Apropos schönes Wetter, Garten und so: Am frühen Morgen gegen 4 Uhr, als ich zu Bett ging, hatte ich die Rollos vor den drei großen geschlossenen Fenstern im Küchenerker hochgezogen, so wie ich’s im Winterhalbjahr zu machen pflege, damit nicht den ganzen Morgen und Vormittag lang der Eindruck von Kriegszeiten mit allgemeiner Pflicht zur Verdunkelung entsteht. Seit ein paar Tagen nun trübt nicht ein Wölkchen den blauen Himmel und die Sonne strahlt von morgens bis spät abends in den Erker. An sich eine wunderbare Sache das. Ab heute besitzt die Sonne aber wieder eine solche sommerliche Kraft, dass im Küchenerker rasch ein Wüstenklima entsteht. Das analoge sowie das digitale Thermometer zeigten vorhin (gegen 13 Uhr) erstmalig in diesem Jahr 30 Grad im Schatten an. Klar, kurz die Fenster auf Durchzug geöffnet und anschließend auf Kipp gestellt, schon verschwindet die Hitze wieder, herrschen draußen doch gerade mal 15 Grad im Schatten bei recht kühlem Nordwind. Aber du siehst: Die drei Doppelfenster im Küchenerker wirken wie ein Gewächshaus.
Die Verunreinigung am Rand des Thermometers sind alte Klebereste von meinen ungeschickten Fingern, die seinerzeit beim Ankleben mit Sekundenkleber, ein Teufelszeug, an den Küchenschrank entstanden sind. Sie stören mich nicht die Bohne, und sie fallen eh nur auf dem Foto auf, vor Ort sieht man sie gar nicht. Wollt‘ ich nur mal kurz gesagt haben 🙂