Muss nachher zur Nachtschicht, bin heute schreibfaul und überlege, ob ich vorher noch etwas essen soll oder ob das nicht während der 12-Stunden-Schicht viel genüsslicher wäre. Esse ich vorher, kann ich nachts nicht mehr essen, weil doppelt verbiete ich mir zur Zeit. Vielleicht jetzt nur ein Banänchen, das ist ja gesund …
Inneres Ich: „Ernsthaft jetzt?“
Schon gut 🙂
Also wir lesen uns irgendwann am Samstagabend wieder. Genieße den Donnerstagabend. Donnerstag ist ja quasi so ein nichtssagender Zwischentag, nicht wahr? Ein Tag vor dem beginnenden Wochenende und ein Tag nach „Lillördag”, dem kleinen Samstag.
Lese einen Foodblogger, der seit einiger Zeit massiv abnimmt weil er zum einen zu dick war und auch eine Vorstufe von Diabetes hat. Er verzichtet auf Kohlehydrate und isst nur Fleisch, Eier, Gemüse (Fisch mag er nicht). Hat schon richtig viel abgenommen, aber anfänglich hatte er ständig Hunger. Das Sättigungsgefühl das man mit Kohlehydraten hat, fehlte ihm. Das hat sich aber eingependelt, jetzt geht es ihm gut damit.
Auch hilfreich kann das Intervallfasten sein, im Zeitraum von 8 Stunden isst man, 16 Stunden wird gefastet.
Wir sind jetzt nicht übergewichtig, lediglich der leichte Bauchansatz stört uns. Ich regele das, indem ich so wenig Kohlehydrate wie möglich esse. Heute z. B. fluffiges Rührei, Broccoli und nur ein Esslöffel voller Kartoffelwürfelchen (aus dem Airfryer mit wenig Öl).
Im Alter sich mit Diabetes rumschlagen müssen, nicht lustig.
Vor rund 12 Jahren hatte ich ja stark abgenommen. Von 110 auf 75 Kilo. Das war natürlich übertrieben und dem Ehrgeiz geschuldet. Ich wollte wiegen wie mit 20 Jahren. Bei 75 Kilo war ich abgemagert sogar extrem im Gesicht. Und fühlte mich eigentlich gar nicht wohl. Das Gewicht ging dann mit normaler Ernährung in den nächsten Jahren wieder hoch aber blieb lange auf 85 Kilo. Für mich ein absolutes Wohlfühlgewicht. Auch mit kleinem Bauch.
Bis dahin war genug Bewegung vorhanden. Hund und Fahrrad auf Arbeit. Beides fiel weg. Und mit der neuen Wohnung hatte ich plötzlich nur noch 5 Minuten Fußweg zur Arbeit, auf der ich auch nicht mehr Rad fuhr, sondern nur drinnen im Warmen herumlungere. Bewegungslos oder sehr bewegungsarm. Auf eine Waage wollte ich mich grundsätzlich nicht mehr stellen.
Prompt nahm ich in den letzten beiden Jahren unbemerkt wieder zu. Letzte Woche stellte ich mich dann auf eine Profiwaage, und die 90 Kilo waren überschritten. 92. Warum stellte ich mich auf die Waage? Weil ich beginne, mich mit meinem Gewicht leicht unwohl zu fühlen. Also satte 7 Kilo Übergewicht zum Wohlfühlgewicht. Das muss jetzt in Angriff genommen werden.
Da ich mit meinen Essgewohnheiten ja lange Zeit das Gewicht gehalten hatte und „nur“ die fehlende Bewegung als einzige Veränderung vorhanden ist, liegt es auch zu 99 % daran.
Ein echter Hund ist schon genial! Er zwingt den inneren Schweinehund perfekt in die Knie. Man geht raus und bewegt sich, selbst wenn man es gerade hasst wie die Pest. Das schlechte Gewissen, das sofort einsetzt, wenn man es nicht tut, ist definitiv stärker als der innere Schweinehund, der Verführer zur Faulheit.
Ja, stimmt, Barbara, Diabetes wäre schrecklich. Kenne ich aus der Familie. Jemand, der 50 Jahre schlank war, ist nun extrem dick und hat Diabetes. Er glaubt aber nicht, dass es an seiner Dicke liegt und dass er, wenn er wieder schlank wäre, auch keine Diabetes mehr hat. Keine Ahnung, ob er es wirklich nicht weiß oder ob er es sich nur einredet. Er geht sogar so weit, dass er sagt, er könne sich nicht mehr ordentlich bewegen, weil er ja krank sei. Nu’ja, da kann ich dann auch nichts mehr dran machen.
Also – wieder viele Worte 😉 – abnehmen bis 85 Kilo ist angesagt und parallel dazu mehr bewegen. Das ist, was folgt in my life 🙂