Dieser Kommentierung der heutigen Ereignisse ist wahrlich nichts hinzuzufügen. Vor allen Dingen gegen Ende der Stunde, als Julian Reichelt das Geschwurbel der deutschen Politik und die Nutzlosigkeit der EU angesichts des Freiheitskampfes im Iran erwähnt. Unbedingt in seiner Gänze sehens- bzw. hörenswert:
Tag: 28. Februar 2026
Krieg im Iran
8 Uhr: Fox News berichtet seit dem frühen Morgen live über die erwarteten und nun begonnenen Militärschläge gegen den Iran. Israel und die USA bombardieren gerade den Iran. Jedenfalls wird das für die nächsten Tage die Berichterstattung in den Medien bestimmen und den Ukraine-Krieg in den Hintergrund drängen. So sind die Medien halt, das muss man wissen, die Sensationen und Diskussionen von heute lassen blitzschnell alle Sensationen und Diskussionen von gestern vergessen. Wer also den Medien folgt und sich von ihnen im Alltag anstecken lässt, verliert vor lauter Aufregung leicht die Übersicht oder die Orientierung und sein Leben gerät in Gefahr, aus dem Gleichgewicht zu geraten.
Nichtsdestotrotz kann man nur hoffen, dass ab heute das Mullah-Regime endlich am Ende ist.
Frieden in Europa
Seit der europäische Kontinent besiedelt ist, streiten sich die Völker und Länder. Unterschiedliche Interessen ringen seit Jahrhunderten, nein, in gewisser Weise kann man das sogar als seit Jahrtausenden betrachten, um die Macht. Gemessen an der gesamten Geschichte Europas entstanden kurze Perioden des Friedens nur dann, wenn ein Machthaber bzw. ein Land oder eine Allianz, eine Union oder als was auch immer man diese Zusammenarbeit bezeichnen mag, für eine gewisse Zeit militärisch deutlich die Oberhand besaß. An diesem kriegerischen Zustand Europas hat sich bis heute nichts geändert. Muss das denn wirklich so bleiben?
Frieden in Europa wurde und wird nicht mit Geld erreicht, sondern in letzter und entscheidender Konsequenz allein durch militärische Stärke. Es stimmt eben nicht, dass Geld automatisch militärische Stärke bedeutet (siehe EU). Auch nicht die Vernunft einigt Europa, sondern die Autorität des Faktischen. Diese Stärke wird seit Ende des WK 2 durch die USA und Russland erreicht, die allerdings Europa auch nicht als Ganzes einen konnten, sondern den Kontinent „vorübergehend” in zwei Machtsphären geteilt hatten.
Du und ich – wir – sollten daher nicht in die Falle tappen und argumentativ auf das Klein-Klein der verschiedenen Interessen innerhalb Europas eingehen, um moralische Rechtfertigungen für oder gegen Ausgrenzung oder Krieg zu suchen, denn dann machen wir uns zu einem Spielball jener Interessen, die weder deine, noch meine sind. Wir würden uns höchstens für fremde Interessen gegenseitig die Köpfe einschlagen, sinnloser könnte ja kein Leben verlaufen. Frieden wird nur im Kompromiss erreicht, nur wenn Russland und die USA sich gemeinsam über die Zukunft Europas einig sind. Es gibt keine stärkeren militärischen Mächte auf der Welt als diese beiden, und das Gute daran ist, dass wir uns am Vorabend einer Einigung der beiden befinden.
Diese Einigung ist durch Präsident Trump erstmalig in greifbare Nähe gerückt – auch wenn Einigkeit vielleicht besser als ein Burgfriede bezeichnet werden kann. Wie man das genau verstehen möchte, liegt im Auge des Betrachters, aber dem Frieden ist es letztendlich egal, weshalb er da ist, entscheidend ist, dass er da ist. Alles andere, soziale und wirtschaftliche Prosperität, kommt danach.
So ziemlich der einzige Regierungschef in Europa, der genau das erkannt hat, ist Victor Orban in Ungarn. Er versucht den Ausgleich mit beiden Mächten und schafft sich damit natürlich innerhalb der EU eine Menge Feinde, die ihn gegenwärtig im Pipeline-Streit gemeinsam mit der korrupt-mafiösen Ukraine erpressen. Da die EU kurz vor der Pleite steht und sowieso keine militärische Macht ist, wird sie am Ende gottlob auf die USA hören (müssen). Somit könnte Orbans strategisches und politisch kluges Vorgehen gelingen und Ungarn daraus als Beispiel für eine kommende neue Ordnung (einer neuen EU) hervorgehen.
Falls nichts Unerwartetes dazwischenkommt. Klar, das ist immer so. Unerwartetes würde Erwartetes verschieben, vielleicht sogar sehr lange, aber es dennoch nicht verhindern.
Du und ich, wir können die Weltpolitik nicht bestimmen, wir können sie nur anschauen und alle vier Jahre durch Wahlen dabei mithelfen, dass unsere nationale Regierung sich endlich ändert und, falls das eine Mehrheit in den EU-Ländern ebenso macht, dass dadurch im letzten Kettenglied viel später auch die EU verändert wird. Wir können also höchstens – aber immerhin – die USA dahingehend unterstützen, die uns ausplündernde friedens- und freiheitsfeindliche EU abzuschaffen und durch eine neue demokratische EU zu ersetzen. Dann leben wir auf einem Kontinent, der nicht mehr wie im Kalten Krieg geteilt ist, sondern auf dem der Wettbewerb der Ideen ohne Waffen gemeinsam zu Wohlstand und Entwicklung führt. Nur mit Russland und den USA zusammen kann Europa die Herausforderungen der Welt bestehen. Wieso ist das für so viele Zeitgenossen so schwer zu verstehen?