Batterie-Adapter

Es ist ja kaum zu fassen! Vor einigen Jahren hatte ich die Idee, Geräte, die mit 2 oder 3 AA- oder AAA-Batterien betrieben werden und einen relativ hohen Stromverbrauch aufweisen da sie entsprechend lange eingeschaltet bleiben, wie zum Beispiel mein kleiner Weltempfänger oder wie batteriebetriebene Lichterketten etc., mit Batterie-Dummys und einem angelöteten Stromanschluss zu versorgen, dessen Kabel ich dann mit einem entsprechenden Netzteil verbinde. Ich war lediglich zu faul zu löten. Dazu braucht man nur sehr dünne Kabel, die man kaum sieht, da der Strom bloß um die 0,5 bis 1 Ampere stark ist.

Nicht für die WLAN-Uhr im Bad (da kommen keine Kabel infrage) aber für die Uhr in der Diele wollte ich gerade so etwas basteln, denn ich gehe davon aus, dass deren Stromverbrauch deutlich höher ist als bei den Funkuhren, die nur alle 5 bis 8 Jahre je eine einzelne neue Batterie benötigen. Wenn ich jährlich bei der WLAN-Uhr einen Satz von 2 Batterien wechseln muss (wenn, ich weiß es noch nicht), dann wäre es ja derselbe Arbeitsaufwand als würde ich eine normale Quarzuhr einmal im Jahr auf die korrekte Zeit einstellen. Eben das möchte ich schließlich vermeiden. Die Uhren sollen jahrelang ohne irgendein Dazutun die absolut korrekte Zeit anzeigen. Also wollte ich heute morgen nach der Arbeit schon mal die benötigten Utensilien zusammensuchen. Lötkolben, Kabel und Dummys, letztere sollten irgendwo in einem Bastelkarton zu finden sein.

Kurz bevor ich die Suche begann, sprach mein inneres Ich: „Guck doch mal im Internet, ob es so etwas nicht vielleicht heute für ein paar Euro gibt.” Vor grob 15 Jahren, als ich zum ersten Mal diese Idee hatte, gab es das nirgendwo. Aber ich bin naturgemäß stets brav folgsam und höre ohne Widerspruch auf mein Inneres.

Sieh an! Genau das Benötigte gibt es tatsächlich heutzutage. Fertig montiert inklusive Netzteil für gerade mal 16 Euro. Mein Bausatz würde ähnlich viel kosten, da kein passendes variables Netzteil mehr zur Verfügung steht (4 sind von anderen Verbrauchern belegt) und ein neues noch dazugerechnet werden müsste. Jetzt bin ich mal gespannt, morgen soll’s schon geliefert werden (plus einen Adapter für 3 Batterien), ich werde natürlich ein Foto machen.

Bei Amazon ist der Adapter erhältlich.

WLAN-Uhr Nummer 1 hängt schon an der Wand (+ 5 Nachträge)

Überraschung! Heute gestern kam schon eine der beiden WLAN-Uhren an. Guck nicht auf die nikotingelben Wände, die sind quasi der letzte Rest von der Vormieterin (die Kettenraucherin, ich habe die Mini-Diele immer noch nicht gestrichen. Jaja, kommt Zeit, kommt Rat), schau auf die tolle Uhr! Aufs Bild klicken = größer.

Das war ein Akt, sie mit dem Router zu verbinden, also so etwas habe ich noch nicht erlebt. Da die Uhr selber kein Display besitzt, benötigt sie ein Handy, um ihre Einstellungen zu treffen. Das sind aber nur 4: Name des Routers, Passwort, Zeit der Synchronisation5 und die Zeitzone bestimmen. Das war’s. Ist eigentlich kinderleicht.

Klappte aber nicht. 2 Stunden hatte ich rumprobiert, immer kam die Meldung „keine automatische Anmeldung möglich”. 4 mal alles gelöscht und wiederholt ohne Fortschritt. Kurz vor meiner vorläufigen Resignation kam mir dann ein Geistesblitz: „Mata Hari” ist ja ziemlich gesperrt, was die Spionage betrifft. Aber ich habe noch das 50-Euro-Reserve-Smartphon „Guillaume”. Da ist zwar nach einer halben Stunde der Akku leer und es liegt bestimmt schon ein Jahr ungenutzt in der Schublade, doch so lange braucht man für die 4 Einstellungen nicht, auch wenn die virtuelle Tastatur spionagemäßig sehr winzig ist und nur hakelig funktioniert. Voilà, nach nur 2 Minuten war’s erledigt und braucht jetzt nie wieder eingestellt zu werden.

Die Zeiger der Uhr ticken übrigens nicht, sondern sie bewegen sich kontinuierlich geräuschlos1. Das hat den Nachteil eines höheren Energieverbrauchs, also schaun wir mal, wie lange sie durchhält.

So, jetzt liegen wieder 2 Nachtschichten an, bin Sonntag wieder da. Ein schönes Wochenende wünsche ich dir.

_____

1 Nachtrag, mitten in der Nacht. „It’s not a bug, it’s a feature.”

Das mit dem smoothen Drehen des Sekundenzeigers stimmt nicht so ganz, denn vorhin bemerkte ich, dass der Sekundenzeiger gar nicht mehr geht. Er blieb auf der 12 stehen. Trotzdem zeigt die Uhr die richtige Zeit an, der Minutenzeiger bewegt sich alle 10 Sekunden, wie es bei anderen Uhren auch der Fall ist. Jetzt Obacht: Ich hatte Google gefragt und die KI, die sich dort neuerdings an erster Stelle meldet, hat Fake-News verbreitet, indem sie behauptet, dieses Verhalten sei bei einer WLAN-Uhr der Indikator für zu schwache Batterien. In der Gebrauchsanweisung fand ich später aber den Satz, dass von 00:00 Uhr bis 06:00 Uhr der Sekundenzeiger generell abgestellt wird und auf der 12 stoppt2. Erst wenn außerhalb dieser 6 Stunden der Sekundenzeiger stehenbleibt, dann sei es das Zeichen für eine Spannungsschwäche3.

Die normalen anderen Google-Ergebnisse verstehen die Frage nicht mal und gehen nur auf Probleme bei Funkuhren ein. Eine WLAN-Uhr hat halt kaum jemand, sie ist in User-Hilfeforen unbekannt.

_____

2 Nachtrag: Guck an, ab 6 Uhr begann der Sekundenzeiger sich wieder munter zu drehen.

_____

3 Nachtrag, aus der Gebrauchsanweisung:

1. Between 00:00 and 06:00, the second hand stops at the 12:00 position and the minutes hand advances every 10 seconds. At other times, the second hand runs normally.

2. If the second hand stops at 12:00 outside the 00:00-06:00 period, with the minute hand moving normally, it indicates low power (the clock will not connect to WIFI for time updates).

3. When all hands stop at 01:50, the batteries need to be replaced.

4. SSID and Password remain unchanged, replacing the battery does not require connecting the phone Settings again.

5. Only supports 2.4G WIFI signals.

 

Das, dieser kleine aber feine Unterschied des Wortes „outside” (Hervorhebung im Text von mir) ist also für die KI zu kompliziert, zu verstehen. Oder Google und die KI kennen die Gebrauchsanweisung nicht. Das halte ich wiederum für unwahrscheinlich, da die günstigen WLAN-Uhren bzw. ihre Software nur von einem Hersteller stammen, die den Weltmarkt erobern (1. von erobern kann man sprechen, da sie bis zu mir im hinterwäldlerischen Ort vorgedrungen sind, und 2. dass sie von einem Hersteller stammen, sieht man auch daran, dass die Uhrwerke verschiedener Marken ohne Markenbenennungen absolut baugleich selbst bei den Aufdrucken sind. Also sie wären sogar bei der chinesischen Spezialität eventueller Klone identisch. Wie gesagt, teure Eigenentwicklungen der analogen WLAN-Wanduhren anderer Hersteller kosten bis zu 500 Euro statt grob 30 bis 50 Euro4).

_____

4 Nachtrag, Original und Klon? Interessant allemal, finde ich 🙂

Oben das Uhrwerk der 470-Euro-Uhr, unten das chinesische für 4,99 Euro. Klick aufs Bild = größer:

Und auch erstaunlich: Während beim teuren oberen Original (?) die Reset-Taste unbelegt ist und man mit der Uhr auf einen vom Hersteller festgelegten Server geleitet wird, ist beim unteren billigen Klon (?) die Reset-Taste in Funktion (hatte ich letzte Nacht ja „tausendmal” gemacht). Man kann bei dem Billig-Uhrwerk entweder die eigene Router-Zeit einfach übernehmen, was nur eine Sekunde Verbindungszeit benötigt und daher wichtig für den Energieverbrauch ist, ODER es besteht die Möglichkeit, direkt einen Zeitserver (NTP-Server) frei zu wählen, dessen Ansteuerung via Router dann aber laut Anleitung bis zu 20 Sekunden Verbindungszeit erfordern kann. Also ist das Billig-Teil sogar erheblich ausgereifter und komfortabler als das teure. Wer ist von wem eigentlich ein Klon, muss man sich da ernsthaft fragen.

_____

5 Nachtrag, die genaue Ungenauigkeit:

Noch etwas Interessantes (jaja, es ist heute ein mitwachsender Eintrag. Wachsend mit den Erkenntnissen oder so 🙂 ):

Der Router bekommt die Internetzeit bekanntlich von einem Zeitserver. Wenn nun ein Mal in 24 Stunden die Verbindung mit der Uhr aufgebaut wird, dauert das ca. 0,5 bis 1 Sekunde. Die Fritzbox rundet hier anscheinend, denn sie notiert im Protokoll die Verbindung mit „1 Sekunde”. In dieser Zeit bekommt die Uhr die auf ein Hundertstel genaue Atomuhr-Zeit mitgeteilt.

Bei den Funkuhren entfällt diese Sekunde Verzögerung der Verbindungszeit, da diese Uhren sofort immer das aktuelle Funksignal erhalten. Wobei ich mir hier trotzdem die Frage stelle, ob das Versenden der Zeit bis zum Empfang, also der Weg, nicht auch messbar wäre bzw. wie viel Zeit es benötigt (Funksignale werden bekanntlich in „beinahe” Lichtgeschwindigkeit versendet. Ich weiß aber nicht, was „beinahe” genau bedeutet). Das mal nur so nebenbei erwähnt.

Die Uhr der „Tagesschau”, nach der früher die Leute ihre Uhren stellten, hatte und hat, je nach Empfangsmethode, eine noch deutlichere Verzögerung von bis zu mehreren Sekunden, eh ihr übertragenes Bild beim Zuschauer zu sehen ist. Manchmal jubeln ja die Nachbarn schon in einer Live-Übertragung eines Fußballspiels bei einem Tor, während man selber noch fiebernd den möglichen Torschützen anfeuert.

Meine neue WLAN-Uhr geht nun also ziemlich genau eine Sekunde nach. Das habe ich extra daneben stehend mit den Funkuhren in der Hand verglichen. Ich stand also tatsächlich in der Diele und habe genau die Sekundenzeiger beobachtet. Eine herrliche Penetranz, nicht wahr? Eine halbe Sekunde asynchrones Verhalten kann man noch gerade eben erkennen, weniger allerdings nicht. Da es aber immer so ist und so sein wird, weiß ich demnach, wenn es genau Punkt irgendetwas auf der Uhr ist, dass es dann in Wirklichkeit bereits eine knappe Sekunde später ist. Ein echtes zeitverschiebendes Erleben sozusagen: Das Bild der Uhr zeigt die Gegenwart bereits als Bild des Vergangenen.

Neue Videos in der rechten Linkspalte (der Desktopansicht)

Letzte Nacht habe ich mal wieder was gelernt. Warum haben die Anhänger der Muldenkipper in den USA so ellenlange Kupplungen? Die sind in Deutschland und Europa (?) jedenfalls verboten. Sie sind deswegen so lang, weil dann die Hänger und der eigentliche LKW ohne abzukoppeln beide ihre Ladungen abkippen können. Spannende Videos dazu gibt es von Dominique aus den USA, die in der Gegend von Seattle tagsüber ein solches Gespann fährt. Habe ich natürlich in der rechten Linkspalte verewigt 🙂

Achja, falls du fragst, weshalb es dort nun schon 11 Links ausschließlich von Frauen sind, so ist die Antwort ganz leicht. Zwar gibt es sogar noch viel mehr solcher Arbeits-Videos von Männern, doch bei allen, ich betone – bei allen – kann man sie vor lauter Gockel-Gehabe kaum anschauen. Entweder glauben Männer durch diese Videos eine Show abliefern zu müssen oder es sind Angeber-Videos. Besserwisserisch, albern, unlustig und unerträglich großkotzig erzählen sie von ihrem Arbeitsalltag. Also eben NICHT davon. Bei den Frauen ist es seltsamerweise exakt andersherum: Sie erzählen und zeigen, wie es tatsächlich ist, sie geben Fehler oder Ängste zu, und selbst bei den Videos ohne Worte stellen sie nicht sich in den Vordergrund, sondern ihre Arbeit, ihr Tun usw. Und genau das macht die Videos interessant, finde ich.

Das sollten sich die ewigen Gleichmacher der Geschlechter vielleicht mal anschauen, dann sehen sie, dass es nicht bloß biologische Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt, sondern ganz klar auch Verhaltensunterschiede. Und da es weltweit in völlig unterschiedlichen Kulturen so ist, kann das Argument einer bestimmten Sozialisation nicht stimmen. Aber mit Logik ist dem Wokeismus ja sowieso nicht beizukommen …

Gedanken zur EU

Die EU schnürt ihr 19. Sanktionspaket gegen Russland, während die USA gerade die Ausweitung künftiger Zusammenarbeit mit Russland konkretisiert. So meldet der Nachrichtendienst Reuters, dass der Wiedereinstieg des US-Energiekonzerns Exxon beim russischen Öl- und Gas-Projekt Sachalin vorbereitet werde und dass die USA sogar gedenken, russische Eisbrecher zu kaufen, die sie selber nämlich nicht besitzen. Tja, die USA beginnen damit, die wirtschaftliche Normalität mit Russland auf den Weltmärkten wiederherzustellen, während die EU aus ideologischen Beharrlichkeitsgründen die eigene Wirtschaft abwickelt. Was soll man dazu noch sagen, ohne beleidigende Begriffe ins Feld zu führen?

Die EU sollte wieder zu dem werden, was sie ursprünglich war, eine EWG, eine Europäische WirtschaftsGemeinschaft. Wer hat je entschieden, dass sie eine politische Gemeinschaft werden sollte? Eine geplante EU-Verfassung wurde dem europäischem Volk zur Abstimmung bzw. den Regierungen zur Ratifizierung vorgelegt. Nachdem zwei Länder sie abgelehnt hatten, wurde die Abstimmung in den übrigen Mitgliedsstaaten ausgesetzt. Das ist nun schon über zwei Jahrzehnte her, trotzdem agiert die EU heute so, als hätten alle Länder ihrem Tun zugestimmt. Eigentlich ist die EU gar nicht legitimiert, im Namen der EU-Bevölkerung zu sprechen – sie macht es aber trotzdem. Und was soll man dazu dann noch sagen, ebenfalls ohne beleidigende Begriffe anzuführen?

WLAN-Uhr

Uhren, die ungenau gehen oder die man mehrmals im Jahr umstellen muss, kann ich nicht leiden. Auch könnte ich als nachtaktiver Mensch mit einer Sonnenuhr wenig anfangen. Bekanntlich (darüber habe schon etliche Male im Tagebuch geschrieben – frag jetzt bloß nicht nach einen Link 😉 ) hängt bei mir in jedem Raum eine analoge Funkuhr an der Wand. Die erste kaufte ich 1995, sie tickt noch heute und braucht nur alle ca. 8 Jahre eine neue AA-Batterie. Vor Jahren hatte ich zwei Dutzend (weil billiger) ähnliche Funkuhren in China für um die 6 Euro das Stück gekauft und besaß mit ihnen eine gewisse Zeit lang ein prima Depot für Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke. „Oh, eine Uhr, eine Uhr!”

Wie dem auch sei, in der neuen Wohnung herrscht in der Mini-Diele sowie im inliegenden kleinen Badezimmer kein Funkempfang. Letztens saß ich kurz vor der Arbeit auf dem Klo und wollte wissen, wie lange ich noch sitzen konnte, bevor ich mich auf den Weg zu machen hatte. Da musste ich schätzen. Also suchte ich gestern lange nach einer Alternative zur Funkuhr. Vorausgeschickt: Keine Kabelverbindungen.

Es gibt Netzwerkuhren, die über ein externes Steuergerät, das wiederum mit einem Zeitserver verbunden wird, untereinander kommunizieren. Mit so etwas hatte mein verstorbener Onkel sämtliche Uhren, Telefone (er besaß ein Telefonmuseum) und eine riesige elektrische Eisenbahn verknüpft. Letztlich funktionieren so auch alle Bahnhofsuhren. Das ist mir aber viel zu komplex und zu teuer (mehrere hundert Euro). Es muss doch auch ganz einfache WLAN-Uhren geben, dachte ich.

Pustekuchen! Weil kein Bedarf nach ihnen besteht, gibt es sie schlicht und ergreifend nicht bzw. fast nicht. Es stimmt natürlich, dass die Funkuhr-Technik die billigste und auch komfortabelste Lösung ist – aber eben nicht überall, nicht auf meinem Klo.

Und es ist verrückt: WLAN-Zeitgeber gibt es millionenfach eingebaut in x-beliebige andere Geräte aber nicht als analoge Wanduhren. Suche mal danach, du wirst staunen, wie vereinzelt du nur fündig wirst – und bei den Ergebnissen dann ausschließlich zu inakzeptablen Mondpreisen. Bei Ali-Express habe ich aber eine (ein einziger Hersteller!) gefunden und bestellt. Schau (keine Ahnung, ob die beiden Links auf Dauer funktionieren, die Uhr ist schwarz mit weißem Ziffernblatt und kostete unter 30 Euro): Diese Uhr für die Diele; und fürs Bad diesen DIY-Bausatz (8 Euro), also nur ein WLAN-Uhrwerk, das ich entweder mit dem einer der Funkuhren tauschen werde oder es in eine runde Tupper-Dose wasser- und feuchtigkeitsdicht einbaue und mit einem Ziffernblatt aus schön bemalter Pappe davor versehe. Beides kommt wohl erst in den nächsten Wochen an. Jedenfalls bin ich ja mal mächtig gespannt.

KI und der Mensch

Ist die künstliche Intelligenz (KI) aufzuhalten? Sicher nicht. Ist sie gefährlich? Es kommt drauf an. Ein Hammer ist ein überaus nützliches Werkzeug. In den falschen Händen kann er zu einer Tatwaffe für einen Mord werden.

Daniel hat einen überaus interessanten Artikel zum Thema KI geschrieben. Zuerst einmal erklärt er, was KI überhaupt ist und was eben nicht. Viele Leute glauben ja, die Automatisierung von Produktions- und Regelungsprozessen oder die Datenverarbeitung seien bereits Teil der KI. Das gehört aber zu den allgemeinen Rationalisierungs- und Effizienzoptimierungen, die die Menschheit seit der Steinzeit durchführt. Auch die Computerisierung ist lediglich ein banales Werkzeug, mit dessen Hilfe Ja-Nein-Entscheidungen getroffen werden. Die KI ist in der Lage, wesentlich gründlicher und umfassender zu recherchieren und in unserem Sinne Darreichungen anzubieten – aber sie unternimmt dabei keine eigenen moralischen oder ethischen Bewertungen: Keine Liebe, kein Hass, keine Emotion … Mr. Spock, Sie haben die Brücke.

In den 1980er Jahren geschah mehr als ein Mal, dass Computer durch Fehlfunktionen beinahe einen Atomkrieg ausgelöst hatten. Menschen stoppten in letzter Sekunde den Start der Raketen. Das Risiko, durch banale technische Fehler menschliche Fehlentscheidungen zu treffen, war also schon immer vorhanden und ist kein explizites Merkmal der KI. Erst wenn wir die Entscheidungsgewalt vollständig abgeben und sie in die Hände der KI legen, wird es gefährlich. Denn, wie gesagt, in den falschen Händen wird selbst das nützlichste Werkzeug mitunter zur Mordwaffe.

Es kommt also immer darauf an, wie was von wem warum und wozu benutzt wird. Per se die KI zu verteufeln ist genauso falsch, wie sie als Heilsbringer in den Himmel zu loben.

Dass man (dass viele andere und ich selber auch) Politikern und Staatslenkern, Monopol-Konzernen und Ideologen nicht vertraue, dass letztlich auch das Böse die KI für seine Zwecke benutzen kann, ist ein grundsätzliches Problem von uns Menschen und weniger eines der KI. Die KI ließe sich genauso auch positiv sehen, denn vielleicht wird es zukünftig sogar gerade die KI sein, die uns vor den Machenschaften des Bösen rechtzeitig warnt oder beschützen wird.

Je weiter man darüber nachdenkt, desto spukiger gerät man in den Bereich der Science-Fiction, nicht wahr? Der Kampf der Giganten: KI, eingesetzt für das Gute, gegen die für das Böse eingesetzte KI. – Und schon landen wir wieder beim Hammer oder bei den Keulen, mit denen wir Menschen aufeinander losgehen.

Krieg und Frieden

Neben dem Umweltschutz war der Pazifismus die zweite tragende Säule der Grünen. Ohne Petra Kellys bedingungslosen und konsequenten Einsatz gegen jede Unterstützung von Kriegen wäre die Gründung der grünen Partei 1980 nicht möglich gewesen. Dabei erinnere ich mich noch gut an damalige Talkshows, in denen sie ihren Pazifismus gegen eine Mauer aus „Realisten” der anderen Parteien verteidigte: Sie stand stets alleine da. Ich selber vergleiche mich nicht mit dieser klugen und starken Frau, doch ich verstehe die Ohnmacht, die einen befallen kann, wenn man alleine nur von diesen schreienden und wütenden kalten Kriegern umgeben ist. So fand ich mich nämlich vor der Kommission der Bundeswehr wieder, in der ich stehend vor einer Reihe Tischen, an denen uniformierte alte Soldaten saßen, meine Weigerung, den Wehrdienst wahrzunehmen, erklären musste und auf so bescheuerte Fragen antworten sollte, was ich denn täte, wenn meine Freundin vergewaltigt werden würde und ich mit einer Waffe in der Hand daneben stünde. Seinerzeit war ich 17 Jahre alt, naiv und intellektuell nicht in der Lage, auf eine solche Dummheit überhaupt adäquat zu reagieren, weshalb ich schon damals die Klugheit und Beharrlichkeit der Petra Kelly bewunderte, wenn ich diese Frau nicht sogar heimlich dafür verehrte.

Es dauerte keine 20 Jahre und aus den grünen Pazifisten wurde (vor allen Dingen getrieben durch Joschka Fischer) eine Partei des Militarismus. Heute feiert der Krieg in breiten Teilen der Bevölkerung ein Comeback. Das ikonenhafte Bild von Käthe Kollwitz, die ihren Sohn im 1. Weltkrieg verloren hatte, wirkt dabei als Mahnung aktueller denn je. „Nie wieder Krieg!” – doch man möchte dieses Bild nicht mehr sehen (müssen), es ist aus der Medienlandschaft beinahe verschwunden und droht, vollständig in Vergessenheit zu geraten.

Käthe Kollwitz und Petra Kelly befanden sich zu ihrer Zeit allein auf weiter Flur. Sie hatten die Medien und die Politik gegen sich, doch vertraten unbeirrt den Pazifismus. Das war und bleibt bewundernswert, selbst in dem Wissen, dass dieser Pazifismus ein Ideal darstellt, das realistisch nicht zu erreichen ist, da das Böse nun mal ebenso existiert, ob man es wahrhaben möchte oder nicht. Und dennoch bedeutet die Existenz des Bösen nicht, dass die Ausnahme zur Regel werden darf. Und es kommt immer darauf an, wer entscheidet, wer oder was das Böse ist, denn mitunter sind diejenigen, die mit ihren Fingern darauf zeigen, jene, deren eigene Hand mit 3 Fingern auf sie zurück zeigen.

Anfang der 1980er Jahre waren die Grün-Wähler die Gebildeten der Bevölkerung. Mittlerweile wird die Partei vom ungebildeten Mob der Straße gewählt. Heute ist in der Bevölkerung zwar nicht der Pazifismus, so doch der Unwille, sich in Kriege einzumischen, die uns Deutsche nichts angehen, noch mehrheitlich vorhanden. Der Militarismus ist trotzdem wieder auf dem Vormarsch und die Kriegsverherrlicher der Grünen stehen hierbei allen voran: In der aktuellen INSA-Umfrage erweisen sich die Grünen-Anhänger als die schlimmsten Kriegstreiber von allen.

E-Dampfen: Unterschied von Schwarz und Silber

Wer arbeitsfrei hat und ausschläft, dann am nächsten Tag so gegen halb 10 Uhr vormittags wach wird, lebt eigentlich stinknormal. Das macht jeder so oder so ähnlich. Ich ebenfalls. Nur sieht es halt bei mir komisch aus, weil mein Biorhythmus um genau 12 Stunden verschoben ist. Nichtsdestotrotz: Guten Morgen. Es ist 10 Uhr (p.m.) und ich befinde mich beim Frühstück, was, wie immer, aus einer bis drei „lecker Tässchen Kaffee” besteht. Und e-dampfen natürlich. Wobei ich heute wieder 3 Geräte neu wickeln und bewatten muss und daher gerade nur eines ordentlich funktioniert. Tja, ein notwendiges Übel, die Wickelei, als ein solches sehe ich die E-Dampf-Wartungstätigkeiten. War immer schon so und ist es nach wie vor.

Apropos E-Dampfen, heute wage ich mal eine Behauptung, die mit „anekdotischer Evidenz” begründet ist und „eigentlich” nicht sein kann, doch bei mir nun mal der Fall ist:

Die unlackierten „Dvarw-Verdampfer”, von denen ich 4 mehr oder weniger täglich benutze, funktionieren anders als die in Schwarz lackierten.

Inneres Ich: „Was?”

Ja, tatsächlich. Bei identischer Wicklung und Leistung schmecken sie einerseits unterschiedlich und anderseits ist der „Throat-Hit” der schwarzen Geräte nicht vorhanden. Das klingt auch für mich dermaßen unglaubwürdig, dass ich natürlich alle Fehlerquellen für dieses Ergebnis ausgeschlossen habe. Also bei allen Akkuträgern ist das Bild gleich, es liegt definitiv nicht an einer möglicherweise unterschiedlichen Leistungsabgabe zweier baugleicher Geräte. Klar, auch das Liquid ist dasselbe. Um ein identisches Dampferlebnis bei den schwarzen Verdampfern zu erzielen wie bei den unlackierten, muss deren Leistung locker um 2 bis 4 Watt erhöht werden. Ich benutze die alten „Aegis Solo” Akkuträger, von denen ich wegen ihrer Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Robustheit ein gutes Dutzend besitze, bei exakt 6,5 Watt innerhalb geschlossener Räume (was übrigens bei anderen Akkuträgern ca. 7,5 + X Watt entspricht). Draußen dampfe ich mit anderen Verdampfern oder Wicklungen, da auch der Unterschied von drinnen zu draußen an dieser Leistungsgrenze geschmacklich und „throat-hit-mäßig” spürbar ist. Draußen braucht’s deutlich mehr Leistung. Das ist aber ein anderes Thema.

Dasselbe unterschiedliche Verhalten hatte ich seinerzeit (bis 2019) festgestellt, als ich täglich noch die „Flash-e-Vapors” dampfte: Damals betrieb ich sie mit 7 bis 9 Watt Leistung drinnen; die unlackierten Verdampfer funktionierten prima, doch die in Schwarz lackierten musste ich bei ca. 12 bis 15 Watt dampfen, um ein ähnliches Ergebnis zu erzielen. Seinerzeit redete ich mir ein, dass dies von meinem Unvermögen herrührte, also in erster Linie an der Bewattung lag. Ein wirklich kleiner Unterschied dabei führt mitunter zu großen Unterschieden des Dampfergebnisses. Nun habe ich seit 6 Jahren aber schon so viele verschiedene „Dvarws” gewickelt und bewattet (ich dampfe seither ausschließlich „Dvarws” verschiedener Baugrößen), dass ich hierbei eine Fehlerquelle definitiv ausschließen kann. Auch ist das unterschiedliche Ergebnis mit anderen „Dvarw-Verdampfern”, von denen ich locker sogar 2 Dutzend besitze, jederzeit reproduzierbar. Es sind nur die schwarz lackierten, die unordentlich dampfen. Dabei kommt es mir so vor, als ob die schwarze Lackschicht wie eine Dämpfungs- oder Dämmschicht wirkt.

Inneres Ich: „Wie kommst du denn darauf?”

Weil es fast gleich ist, also das Dampfergebnis, wie ein „Flashi”, den man statt mit den beiden Dochten, mit einer Schicht Watte betreibt, die das Verdampferraum-Dach von innen auskleidet. Solche runden Watte-Pads gab es sogar mal bei den Chinesen extra dafür zugeschnitten zu kaufen. Man kann das Dach aber auch selber auskleiden. Dadurch wird das Dampfen erheblich leiser, der Throat-Hit verschwindet fast gänzlich und der Dampf schmeckt weicher. Und genauso wirkt der Unterschied in diesem geringen Leistungsbereich meines Dampfens bei den schwarz lackierten Dvarw-Geräten.

Naja, für dich als ein nicht-dampfender Zeitgenosse wird das Beschriebene sicher unverständlich klingen. Auch für die meisten „Nur-Dampfer” klingt es arg konfus. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass erfahrene Selbstwickler, die keine „Dvarws” benutzen, sondern andere Verdampfer, hier ebenfalls ihre Köpfe schütteln – aber der „Dvarw-Verdampfer” ist ein ziemlich sensibles und erstklassiges Gerät, mit dem nach einer gewissen Lernkurve Erstaunliches für den Dampfgenuss möglich ist. Allerdings habe ich in den nunmehr ca. 15 Jahren, die ich e-dampfe, noch nie von einem Unterschied von lackierten zu unlackierten Geräten gehört oder gelesen. Und doch kann ich den Unterschied reproduzieren, könnte ihn also jederzeit vor Ort vorführen.

Heute also Thema E-Dampfen. Man siehe es mir bitte nach; das Thema kommt ja mittlerweile so gut wie gar nicht mehr im Tagebuch vor – also ausnahmsweise mal.

_____

Kleiner Nachtrag: Der von mir vermutete Zusammenhang kann allerdings auch nicht richtig sein, da innerhalb der schwarzen Verdampfer der Verdampferraum ja ungefärbt bleibt. Außerdem schrieb ich von „lackiertem” Metall, was ich aber nur umgangssprachlich so bezeichnete, da ich schließlich weiß, dass Edelstahl durch Oxidation gefärbt wird. Entweder chemisch oder durch Hitze oder durch beides. Also muss es wohl einen anderen Grund geben, weshalb dieses unterschiedliche Verhalten ausschließlich bei den schwarzen „Dvarws” festzustellen ist. Vielleicht verändern sich ja bestimmte Metalleigenschaften durch die Oxidation? Letzten Endes weiß ich’s nicht, sehe nur, dass es ist, wie es ist.

EU, i’sch over

Guten Morgen, 8 Uhr, Frühstück! Jaja, 20 Uhr ist auch 8 Uhr. P.m., wie der Ami sagt. Apropos USA, ist Merz schon wieder zurück? Keine Sorge, zu den Entwicklungen des Friedensversuchs von Putin und Trump schreibe ich inhaltlich nichts mehr, denn dazu habe ich alles gesagt. Im Unterschied zu den Medien, kann ich abwarten. Es ist phänomenal, wie viel und was alles geschrieben und geredet wird über etwas, von dem niemand Genaues weiß. Unken, Spökenkiekerei, Gerüchte, Verschwörungstheorien allüberall und im selben Atemzug Änderungen, Dementis und gegenteilige Behauptungen des gerade Gesagten/Geschriebenen.

Wie dumme Schuljungen sitzen die europäischen Regierungschefs im Halbkreis vor Trumps monumentalem Schreibtisch, an dem der Präsident, der alte Knochen, wie von einem Thron auf sie herabsieht. Ein Bild für die Götter, das mehr Realität offenbart als jede diplomatische Verlautbarung. Und dann das freche selbstbewusste Mädchen Meloni, es rollt ihre Augen, sobald der Klassenstreber Merz dran ist und vor dem Herrn Lehrer zu klugscheißen beginnt. Mensch, was habe ich gelacht!

Das sollen die Staatschefs von Europa im Jahre 2025 sein? Victor Orbàn war unter anderem nicht dabei, der wird nämlich ernst genommen und redet auf Augenhöhe mit Trump und Putin. Was ist nur aus der EU geworden? Kein Mensch weltweit kann diese sich wie Kinder gebärenden Figuren noch ernst nehmen. Insbesondere die Kern-EU, sie hat eindeutig verschissen; „i’sch over”, wie der Schwabe zu sagen pflegt.

Abgetaucht

So, die nächsten beiden 12-Stunden-Schichten stehen wieder an, ich tauche also ab in die Welt des Geldverdienens zwischen Schlaf, Müdigkeit und E-Book-Abenteuern. Irgendwann am Dienstag gluckst es an der Oberfläche und ich tauche vor deinen Augen wieder auf 🙂

Dr. Habig ist wieder in Haft

Dr. Habig, der Arzt, der in der Corona-Zeit Hunderte vor der „Impfung” schützte, sitzt erneut im Gefängnis. Dort hat er eine dreijährige Strafe abzusitzen, von der er mindestens ein Jahr verbüßen muss. Der Mann ist 67 Jahre alt. Hier gibt es mehr Infos zu dem Fall.

Spahn, von der Leyen und Lauterbach bleiben hingegen auf freiem Fuß und machen sogar beruflich Karriere. So lange das so ist, diese Schieflage, so lange findet auch keine Aufarbeitung der Corona-Verbrechen statt: Über eine Billion Euro sind weg – das heißt, weg ist das Geld eigentlich nicht, sondern nur in unbekannte Taschen gelandet. Und wer nun angesichts dessen unser Land als „Bananenrepublik” bezeichnet, in dem sich die korrupten Politiker und „Medienschaffenden” tummeln, der muss mit einer Hausdurchsuchung morgens gegen 6 Uhr rechnen, mit einer Kontokündigung, einer Geldstrafe oder er darf sogar Dr. Habig im Gefängnis Gesellschaft leisten.

In den USA ist es Dank der Trump-Regierung genau andersherum: Dort verstecken sich die Profiteure der Corona-Zeit und verschleiern ihr Tun und ihren Profit so gut sie’s können. Die USA sind aus der WHO ausgetreten und Kennedy, einer der schärfsten Corona-Kritiker der USA, wurde Gesundheitsminister. In wenigen Jahren wird diese Entwicklung auch bei uns ankommen, nur für Dr. Habig wird es zu spät sein. Und ob jemals die Frau van der Leyen juristisch zur Rechenschaft gezogen werden wird, bezweifle ich dann doch.

Tja, meine Wenigkeit kann für Dr. Habig leider nichts tun. Wenigstens reaktiviere ich den alten Link von 2023 (oben rechts als erster Link der rechten Spalte). Das hilft zwar keinem Menschen, aus dem Gefängnis zu kommen, doch würde jeder Zweite diesen Wunsch öffentlich kundtun, so käme die Politik nicht mehr daran vorbei, Dr. Habig wenigstens als Gnadenakt freizulassen.