Krieg ab 2030?

Victor Orbán ist sicher der gebildetste und klügste Regierungschef Europas. Darüber hinaus ist er ein begnadeter Stratege, der viele Entwicklungen in der EU bereits vor Jahren erkannt hatte und bisher Ungarn aus den größten Konflikten heraushalten konnte. Nun sagt er unmissverständlich, dass die Parlamentswahl in Ungarn 2026 die letzte Wahl in Friedenszeiten sei, da die EU sich darauf vorbereite, ab 2030 mit Russland Krieg zu führen. Das erklärt er hier im Detail (du musst einen Übersetzer aktivieren).

Nun, kein Mensch besitzt die ultimative Glaskugel, die die Zukunft voraussagt. Zumindest unsere Politiker sind sowieso zu dumm, bis 2030 irgendwelchen Plänen nachzukommen, doch die Kriegsvorbereitungen werden laut Herrn Orbán nicht von ihnen, sondern in Kreisen innerhalb der EU getroffen, und dort würde man diese Pläne nicht einmal mehr verheimlichen. Im März wurde die EU-Verteidigungsstrategie mit dem Titel „Readiness 2030” veröffentlicht, in der die Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet werden, ihre Verteidigungsdefizite zu beheben, um ab 2030 kriegsbereit zu sein.

Was unsereins jetzt davon halten soll, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Wenn man die Corona-Planspiele heranzieht, die unmittelbar vor der ausgerufenen Pandemie stattgefunden hatten, dann wäre ein solcher EU-Plan durchaus der logische Beginn einer „Umsetzung”. Was denkst du darüber?

Ende der EU? Bloß nicht!

Zum Schieflachen: Die EU bestraft Elon Musks „X” mit 120 Millionen Euro, weil der sich weigert, den linken Vorfeldorganisationen im Auftrag der EU Zugriff auf die Nutzerdaten zu ermöglichen. Herr Musk antwortet der EU damit, dass er die Europäer ermutigt, im Namen der Freiheit diese EU abzuschaffen. Bravo, kann man im ersten Moment dazu nur sagen, er knickt vor dem Zensur-Moloch nicht ein. Damit steht er nicht alleine, denn Elon Musk hat starken Rückenwind in der amerikanischen Gesellschaft, deren Vorfahren gerade jener Intelligenz entsprangen, die vor ein paar hundert Jahren schon einmal aus Europa vertrieben worden war und die mit ihrem Fleiß und ihren Fähigkeiten die USA zur neuen Heimat und zum Gegenbeispiel der europäischen Restriktion unter der Überschrift „Land of the Free” erschufen. Die Trump-Regierung, die heute den weit größten Teil der Bevölkerung hinter sich weiß, hat jüngst sogar ihre außenpolitischen Bestrebungen deutlich in Worte gefasst, indem sie die EU scharf kritisierte und sich fortan für ein neues Europa starkmachen will: „Wir wollen, dass Europa europäisch bleibt, sein zivilisatorisches Selbstvertrauen wiedergewinnt und seinen gescheiterten Fokus auf regulatorische Erdrosselung aufgibt.”

Man fragt sich doch wirklich, was in den Köpfen der EU-Bürokraten und der Politik-Marionetten vorgeht. Glauben sie ernsthaft, einen US-Tech-Konzern gegen den Willen der europäischen Bevölkerung in die Knie zwingen zu können? Mit ihrem DSA wird die EU kläglich scheitern, also weshalb sägt die EU den Ast ab, auf dem sie selber sitzt? Es ist dasselbe wie beim „Verbrennerverbot” oder mit dem „CO2-Betrug” – andere Themenfelder, doch irrsinnige Regularien abseits jeder Wirklichkeit führen Stück für Stück zur eigenen Bedeutungslosigkeit und in den EU-Untergang.

Die Ukraine galt bis vor knapp 3 Jahren als Europas korruptestes Land. Bei dieser Bewertung hauptsächlich der linken Medien und Politiker wurde versäumt, den Super-Staat EU mit ins Blickfeld zu nehmen, denn angesichts der nur noch als Wahnsinn zu bezeichnenden Politik der EU, stinkt der Fisch vom Kopf, soll heißen, die Korruption innerhalb der EU ist weltweit unerreicht. Deswegen kann die Erklärung fürs Sägen am eigenen Sitzast nur im kurzfristigen Profit einzelner Akteure oder Netzwerke liegen. Was ja auch Sinn macht, denn bei den Milliarden Summen der Veruntreuung ist natürlich jeder daran Beteiligte interessiert, dass es anschließend keine EU mehr gibt, die irgendwann doch den Betrug aufklären müsste. Es ist ähnlich wie beim Ende der DDR: Ihr verschwundenes Vermögen kann ohne staatliche Strukturen der DDR auch nicht mehr gefunden oder die Wege und Taschen ihres Verbleibs in Erfahrung gebracht werden.

Damit also wenigstens noch die Chance auf eine mögliche zukünftige Entschlüsselung der Korruption in der EU bestehen bleibt, sollte man nicht für eine Auflösung der EU plädieren, „sie” kommen dann alle mit ihren Machenschaften durch, sondern man sollte sich dafür einsetzen, die EU zu reformieren. Das bedeutet, mit anderen, mit neuen Köpfen 90 Prozent der regulatorischen Befugnisse der EU einzuschränken und 100 Prozent ihrer Arbeitskraft der Aufdeckung jahrzehntelanger Korruption in den eigenen Reihen zu widmen.