Blick unter die Spüle (klick auf ein Bild = größer). 3 Tage lang sagte Amazon, am Donnerstag werde der Boiler geliefert. Heute klingelte es, und der neue Boiler ist schon da. Das hat mich natürlich sehr gefreut.
Wie lange dauerte der Anschluss? Ungelogen, nach dem Entpacken aus dem Karton vielleicht 3 Minuten. Es war ja alles vorbereitet, sogar schon der neue Schalter in der Mitte des Küchenbildes. „Spüle” steht jetzt darauf und er ist auf der Arbeitsplatte wie rechts die anderen festgeklettet. Wenn ich heute schlafen gehe oder morgen zur Arbeit, drücke ich ganz komfortabel auf ihn, dann ist der Boiler aus.
Ich hab’s mal ausgerechnet: Selbst im theoretischen Fall, dass man den Boiler nicht benutzt, verbraucht er zwischen 0,2 und 0,27 Kilowattstunden innerhalb von 24 Stunden. Nehmen wir einen Mittelwert von 0,23 kw/h mal 365 = 83,95 kw/h pro Jahr nur für den Komfort, nicht aufs sofortige heiße Wasser verzichten zu wollen und keine 5 Minuten warten zu können. Wenn man grob von 50 Cent pro Kilowattstunde ausgeht (ist noch nicht so weit, aber wer weiß, wann), dann kostet nur die Bereitstellung des Wassers knapp 42 Euro im Jahr.
Da ist ein Durchlauferhitzer natürlich wesentlich energiesparender, da er nur Strom verbraucht, wenn er auch benutzt wird. Dafür verbraucht er dann aber fürs Erhitzen mehr Strom. Ob sich am Ende zwischen beiden Systemen ein großer Unterschied auftut?
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Nachtrag: Achja, die Kosten.
Boiler 68,99 €, Armatur 28,54 €, Schalter 9,60 € = total: 107,13 €
Durchlauferhitzer gehen ganz schön ins Geld. In unserem Studio gab es keine andere Möglichkeit. Und nachdem wir hauptsächlich in der Food Fotografie tätig waren, lief der an vielen Tagen ständig. Der Strom war damals noch billig, aber die Stromrechnung ging durch die Decke.
Gut, wie du es hinbekommen hast. Der Unterschrank blieb trocken, also voller Erfolg.
Mit einem Handwerker wäre noch ein Hunni obendrauf gekommen.
Hehe, schreibe jetzt mit „Mata Hari“ auf Arbeit. Normalerweise hab ich das Smartphone gar nicht dabei, aber mir war heute mal danach. Wobei mir wie beim Chatten die Buchstabentipperei ziemlich auf den Geist geht – naja, hab noch über 10 Stunden Zeit, sie zu Sätzen aneinanderzureihen 🙂
Die Dichtheit/Dichtigkeit war von Anfang an gegeben, liegen doch alle notwendigen Dichtungsringe bei. Alle Anschlüsse sind farblich und buchstäblich beidseitig markiert. Das ist deppensicher, es würde auch ein Kind problemlos hinbekommen. Ich hatte es mir viel schwieriger vorgestellt.
Genauso wie bei einem Siphon-Wechsel: Das A und O bei Verbindungen von Flüssigkeitsleitungen sind passende Dichtungsringe – übrigens etwas, das ich durchs Basteln an E-Dampf-Geräten erst richtig verstanden und gelernt habe: Nicht die Kraft schützt vor Leckagen, sondern die Wahl der richtigen O-Ringe.
Die neue Armatur ist aber der Oberhammer! Mich treibt es ständig dahin, weil die Benutzung so richtig Spaß macht. Der dünne Hebel bewegt sich angenehm smooth, ganz anders als dier breitere Einhandhebel der Armatur im Bad. Also richtig klasse, und dann noch für unter 30 € und in minutenschneller Installation. Warum hab ich’s nicht viel eher gemacht???
Jetzt gleich werde ich mich mal den leiblichen Genüssen widmen. Habe alles dabei: Neben 3 E-Dampfen auch Toast, Käse, Bananen, Schokobons, Kekse, Kaffee, Tee und Ahoi-Brausebrocken. Fürs geistige Wohl den E-Reader und einen spannenden Roman (Julia Freidank, „Die Fälscherin“). Schönen Abend noch!