Schlechte Fotos, ich weiß. Blitzlicht und Knipse, ja, mag sein, mit „Mata Hari” ging’s aber auch nicht besser. Und jetzt habe ich keine Lust mehr, es muss also reichen für einen Eindruck. Wie immer, auf ein Bild klicken, dann wird’s größer – aber eben nicht besser 😉
Tada! Gestern kam die für Samstag und Montag angekündigte Post bereits an. Sofort danach habe ich 9 Stunden am Stück gebastelt und geräumt. 6 Stunden brauchte ich für den Aufbau des neuen Boxen- oder Würfelregals (es dauerte, eh ich das System so richtig verstanden hatte und begriff, auf was man besonders achten muss) und 3 Stunden fürs Klarschiffmachen der Kram- und Rummelswand, die bisher stets auf Fotos abgeschnitten wurde, so schlimm sah das aus (nicht für mich, für andere).
Ganz zum Schluss, als alles schon fertig aufgebaut war und an seinem Platz stand, gefiel mir etwas am Regal optisch nicht mehr. Irgendetwas störte mich daran. Kennt man ja vom Bilder-Aufhängen. Kannst du die kleine aber entscheidende Änderung auf dem Vorher/Nachher-Bild (ganz unten) erkennen?
Nächste Woche kommen noch schwarze Einschübe. Die waren billiger, dafür muss man dann länger warten. Ich glaube, die werden direkt aus China geschickt. Übrigens: Haste schon gehört? Die EU wird ab nächstes Jahr auf jedes Mini-Paket aus China 3 Euro Gebühr aufschlagen. Ich gehe da jetzt nicht weiter drauf ein, denn sonst bekomme ich direkt schlechte Laune. Die EU in der heutigen Form muss weg!
Das Boxenregal besteht aus Metall und Kunststoff. Man kann damit regelrecht Tetris spielen. Die Höhe rechts beträgt 2,10 Meter und ganz links als Nachttischersatz (da stand ja der alte Rechner vorher) 60 Zentimeter. Die Länge beträgt 1,50 Meter. Ein Würfel misst 30 x 30 x 30 Zentimeter. Das Schwarz glänzt nur wegen des Blitzlichts der Kamera, normal ist es matt. Als Bücherregal eignet es sich nicht, denn eine Box kann nicht mehr als 5 Kilo Gewicht tragen, wobei ich da schon skeptisch wäre. Aber für Kleidung und Kram ist es geradezu ideal. Es steht überraschend stabil, wobei man beim Aufbau dafür auch korrekt arbeiten muss. Jede Ungenauigkeit zieht sich quasi von Würfel zu Würfel weiter. Böden, Wände und Decken der Boxen werden an den Ecken in – ja, wie nennt man solche Teile? – in „Dinger” eingeklickt. Die Bauanleitung spricht von „ABS Connectors”. Ganz china-typisch sind auch eine Menge kleiner Kabelbinder mitgeliefert worden. Ich habe aber nur ein paar benutzt, bei mir klettern keine kleinen Kinder daran herum. Für 40 Würfel habe ich nur 65 Euro bezahlt. Geliefert werden sie in Paketen zu 20 Stück. Ich brauchte aber nur 27 Boxen. Es kann also noch munter weiter mit Bauklötzchen gespielt werden 🙂
vorher | nachher


Listen, was sich in welcher Box befindet, schon angelegt?
Das ist schon lustig, du schreibst genau das, was ich gerade denke 🙂 In den nächsten Tagen baue ich ja noch die restlichen 13 Würfel zusammen. Die kommen dann woanders hin. Mal als 2er-Paar, mal einzeln, vielleicht auch ein kleines Türmchen oder einen 4er-Würfel – mal sehen. Aber tatsächlich verliere ich dann den Überblick. Da kann ich mir noch so oft selber sagen: „Schwarze Socken in schwarze Kisten, graue Socken in graue Kisten” – es wird zu viel anderer Kram und Wäsche. Für Schuhe übrigens auch toll.
Also habe ich gerade eben bei Amazon schwarze Kunststoff-Etiketten und einen weißen Acrylstift gekauft. Runde, 4 Zentimeter im Durchmesser. Das sollte eigentlich gut aussehen und einen Überblick schaffen. Jetzt muss ich nur schön säuberlich schreiben. O man, wann habe ich das letzte Mal sauber in Schönschrift geschrieben? 🙂
Hast doch sonst nix zu tun, und so biste von der Straße.
Für mich wäre das nichts, ich bin froh um meinen Schrank.
Und für ganz oben müsste ich auf die Klappleiter steigen. Hausfrauenunfall vorprogammiert.
Dafür nutze ich seit 25 Jahren einen wirklich schönen weißen Elefantenfuß. Dennoch habe ich ganz oben das hineingepackt, was ich kaum (oder nie?) mehr heraushole. Und oben aufs Dach habe ich vorhin 2 Raumschiffmodelle der USS Enterprise gestellt 🙂 🙂 🙂
Übrigens ist der Faltenwurf der schönen Stoff-Einschübe (28 x 28 x 28 cm) auch nur dem Blitzlicht geschuldet. In Wirklichkeit sieht alles glatt und sehr ordentlich aus. Ich krieg das einfach nicht besser mit dem Foto hin. Wenn man es vor Ort sieht, ist es viel, viel besser und schöner. Da sieht auch nichts nach Plastik aus. Naja, es ist, wie es ist.
Und das elende Hänge-Teil an der Tür mit den Schuhen drin kommt auch noch weg. Das war definitiv ein Fehlkauf, es ist sooo grottenhässlich. Die Schuhe kommen dann ebenfalls in Würfel.
Alles was man zur Schuhaufbewahrung kauft, ist Mist.
Vor Urzeiten bei Ikea zwei so Klappteile gekauft, die sehen schön aus. Sind aber bald im Keller gelandet, wo saisonal Schuhe gelagert werden. Natürlich offen, nicht zugeklappt, denn sonst hat man ein Durcheinander. Ich frage mich, wer so etwas konzipiert.
Kameras, die schlimmste hat mein aktuelles Smartphone. Nie so furchtbare Fotos gemacht wie mit dieser.
Eigentlich hab ich’s da ziemlich einfach, denn ich trage zu 99,9 % nur ein Paar Schuhe. So lange, bis sie auseinanderfallen. Allein wegen der China-Schuhe besitze ich nun eine mächtige Auswahl. Die sind aber alle noch original verpackt bzw. nur ein Mal in der Wohnung anprobiert und können daher prima in einen oder zwei oder drei Würfel (wird sich nächste Woche zeigen) verstaut werden.
Das Schreibproblem habe ich so gelöst: Alle Depots (Kisten, Kästen, Schränke) bekamen einen Tafelfolienaufkleber und darauf steht nur eine Nummer.
Den Rest von „Was ist Wo“ erledige ich dann elektronisch.
Das ist schneller gelöscht/geändert.
Die Idee finde ich ja gut. Wie machst du es denn praktisch? Schaust du jedes Mal auf dein Smartphone, um zu sehen, was in welcher Box/Schrank ist? Oder u.U. dafür extra den Rechner hochfahren? Also eine Liste fänd ich ja gut, die dann ausgedruckt griffbereit liegt – aber dann läge sie im Zimmer tagein, tagaus herum, und wie das meistens der Fall ist, wenn man nachschauen möchte, ist sie verschollen.
Mitte nächster Woche kriege ich ja solche Plastikaufkleber. Rund, schwarz, 4 cm Durchmesser. Darauf wollte ich einfach mit einem weißen Acrylstift schreiben. Zum Beispiel: „Socken schwarz”, „Socken grau”, Socken bunt”, „Socken einzelne” oder „Mützen, Kappen” oder „Kleckshose und Klecksjacke” (die versauten, die ich aber für künftige Malerarbeiten benutzen kann, oder „Winterschuhe 1”[…], „Sommerschuhe 1” […] oder, oder, oder 😉
Mal schauen, ob auf den Etiketten Platz genug dafür vorhanden ist. Falls nicht, dann mache ich es wie du vorgeschlagen hast. Nur Nummern.
Erstaunlicherweise vergesse ich, was ich vor einem Monat irgendwo auch noch so sinnvoll verstaut habe weil ich es erst in 4 Monaten oder hoffentlich nie benötige.
Unsere Dachgeschoss-Wohnung ist winzig, schlecht isoliert und um in ihr zu leben, bedarf es einiger Umgestaltung je nach Jahreszeit.
Beispiel Winterhalbjahr: Stulpen, Schulterwärmer, Luftbefeuchter, ggf. Heizkörper, Kuscheldecken, warme Hausschuhe etc.
Beispiel Sommerhalbjahr: Ventilatoren, Luftentfeuchter, Mückenstichheiler, Fliegenklatsche, Moskitonetz, Getränkekühler etc.
Blackout-Vorsorge: Lebensmittel, Hygieneartikel, Licht- und Wärmequellen, manuelle Geräte etc.
Ich habe weiterhin kein Smartphone, sondern meinen sparsamen Rechner (Raspberry Pi).
Also habe ich darauf griffbereit eine Notizbuchsoftware (ZIM Desktop Wiki) und die lässt sich prima stukturieren und sehr gut durchsuchen.
In dem Notizbuch notiere ich auch, was ich womit und wie gekocht/gebacken und gemischt habe.
Perfekte Notizen werden abschließend gelegentlich von Hand auf DIN-A-5 Karten notiert oder ausgedruckt und kommen in einen stälernen Karteikasten, in dem auch all die aktuellen Gebrauchsanweisungen (ausdünnt auf DE) ihren Platz haben. Entsprechend große Klarsichthüllen schützen.
Solche Karten lassen sich prima z.B. in die Küche mitnehmen.
Einige Karten sind hilfreich, falls mein Mann sich plötzlich informieren müsste oder wenn der Strom ausfällt.
Du bist ja schon eine ¾ Prepperin. Wobei ich nicht anders bin. Vor dem Umzug vom Haus in die Wohnung hatte ich haltbare Lebensmittel kartonweise gekauft und im Schuppen gelagert. Das war am Ende alles jahrelang abgelaufen – obwohl das meiste nicht wirklich schlecht war, da möchte ich wetten. Konserven wie Bohnen kannst du wahrscheinlich jahrzehntelang essen. Egal, in der Wohnung ist kein Platz dafür, wurde also alles entsorgt.
Vor ein paar Jahren, als der Hype um Kerzenheizungen so groß war, hatte ich einen Winter nur mit Kerzen die Wohnung geheizt. Das heißt eigentlich nur einen Raum. Es brauchte 10 bis 15 dicke Stumpenkerzen, die dann nach 3 bis 5 Stunden den Raum zu einer Sauna werden ließen. Umgerechnet pro Monat Kosten von 200 Euro. Rossmann hatte sich gefreut, da gibt’s die besten Kerzen günstig. 14-tägige Lieferungen. Die vorhandenen Kerzenkartons hatte ich beim Umzug alle verschenkt.
Dennoch habe ich den sicheren Camping-Gasherd und einen Karton Kartuschen auch hier in der Wohnung eingelagert. Und 30 Liter Trinkwasser in 3 Kanistern. Mein Nachbar lacht mich deshalb aus – bis ein Stromausfall kommt, dann staunt er, dass kurz darauf auch kein Wasser mehr fließen wird. Ansonsten hab ich wegen meines E-Dampfens eine Menge Akkus, die mehr oder weniger regelmäßig erhaltungsladetechnisch bei 80 % gepflegt werden. Lebensmittel reichen nur noch für 2 Wochen – Aldi und Edeka liegen aber 50 bzw. 100 Meter Luftlinie entfernt bereit zum Plündern 😉
Heute gibt’s nur noch einen Kellerraum voller Kram plus 5 Kommoden plus 2 Bisley-Stahl-Schubladenschränke, das alles hab ich einigermaßen im Kopf, 2 Kleiderschränke (3-Türer) sind auch voller Kram und Wäsche. Wenn jetzt aber noch knapp 30 verschlossene Boxen hinzukommen, kapituliere ich ohne Liste/System/Aufkleber 🙂