleiner Scherz). Bis dahin, gehab dich wohl.