Gleich 14 Uhr. Das ist schon tolle Lebensqualität: Als ich mit der elenden Saugerei fertig war, schweißgebadet wohlgemerkt, danach „ebkes schnell” die Keramik im Bad geputzt hatte (Boden wischen ist morgen dran), brachte ich, noch gekleidet im Homedress (Schlabber-Jogginghose, ehemals schwarz, T-Shirt und aufgeknöpftes Hemd drüber zum Kaschieren lästiger Körperverformungen) meinen Biomüll zur Tonne hinterm Haus. Auf dem Weg im sonnigen Frühlingswetter hielt ich vor Nachbars offenem Fenster, er drinnen, ich draußen, Tässchen Tee auf der Fensterbank, Banänchen zwischen den Zähnen, dann erschien eine weitere liebe Nachbarin und schon verbrachten wir drei +/- ein halbes Stündchen in einem Stehcafé.
So erfuhr ich auch vom Tode Mario Adorfs. Das trifft einen schon ein wenig, denn wer hatte ihn nicht gemocht? Mit 95 Jahren zu Hause gestorben, das nenne ich dann ein ausgefülltes reiches Leben. Beneidenswert so etwas.
Ansonsten bleibt der Bio-Kopf auch weiterhin leer heute, kein „Weiterlesen-Link”, weil kurz genug, das herrliche Gefühl genießen, keine Krümel mehr mit den Socken aufzufangen und anderswo abzulegen, und die einzigen Gedanken, die langsam Gestalt annehmen und sich beginnen, in nuschelnden Selbstgesprächen mit dem Inneren Ich Ausdruck zu verleihen, sind: Wat mach’n wir denn ma‘ gleich Leckeres zu essen?
O wie schade, eines der drei Musikstücke, das hier (in der Desktopansicht) in der rechten Spalte drei Jahre lang verlinkt war, ist auf YouTube komplett verschwunden. Der wunderabre Cover-Song von Mitski Miyawaki, „