Lustig ist der Morgen

Wolfgang Herles über unseren Finanzminister Klingbeil heute Morgen bei NiUS: Ich dachte, ich höre nicht richtig. Jeder normale Mensch würde dafür heutzutage Strafe zahlen müssen, und trotzdem spricht Herr Herles den meisten Leuten im Lande, so auch mir natürlich, mit seinem wunderbaren Furor mitten aus dem Herzen. Hier kannst du ihn auf „X” ansehen. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, es aufzuschreiben:

„Hier zeigt sich dass der Staat ein Ausbeuterstaat ist, der sich am Bürger vergreift in einer Notsituation, wo jeder wirklich leidet unter den gestiegenen Lebenshaltungskosten, und darauf noch das Benzin. Und dann kommt der noch als Sozialdemokrat daher, als jemand, der angeblich nicht mehr im Sinn hat als das Wohl der kleinen Leute – nein, das ist kriminell, das ist politisch kriminell. So ein Finanzminister gehört von heute auf morgen entlassen. Er hat nichts in diesem Amt zu suchen, denn der Staat ist nicht dazu da, Geld zu kassieren, er ist dazu da, den Wohlstand der Leute zu wahren. Er ist dazu da, dass es den Bürgern besser geht. Und die hätten ja nicht mal auf was ver… [Herles schimpft unverständlich]; sie hätten noch nicht mal auf Einnahmen verzichten müssen. Die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer zum Beispiel und aus der Kraftfahrzeugsteuer hätten ja völlig stabil bleiben können, wenn sie nur darauf verzichtet hätten, auf die zusätzliche Einnahme, die durch den Ölpreis zustande kommt, nicht zu kassieren, sondern zu sagen: ‚Wir wollen nur das haben, was wir bisher auch bekommen haben. Wir brauchen es … wir haben so viele Schulden gemacht. Das brauchen wir.‘ Aber das haben sie nicht gemacht, sondern sie haben eiskalt den Leuten zusätzlich das Geld aus der Tasche gezogen. Das ist eine Methode, die seit dem Mittelalter, damals nannte man sie Raubritter, aus der Mode gekommen ist. Dieser Herr Klingbeil ist ein Raubritter. Ein ganz übler Bursche, der gehört in den Kerker, ja! Wenn man in der Logik des Mittalalters sich bewährt und verhält, dann gehört man in den Kerker aber nicht in ein Bundeskabinett. Das ist das Widerlichste, was ich seit Jahren erlebt habe in dieser Politik, in dieser Welt. Das ist einfach nur Abscheu erregend.”

 

Wenige Minuten später legte Wolfgang Herles noch mal nach und sagte ausdrücklich, er halte Klingbeil für einen Verbrecher. So etwas, diese klaren Worte, findest du nicht in den Mainstreammedien und schon gar nicht in der Fake-ARD (aktuell der Iran-Fake) und dem KI-ZDF.

4 Kommentare zu „Lustig ist der Morgen

  1. Da tut solch ein Furor von Herles richtig gut. Zumal er ja nicht irgendwer ist, sondern ein honoriger Kultur-Journalist.
    Oh ja, das tut richtig gut. „So was hat man lange nicht geseh’n, wie schön, wie schön…“ könnte ich jetzt singen, aber das würdest Du ja nicht hören, so musst Du es Dir halt denken, wie ich singen würde, würde ich singen!
    Im Ernst, ich bin tatsächlich froh darüber, wenn ich solche Töne höre, respektive lese. Danke für Deine Mühe.
    Ich bin diese Regierung so, so leid.

    1. Und wieder sind es die Alten. Kubicki, Hahne oder jetzt Herles. Sie haben keine Karrieren mehr zu verlieren, ihnen macht nichts mehr wirklich Angst. Sie lachen über staatliche Strafandrohungen wegen Meinungsäußerungen. Die Jungen staunen, aber bleiben feige still. Es wird mal Zeit für einen Aufstand der Anständigen, würde ich sagen. Die Normalen müssten auf die Straßen gehen und der Regierung klar sagen, Halt, kein Stück weiter! Leider fehlt uns die französische Mentalität. Vorgestern gingen die irischen Bauern wegen der teuren Spritpreise auf die Straße, auch mit ganz anderer Qualität als in Deutschland. Es scheint den meisten Leute hierzulande trotz der Verteuerungen immer noch zu gut zu gehen.

  2. Wir waren ab den 70ern sehr oft in Italien, anfänglich auch mit dem Auto. Die Italiener betrachteten den Staat schon immer als ihren Feind der sie nur ausnimmt. Das steigerte sich von Nord zu Süd, wo so viel wie möglich „schwarz“ gemacht wurde. Es gab die Ölkrise mit ihren Sonntagsfahrverboten, die Leute sind hierzulande auf der Autobahn spazieren gegangen. Italien fürchtete um den Tourismus und gab Benzingutscheine aus, damit gab es subventioniertes Benzin an der Tanke. Wenn ich mich recht erinnere, war der Kauf der Benzingutscheine auf eine bestimmte Anzahl beschränkt. Wir brauchten die Benzinmenge nie auf und mit nichts konnte man einem Italiener eine größere Freude machen, als ihm die Bezugsscheine weiterzuverkaufen. Auch Tankwarte nahmen sie gerne, auf der Heimreise hat man die am Brenner vertickt.
    Wir haben das damals nicht so recht verstanden, dass man seinen Staat so sehr verachtet.
    Jetzt schon. Es geht mit der GEZ los und endet noch nicht beim Klingbeil.
    Der Staat ist auch hierzulande unser Feind.

    1. Tja, früher durfte man auch auf den Staat schimpfen wie ein Rohrspatz, das ist heute vorbei. Alles geht zu den Meldestellen, mit denen unser Land gepflastert wurde. Schon die kleinste Kleinigkeit kostet richtig Kohle. Von der Bullerei morgens um 6 Uhr ganz zu schweigen. Aber ohne Ventil, staut sich der Unmut bei den Bürgern. Da tut solch ein Furor von Herles richtig gut. Zumal er ja nicht irgendwer ist, sondern ein honoriger Kultur-Journalist.

      Was ich partout nicht begreife: Warum wählen die Leute immer noch die Hansel, von denen sie wie Zitronen munter ausgepresst werden? So dumm kann doch eigentlich kein Mensch sein. Oder sie sind massenpsychotisch betrachtet alle krank, haben einfach einen an der Waffel. Das würde wenigstens so einiges erklären.

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