Die Geschichte lehrt zweierlei: 1. Keine Zivilisation währt ewig, alles verändert sich, wir leben wie in einem zähfließenden Gletscherstrom, der wenn auch für einen selber kaum wahrnehmbar, so doch kräftig genug ist, riesige Felsen vor sich herzuschieben, was anschließend die gesamte Landschaft unwiederbringlich und dauerhaft verändert. 2. Nichts und niemand vermag sich dem in den Weg zu stellen oder dessen Richtung zu steuern. Menschen sind nicht in der Lage, die eigene Zivilisations- und Kulturentwicklung zu lenken.
Während aller Umbrüche in der Vergangenheit hatten immer viele und mächtige Leute versucht, Veränderungen aufzuhalten oder sie in ihrem Sinne zu beeinflussen, doch sie waren stets damit gescheitert. Somit kann man sagen, dass gesellschaftliche Veränderungen weder etwas mit Demokratie noch überhaupt mit Politik zu tun haben. Es müssen andere Kräfte am Werke sein. Aber welche?
Getrost kann davon ausgegangen werden, dass angesichts des unendlichen und unfassbaren Universums einem möglichen Schöpfer das Leben von ein paar Generationen Menschen auf der Erde ziemlich egal ist, falls er oder sie überhaupt Notiz von ihnen nimmt. Also Gott oder Gottes Wille kann man als Ursache für Entwicklungen der Menschheit schon mal ausschließen.
Lange Zeit galten in der Evolutionsbiologie Umweltbedingungen als Voraussetzung für unterschiedliche biologische Merkmale der Menschen. Kultur ist aber mehr als Biologie. Außerdem passen sich die Menschen seit Tausenden von Jahren der Umwelt erfolgreich an, so dass mindestens seit dem Ende des Jäger- und Sammler-Daseins die Biologie eher wenig mit einer Zivilisation zu tun hat. Natürlich kann man noch darüber diskutieren, ob Völkerwanderungen aufgrund von Klimaveränderungen kulturelle Umbrüche hervorrufen, doch andersherum betrachtet scheitert diese Logik, da bei Kulturveränderungen in der Vergangenheit nicht ständig Völkerwanderungen stattfanden. Die europäischen Religionskriege hatten genauso wenig etwas mit Völkerwanderungen zu tun wie die KI mit Klimaveränderungen. Treibende Kraft für Veränderungen von Zivilisationen, für deren Untergang und für ihr Entstehen, muss also etwas anderes sein.
Ich wage dann mal die steile These, dass sie von innen her kommt, innerhalb einer bestehenden Zivilisation, ja, ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass der Veränderungswille ähnlich wie ein Trieb bereits genetisch in jedem einzelnen Menschen angelegt sein muss.
Was löst einen Trieb aus? Was erweckt oder aktiviert ihn gewissermaßen?
Auch dafür gäbe es meines Erachtens mehrere Gründe. Könnte es nicht sein, dass zum einen der Verdruss (auch der Überdruss) über bestehende Verhältnisse eine Art Initialzündung hervorruft, die sich bei einer weiteren Voraussetzung, z.B. der absoluten Verdummung der Leute, wie beim Anzünden eines Gasherdes dann zu einer Flamme des Veränderungswillens führt? Beispiel: Gegenwärtiger Zustand der Bevölkerung in München. Sie wählt in Mehrheit Grün und bekommt trotz genügend vorhandenem Wasser selbiges mit der Begründung „Wasserknappheit” abgestellt, protestiert aber nicht dagegen, sondern applaudiert dem Irrsinn im Namen einer imaginären Klimarettung. Ähnliches bei der Corona-Diskussion über die Impfpflicht: Man sah Schilder mit der Aufschrift „Verbietet uns endlich etwas!” Wird morgen die halbe europäische Bevölkerung wie besoffen begeistert in einen Krieg gegen Russland oder China oder beiden ziehen?
Wenn die Dummheit den Verstand aushebelt, kann sich ein Trieb frei entfalten. Dann erklingen Sätze wie „schlimmer als jetzt kann es gar nicht werden”. Sehnsüchte einer Morgenröte angesichts des ärmlichen Trotts der eigenen Bedeutungslosigkeit brechen sich Bahn. Das sind alles Bedingungen, unter denen Revolutionen erfolgreich werden. Die rational agierenden Profiteure reiben sich unter solchen Umständen die Hände, sehen sie doch die Chance, ganze Märkte in ihrem Sinne zu beeinflussen, beherrschende Unternehmen zu stürzen und sich selber für eine kommende geänderte Gesellschaft in Position zu bringen.
Naja, alles ein wenig diffus, nicht wahr? Eigentlich möchte ich damit nur meine Vermutung kundtun, dass die Kräfte, die zu Veränderungen von Gesellschaften oder ganzen Zivilisationen führen, hauptsächlich in jedem einzelnen Menschen von Geburt an angelegt sind, und dass sie nur auf die Verhältnisse warten, die zu ihrer Erweckung führen. Sind sie einmal wach, geschieht alles weitere in einer Art Kettenreaktion, die nicht mehr von außen zu kontrollieren ist. Was man bei allen Untergängen vergangener Zivilisationen im Nachhinein als eine Gemeinsamkeit der Umstände sehen kann, ist das plötzliche Grassieren einer Verdummung, die selbst vor gebildeten Leuten nicht haltmachte – nicht haltmacht.
„Und noch entscheidender: Ein Gott, der all das Leid und Elend seit Menschheitsbeginn zulässt …“
Das ist ein Thema, das mich auch seit vielen Jahren bewegt und nicht loslässt….
Die Antwort, die ich auch seit Jahren auf diese Frage habe, ist dies: Wir sind als freie Menschen geschaffen worden, nicht als Schafe, die in einem Stall ein gemütliches Leben fristen. Das heißt, wir haben die Verantwortung für uns und unsere Umwelt. Und das bedeutet auch, dass Menschen anderen Menschen Schreckliches antun, wir die Natur zerstören oder uns komplett von dem abwenden, was man „göttlich“ nennen kann. „Segen und Fluch lege ich euch vor“, heißt es in einem Kapitel bei Mose, der Mensch wird auf sich zurückgeworfen, er entscheidet selbst….
Es klingt grausam – und ist es auch für viele.
Die zweite Antwort lautet: Wir leben nicht im Paradies, sondern sind dem Gesetz der Natur unterworfen. Die Erlösung, mit der ich als Christ rechne durch den Tod Jesu, ist noch nicht in Vollzug gesetzt, noch sind wir Sterblichen sterblich mit allen Folgen,, Krankheiten und Elend.
Es mag Dir komisch vorkommen, aber für mich steht am Ende das Wort Jesu: „Siehe, ich bin bei euch, bis an der Welt Ende!“
Es ist vielleicht nicht die Lösung der Frage … aber ein Gedanke, der tröstet, nicht billig, schwer genug…
Das könnte man aber auch anders sehen. Zum Beispiel: Wir sind nichts weiter als die Fische im Aquarium, das das Kind von seinen Eltern zu Weihnachten geschenkt bekommen hat. Unsere Freiheit besteht innerhalb der Glaswände und unsere Hoffnung ist die, dass das Kind ja nicht sein Interesse an uns verliert, dass es bloß nicht vergisst, uns täglich zu füttern und dass es wegen unserer Umweltbedingungen sein Aquarium auch regelmäßig weiterhin pflegt. Frei wären wir darin ganz und gar nicht, nicht einmal unabhängig wären wir. Und Gott möge uns außerdem davor bewahren, dass das Kind zu Unterhaltungszwecken einen Raubfisch ins Aquarium schüttet.
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Oder anders:
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Jesus als Gottes Sohn sagte sinngemäß (ich verkürze das jetzt einmal) als er verhaftet worden war und man ihm argumentativ einen Strick drehen wollte, dass er überhaupt keine Konkurrenz für Pontius Pilatus oder gar den König in Rom darstelle. Er strebe kein irdisches Königreich an, stachele seine Gefolgschaft weder zu einer Revolution an noch spreche er dem König irgendeine Legitimation ab. Sein Königreich läge außerhalb, sei nicht von dieser Welt. Gebt dem König, was des Königs ist.
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Als Jesus sich darüber mit den Intellektuellen seiner Zeit unterhielt, weiß ich natürlich nicht, was möglicherweise die 16-jährige Sklavin wohl dachte, die währenddessen dem Stadthalter ein lecker Träubchen in den Mund schob, und die diese Unterhaltung zwangsläufig mit anhörte – ziemlich sicher war der Gedanke ihrer Befreiung und der des Wiedersehens mit ihrer Familie, der dann nach Jesus Worten erst nach ihrem Tod in einer imaginären anderen Welt stattfinden werde, in der ebenfalls wieder ein König herrscht, nicht gerade verlockend, zumal sie selber vielleicht aus fremden Ländern geraubt worden war, in deren Gesellschaften eine wesentlich tröstlichere Vorstellung vom Jenseits herrschte. Eigentlich sagte Jesus in dieser Unterhaltung, dass die Sklaverei so etwas wie gottgegeben oder wenigstens schicksalhaft sei, die man zu ertragen oder erdulden habe, um anschließend einem neuen Herrn zu dienen. Freie Entscheidungen kann ich „weiß Gott” dort nirgendwo erkennen.
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Kaum ein Mensch in der heutigen realen Welt kann freie Entscheidungen treffen. Nach der Abschaffung der Sklaverei in Amerika erging es den ehemaligen Sklaven sogar materiell wesentlich schlechter als zuvor. Von der Vollversorgung wandelte sich ihr Schicksal zu dem von eigenverantwortlichen Lohnknechten. Der geringe Lohn reichte natürlich nicht einmal mehr für Kleidung und sie lebten in Lumpen, geschweige denn, dass sie eine Familie ernähren oder sich Bildung hätten aneignen können. Bis heute besteht in den USA ein klares Ungleichgewicht der Wohlstandverteilung. Daran konnten alle Bestrebungen nichts ändern, denn ein König (ein reicher und mächtiger Mensch, dessen materielles Vermögen ihm mehr Entscheidungsfreiheit ermöglicht als den anderen, den Armen) verzichtet nicht auf seine Macht, wenn ihm doch „sein Gott” sagt, dass sein Königtum, sein Reichtum, sein (gottgegebenes) Schicksal sei, seine Pflicht, dass also er wie jeder andere Mensch dieses Los zu tragen habe. Jeder Mensch werde vom Schicksal an seinen Platz geboren, und Jesus sagte auch noch mehr oder weniger direkt, dies sei in Ordnung so. Erlösung gäbe es erst nach dem Tod.
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Ich weiß nicht, was Moses sich in seinem Hirn zurechtdachte, als er wahrscheinlich von sich auf andere schloss: Er als Anführer besaß natürlich mehr Entscheidungsfreiheit als die anderen seines Stammes. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hätte er gegenteilige Entscheidungen anderer nicht gelten lassen, denn als antiautoritär kann man Moses nun mal nicht bezeichnen. Es kommt immer wieder bei Menschen vor, dass sie fast schon aus Versehen stets von sich auf andere schließen. Das ist nicht Gottes Wille, das ist ein Charakterfehler.
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Um die eigene nicht ausreichende Autorität vor den anderen zu untermauern, erfinden diese Leute gerne Wesen oder Götter, die sie zu bestimmten Entscheidungen beauftragt hätten. Als ob Gott, der ja angeblich die freie Entscheidung den Menschen schenkte und sie (die Menschen) zu Lebzeiten aus welchen Gründen nun auch immer nicht vor Not, Krankheit und Elend bewahrt, also als ob solch ein Gott es nötig hätte, zu einem Menschen zu sprechen, um ihn als sein Werkzeug zu gebrauchen – also bei aller Liebe, da stünden einem Gott ganz andere Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung, zumal er in diesem Fall ja die gerade eben erst den Menschen geschenkte Entscheidungsfreiheit wieder abnähme, indem er sie durch eine göttliche Absicht, durch ein Gottesgebot, ersetzen würde.
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Die Bibel widerspricht sich an allen Ecken und Kanten ständig selber, darin stimmen wir wahrscheinlich überein. Das ist ja auch nicht verwunderlich, da sie von vielen Generationen jener Menschen geschrieben wurde, die nun mal je intelligenter, desto widersprüchlicher und inkonsistenter auch waren.
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Man kann jahrelang über Religionen und Glauben schreiben. Die Zivilisationsentwicklung, deren Umbrüche, Auswüchse usw. haben m.E. aber nichts mit einem biblischen Schöpfer zu tun, sondern vielmehr mit der erzählten Geschichte dieses biblischen Schöpfers. Ich glaube, man sollte das Mensch-Sein, um es zu verstehen, herunterbrechen auf die animalischen Triebe, denn all die moralischen und ethischen Konstrukte sind in Wahrheit nichts als Krücken der Selbstrechtfertigung. Intelligente Krücken, ja natürlich, denn ein Selbstbetrug muss klug sein, sonst wird er zu schnell als ein solcher entlarvt. Man muss am Ende selber daran glauben können, das ist schon eine gewaltige geistige Herausforderung.
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Allein der heute bestehende Unterschied zwischen der abendländischen jüdisch-christlichen Zivilisation mit der Zivilisation von Abermilliarden Menschen in Asien, zeigt die märchenhafte Absurdität der biblischen Erzählungen. Wer wirklich frei werden möchte – nein, frei wird ja eh keiner, also anders ausgedrückt: Wer sich auf den Weg der Freiheit begibt, sollte sich nicht ängstlich von den Schatten am Wegesrand einschüchtern lassen. Eine freie Entscheidung (so man denn überhaupt danach strebt, muss man ja nicht) lässt sich nicht in Abhängigkeit eines Gottes treffen. Die Verantwortung für die eigenen Entscheidungen trägt man hinterher zu Lebzeiten selber (es sei denn, man macht sich zum Richter), kann sie also auch nicht auf einen Gott abschieben. Es gibt m.E. weder Lob noch Strafe nach dem Tod. Was durchaus ein schwer erträglicher Zustand wäre, denn das gilt dann gleichermaßen für Hitler und für Mutter Theresa.
Was letztlich nach menschlichem Ermessen den „Gletscherstrom“ auslöst oder ihn beschleunigt, kann ich nicht wirklich beurteilen, schon gar nicht, weil ich ja mittendrin bin, aber die Frage nach Gott, einem Schöpfer, einer Macht, die hinter all dem steht, beantworte ich für mich persönlich immer mit der Akzeptanz des großen Gottes, wie ihn die Bibel beschreibt. „Gott liebt diese Welt und wir sind sein Eigen ..“ habe ich schon als 17-jährige gesungen. Ab und zu im Laufe meines Lebens war ich nicht mehr so wie damals missionarisch und begeistert unterwegs und pflegte meine Zweifel. Aber in letzter Konsequenz bleibt dies meine Basis: Gott liebt diese Welt – und mich … und ganz sicher auch Dich, lieber Georg, mit all Deinen Ansichten und Vorstellungen.
In diesem Sinn, bleib behütet unter Gottes Segen. Von Herzen, Rika
Das hat jetzt eigentlich nichts direkt mit dem Thema zu tun, doch ich finde deine Gedanken sehr interessant.
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„… mit all Deinen Ansichten und Vorstellungen”; na, das ist aber ein großzügiger Gott 😉 Scherz beiseite: Ja, ich stimme dir voll und ganz zu: Derjenige oder diejenige oder diejenigen, also der oder die Verantwortlichen für das Universum, scheinen es ja aus irgendwelchen Gründen erschaffen zu haben und sind daher wahrscheinlich sehr wohlwollend auf ihr Werk zu sprechen, was immer es auch sein mag. Nur dummerweise kennen wir den Grund seines/ihres Schaffens nicht, der angesichts der unfassbaren Dimensionen bestimmt auch nicht aus uns oder der winzigen Erde besteht. Also ich meine: Wenn ich ein Bad nehmen möchte, lasse ich die Wanne voll laufen aber brauche dazu keinen Ozean. Daher wäre es ja rein logisch genauso möglich, dass wir samt der Erde lediglich eine Begleiterscheinung seines/ihres Tuns sind. Böse fies ausgedrückt könnt man sogar von der Erde als einem Neben- oder Abfallprodukt „für den Hund” sprechen.
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Es stellt sich mir immer wieder die gleiche einfache Frage:
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Wenn Gott so mächtig und allwissend ist, das Universum und uns erschaffen zu haben, weshalb genügt ihm dann unsere Unvollkommenheit?
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Und noch entscheidender: Ein Gott, der all das Leid und Elend seit Menschheitsbeginn zulässt (überlege mal, wie viele Menschen jemals gelebt haben und wie viele von ihnen ein schlimmes Dasein führen mussten), also ein Gott, der verantwortlich ist für Hitler und all das Böse (denn er hat es ja erschaffen), ist entweder ein verantwortungsloser Geselle, dem unser Schicksal recht egal ist, oder er ist gar kein Gott (vielleicht der raffinierte Teufel in Gottesgestalt), oder, was ich am Wahrscheinlichsten finde, er weiß nicht mal von unserer Existenz.
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Ich glaube natürlich auch an einen Gott, an einen Schöpfer, denn ein grundloses Vorhandensein des Universums sprengt meine Vorstellungsgabe. Das ist mir obendrein eine viel zu billige Erklärung der Atheisten. Aber an einen biblischen Gott kann ich genauso wenig glauben. Gäbe es ihn, o wehe, dann möchte ich nicht in seiner Haut stecken, denn ich hätte ihm so einiges an Vorwürfen handfest auf seinen immerwährenden Wegen mitzugeben. Und ich glaube, damit stünde ich nicht allein. Ob er sich daran würde erfreuen können? Vielleicht weiß er ja um den von ihm angerichteten Schaden, versteckt sich, scheut Konsequenzen seiner Verantwortung oder hat ein schlechtes Gewissen und tut so, als ginge es ihn nichts an?