Gleich 14 Uhr. Das ist schon tolle Lebensqualität: Als ich mit der elenden Saugerei fertig war, schweißgebadet wohlgemerkt, danach „ebkes schnell” die Keramik im Bad geputzt hatte (Boden wischen ist morgen dran), brachte ich, noch gekleidet im Homedress (Schlabber-Jogginghose, ehemals schwarz, T-Shirt und aufgeknöpftes Hemd drüber zum Kaschieren lästiger Körperverformungen) meinen Biomüll zur Tonne hinterm Haus. Auf dem Weg im sonnigen Frühlingswetter hielt ich vor Nachbars offenem Fenster, er drinnen, ich draußen, Tässchen Tee auf der Fensterbank, Banänchen zwischen den Zähnen, dann erschien eine weitere liebe Nachbarin und schon verbrachten wir drei +/- ein halbes Stündchen in einem Stehcafé.
So erfuhr ich auch vom Tode Mario Adorfs. Das trifft einen schon ein wenig, denn wer hatte ihn nicht gemocht? Mit 95 Jahren zu Hause gestorben, das nenne ich dann ein ausgefülltes reiches Leben. Beneidenswert so etwas.
Ansonsten bleibt der Bio-Kopf auch weiterhin leer heute, kein „Weiterlesen-Link”, weil kurz genug, das herrliche Gefühl genießen, keine Krümel mehr mit den Socken aufzufangen und anderswo abzulegen, und die einzigen Gedanken, die langsam Gestalt annehmen und sich beginnen, in nuschelnden Selbstgesprächen mit dem Inneren Ich Ausdruck zu verleihen, sind: Wat mach’n wir denn ma‘ gleich Leckeres zu essen?
Jeremy Clarkson war der Kopf von „Top Gear“. Nachdem man ihn dort entsorgt hatte, begann er sein Land selbst zu bewirtschaften. Mit etwas Hilfe, aber viel learning by doing und gutem Humor.
Und ja, zu nie mehr ohne HLF. Irgendwann zieht hier noch eine doppelte ein, ich warte noch auf dieKeramikbeschichtung bei meinem Wunschmodell.
Klar, für zwei oder mehr Personen finde ich die Mehrkammer-HLF auch toll, doch für mich alleine reicht mir die normale völlig aus. Zumal die anderen ja auch wieder so groß wie ein Backofen sind. Seit ich die HLF besitze, habe ich nicht ein Mal den externen Backofen benutzt. Er nimmt nur Platz im Küchenerker weg. Eigentlich sollte ich ihn in den Keller stellen. Mal schauen, ich meine, er nimmt zwar Platz weg aber stört auch nicht großartig. Eine Tiefkühl-Pizza passt nicht in die HLF, ich denke immer, dass ich dafür den Backofen stehen lassen sollte – nur habe ich seit über einem Jahr keine Pizza mehr gegessen, weil ich mich davon seinerzeit „übergegessen“ habe, und dann dauert’s immer lange, bis ich wieder Appetit darauf bekomme.
So groß wie ein Backofen sind sie nicht. Und man kann eine große Fläche daraus machen. Lasagne, ganze Fische, Gratins…alles geht da.
Den Backofen mache ich auch nur noch für Pizza an. Wobei die wohlschmeckende neue so groß ist, dass jeweils nur eine in den Ofen passt.
Übrigens hat sich Sternekoch Vincent Klink auch eine HLF angeschafft. An seinen freien Tagen haut er eine Pizza entzwei und backt sie darin.
Frage, was kommt eher, die HLF die eine ganze Pizza aufnehmen kann oder Pizzen die sich an die gängigen Modelle anpasst.
DAS habe ich mich auch schon gefragt. Als „Dr. Oetker” hätte ich längst „halbe Pizzen” auf den Markt gebracht. Vielleicht gibt es dabei irgendwelche Produktions-Schwierigkeiten, keine Ahnung, aber sie würden von Anfang an ein Renner sein, davon bin ich überzeugt.
Baguettes sind etwas anderes, die mag ich eh nicht besonders. Aber die HLF besitzen mittlerweile fast alle eine Standardgröße, und viele Leute sagen sowieso, eine ganze Pizza wäre mir oft zu viel. Also was hält die Tiefkühlproduzenten davon ab, halbe Pizzen zu machen?
Andersherum glaube ich nicht, dass HLF sich der Größe von Pizzas angleichen. 1. ist der Aufwand produktionstechnisch ungleich höher und 2. ist ja gerade die kompakte Größe einer HLF mit ein Grund für deren Siegeszug bei den Kochgeräten. Also ich warte auf die HLF-Pizza schon seit 2 Jahren 🙂
Mir ist eine ganze Pizza auch zuviel, da muss der Mann helfen mit seinem Ersatzmagen.
Die Suprema ist aber so riesig, da bleibt immer was für die Jause am nächsten Tag.
Alleine schon die Stücke für 2 Minütchen in der HLF wieder genießbar hinzukriegen, rechtfertigt die Anschaffung.
Dr.Oetker ist auf X und die sind auch lustig und zu allen Schandtaten bereit (siehe Fischstäbchenpizza), die studieren ja auch was die Kunden gerne möchten.
Also die passenden Pizzen werden sicher kommen.
Jep, ich warte … 🙂
Hier lief heute das gleiche Programm, Bad & Saugen. Da wir hier mitten im Urwald leben, entstehen innerhalb kürzester Zeit Spinnennetze an den Wänden in denen sich der Staub sammelt, eine Sträflingsarbeit.
Gleich mache ich noch einen Wurstsalat, alles ganz feinnudelig geschnitten und dazu ein paar Pommes aus der Heißluftfritteuse.
Wir schauen gerade „Clarksons Farm“, mal so was ganz anderes. Ob es uns dauerhaft fesselt, wissen wir noch nicht. Aber die ersten beiden Folgen über Traktoren, Umpflügen und Saat ausbringen war interessant. In den Cotswolds fahren doch tatsächlich Menschen an den Feldern vorbei „wer hat DAS denn gesät“ und melden die Koordinaten an andere Interessenten. Wenn du nicht gerade Bahnen ziehen kannst, bist du einfach ein Arsch.
„Clarksons Farm“ kenne ich zwar nicht aber schaue ja bekanntlich auch einige dieser Farm-Videos. Finde ich ebenfalls interessant. Und irgendwie ist der bäuerliche Familienbetrieb heute völlig anders, als ich das noch aus meiner Kindheit und frühen Jugend her kenne. Da waren die Höfe verdreckt, kaputt und verschimmelt. Die Bauern gingen mit den Nutztieren um wie mit lästigem Müll. Selbst die Kinder, meine Klassenkameraden, waren so drauf (klar, sie kannten es nicht anders). Es hat sich seither eine Menge getan. Vor allen Dingen sind die Bauern menschlicher geworden. Hätte früher jemand einen Hof wie heute geführt, der wäre verspottet und als Sonderling ausgegrenzt worden. Mein Neffe arbeitet noch auf einem Hof, er ist im Vergleich zu vor 50 Jahren so, als stammte er von einem anderen Planeten. Es gibt eben nicht nur viel Schlechtes, sondern auch eine ganze Menge Gutes heute.
Apropos Heißluftfritteuse – nie, nie, nie mehr ohne! 🙂