
Heute:
Wäsche waschen (lassen) e* ⊗
Müll entsorgen e ⊗
Gelb √ Rest √ Glas √
Morgen:
Staubsaugen IP* Ο
Übermorgen:
Bad und Diele putzen IP Ο
Noch Fragen? 🙂
_____
* e = erledigt; IP = In Planung
Georg B. Mrozek, täglich seit 1999 – Georgs Onlinetagebuch – 100 percent brain's stuff, 0 percent AI

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Gerade habe ich mit der Serie „Scarpetta” begonnen. Nicole Kidman spielt die Hauptrolle. Ich mochte sie bisher im Grunde genommen nicht besonders, musste aber staunen, wie grandios es gelungen ist, sie in Zeitblenden (die Serie wechselt ständig zwischen 1998 und heute) zu verjüngen. Wurde das mit einer „De-Aging-KI” filmisch umgesetzt?, fragte ich mich – und googelte. Nein, die jüngere Version der Filmfigur „Dr. Scarpetta” spielt die Schauspielerin Rosy McEwen, die tatsächlich exakt der jungen Nicole Kidman aus dem Gesicht geschnitten ist. Zusätzlich hat McEwen die typischen Bewegungen, die Mimik, Gestik und den Gang ihrer Kollegin Kidman einstudiert, was das gesamte Erscheinungsbild absolut überzeugt und mir den Mund vor Staunen offenstehen ließ. Das wiederum, also nicht das Staunen, sondern einerseits die in Perfektion vollbrachte Schauspielkunst, das Können, mit Haut und Haaren eine andere Person darzustellen, und andererseits die freiwillige Abgabe der jüngeren Hälfte der Hauptrolle von Kidman an eine 28 Jahre jüngere Kollegin, um damit der Rolle Echtheit und Authentizität zu verleihen, finde ich nicht nur sehr uneitel von Nicole Kidman, vielmehr sehe ich es einfach als großartig und charakterstark, denn es hätte heutzutage jeder Produzent auch genauso die KI für die visuelle Verjüngung eingesetzt, Hauptsache die Starbesetzung wäre der Serie erhalten geblieben. Dafür hat Nicole Kidman nun bei mir einen dicken „Stein im Brett” [Redensarten-Index].
Ob ich die Serie als solche gut finde oder nicht, wird sich noch erweisen, denn ich bin erst bei Episode 2 von 8 der 1. Staffel angelangt. Aber sehenswert ist die Serie schon jetzt, noch bevor ich inhaltlich mit ihr überhaupt richtig begonnen habe, denn diese gelungene Art der Aufteilung der Hauptrolle auf 2 Schauspielerinnen, die sich wie ein Ei dem anderen gleichen und mit nur ein paar „unwesentlichen Jährchen” Zeitdifferenz zwischen ihnen, das habe ich so brillant umgesetzt noch nie zuvor gesehen und wüsste auch nicht, in welcher Serie oder in welchem Film es jemals dermaßen fabelhaft gelungen wäre. Schau es dir an, das muss man unbedingt gesehen haben.
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Nachtrag: Fortstzung der inhaltlichen Bewertung der Serie.