Tja, gestern am frühen Abend war ich im Dunklen auf der Baustelle fast über einen mitten im Raum abgestellten geschlossenen Farbeimer gestolpert. Somit nahm ich ihn am Henkel und trug ihn kurzerhand an die Seite. Er war schwer, so dass ihn mein Bein beim Tragen ein wenig abstützte. Was ich nicht sah und erst später bemerkte, er war außen voller frischer Farbe. Lack. Wahrscheinlich hat der Maler vom großen Eimer in kleinere Behältnisse umgeschüttet. Ergebnis: Die Jeans is‘ nu‘ hin. Und die Weste hat ebenfalls ordentlich abbekommen. Genau die, die erst jüngst neu schwarz gefärbt worden war. Irgendwie hat sie von ihrem schwarzen Dasein definitiv die Nase voll.
Habe beides letzte Nacht neu gekauft, Jeans 50 Euro, Weste 40 Euro. Das heißt, grob habe ich letzte Nacht 150 Euro verdient und 90 Euro versaut. Also liegt eine Nachtschicht hinter mir für knapp 60 Euro netto.
Da machste nix dran. Et is, wie et is.
Georg, da bist du aber eine Ausnahme. Ich war immer Team Tomboy, das ging schon in der Kindheit los. Sonntags gab es ein Kleid, in den Fuffzigern aus kratzigem Perlon, das wurde spätestens mittags runtergerissen und die Spielhosen wurden wieder angezogen Meine Vorbilder sind heute Frauen wie Jane Birkin, leider verstorben, und Patti Smith.
Ab von Thema, Vince Gilligan hat eine neue Serie am Start „Pluribus“, Hauptdarstellerin ist wieder Rhea Seehorn. Hoffentlich kommt die schon sehr bald. Ich habe so Lust auf mal wieder was Spektakuläres.
Ab dem 16. 11. gibt es die 2. Staffel „Landman“.
Das kenne ich ähnlich aus den 60er Jahren mit den verhassten kurzen Lederhosen …
Habe letzte Nacht „Smoke” gesehen. 10 Teile á einer knappen Stunde. Völlig irre aber gut. Nach den ersten beiden Teilen denkt man, alles zu wissen, was noch kommt, aber Pustekuchen, drumherum entwickelt sich die Handlung überraschend und grotesk und alles andere als erwartet 🙂 Allerdings will ich jetzt natürlich nichts verraten.
Danke für die Tipps. Ich werde Ausschau danach halten.
Tatsächlich hörte ich Patti Smith, Joan Armatrading und Joni Mitchell in meinem jungen Erwachsenenleben über Jahre rauf und runter und erntete dafür von der männlichen Umgebung nur Kopfschütteln. Noch heute höre ich ihre Songs immer mal wieder sehr gerne.
Eine Skinny hängt noch im Schrank und stöhnt. Ich bin Team Boyfriend, die sterben aber gerade aus, alles nur noch ganz weite Beine.
Ja, Team Boyfriend habe ich als Kleidungsstil bei Mädchen und Frauen schon immer geliebt, war mir stets sympathisch. Der Körper verschwindet ja nicht unter weiter Kleidung, im Gegenteil, bei allen Bewegungen ahnt oder erkennt man ihn quasi andeutungsweise sogar viel schöner. Die enganliegende übertrieben körperbetonte Kleidung finde ich hingegen affig bis ordinär. Sie sieht schon unpraktisch und ungemütlich aus. Ich möchte gar nicht wissen, wie dämlich man sich darin fühlt. Mit so etwas kann man eigentlich nur Dumpfbacken reizen. Das geht sogar noch weiter. Generell finde ich den Stil „Tomboy” eigentlich total feminin aber das weiblich-barbiehafte bestöckelte Auftreten eigentlich nur peinlich. Und das hat nichts mit meinem Alter zu tun, es war schon immer so. Etliche Kleidungsstücke hatte ich mir früher tatsächlich mit meinen Partnerinnen geteilt. Ich stand halt nie auf kleine Püppchen. Die Partnerinnen waren meistens in etwa gleichgroß wie ich, also zwischen 175 und 180 ungefähr. Bis auf Hosen (das war oft nicht möglich für mich) teilten wir uns gerne die Kleidung.
Solange du keine Miesen gemacht hast, geht’s eigentlich.
Was pflegst du denn zu tragen, Skinny, Straight oder Bootcut;-)?
Ähm, straight, die hier. Ordentlich Platz drin, nix Enges. Ich finde diese eng angligenden Slim- oder Skinny-Hosen sooo schlimm. Alte Männer mit Bäuchen und dann streichholzdünne Beinchen, die nochmal extradünn eingequetscht werden. Geschmacksverirrung sondergleichen. Keiner wird jugendlich dadurch, man macht sich nur selber zum Clown.