Kein Geld von Nazis!

Man hört und sieht sie wie Pilze, die aus dem Boden sprießen, die Hinweisschilder vor Marktständen und Geschäften, dass Nazis unerwünscht seien. „Kein Brot für Nazis” zum Beispiel. Sehr lobenswert findet auch Thilo Schneider diese Aktion der Bäckerei „Karlchens Backstube” (original mit angedeutetem Deppenapostroph) und stellt ein paar zwingend notwendige Fragen hierzu. In den Kommentaren zu seinem Artikel wurde ich – da ich bisher über solche Aktionen nie wirklich nachgedacht habe – erst auf die logischen Konsequenzen aufmerksam, denn wenn „wir alle” solche Aktionen dem Wesen nach gutheißen, weshalb fordern dann nicht Kirchen oder die GEZ ebenfalls „Kein Geld von Nazis”? Das wäre doch mal eine weitgreifende Aktion, nicht wahr? Also stelle dir einmal vor, die GEZ würde den Rundfunkbeitrag allen Nazis zurückzahlen oder zumindest ab dem Bekenntnis „Ich bin ein Nazi” nicht mehr von ihnen erheben. Oder der Staat: Es würden deine kompletten Steuern erlassen werden, da die grün-linke Regierung als moralische Instanz und Vorreiter des einzig wahren Guten sämtliches Geld von Nazis empört zurückweisen würde. In einem solchen Fall wäre ich sofort ein bekennender Nazi, ich meine, wenn ich sowieso andauernd als Nazi beschimpft werde, na, dann bitteschön – was meinst du, wie viele Nazis wir plötzlich im Lande hätten? Leider, leider lassen sich der Staat, die Kirchen und der öffentlich-rechtliche Rundfunk aber reinen Gewissens auch weiterhin von Nazis bezahlen.

Banales

„Da sollse sägge Dä! Wie kann dat Perd mitte dicken Lippen flöten?” Nach den drei Maschinen gestern fand ich heute Morgen doch glatt noch einen Eimer Wäsche in der Dusche hinterm Vorhang (weißer 10-Liter-Eimer des ehemaligen Vogelfutters, die sind praktisch als Wäscheeimer). Also vier Maschinen, eine kommt noch hinzu. Aber erst nächste Woche. Wenn man das alles statistisch umrechnet, so bedeutet es eine Maschine pro Monat. Geht doch, nicht wahr? Da ich drinnen sowieso immer dasselbe anziehe – schwarzes T-Shirt, schwarzer Hoodie, schwarze mindestens eine Nummer zu große Schlabber-Jogginghose, also insgesamt ein prima ALDI-Outfit – und da ich bestimmt ein Dutzend dieser Garnituren besitze, kann man ja leicht hochrechnen, wie selten ein Waschtag nötig wird. Die abwechslungsreichere Kleidung für die Öffentlichkeit, Jeans, Cargohosen, Hemden und qualitativ hochwertigere Jacken, trage ich ja nur stundenweise, sind farblich variabel und bestehen ebenfalls aus mehr als einem Dutzend Garnituren, die noch dazu untereinander schön kombiniert werden können. Dafür bräuchte ich im Grunde genommen nur einmal im Jahr zu waschen. Abschließend fällt das Geplare mit dem jährlichen Wechsel der Bettwäsche (das ist ein Scherz. Ja, ist es das?) gar nicht erst ins Gewicht, denn wenn nicht waschen, dann wegwerfen und für 20 Euro neu kaufen. Ob nun Scherz oder nicht, du siehst, das Thema Waschtag ist  für mich aufgrund seiner Seltenheit eben eine erwähnenswerte Ausnahmeerscheinung. Wenn ich alle Jubeljahre eine Jeans oder ein Shirt etc. neu kaufe, dann eben nicht ein Exemplar, sondern es sind sind meist direkt 6 oder 12 oder gar 25 an der Zahl. Beim Einkauf also ziemlich teuer, beim Waschen günstig und in der Haltbarkeit enorm ausdauernd, was eine unschlagbare Gesamtrechnung bedeutet. Mode? Die interessiert mich nicht die Bohne, denn ich ziehe sowieso nur an, was mir und nur mir alleine gefällt.

Und schon habe ich wieder einen wichtigen, weltbewegenden Tagebucheintrag vollendet. Wie wär’s das nächste Mal zum Thema putzen? Nene, keine Bange, denn ich hasse putzen. Dazu würde ich ja nicht noch extra etwas schreiben, bin schließlich doch kein Masochist 🙂

Die Affen sind los

Völlig durchgeknallte woke Kulturaffen machen nun die Kinderlieder kaputt. Musst mal dort reinhören, das glaubt man sonst gar nicht. Zu Recht regt sich Kai Rebmann von Reitschuster.de darüber auf. Soll man diese Verunstaltung aber bierernst nehmen? Mir fällt es schwer bis unmöglich, auch wenn ich’s durchaus interessant finde, von solchen Versuchen zu erfahren, doch am Ende des Tages lassen sich die im Kulturgut fest verankerten Texte – man könnte sie als kulturelle Gene bezeichnen – garantiert nicht künstlich durch ein paar überambitionierte Äffchen verschandeln, auch falls die neuen Texte in Kindergärten Einzug erhalten sollten. Darüber hinaus singt jeder Mensch bzw. jedes Kind sowieso was und wie es mag. Erst wenn alte Texte verboten werden sollten und ihr Singen unter Strafe stünde, könnten wir darüber reden. Das wird aber wohl nicht geschehen. Denn wie heißt es doch so freudig schön gesungen? „Wir lassen uns das Singen nicht verbie-hie-ten …”.

Arbeits-Tagebuchpause. Bis Montag. Gehab dich wohl. Und singen wir auch weiterhin die bewährte jugendgefährdende Version – aber Vorsicht, das Lied könnte dir den ganzen lieben langen Tag nicht wieder aus dem Kopf gehen 🙂

Koordiniertes

Jaja, die Geschmeidigkeit der Jugend tauscht im Alter mit einem Ruckeln und Zuckeln. Während früher Körper und Geist als Einheit zum Beispiel morgens erwachte, trottet der Körper dem Geist heute lahm hinterher. Beispiel: die Stimmbänder, bzw. die Umwandlung des Software-Befehls hin zur akustischen Wiedergabe. Nein, ich meine hier nicht allein ein Krächzen oder zuvorderst ein Räuspern phonetischer Natur, sondern die Verfälschung der eigentlichen Befehlskette vom Gehirn zu den Stimmbändern. Während also beim Kaffee-Frühstück gegen 16 Uhr auf die inwendig gestellte Frage des zweiten Ichs, wie es mir denn heute so gehe, das Gehirn den Sprachbefehl ausgab: „Och, ganz gut. Ich glaube nur ausnahmsweise heute Früh zu viel Kaffee getrunken zu haben”, antworten die Stimmbänder per Selbstgespräch: „Och, ganz gut. Ich glaube nur ausnahmsweise heute viel zu früh Kaffee getrunken zu haben.” Ein kleiner aber aussagekräftig großer Unterschied, nicht wahr?

So schreitet der Verfall allmählich voran, jaja. Die Phase des Erwachens von Körper und Geist beginnt also mittlerweile etwas asynchron und muss sich erst noch synchronisieren. Wie gut, dass das bei mir bis aufs Innere Ich niemand zu hören bekommt. Denn das Geschilderte ist ja nur ein harmloses Beispiel. Es gibt da auch Sätze, wie … naja, gehen wir besser nicht ins Detail, kannst du dir sicher ausmalen; ein menschliches Gegenüber könnte doch mitunter ziemlich pikiert darauf reagieren 😉

Wie dem auch sei, Arbeitspause bis Mittwoch. Einen angenehmen Start in die Woche wünsche ich dir.

Auf dem Weg zum besseren Menschen

Heute KEIN Radio in the Tagebuch.

Inneres Ich: „Wow, ich staune!”

Wie wär’s denn mit der Frage, ob die Straffreiheit für Ladendiebstähle, die in einigen Bundesstaaten der USA schon längst Realität geworden ist und die gerade mit der üblichen zweijährigen Verspätung über den Ozean geschwappt ist, um in der Schweiz Fuß zu fassen, ob sie also demnächst auch bei uns eingeführt wird?

Inneres Ich: „Nein, das ist zu rechts, du Nazi! Man muss auch gönnen können. Du bist doch nur neidisch, weil du dir so etwas nicht traust.”

Na, dann vielleicht mit etwas Nachhilfeunterricht für die Bauern? Wie demonstriert man nachhaltig und wirkungsvoll, so dass man sich bei den Politikern nicht zu einer Lachnummer macht? Das zeigen gerade die Franzosen mal wieder, die am selben gestrigen Tag echte Bauernproteste auf die Straßen brachten. Mit Mist und Blockaden, die spürbar sind, und deren Vertreter sich nicht schon wieder wie unsere übergewichtigen Lobby-Verbandschefs mit Versprechungen abfinden, die die deutschen Proteste bis zum Sommer nun einschlafen lassen. Wenn dann von der Regierung natürlich wieder nicht geliefert werden wird und die Bauern abermals auf die Straße gehen, dann sind die Politiker überwiegend im Urlaub und lassen sich’s dort gutgehen. Bis nach dem Urlaub sind die Proteste vorbei und die Politiker haben erneut eine Begründung, nichts tun zu müssen; konnten sie ja nicht, denn das Parlament hatte ja Urlaub, war nicht beschlussfähig.

Inneres Ich: „O Gott! Nein! Auch das entbehrt nicht einer gewissen rechten Tendenz. Bauern sind Pöbel, schreibe so etwas und du wirst von den Grün-Linken geliebt. Andersherum drohen dir nur Strafen!”

Nun gut, dann versuch ich’s mal mit Fußball. Geht immer. Wollte mir sowieso bei Amazon neue Fanartikel kaufen. Eine Regenbogen-Fahne und solche Armbinden, die es schon im 10er-Pack gibt. Das braucht man als echter Fan heute …

Inneres Ich: „Es macht keinen Sinn mit dir heute! Du bist viel zu anti eingestellt, ein kleiner Berufsrevolluzer mit großer Klappe aber nix dahinter. Lass es einfach sein!”

Du siehst, liebe:r Leser:in, ich darf weder woke sein, noch realistisch, dann regt sich nur das Innere Ich auf. Egal, was ich schreibe, es gibt immer Kritik von innen. Also dann doch lieber Radio?

Inneres Ich: „Nein, auch da hast du gestern vollkommen zu Unrecht deinen Rant dagelassen. Unverschämt, wie du den Journalismus der akustischen Zunft beleidigt hast. Mein lieber Herr Georg, du musst etwas mehr Demut und Toleranz lernen.”

Nagut, ich gehe heute in mich und besuche einen deiner Workshops „Wie werde ich ein besserer Mensch?”. Derweil wünsche ich dir, liebe Leserin und lieber Leser, einen sonnigen Vorfrühlingstag in völliger Ausgeglichenheit. Ohmmm …

Nummerngirls und drehende Welten

Nun wünsche ich dir und allen anderen alles Gute für 2024! Neues Jahr, neuer Anlauf. Gong. Das Nummern-Girl reckt sich und hält die Tafel so hoch wie sie kann: Runde 24 in diesem Jahrtausend.

Mein letzter Rundgang auf Arbeit ist gerade vorbei. Ohne Girlie im Bikini und ohne Tafel. Nach 7 Jahren kam nicht mal eine Blaskapelle, kein Chef überreichte mir ein Geschenkkorb, niemand schüttelte meine Hand und bedankte sich für den pflichtbewussten Dienst bei Wind und Wetter, keine Ehrenbürgerschaft mit Eintrag ins goldene Buch steht an, genauso wenig wie eine Staatspension oder ein Büro samt Mitarbeitern – dabei würde mir eine Putzfrau und eine Wirtschafterin ja schon reichen 😉 Sogar die Kollegen in der Firmenzentrale bemerkten bei meiner letzten Meldung nicht, dass dies nun auch die tatsächlich letzte dieser Arbeitsstelle war. Nichts geschah, meine Wenigkeit trottete und radelte bei stürmischen Böen im Nieselregen nach Hause als sei ein ganz normaler Dienst zu Ende.

Tja, was beweist das mal wieder aufs Neue? Wenn du morgen fort bist, interessiert es keine Sau. Alle sind nur mit sich selbst beschäftigt, jeder lebt in seinem eigenen Universum, ist dort Mittelpunkt und die Welt dreht sich um 8 Milliarden Universen. Rechne die Tiere und Insekten noch hinzu, dann siehst du, dass die Welt viel zu beschäftigt mit der vielen Dreherei ist, um irgendwo einen Stillstand zu bemerken.

Samstag (huch, Freitag schon) fängt die neue Arbeit an. Eigentlich perfekt im Jahreswechsel untergebracht. Wenigstens bleibt mein Dasein und mein Universum noch eine Weile äußerst spannend und beweglich. Alles andere als Routine und schon gar kein langweiliger Trott sind angesagt. Dennoch genieße ich jetzt im Moment die absolute Ruhe, den momentanen Stillstand der Welt in der warmen Wohnung. Fegt eine Nacht lang der Wind um deine Ohren, dann merkst du erst so richtig, wie laut er eigentlich ist.

So, Tee ist fertig – von den in den letzten Tagen erwähnten drei neuen Sorten des aromatisierten Früchtetees schmecken übrigens alle drei gleich hervorragend, wobei die „griechische Aprikose” noch viel besser im auf Zimmertemperatur abgekühlten Zustand schmeckt; da könnte ich drin baden 🙂

Ansonsten schönen Feiertag, man liest sich.

Ebbe oder Flut? Das ist hier die Frage.

Irre, was immer wieder am ersten Werktag nach Weihnachten geschieht: Das Telefon hört kaum auf zu klingeln (ich übertreibe natürlich), das E-Mail-Postfach quillt über und aufs Girokonto möchte man gar nicht erst schauen, denn es verdirbt einem die Augen, was da alles an Jahresendabrechnungen, Beiträgen, Nachzahlungen der Versicherungen etc. abgebucht wird. Der Januar wird bei mir ein Pleitemonat, so viel ist sicher. Jahr für Jahr dasselbe Dilemma.

Gleich findet die Ziehung des Mittwochlottos statt. Dann fällt die Entscheidung, ob meine Wenigkeit mit trocken Brot und Wasser demoralisiert die Durststrecke überstehen muss oder ob ich dir mit einem Cocktail in der Hand frohgelaunt ein Foto mit Neujahrswünschen vom Strand in der Karibik schicke. Jaja, so ist das. Et is, wie et is. Tschökes und bis morgen.

_____

Nachtrag, 19 Uhr: Eine (Wow!) richtige Zahl. Morgen kaufe ich dann mal Knäckebrot.

Bin auch nicht besser als andere

Dann reihe ich mich mal ein bei den Verrückten, die vor den Weihnachtstagen kurz vor knapp die Einkaufscenter leerräumen als gäbe es kein Morgen. Weil nachher jemand zum Grünkohlessen kommt, den er mitbringt, und weil ich selber Grünkohl seit einer halben Ewigkeit nicht mehr gegessen habe, fehlte in meiner Sternenküche natürlich ein Fläschchen Maggi. Mehr nicht, sonst ist alles da. Das wollte ich also nur mal ebkes schnell um 19:30 Uhr aus meinem Vorratsschrank nehmen, der sich mehr oder weniger bekanntlich direkt vor dem Haus befindet und dessen Tür automatisch ab 20 Uhr geschlossenen wird. Tagelang bis nach dem Weltuntergang. Also stolperte ich rasch die 50 Meter dorthin. Das Ergebnis siehst du auf dem Foto oben links (draufklicken = größer). Bei den drei Teesorten handelt es sich übrigens um Griechische Aprikose (sehr lecker), Karibische Mango (noch nicht probiert, riecht aber toll und überraschend intensiv) sowie Italienische Süßkirsche, die ich auch noch nicht probiert habe.

Und da ich zudem nicht weiß, ob ich nachher noch zum Schreiben komme oder bereits gedanklich in der Karibik weile, wünsche ich dir schon mal vorweg für morgen einen wunderschönen Heiligen Abend.

Analogie des Quakens

Himmel! Herrje! Vorhin bekam ich regelrechte Schweißausbrüche. Der Abbau der gesamten Verkabelung (Netzwerk und USB) mag ja recht zügig vonstatten gehen, doch wenn ich an den Wiederaufbau denke, wird mir schwindlig. Das waren „gewachsene Strukturen”, die trotz Kabelknäuel alle logisch und zu 100 Prozent funktionierten. Das muss alles Stück um Stück, Anschluss für Anschluss neu aufgebaut werden. Mal 3 Rechner und dann untereinander verbunden.

Auch hier erkennt man im Kleinen das Prinzip: ein Ab- bzw. Rückbau ist immer leicht und schnell erledigt, ein Wiederaufbau hingegen benötigt das X-fache an Zeit und graue Gehirnzellen. Als Analogie zum Abbau der Kernkraftwerke hierzulande kann man sich dann lebhaft den ungeheuren Aufwand vorstellen, den wir in absehbarer Zeit betreiben müssen, wenn wir sie wieder ans Netz anschließen möchten und den wir alle mit unserem Steuergeld bezahlen werden. Wenn dann überhaupt noch Spezialisten vorhanden sind, die so etwas können. Die wandern ja derzeit kräftig ins Ausland ab, und Nachwuchs wird nicht ausgebildet. Keine Ingenieure haben wir, aber ein Überangebot an Gender- und Klimaforschern. Wir entwickeln uns zu einem Volk von religiös-ideologisierten Fröschen: „Quak, quak, quak”.

Vom bösen Nichts

Noch immer warte ich auf die entsprechende Bewegung (Stempel) des Amts, deshalb war ich ja vor Ort, weshalb ich die Treppe hinab stieg, die dann den Fuß bunt werden ließ, weshalb ich heute „Häuptling Bunter Fuß” genannt werde (alles eine Kausalkette). Ist aber nach wie vor öffentlich top secret, denn erst wenn alles in trockenen Tüchern ist, erwähne ich’s. Fällt mir ziemlich schwer, denn beim langweiligen Abwarten und Nichtstun würde ich schon gerne schreibend darüber nachdenken und vorausplanen (in Abwandlung von „der Appetit kommt beim Essen” kann man auch sagen, der Gedanke kommt beim Reden/Schreiben). Das ist ja auch der Grund, weshalb ich eine Blogpause von ein paar Tagen einlegen wollte – ich kann nämlich „eigentlich” an nichts anderes denken, über was sollte ich dann schreiben?

Wie du siehst, heute ein absolut nichtssagender Eintrag, Hauptsache hier steht etwas, nicht wahr? Bin doch in Wahrheit ein alter Schwätzer.

Inneres Ich: „Das machen die Medien jeden Tag so.”

Stimmt nu’ auch wieder. Und wenn man böse ist, kann man behaupten, dass viele Leute jeden Tag aufs Neue dieses nichtssagende Mediengeschwätz auf Twitter-X & Co. weiter verbreiten. So wird aus dem Nichts immer mehr Text, Mutmaßungen werden zu Gerüchten, die sich zu vermeintlichen Wahrheiten aufblasen, die wiederum oft zu Dementis oder Konsequenzen führen, die zwar durch das Nichts begründet sind aber dennoch durch Reaktionen bzw. Antworten zu einer neuen Realität heranwachsen. Aus dem Nichts erschaffen sozusagen.

Demnach zur vorsorglichen Klarstellung: Heute steht hier nichts Inhaltliches, ich warte nur aufs Amt und schone meinen Buntfuß (würde ich die Beamtin fragen, wieso es so lange dauert und dass sie ihre Fingernägel auch in ihrer Freizeit lackieren könne, würde ich zur Strafe doppelt bis dreifach so lange waren). Bis morgen also hier im Verkaufskatalog der unterschiedlichen Artikel des bösen Nichts. Aber wie du siehst: mit gut Text für nix 🙂