Es ist mal wieder so weit, ich finde den Weg ins Bett heute nicht. Gleich 15 Uhr und ich bin noch von gestern sozusagen. Das Spiel wiederholt sich bekanntlich alle paar Monate. Nunja, es ist, wie es ist. Viel schlimmer war folgendes: Vorhin kroch ich unter meinen Schreibtisch, weil am hinteren Ende der Wand ein Kabel vom Tisch heruntergerutscht war. Das sieht unansehnlich aus, kann ich halt nicht leiden. Es brauchte also nur hochgeschoben zu werden. Die Bewegungen unterm Tisch waren eine Tortur, sag ich dir. Wo das überall in den Beinen, der Hüfte und den Gelenken zerrte und zwickte, Herrje, und dann das anschließende Wiederhochkommen erst mal! Früher war das in Sekunden erledigt, heute stütze und ziehe ich mich mühselig an den Möbeln zurück auf die Beide.
Inneres Ich: „Sport und Gymnastik …”
Stopp! Ruhe im Kleinhirn! Das weiß ich alles selber, will’s aber nicht wissen. Hallo? Ich bin faul wie ein morscher alter Kartoffelsack. Das haben wir jetzt von den ollen Jute-Statt-Plastik-Säcken, die vergammeln mit der Zeit. Bio-Nachteile quasi. Die Haltbarkeit ist rum. Rente wird einem aber trotzdem nicht mehr mit 65 gegönnt, neinnein, schön zwei Jahre länger arbeiten. Oder bis 70, wenn’s nach CDU, FDP, AfD usw. geht. In dieser Hinsicht kritisiere ich auch die AfD. Die Rente sei nicht mehr finanzierbar. Erstens ist das „nur” der Höhepunkt durch die Boomer-Generation, der geht vorbei, in einer Generation sind die meisten gestorben. Und zweitens: So lange noch unvorstellbare Milliardenbrträge für die Ukraine, die „Energiewende”, für die vielen NGOs und Fahrradwege in Peru vorhanden sind, lasse ich die Argumente der Unbezahlbarkeit nicht gelten. Allein 500 Milliarden für die Bundeswehr, die sowieso nie kämpfen wird können. Daran stoßen sich eine Menge korrupter Leute mehr als nur gesund.
Themenwechsel, sonst rege ich mich nur noch auf und kann gleich erst recht nicht schlafen.
Heute Vormittag war ich sportiv (auf Senioren-Level natürlich) bereits draußen unterwegs, habe ein paar persönliche Schwätzchen mit einigen Leuten gehalten (was schon etwas heißt, ich könnte nämlich auch problemlos 24/7 in meiner Butze hocken und mich drogenfrei [!] vorzüglich mit meinem Innerem Ich beschäftigen) und habe damit begonnen, ein paar Sachen hier im Tagebuch zu verändern. Schau die 5 Links oben im Header, die haben jetzt kleine Icons bekommen. Dazu benutzte ich HTML-Codes für Sonderzeichen. Es war gar nicht so leicht, die richtigen zu finden, denn sie werden so winzig, dass auf dem blau-grünen Hintergrund die meisten kaum noch zu erkennen sind. Da musste ich also in mehreren Schriftarten suchen, bis dass ich einigermaßen passende gefunden hatte.
Und dann möchte ich eine „Freunde-von-Israel-Seite” dort oben im Blog verlinken. Warum nicht wie bisher als Widget an der Seite? Weil die Seitenleiste auf vielen Smartphones nicht angezeigt wird bzw. nur ganz unten, wo sowieso niemand runter scrollt. Nun bin ich noch nicht ganz sicher, wie genau ich das mache: Entweder ich verlinke andere Webseiten, bei denen ich gerne und regelmäßig lese, oder ich baue ein Script ein, das dafür sorgt, dass sich jeder, der möchte, dort namentlich eintragen kann. So ähnlich wie eine Unterschriftenliste. Aber – Obacht: Das Faul-Argument kommt wieder zum Vorschein – ich tendiere mittlerweile stark zur ersten Möglichkeit: Eine Handvoll Freundes-Links.
Warum mache ich das überhaupt? Weil man sich heutzutage als Freund Israels eigentlich immerzu und fast überall verteidigen muss. Das braucht es aber gar nicht. Warum denn? Jedes Land der Welt verteidigt sich, wenn es angegriffen wird, nur Israel soll sich für all sein Tun und im Detail nochmal gesondert rechtfertigen? Blödsinn. Dabei ist die Sachlage so schrecklich einfach: Wer Israel bedroht und angreift, bekommt eins auf die Finger. Nicht wie hierzulande, wo selbst Vergewaltiger oder Kinderschänder mit Bewährungsstrafen davonkommen. Wer Juden ermordet oder wer das will und darauf hinarbeitet, dem geht’s an den Kragen. Das ist ein völlig legitimes Verhalten, an dem es nichts zu rechtfertigen gibt. Und deswegen möchte ich nicht schon wieder eine Israel-Verteidigungsseite darbieten, sondern im Gegenteil, die Freunde Israels mit ihren Weblogs präsentieren. Eine Art kleine und private oder persönliche Positivliste. Naja, schaun wir mal. Die Tage mehr davon – wenn ich dazu komme und nicht schlafe, unterm Tisch rumkrieche und dort ein Lager aufschlage, weil ich nicht mehr hochkomme („Wo ist Georg? Hab ihn schon lang nicht mehr gesehen.” „Haste schon mal unterm Tisch gesucht?”), oder bewegungstechnisch sportiv unterwegs bin.
Ich kann Dir nur 100 pro zustimmen, was aufstehen und Bewegung im Allgemeinem angeht.
Bei mir kommt natürlich auch ein kleiner Teil Behinderung dazu, aber zum größten Teil, natürlich Faulheit, Alter und Bewegungsmangel 🙂
Ich fühle es auf jedem Fall, was du durchmachst 🙂
Angesichts dessen ist es doch eigentlich mehr als verständlich, dass viele Leute wütend auf jene Politiker werden, die, egal welcher Partei sie angehören, die unbestrittene Notwendigkeit der Umgestaltung des Landes weg vom Sozialismus und der linken Wokeheit, hin zur Verschlankung der Staatsaufgaben bzw. Abschaffung der staalichen Einmischung und „Fürsorge“, dahingehend ausnutzen, ihre langgehegten wirtschaftlich liberalen FDP-Ideen endlich in einem Abwasch quasi durch die Hintertür mit zu erledigen und nunmehr versuchen, eine Rente mit 70+ einzuführen. Der Staat hat so große Einnahmen wie nie zuvor, schmeißt das Geld nur jedem Hansel hinterher – bis auf die Rentner. Wenn die AfD so weitermacht, wähle ich nachher noch SPD 😉