Morgendliches Gesabbel

Ach, wie tut es gut, alle vier Tage für zwei Tage vollkommen abgeschnitten von der Welt der Medien und des Internets quasi abzutauchen. Seelisch erholsam, auch wenn ich die letzten beiden Nächte zum ersten Mal in diesem Jahr wieder eine lange Unterhose getragen habe, denn so ab zwei, drei Uhr wird’s doch ziemlich kühl, was ja doppelt wirkt, wenn man hauptsächlich in einem unbeheizten Raum sitzt und liest. Außerdem zieht’s auf Arbeit wie Hechtsuppe.

Apropos lesen, ein weiterer dicker Ken-Follett-Roman ging heute zu Ende. „Das Fundament der Ewigkeit” (großartig, unterhaltsamer als jeder Spielfilm) und ich habe mit „Die Waffen des Lichts” begonnen. Übrigens traf meine Befürchtung von letzte Tage, dass die Heizung zu Hause möglicherweise noch nicht eingeschaltet sei, nicht zu. Außer im Schlafzimmer gibt es wegen der Fußbodenheizung ja keine Heizkörper, und der im Schlafzimmer ist nicht aufgedreht, also lässt sich nichts einfach befühlen, doch die Heizung ist eingeschaltet und heute morgen war’s wohlig warm inner Hütte. 7 Grad ist zwar nicht winterkalt, aber ungeheizt würde ich zu Hause nicht bei 7 Grad sitzen wollen.

Jetzt ist wieder ein paar Tage frei, daher bin ich noch unschlüssig, ob ich gleich schlafen werde oder nicht. Bis dahin erst mal und guten Morgen sowieso 🙂

2 Kommentare zu „Morgendliches Gesabbel

  1. Die Temperatur kann ich toppen, wir sind mit 11 Grad dabei.
    Ich schwöre ja auf diese kleinen Heizkissen, die sind mein ständiger Begleiter. Auch der Mann liebt die inzwischen, er hat sogar eines an seinem Schreibtisch. Die Heizung haben wir noch nicht angeworfen, weil die schöne kühle Herbstluft eigentlich ein Genuss ist. Mal sehen, wann wir schwach werden.
    Lässt sich der Zug auf der Arbeit nicht abstellen?

    1. Naja, auf Arbeit funktioniert sowieso kein Heizkissen, weil nur manchmal Strom vorhanden ist. Das Ziehen lässt sich auch nicht ändern, da eben Baustelle. Aber es macht nichts, denn 1. bin ich dort nur zwei Mal 12 Stunden in 6 Tagen (120 Stunden pro Monat), da lässt sich die Arbeit als Abenteuerurlaub betrachten, und 2. funktionieren dicke Socken, Fleecejacke und lange Unterhose prima. Die Wintersachen und Energie-Powerpacks (Strom sowie Bio-Energie) muss ich allerdings im Rucksack mitschleppen (früh abends ist es noch zu warm, um das alles am/im Leibe zu tragen). Vorletzte Nacht habe ich den Rucksack auf der Krankenhaus-Profiwaage, die dort steht, bei Arbeitsbeginn gewogen. Rate mal. Auflösung: Meine Bio-Kilos haben sich trotz zurückhaltender Ernährung letzte Woche um NICHTS geändert und der vollgepackte Rucksack wiegt satte 11 Kilo. Das heißt, insgesamt schleppe ich Dreistelliges zur Arbeit 🙂

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