Für unterm Schreibtisch benutze ich solch einen gepolsterten Vorkriegs-Hocker, auf den man bequem sitzen oder, wie in meinem Fall, die Beine legen kann. In meiner Jugend fand ich das Design solcher Möbel hässlich und altmodisch, heute liebe ich gerade die geschwungenen Formen. Wie dem auch sei. Wenn ich nachts vor den Monitoren „abhänge” und den Hocker etwas verschiebe, macht sein Holz auf dem Boden einen Heidenlärm. Jetzt könnte ich natürlich Filzgleiter unter die 4 Beine anbringen, aber das wäre wiederum viel zu einfach für meine verborgenen Handwerker-Gene. Warum denn nicht gleich 4 Rollen wie am Küchentisch, die sich übrigens sehr bewährt haben? Zumal der Hocker zu meinen Lebzeiten sowieso nicht mehr als originale Antiquität verhökert werden wird und eigentlich für meine Sitzposition geringfügig zu hoch war. Und drittens: Wenn ich schon die praktische Bosch-Handsäge besitze, so sollte ihr von Zeit zu Zeit doch ein klein wenig Aufmerksamkeit und Wertschätzung gewidmet werden, schhließlich ist die Säge eine weibliche Kreatur, und was das wiederum mit Beachtung zu tun hat, spricht bekanntlich für sich, nicht wahr?
Maß genommen, mit weiblicher Konsequenz abgesäbelt, Rollen angeschraubt = eine Steigerung der Bequemlichkeit bei absoluter Laufruhe (klick aufs Foto = größer):

Um sich mit keinem Freispruch auf ganzer Linie zu blamieren, wurden der politisch verfolgte Herr Ballweg zwar grundsätzlich freigesprochen aber in zwei Fällen wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Er saß 9 Monate in Haft. Bei den beiden Steuerhinterziehungen, für die er nun zu 30 Tagessätzen á 100 € zur Bewährung verurteilt worden ist, handelt es sich – und nun halte dich fest! Ich
Nutella wird womöglich noch teurer. Überhaupt Schokolade, da die
Mich trifft die Teuerung der Schokolade nicht mehr. Das war zwar vor Jahren noch so, doch schon 2018 zogen ganz ohne Krise die Preise spürbar an. Schokolade esse ich längst nicht mehr, denn ich kam mir – um zu sagen, wie es ist – verarscht vor. Wie „NiUS” schreibt, kostet eine kleine Tafel „Ritter Sport” heute 2,30 Euro (ich bin da preislich nicht auf dem Laufenden). Und das jedenfalls vor der nun einsetzenden neuen Preisspirale. Himmel, 5 Deutsche Mark für eine kleine Tafel Schokolade!
Was die Leckereien betrifft, da bin ich auf tolles Gebäck umgestiegen. Erst jüngst habe ich super schmackhafte Kekse entdeckt – auch teurer, doch von den Schokoladenpreisen noch meilenweit entfernt.
Letzte Woche waren es vielleicht 10 Minuten Gesamtzeit, in der ich mit dem Zeigefinger und dem Daumen auf den Knopf der Sprühfarbe gedrückt hatte, um das neue Sitzblech schwarz zu lackieren. 10 Minuten. Verteilt in einer halben Stunde. Warum betone ich das jetzt so sehr? Weil ich tatsächlich zwei Tage lang am Wochenende im Zeigefinger, dem Daumen und dem Handgelenk Muskelkater bekam. Unfassbar!
Der komplette Körper baut in Riesenschritten ab. Naja, wem sage ich das? Jede untypische Bewegung führt augenblicklich zu einer leichten Zerrung oder zu folgendem Muskelkater. Ob Schulter, Rücken, Arme, Beine; es ist furchtbar. Diesen Verfall kann man mit Training natürlich verlangsamen, aufhalten lässt er sich aber nicht. Beim einen beginnt er später, beim anderen früher. Aber dann sollen alle länger arbeiten müssen. Krücken bis ins hohe Alter für Millionen junge Zuwanderer, die einfach gar nichts tun. Doch Halt, das zu sagen ist populistisch und Nazi-Sprech. Also sei still, Georg! Die Alten zur Maloche zu schicken, das ist dann selbstverständlich kein Populismus, sondern wirtschaftliche Notwendigkeit, is‘ klar. Aber ich schweife ab.
Es tut mir ja wirklich leid, doch ich habe gegoogelt und wurde nur bei „NiUS” fündig, was in Übersetzung Präsident Trump nun genau über die Windräder gesagt hat. Alle anderen Medien halten es nicht für notwendig, seine Worte zu übersetzen und begnügen sich mit Zusammenfassungen, die natürlich wieder mit Adjektiven der Verunglimpfung als dümmster Präsident der Weltgeschichte eingeleitet werden. Nunja, dafür, dass er so dumm ist, hat er die EU aber gewaltig (mit 1,5 Billionen €) über den Tisch gezogen und uns Uschi vorgeführt wie ein Schulmädchen.
Heute war/ist keine Gelegenheit fürs Tagebuch. Aber den „Born-Vorfall” in Stuttgart (Thriller oder Komödie?) möchte ich trotzdem nicht unerwähnt lassen, so wie es die Mainstreammedien zuerst auch nicht machten, dann aber, nach der überraschenden Lüftung des Geheimnisses, alles dafür tun, damit er schnell in Vergessenheit gerät.
Man kann gar nicht oft genug sagen, wie wichtig zur Zeit „NiUS” für unser Land ist. Heute wieder: Als einziges Medium dechiffriert „NiUS” die verschwurbelte Politiker-Sprache und offenbart neben dem Bluff von Merz u.a. die Lügen der bayerischen Kandidatin für den Posten der Bundespräsidentin. Ilse Aigner kann gar nicht die Präsidentin aller Deutschen werden, wenn sie einem Viertel der Deutschen die demokratischen Rechte abspricht. Aber auch die pseudointellektuelle Sprache der Juristin Frau Kaufhold (Anwärterin für das Verfassungsgericht) wird von „NiUS” dekodiert, und jeder kann erkennen, welch radikale sozialistische Vorstellungen diese Frau vertritt. Keine anderen Medien berichten so klar und deutlich über diese wichtigen Themen, die letztendlich für die Zukunft unseres Landes mitverantwortlich sind.
Heute habe ich seit einem halben Jahr mal wieder meinen Stromverbrauch kontrolliert. Er liegt genau im erwarteten Bereich. Knapp 65 Euro im Monat. Hinzu kommt natürlich noch die (ungerechte) Zählermiete von monatlichen 15 Euro, so dass es nach der Endabrechnung im Dezember höchstwahrscheinlich weder zu einer Nachzahlung, noch zu einer Erstattung kommen wird. Es bleibt beim Abschlag von 80 Euro pro Monat (nach jetzigem Stand).
Das ist ja ähnlich wie beim „Telefon”. Es gesellen sich halt Kosten hinzu, die es früher so nicht gab. Hatte man „ganz früher” einen gemieteten (ebenso ungerecht) Apparat und vielleicht Verbrauchskosten von 15 bis 30 DM, so sind es heute die Kosten für die Internet-Flatrate und dem Smartphone, die dann auch insgesamt so um die 70 bis 80 € monatlich betragen. Heute kommen aber noch die Entertainment-Kosten hinzu, die es früher ebenfalls nicht gab – oder doch, die es früher nur anders gab.
Ich meine, ganz früher ging ich mehrmals die Woche ins Kino, später war ich Mitglied beim Video-Verleih, kaufte Schallplatten und bezahlte mindestens zwei Zeitungs-Abos. Auch kaufte ich immer Papier-Bücher und besuchte Konzerte, Aufführungen und so weiter. Daher bin ich mir gar nicht so sicher, ob heute wirklich alles viel teurer ist als dazumal – in der Summe der Beträge sicher schon, doch wenn man die Kaufkraft und das monatlich zur Verfügung stehende Geld dabei berücksichtigt, hege ich so meine Zweifel. Was meinst du? Ist das Leben heute teurer oder nicht? Außer Lebensmittel und Gastronomie, beides ist zweifellos sehr teuer bis unbezahlbar geworden, ich frage aber nur nach den Strom- und vor allen Dingen den Kommunikations-, Bildungs- und Entertainment-Kosten. Kann man sie überhaupt mit früher vergleichen?
Boah, auch heute habe ich keinen Bock auf bewegungstechnische Geländegänge. Jede Hautpore ruft: „Du gehst heute keinen Schritt vor die Tür!”. Sie, die Poren, meinen das nicht wörtlich, denn sie fühlten sich noch recht wohl, als ich putz-bewegungstechnisch klar Schiff in den heiligen Hallen gemacht hatte, wozu das Auf- und Abhängen der beiden Maschinen Wäsche draußen auf die bzw. von den Wäscheständer-n ebenso gehörte wie das Hängen über das bzw. von dem langen Geländer der Terrasse. Auch die kurze Lackierung der Stahlplatte (von letzter Woche) draußen vor den Garagen zählte nach Ansicht der Poren noch zu den geduldeten heimischen Tätigkeiten. Sie sagen zwar „keinen Schritt vor die Tür”, meinen damit aber die Weigerung, sich mehrere Kilometer von der Wohnung sportiv fortzubewegen.
Da fasst man sich doch an den Kopf: Die Bildzeitung verbreitete die Lüge, Alice Weidel sei von Fürstin Gloria bei den Regensburger Festspielen ausgeladen worden. Und sogar nachdem die Fürstin ausführlich öffentlich erklärt hatte, was genau geschehen war, wird diese Fake-News von konservativen Kreisen weiterhin verbreitet. Ob YouTuber wie Kolja oder Blogger wie Reitschuster und sogar der Kontrafunk (der sich in der Sommerpause befindet, daher hauptsächlich nur Konserven sendet und scheinbar keinen diensthabenden Redakteur besitzt), alle werfen der Fürstin wegen der angeblichen Ausladung von Frau Weidel Charakterlosigkeit vor. Von den Kommentaren in den sozialen Medien ganz zu schweigen.
Es gibt von heute nichts Besonderes zu berichten. Business As Usual: Erfolgreich verschiebe ich bestimmte Vorhaben, wie etwa die Wohnung zu saugen, wischen oder die Wäsche zu waschen. Gleichzeitig vermeide ich zu viel Bewegungsaktivität. Und meine Verwunderung wächst täglich mehr darüber, wie stark doch Unterwäsche und besonders die vielen schwarzen T-Shirts im Schrank liegend und auf ihren Trageeinsatz wartend tatsächlich quasi im Trockenen einlaufen können 😉