Software, die einem Arbeit abnimmt und funktioniert

Dank des Software-Tipps von gestern, mit dem tausende MP3-Dateien in ihrer Lautstärke problemlos angeglichen werden konnten, hörte ich nun letzte Nacht stundenlang Musik ohne regelungsmäßig irgendetwas tun zu müssen. Dabei stellte sich übrigens heraus, dass bestimmte MP3s, die ich irgendwann irgendwo mal im Internet heruntergeladen hatte, komplett übersteuert gewesen waren. Das erkennt „mp3gain” ebenfalls und korrigiert es. Zwar können das viele Programme, wenn nicht sogar alle, doch das Besondere an „mp3gain” ist eben, dass du Hunderte oder sogar Tausende MP3s, die verteilt in diversen Ordnern liegen, einfach ordner-listenmäßig dem Programm mitteilst und dann beginnt es im Hintergrund die Arbeit und nimmt sich jede einzelne MP3-Datei vor. Ohne Nachfragen vollautomatisch. Um eine einzelne MP3 frequenztechnisch anzugleichen, benötigt es zwischen 2 und 10 Sekunden (je nach Länge und Komplexität der Datei und je nach Hardwareausstattung des Rechners). Nimmt man 5 Sekunden als Durchschnitt, dauert die einmalige Angleichung von 3.500 Dateien über 4 Stunden – aber man braucht währenddessen rein gar nichts zu tun. Fantastisch! Der Tipp von Daniel war wirklich einer der besten, die ich seit langer Zeit bekommen habe.

Sonst gibt’s heute nichts Neues. Der Frühling ist hier angekommen und lenkt ausgezeichnet von den immer absurder werdenden Ereignissen der Politik und mehr noch der Medien ab. Die Mitarbeiter des ZDF haben selber ihrem Sender hervorragende neue Namen gegeben: Relotius-TV, KI-Fernsehen oder Weltbild-Bestätigungs-Sender. Und Kubicki sagte heute morgen, man könne jetzt das ZDF als „Lügenkanal” klassifizieren.