Krieg im Iran

8 Uhr: Fox News berichtet seit dem frühen Morgen live über die erwarteten und nun begonnenen Militärschläge gegen den Iran. Israel und die USA bombardieren gerade den Iran. Jedenfalls wird das für die nächsten Tage die Berichterstattung in den Medien bestimmen und den Ukraine-Krieg in den Hintergrund drängen. So sind die Medien halt, das muss man wissen, die Sensationen und Diskussionen von heute lassen blitzschnell alle Sensationen und Diskussionen von gestern vergessen. Wer also den Medien folgt und sich von ihnen im Alltag anstecken lässt, verliert vor lauter Aufregung leicht die Übersicht oder die Orientierung und sein Leben gerät in Gefahr, aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Nichtsdestotrotz kann man nur hoffen, dass ab heute das Mullah-Regime endlich am Ende ist.

Frieden in Europa

Seit der europäische Kontinent besiedelt ist, streiten sich die Völker und Länder. Unterschiedliche Interessen ringen seit Jahrhunderten, nein, in gewisser Weise kann man das sogar als seit Jahrtausenden betrachten, um die Macht. Gemessen an der gesamten Geschichte Europas entstanden kurze Perioden des Friedens nur dann, wenn ein Machthaber bzw. ein Land oder eine Allianz, eine Union oder als was auch immer man diese Zusammenarbeit bezeichnen mag, für eine gewisse Zeit militärisch deutlich die Oberhand besaß. An diesem kriegerischen Zustand Europas hat sich bis heute nichts geändert. Muss das denn wirklich so bleiben?

Frieden in Europa wurde und wird nicht mit Geld erreicht, sondern in letzter und entscheidender Konsequenz allein durch militärische Stärke. Es stimmt eben nicht, dass Geld automatisch militärische Stärke bedeutet (siehe EU). Auch nicht die Vernunft einigt Europa, sondern die Autorität des Faktischen. Diese Stärke wird seit Ende des WK 2 durch die USA und Russland erreicht, die allerdings Europa auch nicht als Ganzes einen konnten, sondern den Kontinent „vorübergehend” in zwei Machtsphären geteilt hatten.

Du und ich – wir – sollten daher nicht in die Falle tappen und argumentativ auf das Klein-Klein der verschiedenen Interessen innerhalb Europas eingehen, um moralische Rechtfertigungen für oder gegen Ausgrenzung oder Krieg zu suchen, denn dann machen wir uns zu einem Spielball jener Interessen, die weder deine, noch meine sind. Wir würden uns höchstens für fremde Interessen gegenseitig die Köpfe einschlagen, sinnloser könnte ja kein Leben verlaufen. Frieden wird nur im Kompromiss erreicht, nur wenn Russland und die USA sich gemeinsam über die Zukunft Europas einig sind. Es gibt keine stärkeren militärischen Mächte auf der Welt als diese beiden, und das Gute daran ist, dass wir uns am Vorabend einer Einigung der beiden befinden.

Diese Einigung ist durch Präsident Trump erstmalig in greifbare Nähe gerückt – auch wenn Einigkeit vielleicht besser als ein Burgfriede bezeichnet werden kann. Wie man das genau verstehen möchte, liegt im Auge des Betrachters, aber dem Frieden ist es letztendlich egal, weshalb er da ist, entscheidend ist, dass er da ist. Alles andere, soziale und wirtschaftliche Prosperität, kommt danach.

So ziemlich der einzige Regierungschef in Europa, der genau das erkannt hat, ist Victor Orban in Ungarn. Er versucht den Ausgleich mit beiden Mächten und schafft sich damit natürlich innerhalb der EU eine Menge Feinde, die ihn gegenwärtig im Pipeline-Streit gemeinsam mit der korrupt-mafiösen Ukraine erpressen. Da die EU kurz vor der Pleite steht und sowieso keine militärische Macht ist, wird sie am Ende gottlob auf die USA hören (müssen). Somit könnte Orbans strategisches und politisch kluges Vorgehen gelingen und Ungarn daraus als Beispiel für eine kommende neue Ordnung (einer neuen EU) hervorgehen.

Falls nichts Unerwartetes dazwischenkommt. Klar, das ist immer so. Unerwartetes würde Erwartetes verschieben, vielleicht sogar sehr lange, aber es dennoch nicht verhindern.

Du und ich, wir können die Weltpolitik nicht bestimmen, wir können sie nur anschauen und alle vier Jahre durch Wahlen dabei mithelfen, dass unsere nationale Regierung sich endlich ändert und, falls das eine Mehrheit in den EU-Ländern ebenso macht, dass dadurch im letzten Kettenglied viel später auch die EU verändert wird. Wir können also höchstens – aber immerhin – die USA dahingehend unterstützen, die uns ausplündernde friedens- und freiheitsfeindliche EU abzuschaffen und durch eine neue demokratische EU zu ersetzen. Dann leben wir auf einem Kontinent, der nicht mehr wie im Kalten Krieg geteilt ist, sondern auf dem der Wettbewerb der Ideen ohne Waffen gemeinsam zu Wohlstand und Entwicklung führt. Nur mit Russland und den USA zusammen kann Europa die Herausforderungen der Welt bestehen. Wieso ist das für so viele Zeitgenossen so schwer zu verstehen?

Software, die einem Arbeit abnimmt und funktioniert

Dank des Software-Tipps von gestern, mit dem tausende MP3-Dateien in ihrer Lautstärke problemlos angeglichen werden konnten, hörte ich nun letzte Nacht stundenlang Musik ohne regelungsmäßig irgendetwas tun zu müssen. Dabei stellte sich übrigens heraus, dass bestimmte MP3s, die ich irgendwann irgendwo mal im Internet heruntergeladen hatte, komplett übersteuert gewesen waren. Das erkennt „mp3gain” ebenfalls und korrigiert es. Zwar können das viele Programme, wenn nicht sogar alle, doch das Besondere an „mp3gain” ist eben, dass du Hunderte oder sogar Tausende MP3s, die verteilt in diversen Ordnern liegen, einfach ordner-listenmäßig dem Programm mitteilst und dann beginnt es im Hintergrund die Arbeit und nimmt sich jede einzelne MP3-Datei vor. Ohne Nachfragen vollautomatisch. Um eine einzelne MP3 frequenztechnisch anzugleichen, benötigt es zwischen 2 und 10 Sekunden (je nach Länge und Komplexität der Datei und je nach Hardwareausstattung des Rechners). Nimmt man 5 Sekunden als Durchschnitt, dauert die einmalige Angleichung von 3.500 Dateien über 4 Stunden – aber man braucht währenddessen rein gar nichts zu tun. Fantastisch! Der Tipp von Daniel war wirklich einer der besten, die ich seit langer Zeit bekommen habe.

Sonst gibt’s heute nichts Neues. Der Frühling ist hier angekommen und lenkt ausgezeichnet von den immer absurder werdenden Ereignissen der Politik und mehr noch der Medien ab. Die Mitarbeiter des ZDF haben selber ihrem Sender hervorragende neue Namen gegeben: Relotius-TV, KI-Fernsehen oder Weltbild-Bestätigungs-Sender. Und Kubicki sagte heute morgen, man könne jetzt das ZDF als „Lügenkanal” klassifizieren.

Eine audio-technische Frage an Audio-Technik-Freaks :-)

Nach wie vor bin ich über die Klangqualität durch den 12-Euro-Equalizer und die 4 angeschlossenen Lautsprecher dermaßen begeistert, dass ich nun fast alle Musik, die ich besitze, auf eine SD-Karte sowie nochmal auf einen USB-Stick kopiert habe, um sie wahlweise per USB oder per Media-Center der Fritzbox (NAS) über das Internet-Radio, das mit seinen diversen Anschlussmöglichkeiten zusammen mit der alten Logitech-Soundanlage als rechnerunabhängige neue Musikanlage fungiert, hören zu können.

Musik, meist in Form von MPP3-Dateien aber auch viele FLAC-Dateien (letztere sind größer, bieten aber die beste Qualität), sammelte ich ungeordnet in einem mehrfach gesicherten (kopierten) Ordner sinnigerweise namens nur Musik. Alles habe ich seit Jahr und Tag da durcheinander einfach hineingepackt. Das musste also ein wenig organisiert werden. Bei der Neusortierung handelte es sich zwar nicht um alle Musik, doch immerhin um ca. 23 GB und knapp 3.500 Dateien, also Musikstücke. Das mag auf dem ersten Blick nach viel klingen, liegt aber sammlungstechnisch eher im mäßigen Bereich. Ich kenne CD-Sammlungen normaler Menschen, die sind x-mal größer. Wie dem auch sei, ich schweife ab. Alles hatte wunderbar funktioniert, benötigte natürlich ausreichend Zeit, aber die besitze ich momentan zu meiner großen Freude ja zur Genüge.

Einziger Nachteil der Geschichte (es gibt nichts, bei dem ich nicht wenigstens etwas zu meckern hätte, nicht wahr?):

Für die Umwandlung von CDs in MP3-Dateien hatte ich mir in der Vergangenheit nie allzu große Mühe gegeben. Bei den MP3s gibt es verschiedene Qualitätsstufen, die sich vor allen Dingen in einer leicht unterschiedlichen Lautstärke hörbar machen, wenn man denn, so wie ich es versäumt hatte, diese Lautstärke nicht bei der Umwandlung anpasst. Das könnte ich auch noch im Nachhinein machen, doch bei 3½ tausend Liedern? Also bitte, nein danke.

Nunja, es ist nicht wirklich schlimm und macht sich eigentlich nur dann ein wenig störend bemerkbar, wenn ich einen Ordner, sagen wir mal einen Mix-Ordner, an der Grenze der zumutbaren Zimmerlautstärke nachts durchlaufen lasse. Dann muss ich per Lautsprecherregler hin und wieder eingreifen. Daher jetzt endlich die Frage: Gibt es vielleicht ein kleines externes, ja, auch günstiges chinesisches Gerät, das diese Aufgabe quasi zwischengeschaltet übernehmen könnte? Ohne Qualitätseinbußen beim Klang befürchten zu müssen? Also keine Art eines externen Lautstärkereglers, den habe ich ja bereits, sondern eine automatische Anpassung der Lautstärke an ein individuell vorgegebenes Level. Wie soll ich sagen? Leise Musik würde bis zu einem maximalen Punkt automatisch lauter und laute Musik bis zu diesem Punkt leiser, so dass sich alles innerhalb eines vorgegebenen Bereichs aufhält. Vielleicht würde man das heutzutage als eine intelligente Lautstärkeregelung bezeichnen. Ich wüsste nicht mal einen Begriff, den ich bei einer Google-Suche dafür verwenden könnte. Ich = nicht nur Foto-DAU, sondern definitiv auch = Audio-DAU 🙂

Zustand Deutschlands durch ein Brennglas betrachtet

Die britischen Strafverfolgungsbehörden scheinen ja eine ungeschwärzte Version der Epstein-Files zu besitzen, denn gestern wurde der ehemalige Botschafter in Washington, Peter Mandelson, festgenommen. Genau so haben die Behörden zu arbeiten, es ist ihre Pflicht, zu ermitteln, um möglichen Schaden vom Land fernzuhalten und entdeckte kriminelle Machenschaften – egal von wem – zu bestrafen. Bravo!

Was machen hingegen die deutschen Strafverfolgungsbehörden? Sie ermitteln gegen einen Rentner, der in den sozialen Medien Friedrich Merz als Pinocchio bezeichnet hat. Viel mehr braucht es nicht, um den gesellschaftlichen Zustand unseres Landes zu beschreiben.

Nicht viel mehr aber es gibt aktuell ein weiteres Beispiel, das wie durch eine Lupe betrachtet den Zustand Deutschlands erkennbar werden lässt:

Seit knapp einer Woche werden die Fakes und damit das journalistische Versagen des ZDF umfänglich beschrieben, diskutiert und bewertet. Konsequenzen der Besserung wurden hoch und heilig seitens des ZDF versprochen, Bauernopfer bestraft. Und so weiter. Auch ich schrieb vor wenigen Tagen noch, dass sich das ZDF (und damit meinte ich natürlich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in seiner Gesamtheit) nun wohl mit den Fälschungen ein paar Wochen lang zurückhalten werde; weit gefehlt:

Die ARD präsentierte den Zuschauern vom CDU-Parteitag eine gefälschte Szenerie, die exakt wie bei der Abschlusskundgebung eines SED-Parteitages der damaligen DDR einen fröhlichen Zusammenhalt der Partei-Granden zur Schau stellte. Angela Merkel applaudierte wohlwollend lächelnd gemeinsam mit der Riege des ZKs ihrem Nachfolger, Pinocchio Merz, zu seinem grandiosen Wahlergebnis. Nur war sie zu diesem Zeitpunkt längst unterwegs nach Hause und die ARD schnitt einfach Bilder eines ganz anderen Applauses so zusammen, dass sie dem Zuschauer diesen Eindruck von Gemeinsamkeit in Friede, Freude und Eierkuchen vermittelten.

Also nur wenige Tage nach dem Fake-News-Skandal im ZDF eine neuerliche Fälschung, diesmal von der ARD.

Die Zuschauer hatten es am selben Abend im „Bericht aus Berlin” millionenfach (?) gesehen und gedanklich verarbeitet, erst danach kam der Fake heraus. Was macht die ARD? Sie entschuldigte sich brav für ihren „Schnittfehler”, der Bericht wurde in der Mediathek im Nachhinein korrigiert (als ob solche Berichte in der Mediathek überhaupt angeschaut werden) und alles geht ohne jede Konsequenz weiter wie zuvor. Die moderne deutsche Gleichung: Zuschauer verarscht = die meisten haben es nicht mal bemerkt = glauben daher immer noch der Fälschung = Mission erfüllt.

Der Frühling ist da

8 Uhr und schon ist’s zweistellig warm draußen. Es nimmt mich wunder, doch der Frühling ist heute angekommen. Die nächsten zwei Wochen soll es beim warmen Februar/März bleiben. Danke Klimaerwärmung. Die Gasspeicher im Lande befinden sich nur noch auf 20 %, gerade rechtzeitig wird nun weniger Gas gebraucht. Wieder ein Dankeschön ans Klima.

Jetzt ist es zwar Abend für mich aber gleich gehe ich meinen Luxuskörper draußen ein wenig bewegen. Dafür braucht’s nur eine leichte Jacke, keine Winterstiefel und keine dicken Socken mehr. Wie wunderbar! Gegen 11/12 Uhr lege ich mich dann zur Nacht ins Bettchen.

Nein, sonst habe ich heute nichts zu sagen. Gehab dich wohl, hoffentlich ist das Wetter bei dir auch so schön frühlingshaft. Das ist förderlich für die beste Laune.

Klarnamen und Kontrolle – nur ein paar kurze Gedanken

Der Vorteil der Kommentare in diesem Blog gegenüber den eigentlichen Einträgen liegt darin, dass Google die Kommentare nicht erfasst. Glaube ich zumindest, da sie bei Ergebnissen nie erscheinen. Aber es durchsuchen natürlich noch viele andere Maschinen, von denen ich nicht weiß, wer hinter ihnen steht, trotzdem alles.

Wie komme ich jetzt darauf?

Als ich 1998 das Tagebuchschreiben begann und Google das erste Mal auftauchte, setzte ich Mühe und Zeit dafür ein, möglichst nicht dort aufgeführt zu werden. Also alle Welt wollte zum Verrecken möglichst viel und oft bei Google erscheinen aber ich trug mich sogar anfangs aus deren Listen absichtlich mehrfach aus (das konnte man zu Beginn noch). Weder habe ich etwas zu verkaufen, noch will ich, dass über mich geredet wird, das Blog war von Beginn an nur ein persönliches Tagebuch. Je mehr Leute darin lasen, desto unwohler fühlte ich mich und desto mehr Streit gab es. Das hatte ich durch das Literaturprojekt „THYLA” gelernt. Mehr als 2 Leute = Streit. Immer. „THYLA” sollte allerdings von Google gefunden werden, wurde seinerzeit auch sehr bekannt und sogar in mehreren Computerzeitschriften (Computer-Bild, WDR u.ä.) als Surf-Tipp rezensiert. Ein Tagebuch ist aber weder ein Mitmach-Projekt, noch ein Forum. Foren betrieb ich sogar mehrere seit Mitte der 1990er Jahre bis zum großen Forensterben Anfang/Mitte der nuller Jahre.

Nun, die Technik hat sich verselbstständigt und man kann nicht mehr entscheiden, wo, in welchen Listen oder Katalogen und von wem man erscheint bzw. beobachtet wird. Heute ist das Thema Unsichtbarkeit bzw. der Aufenthalt unterhalb des Radars der Wahrnehmung wieder interessant geworden.

Ich glaube ja, dass sich die Zensur-Zeiten bald ändern werden und das Internet wieder ein freier Ort der Begegnung werden wird. Falls aber nicht, muss man sich so langsam Gedanken machen, wohin man mit der eigenen Web-Präsenz emigrieren kann. Also wenn ich’s selber als Person schon nicht vermag, dann wenigstens die virtuelle Existenz sozusagen. Einen Server anmieten, der außerhalb der EU liegt, wäre eine Lösung. Dazu muss dann im Impressum eine entsprechende ausländische Adresse angegeben werden und das Tagebuch dürfte natürlich auch nicht mehr mit Klarnamen erscheinen. Das wären aber leicht zu lösende Problemchen. Doch noch warte ich ab, denn ich will einfach nicht glauben, dass so etwas mal nötig werden könnte.

Naja, das ist nur eine heutige Skizze. Irgendwie gehen mir diese Gedanken gerade nicht aus dem Sinn.

Mitternachts-Tratsch

Eine Stunde vor Mitternacht: Wer hätte das gedacht, der Samstag ist weg. Einfach verschwunden. Magie. Gerade war noch Freitag und jetzt sagt die Datumsanzeige, es sei gleich Sonntag. Wo ist der Samstag hin?

Nun gut, das Tagebuch ist zwar authentisch, auch privat, doch absolut alles kann ich hier nicht aufschreiben. Nicht weil ich mich für irgendetwas schämen würde (ich „spiele” nach der Devise: Ist der Ruf erst ruiniert, lebt’s sich gänzlich ungeniert), doch weiß ich gleichwohl auch, dass ein paar sogenannte Hater mehr oder weniger regelmäßig hier verfolgen, was alles zu virtuellem Papier gebracht wird. Die warten nur darauf, mir „Nazi” mit was auch immer einen reinzuwürgen. Deshalb möchte ich weniger mich selber, als vielmehr die Menschen meines Umfeldes schützen. Heutzutage ist bekanntlich viel zu viel verboten oder mit moralischen Tabus belegt, als dass überhaupt irgendjemand 100-prozentig „moralisch korrekt” durchs Leben schreiten könnte. Dabei mache ich absolut nichts Schlimmes. Nur kann ich halt beispielsweise nichts von Absprachen, Begegnungen oder Ähnlichem berichten, die im Vertrauen auf Verschwiegenheit stattfanden bzw. stattfinden oder die … naja, so halt. Und dann kann es bei meinem sowieso unregelmäßigen und dem Kalender widersprechenden Lebensrhythmus schon mal passieren, dass plötzlich ein kompletter Kalendertag hier im Tagebuch einfach verschwindet.

Was für eine Rechtfertigungs-Orgie, welch ein Geschwurbel, nicht wahr? 🙂

Eigentlich gäbe es gerade sogar eine Menge zu berichten. Viele Gedanken, es geschieht auch einiges bei/mit anderen Leuten, das mich direkt und indirekt betrifft, das mich ziemlich beschäftigt, doch hauptsächlich berührt es eben auch die Privatsphäre anderer. Außer vielleicht die Neuigkeit, dass meine Arbeitslosigkeit bald wieder zu Ende sein könnte – vielleicht, ist absolut noch nicht sicher. Wäre irgendwie aber schon schade nach nur zwei Monaten, doch die Kohle lockt natürlich. Naja, wie immer, Beckenbauer passt universal: „Schaun mer mal.”

Spätrömische Dekadenz

Nein, nein, keine Sorge, ich schreibe sicher nichts über die Epstein-Files, dazu bin ich definitiv nicht kompetent genug. Und so viel Fantasie besäße ich gar nicht, bleibt mir doch heute schon der Mund vor lauter Staunen offen stehen. Dabei sind wohl bisher „nur” ca. 3 Millionen Dokumentenseiten veröffentlicht worden, was erst knapp die Hälfte aller Akten ist. Was kommt da noch? Es ist im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar. Dafür finde ich absolut keine Worte. Wenn etwas die „westlichen Werte”, die westliche Zivilisation verändern wird, dann sind es wahrscheinlich diese Akten. „Spätrömische Dekadenz” aus einer ganz anderen Richtung als seinerzeit von der FDP erdacht, nicht wahr?

Nebelkerze Social-Media

Social-Media-Verbot für junge Menschen und Klarnamenpflicht für alle, die dort etwas sagen wollen. Zwei Wochen vor der Landtagswahl hat die CDU ihr Thema gefunden, mit dem sie von allen anderen Anliegen, von den gebrochenen Versprechen und den dringenden Reformen ablenken kann.

Schon alleine, dass die US-Konzerne eine notwendige Überprüfung eines jeden einzelnen Users, der sich für irgendetwas gerade anmelden möchte, nicht mitmachen werden, erübrigt eigentlich jede weitere Diskussion. Da die Mainstreammedien aber zu Propagandisten der politischen links-woken Parteien und vor allen Dingen der Regierung geworden sind, wird diese Scheindebatte einfach weitergeführt und angestachelt. Es ist dasselbe wie beim Verbrenner-Aus: Allen normal gebliebenen Zeitgenossen mit Blick für die Realität war von Beginn an klar, dass es niemals ein solches Verbrennerverbot geben wird. Es hinderte die Medien aber nicht daran, ein ganzes Jahrzehnt darüber zu diskutieren und das Land für jede Entwicklung zu lähmen. Zu verlockend sind solche populistischen Themen, um eben von wichtigen Dingen, von eigenen Fake-News oder den Verstrickungen im Sumpf der Korruption abzulenken.

Das ZK der CDU hat nun jedenfalls seine Linie bis zur Wahl in BW vorgegeben. Und da die meisten CDU-Wähler nicht gerade die hellsten Kerzen auf der Torte sind, wird diese Linie von ihnen mit freundlicher Unterstützung der Medien durchgezogen. Trotz des für jeden erkennbaren drohenden Niedergangs des Landes, the Show must go on. Sie wissen, dass sie in einer Endphase leben und schmettern in der Hoffnung auf eine selbsterfüllende Prophezeiung immer lauter das Lied von Zarah Leander: „Ich weiß, es wird einmal ein Wunder gescheh’n. Und dann werden tausend Märchen wahr.”

ZDF mal wieder …

NiUS entlarvt ausführlich die Lügen und Anti-Trump Manipulation vom ZDF (hier die ersten 30 Minuten gucken).

NiUS wirkt.

Klar, dass Politiker wie Günther dieses Nachrichtenmagazin liebend gerne verbieten möchten. Wird der neue Medienskandal das ZDF und natürlich auch die ARD in ihrer links-woken Ausrichtung verändern? Ich glaube nicht. Sie werden es aussitzen, ein paar Wochen Ruhe halten und dann einfach weitermachen. Rund 10 Milliarden Euro im Jahr, das gibt niemand auf, daran wird sich festgeklammert, wie es die knochige bleiche Hand auch macht, die aus dem Grab nach allem greift, was sich bewegt.