Schokoladenmischung – Gelungenes Finale

Sensationell lecker! Blockschokolade mit löslichem Kaffee und alten Rosinen in leichte Form gebracht. An was es liegt, dass die Schokolade nach dem Aushärten solch ein wunderbares Camouflage-Muster bekommen hat, weiß ich nicht. Vielleicht durch die Grissel des Instant-Kaffees? Die Oberfläche ist nicht rau, sondern spiegelglatt, deshalb mal ein paar mehr Fotos (bis auf Fingerabdrücke natürlich) in der Hoffnung, dass es erkennbar wird. Demnach können es eigentlich auch keine Lufteinschlüsse oder ähnliches sein. Klick auf ein Bild = 1.200 Pixel-Auflösung. [Edit: Nachträgliche Erklärung]

Wer, wie ich, Rosinen mag, kann hier nicht widerstehen, denn – tja, herrlichen Geschmack mit Worten zu beschreiben, also eine Mischung aus süßer Schokolade (wiederum eine Mischung aus zartbitter und Vollmilchschokolade), herben Kaffee und weichen Rosinen, naja, zumindest ich vermag so etwas nicht in Worte zu kleiden. Es ist ein „haptisches” Erlebnis (durch die Rosinen, die nicht gänzlich trocken sind) wie auch ein geschmackliches, das die gesamte Zunge und anschließend den Mundraum ausfüllt und dabei leicht variiert. Also kein neuer Geschmack als Einheit, viel eher ein Schokoladengeschmack mit vielen überraschenden Nuancen. Es wird Zeit fürs Geschmacks-Internet 🙂

1. Versuch – fertig

14:30 Uhr. Guck, fertig 🙂 Die weißen Grissel bin ich selber Schuld, da ich dachte, pinsele mal ein bisschen Rama auf die Form, dann löst sie sich vielleicht besser. War überflüssig, denn auch ohne Fett löst sich die Form perfekt.

Gleich schmelze ich die nächsten Täfelchen. Habe extra vorhin Alufolie gekauft, um sie anschießend schön (falls ich mich anstrenge) zu verpacken.

Im Kühlschrank ins Gefrierfach gelegt. Die nächsten werde ich bei Raumtemperatur aushärten lassen.

Heute erst mal ein 3-Punkte-Tag

1. Wie nicht anders zu erwarten war, das Immunsystem funktioniert ohne äußere Einflüsse oder Manipulationen noch einwandfrei. Nach unbegrenztem Schlaf (mir kommt da immerzu der Begriff „freier Schlaf” in den Sinn) und nach einem Tag Schonung zeigt sich der Körper meistens am darauffolgenden zweiten Tag fit und agil, als habe es die leichte Wohlfühldelle in Richtung der unteren X-Achse des biologischen Koordinatensystems nicht gegeben. Erhöhte Temperatur weg, Rauschen im Kopf weg, Kopf- und Gliederschmerzen weg und die die Sinne trübende Wattierung ist ooch wech. Stattdessen drängt sich seit dem frühen Morgen eine kaum zu bändigende Lust auf körperliche Bewegung in den nun freigewordenen Platz des Gehirns, bei der ich alle Mühe habe, ihr trotzdem nicht nachzugeben, denn andernfalls, das weiß ich ganz genau, würde an meinen völlig untrainierten Muskeln, Sehnen oder Knochen urplötzlich ein echtes Wehwehchen entstehen, dem ich dann tagelang missgelaunt ausgeliefert wäre. Jaja, ist klar, ich brauche dringend regelmäßig mehr Bewegung oder Gymnastik, die so etwas verhindern hilft. Aber sage das mal einem lebenslang dem ökonomischen Minimalprinzip folgenden Gehirn. Das findet nämlich tagtäglich intelligentere Ausreden, selbst die geringste sportliche Aktivität hinauszuschieben oder gar in verschwörungstechnischer Manier den Bewegungsdrang als eine bewusst herbeigeführte Strategie der medizintechnischen Ersatzteilhersteller zu verunglimpfen. Tja, wie du siehst: nobody is perfect.

2. Die Schokoladen-Formen wurden endlich geliefert. Zwar will nicht schon wieder meckern, aber sie sind eher Spielförmchen für Kinder im Sandkasten. Nichtsdestotrotz beginne ich gleich mit meinem Schmelz- und Gießvorhaben und zeige dir im Laufe des Tages auch das hoffentlich akzeptable Ergebnis. Nur ein klein wenig Geduld, alles steht schon bereit, denn heute ist der süße Tag der weichen Wahrheit sozusagen.

3. In der Zwischenzeit möchte ich dir eine unterhaltsame, nach wenigen ernsten Anfangsminuten sogar ziemlich humoristische Diskussionsrunde empfehlen. Eine Runde, wie man sie vor 20 Jahren noch aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen her kannte, bei der allein die Auswahl der schillernden Gäste Spannendes verspricht und das Versprechen auch erfüllt: Waldi Hartmann, Peter Hahne, Thilo Sarrazin (endlich mal kaum stotternd) und die unvergleichliche Antje Hermenau, die als Politikerin für unser Land so unendlich gut wäre (was kann man nur tun, sie zu überzeugen, wieder in die Bundespolitik einzusteigen?). Der Moderator, Sebastian Vorbach, lässt genügend Spielraum, die erwachsenen Menschen ausreden zu lassen und erfüllt seine Aufgabe als ein kluger Wegweiser der munteren Gesprächsrunde mit Bravour. Unbedingt sehenswert:

Gesundheitsschlaf | Vogelschutz

Nachdem ich gestern bis 16 Uhr durchgemacht hatte, fiel ich sozusagen rund um die Uhr ins Schlafkoma und erwachte vorhin um 4 Uhr; echte 12 Stunden Schlaf, unterbrochen von einer Pinkelpause, an die ich mich nur äußerst wage erinnern kann. In den letzten Tagen hatte ich kaum ausreichend schlafen können, irgendwann gleicht der Körper sein Defizit halt vollautomatisch aus.

Nun kommt noch hinzu, dass ich mich leicht kränkelnd fühle. Allein in der letzten Woche waren etliche Kollegen, mit denen ich mehr oder weniger näheren Umgang pflegte, krankheitsbedingt ausgefallen, andere waren angeschlagen zum Dienst erschienen. Ob es damit zu tun hat, weiß ich natürlich nicht; es gibt aber so etwas wie eine empirische Ursachenforschung im eigenen sozialen Umfeld, eine gewisse Art persönlicher Logik. Naja, schaun wir mal, als Ungeimpfter brauche ich mir jedenfalls keine Gedanken über merkwürdige oder schwerer als gewöhnlich verlaufende Infekte zu machen, von denen zwei Kollegen nämlich berichten.

Was anderes: Nachdem es in der letzten Woche am großen Erkerfenster „Plock” gemacht hatte, weil ein kleiner Vogel das Fenster nicht als Glasscheibe erkannte (die Fenster sind super geputzt!), kam gestern per Amazon Abhilfe dagegen. Guck mal, ich bin gespannt, ob die Silhouetten taugen. Sie werden übrigens nicht geklebt, sind also wieder leicht entfernbar, sondern sie haften von alleine, da sie nur aus hauchdünnen Kunststofffolien bestehen. Schau, ist schwer zu erkennen, auch wenn du aufs Bild = größer klickst. Ich muss mal demnächst sehen, ob das nicht besser zu fotografieren ist:

Nachtrag, 13 Uhr: Warten auf die Schokoförmchen. Habe mal von draußen ein Foto probiert. Geht genauso schlecht. Hätte erkennungstechnisch die Rollos alle vorher runterziehen sollen. Jetzt regnet’s aber wieder, durchweg seit dem frühen Morgen. Da will ich nicht nochmal raus. Man kann diese Fenstervögel auch in Weiß kaufen, wäre vielleicht auch eine Idee. Was bzw. wie sehen Vögel denn eigentlich?

Mal wieder ein schneller 3-Punkte-Tag

1. Inneres Ich: „Wo bleibt das Ergebnis von der versprochenen Schokoladengießerei, hmm?”

Kommt! Amazon und ich mal wieder. Die Silikonform wurde Samstag geliefert. Aber! Es war nur eine einzige in der Größe etwa eines Din-A-4-Blattes. Gelesen hatte ich „für 6 verschiedene Gussformen”. Gesehen hatte ich ein Produktbild mit 6 unterschiedlichen Formen. Verstanden hatte ich ein Set. – Es stand dort aber nicht das Wort „Set”, das wurde eigentlich nur suggeriert. Also kam auch nur eine einzige labbrige Silikonform im Herstellungspreis von wenigen Cent für sage und schreibe 6 Euronen an. Das muss man erst mal verdauen. Für eine Form fange ich doch das Gießen gar nicht erst an. Morgen wird ein Set geliefert, also tatsächlich mehrere gleichgroße Formen zum fast identischen Preis. Das heißt: Vor Dienstag oder Mittwoch, je nach Liefer-Uhrzeit, gieße ich die Schokolade noch nicht. Hachja, es ist ein Kreuz, ich weiß. Man muss bei solchen Massen-Billigprodukten wirklich höllisch aufpassen, was genau zu liefern versprochen wird und was eben nicht.

2. Die letzten beiden Nächte habe ich woanders gearbeitet. Leider darf ich im Tagebuch nicht näher auf die Dienste eingehen, ist aber auch egal (dann schwurble ich wenigsten nicht wieder ellenlang), denn es war wider Erwarten gut. Auf engstem Raum verbrachte ich die Nächte mit drei jüngeren Männern; wir alle gingen respektvoll miteinander um, alles war freundlich, klug und geschmeidig. Oh, ich liebe meinen (manchmal) abwechslungsreichen Job. Er führte tatsächlich dazu, dass vorhin nach dem Ausziehen vor dem Badezimmerspiegel sogar beim Anblick meines Spiegelbildes, das mich für gewöhnlich vor lauter Schrecken augenblicklich abwenden lässt, mir tatsächlich fröhlich pfeifend ein Liedchen zwischen den Lippen entfleuchte.

3. Inneres Ich: „Heute keine Politik?”
Nö. Vorerst nicht.
Inneres Ich: „Fußball?”
Nö, au’nich.
Inneres Ich: „Na, was denn dann?”
Soll ich jetzt rufen: MAOAM? 🙂

Die Dummen können mich mal

Noch am Frühstückstisch wollte ich so vieles schreiben, quasi meinen Senf dazutun. Ganze Gedankenstränge schwirrten in Ketten logisch neben- und aneinandergereiht in meinem Hirn herum. Was es genau alles war, damit will ich jetzt gar nicht beginnen, denn jedes einzelne Thema wäre so umfangreich, dass ich seitenweise Tipperei vor mir hätte und du wieder einen langen Schwurbeltext vor dir.

Nun sitze ich vor der Tastatur und denke: „Wozu das alles?” Erstens interessiert es sowieso kein Schwein (zu Recht); zweitens sind die meisten Themen völlig irrelevant; ich meine, diejenigen Zeitgenossen, die sich über alles aufregen und mit ihren Fingern ständig auf andere zeigen und die beim bloßen Anflug von Freude bei anderen sofort ihre Zeigefinger mahnend heben, die also glauben, nur sie allein hätten die Wahrheit gepachtet, die würden auch damit weitermachen, ganz gleich wer ihnen was entgegnet – und erst recht, ob oder was ich hier schreibe. Und wer sagt denn, ob es überhaupt stimmt, was andere oder was ich meine oder was ich glaube zu wissen? DIE Wahrheit, DIE Wissenschaft gibt es nun mal nicht, es gibt nur den Streit, das Ringen zwischen verschiedenen Polen in der Hoffnung, eine für alle taugliche Erkenntnis möge daraus entstehen.

Was in letzter Konsequenz bedeutet: Es gibt auch ein Recht auf Dummheit.

Gefährlich oder zumindest lästig wird dieses Recht nur, wenn solche Leute an den Schalthebeln der Macht sitzen und ihre Dummheiten in Gesetze gießen können (siehe Gleichstellungsgesetz, Atomausstieg und dergleichen). Wenn also die Dummheit negative Auswirkungen auf das Leben eines jeden einzelnen hat und die Konsequenzen dann zu echten Problemen führen, dann wird Widerstand notwendig. Im Falle der „Messereinwanderung” (ich benutze extra diesen Begriff, da mit ihm klar ist, was ich meine und mir die ganze Disclaimerei sparen kann im Sinne von: Ich meine nur diese und jene Zuwanderer, die dieses und jenes tun aber nicht die anderen usw.) wird das Leben nicht bloß unangenehmer, sondern sogar lebensgefährlich. Demnach müsste man das Recht auf Dummheit doch wieder relativieren, und zwar in ein Recht auf Meinungsdummheit aber eben kein Recht, anderen die eigene Dummheit per Gesetz aufzubürden. Wo da jetzt die Grenzen zu ziehen wären, das ist halt etwas schwieriger in Worte zu fassen. Zumal viele Begriffe mittlerweile tabuisiert wurden, es demnach Umschreibungen um Umschreibungen bedarf, nur um Begriffe zu erklären, mit denen dann erst ein Sachverhalt beschrieben werden kann. Das wird am Ende eine dermaßen verworrene „Beschreibung der Beschreibung”, dass kein Mensch mehr den Inhalt versteht. Ob das nicht sogar gewollt ist? Naja, ein anderes Thema.

Jedenfalls ist die Begründung für vernünftiges Handeln heute ziemlich aussichtslos. Die Mühen eigener Rechtfertigungen kann man sich eigentlich komplett sparen, indem dummen Menschen einfach nicht gefolgt wird. Wenn ein Gesetz, zum Beispiel das Gleichstellungsgesetz, offenkundig dumm ist (einem Man wird im jährlichen Wechsel erlaubt zur Frau zu werden und dann wieder zu einem Mann – oder umgekehrt, eine Frau wechselt nach Belieben ihr Geschlecht – und beides mit allen folgenden Konsequenzen für die anderen), dann brauche ich das Gesetz nicht zu achten. Dieses neue Gleichstellungsgesetz ist das beste Beispiel, um zu erklären, was genau ich meine. Dafür bin ich der Ampelregierung sogar dankbar, denn es ist ein Augenöffner. Stelle dir nur mal vor, du bist 15 oder 16 Jahre alt und dein Vater oder deine Mutter wechseln plötzlich ihr Geschlecht. Dadurch wird in dir drin niemals dein Vater zu deiner Mutter werden oder deine Mutter zu deinem Vater. Und dann stelle dir mal weiter vor, deine Eltern würden alle paar Jahre ihre Geschlechter wechseln; eher würdest du verrückt werden als – ja, als was denn eigentlich? Was ist das Ziel dieser gigantischen Gesetzes-Dummheit?

Bei anderen, inhaltlich nicht weniger dämlichen Gesetzen ist das Erkennen der Dummheit und das daraus folgende Gebot der Nichtbeachtung bzw. Zuwiderhandlung natürlich schwieriger, doch um das Grundsätzliche zu erklären, ist das Gleichstellungsgesetz geradezu ideal.

Quintessenz: Dumme haben das Recht auf ihre Dummheit aber kein Recht, dumme Gesetze und Regeln zu erschaffen – oder andersherum: dumme Gesetze darf man (als moralisch-ethische Begründung/Rechtfertigung) kommentarlos übertreten, ja, sie fordern einen dazu sogar auf, will man das eigene Dasein nicht komplett verleugnen.

Oder frei nach den Worten des seligen Peter Strucks, der mal danach gefragt wurde, was er sagt, dass die CDU als Teil der Großen Koalition etwas ganz anders sähe als er: „Die kann mich mal.”

Schmelzendes

Ha! Die Putzorgie ist erst mal aufgeschoben 😉 Dähäenn [Tusch, Fanfare, Trommelwirbel]: Meinereiner geht jetzt unter die Köche, besser gesagt unter die Patissiers. Ich mache mir nämlich nu’ meine eigene Schokolade. So stimmt’s natürlich auch nicht ganz aber immerhin habe ich Gussförmchen dafür gekauft und Blockschokolade, die mir ausgezeichnet schmeckt, wesentlich besser als normale Schokolade. Gerade eben wurde noch das letzte fehlende Utensil fürs Schmelzen bestellt, ein Küchenthermometer. Das brauchte ich bisher nie, doch die richtige Verarbeitungstemperatur scheint dabei entscheidend zu sein. Das sagen jedenfalls die vielen Videos zum Thema auf YouTube, und sie sagen es sogar eindringlich bis mahnend. Auf sie will ich dann mal hören. Töpfe fürs Schmelzen sind bereits vorhanden. Das wird dann morgen eine süße Schweinerei, da geb ich dir Brief und Siegel drauf.

Inneres Ich: „Inwiefern verhindert denn der Küchenplan für morgen das für heute angesagte Putzen?”

Rationales Denken! Gerade was den Wisch-Test mit dem „Wunderkehrer” betrifft. Denn:
A) Wozu zweimal hintereinander putzen, also heute und morgen? Und
B) Vorsorglich um für ordentlich wischbares Material zu sorgen, das gerade für einen Vergleichstest wichtig ist. Klingt doch logisch und vernünftig, nicht wahr?

In diesem Sinne: Sau mal wieder. Ist’s auch noch süß und schokoladig, könnte man ja vielleicht sogar die Zunge als „Wunderkehrer” testen.

Putz- und Wickelsachen

So (klick aufs Bild = groß) sieht es aus, wenn ich nachmittags – 3 Uhr 🙂 – im schönen Küchenerker am runden Tisch gleich fünf Verdampfer wickeln muss. Zwei liegen gegenüber auf der Spüle in einer Schale Heißwasser und sind am „einweichen”; einer ist schon fertig.

Entgegen vieler anderer E-Dampfer empfinde ich das Wickeln nicht als Entspannung, im Gegenteil, ich mag es überhaupt nicht und betrachte es als notwendiges Übel, das ich somit gerne bis zur letztmöglichen Benutzbarkeit der Wicklung hinausschiebe. Müsste nach dem Geschmack zu urteilen nach zwei oder drei Wochen die Wicklung ersetzt werden, dauert der Termin zum Wechsel bei meiner Wenigkeit noch weitere zwei Wochen. Erst wenn ein Hauch „Kokelgeschmack” im Hintergrund wahrnehmbar ist, war’s das dann mit der Wicklung. Man kann grob sagen, ein Mal im Monat. Deshalb ist die Reinigung mit einer Finger- oder Nagelbürste (wie heißen diese Bürsten eigentlich?) unumgänglich. Das bei den Dvarw-Verdampfern. Bei den Fertig-Coilern für draußen, den Cubis-Pro-Verdampfern, hält ein Coil tatsächlich ein knappes halbes Jahr. Sie werden nämlich bei meiner Art zu dampfen nur mit 15 Watt befeuert. Bei ihnen ist keine Reinigung nötig, da quasi die gesamte Verdampferkammer inklusive der Wicklung ausgewechselt wird. Die manuell gewickelten Dvarws für innen befeuere ich sogar nur mit 6,5 bis ca. 12 Watt. Deshalb halten sie auch so lange durch.

Das auf dem Bild sind zum einen zwei kleine „geheime” Arbeitsdampfen (ist dort verboten), die fast nur mit PG befüllt sind (erzeugt kaum sichtbaren Dampf) und mit einer hohen Nikotindosis gedampft werden (hemmt den Wunsch, z.B. beim Lesen dauernd dampfen zu wollen). Sie sind so wunderbar klein, das kriegt niemand mit, sie sind also fast unsichtbar und verschwinden bei Bedarf einfach komplett in der Faust. Aber es sind dennoch vollwertige Selbstwickel-Verdampfer (Dvarw 16 mm), die mit ca. 9-12 Watt betrieben werden (die exakte Leistung ist nicht ermittelbar und auch nicht messbar, da es keine genauen Herstellerangaben für die winzigen “Amnis-Akkuträger” gibt).

Die anderen „6,5 Watt Dvarws” (Dvarw 2.0) für zu Hause (auf Pfeifen, Tubes und Boxen) dampfen mit ca. 6 mg/ml Nikotin in einer 50/50 PG/VG-Mischung. Alles Liquid ist mit Kaffee-Aroma veredelt. Da ich zu Hause aber rund 10 Dvarws auf verschiedenen Akkuträgern einsatzbereit habe und sie abwechselnd benutze, verlängert sich das Wechselintervall für die Wicklungen entsprechend. Wenn es dann allerdings an der Zeit dafür ist, sind eben direkt vier oder sechs an der Reihe.

Einzelheiten der Wicklungen habe ich schon 1.000 Mal beschrieben, so was turnt die nicht e-dampfenden Zeitgenossen eh nur ab.

So, und falls dich meine Miniatur-Putzerei ebenso wenig interessiert, keimt nun Hoffnung auf, denn die große Maximal-Putzerei als Noppenbesen-Test und als Schaumstoff-Wisch-Test dürfte morgen oder übermorgen an der Reihe sein. Noch Fragen? Nein? Gut, weitermachen 🙂

Vorfreude auf Kommendes

23 Uhr: Guten Morgen 🙂 Gut gelaunt? Ja! Seit der EU-Wahl bin ich prima drauf. Klar, bei aller Schwierigkeit, die uns bevorsteht. Als da wäre: Ein ganzes Jahr lang den Abgesang von Rot/Grün noch erleben zu müssen mit den vielen Gesetzen, die schnell noch durchgedrückt werden, die dann hinterher wieder mühevoll zurückgenommen werden müssen; mit all dem Verteilen von Geld und Beförderungen an diese Versager noch kurz vor Torschluss und die Verweigerung angesichts des Berges anstehender Reformen und Änderungen überhaupt etwas zu tun. Bis dahin, bis zum Anpacken dieser Probleme nach der Ampel-Regierung, muss die „Brandmauer” gefallen sein, die, und hier sollten sich CDU/CSU mal ehrlich machen, nichts mit Nazis zu tun hat, sondern von Anfang an nur gegen eine Konkurrenz hochgezogen worden war.

Rot/Grün ist noch durchdrungen in der öffentlichen Verwaltung inklusive den meisten Gerichten, in den Schulen und Bildungseinrichtungen und, das Wichtigste überhaupt, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖR). Das alles zu ändern wird lange Zeit brauchen.

Man kann den ÖR nicht von oben durch die Politik einfach abschaffen. Man kann ihn auch nicht mehr reformieren. Daran braucht man gar nicht erst die Kräfte zu verschwenden – aber man kann den Geldhahn abdrehen und die Hürden, um Sendelizenzen zu bekommen, deutlich niedriger und bezahlbarer gestalten. Abschaffung der Zwangsfinanzierung, jeder bezahlt für das, was er sehen möchte. Dabei braucht niemand Sorge vor der Arbeitslosigkeit der Mitarbeiter zu haben, denn ohne den ÖR wird mehr TV gemacht werden als jemals zuvor. Wie werden dann diese Fachkräfte gesucht! Der Bildungsauftrag des ÖR ist krachend gescheitert, war sowieso für eine ganz andere Welt angelegt worden, den kann man politisch reformieren, indem man die Verpflichtung hierzu den neuen privaten Sendern auferlegt. Für mich ist dies das wichtigste Anliegen einer neuen Regierung ab ’25 bzw. spätestens ab ’29. Das funktioniert aber nur ohne Brandmauer.

Ich glaube ja, dass ein echter und durchgreifender politischer Wandel erst ab 2029 beginnt (habe ich oft genug erklärt, muss jetzt nicht ein weiteres Mal hier niedergeschwurbelt werden). Es ist aber nicht schlimm, wenn die großen Änderungen langsam angegangen werden. Nach den drei Wahlen im Osten wird die Brandmauer auf Landesebene sowieso fallen, nach der Bundestagswahl im nächsten Jahr wird sie auf Bundesebene fallen. Falls nicht, tauschen ab ’29 CDU mit AfD die Plätze der stärksten Parteien, damit wäre sie dann spätestens endgültig weg. Doch, wie gesagt, ich glaube dass dies vorher schon geschehen wird.

Man könnte auch sagen: Ab jetzt geht’s Stückchen für Stückchen vorwärts; das Anfahren aus dem Stillstand heraus ist immer das Schwerste, das kostet die meiste Kraft. In den knapp anderthalb Jahren wird sich die benötigte Energie dafür wie bei einem Kondensator aufbauen.

Jetzt bleibt uns also eine kurze Zeit bis dahin, um prima negativen Druck abzubauen: Wir sollten von morgens bis abends Rot/Grün und unsere Regierung auslachen, verhöhnen, verballhornen, was das Zeug hält, damit die Angst vor diesen Leuten aus unseren Herzen und Hirnen verschwindet und sich die Vorfreude über eine konservative echte Wende weiter Bahn bricht.