Das Ende ist nah

Kam heute mal wieder zu nichts. Fast nichts, denn diese kleine virtuelle Bastelei musste ich einfach kreieren (klick aufs Bild = groß). Das ist ein Formular für die nächtlichen Berichte. Es wird in der Firma und beim Kunden abgeheftet, ist normalerweise hoch seriös, so dass man schon einen Anschiss bekommt, wenn man nur zu flapsig schreibt. Und wehe, es stimmt etwas an den Zeiten nicht, dann haste die Firma aber direkt autoritär am Sprechen. Nun denn, der kommende Sonntag ist mein letzter Arbeitstag, da ist mir sowieso alles egal. Außerdem habe ich’s ja nicht übertrieben mit albernen Bildchen und so. Musste mich sogar arg zusammenreißen, denn es hätte auch ganz anders aussehen können 🙂

Basteln entspannt

Ein bisschen basteln zur Entspannung geht immer 🙂 Nun hatte ich in die grüne Lampe solch ein 0,5-Watt-Faden-LED-Birnchen eingeschraubt. Von diesen Teilen bin ich ja bekanntlich seit zwei Jahren hellauf begeistert. Bei der grünen Tiffanylampe haben sie aber den Nachteil, dass ihr warmweißes Licht zu hell (!) und zu gelb leuchtet. Dann bildet sich quasi ein gelblicher Kern in der Mitte des grünen Lampenschirms. Das störte mich seit Tagen. Dann kam mir die Idee: „Einfaches” Aldi-Bier befindet sich doch in grünen Plastikflaschen. Da ich selber keinen Alkohol trinke, verführte ich den Nachbarn zum Biertrinken. Er bevorzugt zwar anderes Bier, tat mir aber den Gefallen und machte sich nun übers Karlskronen-Gebräu her. Eine Flasche reichte aber nicht, das Gelb vollends zu verdecken, also stülpte ich zwei mit abgeschnittenen Flaschenhälsen übereinander. Die zweite schnitt ich zusätzlich noch entzwei, so dass sie über die erste passte. Im Flaschenboden, der jetzt oben liegt, wurden Luftlöcher gebohrt, wobei das nicht mal nötig gewesen wäre, denn diese LEDs werden kaum warm, und siehe da, nun leuchtet das grüne Glas mit Unterstützung der Aldi-Plörre 🙂

Dann hatte ich festgestellt, dass das kleine Hygrometer wie in der alten Wohnung ohne jede Veränderung auf 70 % relative Luftfeuchtigkeit verharrte. Selbst wenn ich es über den Wasserkocher hielt. Das Instrument stammt aus den 1950er Jahren, ist wahrscheinlich eingerostet oder so. Also musste ein neues her, wohlgemerkt ein analoges Messgerät, kein digitales, denn bei so viel „Digitalität” von Computer, Handy und Multimedia liebe ich geradezu den Anblick von alter bewährter analoger Technik. Das Hygrometer schwankt an seinem Platz zwischen 59 und 61 % (bei einer Fehlertoleranz von versprochenen 5 %, was immerhin eine ehrliche Angabe des Herstellers ist), je nachdem, was ich in der Küche gerade mache. Es hängt ja zwischen dem Küchen- und Wohnbereich. Hier rechts die neue Raumklima-Messecke. Wie fast immer bei Fotos: klick auf ein Bild = größer.

Knitterfolie

Wehe, du sagst jetzt etwas Falsches 🙂 Guck mal, wenn man einen Raum betritt und das Licht einschalten möchte, betätigt man ohne nachzudenken den Lichtschalter. So weit normal. Die neue unauffällige Deckenleuchte verliert aber ihre Einstellungen, wenn sie per Wandschalter ausgeschaltet wird; sie ist demnach immer eingeschaltet und man macht sie ausschließlich an oder aus per auf die Wand geklebter Fernbedienung. Will also jemand das Licht einschalten und betätigt den Wandschalter, so unterbricht er den Stromkreis aber es leuchtet folglich nichts. Schaltet er erneut, blinkt die Lampe, weil sie nach einer Aufgabe ruft. Dann muss man erst zwei bis dreimal einen entsprechenden Knopf drücken, bevor sie angenehm leuchtet. Ist zu verstehen, oder? Bleibt der Stromkreis aber bestehen und schaltet man das Licht an der Fernbedienung ein oder aus, so genügt ein einziger Druck, denn die Lampe merkt sich dann die zuletzt getroffene Einstellung.

Um zu verhindern, dass ich selber oder jemand anderes automatisch nach dem Wandschalter greift, habe ich nun einen federleichten Wabbelkarton von Q-Tips zurechtgeschnitten, mit selbstklebender Knitterfolie umhüllt und (wie könnte es anders sein?) mit zwei Streifen doppelseitigem Klebeband über den Schalter an die Wand geklebt. Das ist gold- und silberfarbene Metallfolie, auf die ich ausgestanzte (ich war ja gerade dabei) Schmetterlinge, ein Herz und zwei Ahornblätter sowie einen Stern an der Seiten geklebt habe. Geschickte Menschen können das bestimmt auch ohne Knittern (wobei ich da ziemlich skeptisch bin, denn diese hauchdünne Folie hat’s knittertechnich wirklich in sich). Meine Wenigkeit gehört bekanntlich sowieso nicht zu dieser Art geschickter Zeitgenossen und mag überdies den Charme selbstgebastelter Dinge.

Wie gesagt, wehe, du sagst jetzt was Falsches …

Schmetterling-Suchbild

Guck mal, ein Schmetterling-Suchbild 🙂

Mit den kleinen Papierlochern, die eben kein Loch, sondern ein schönes Motiv lochen, erhält man z.B. einen winzigen Papier-Schmetterling. Zwei davon habe ich auf das Nagelloch des kleinen Glasbildes geleimt, schon ist das Loch verschwunden. Erst wenn du quasi die Nase darauf hältst, erkennst du die Schmetterlinge.

Hier der geleimte Rahmen nach dem Sturz. Wie gesagt, „wertvolle Antik-Narben” blieben zurück. Das kleine Glasbild, das genau unter dem großen hing, habe ich abgehängt und nun daneben unter dem Barometer aufgehängt, denn einen weiteren Sturz würde es wahrscheinlich nicht überstehen. Dass das Glas beim gestrigen Sturz überhaupt gehalten hat, grenzt ja schon an ein Wunder. Man muss aber das Schicksal schließlich nicht unnötigerweise über Gebühr beanspruchen, nicht wahr?

Und hier zwei Bilder der Erkerküche mit Blick zum Tisch und in den sonnigen Park. Du siehst die grüne Lampe und erahnst das Sideboard darunter.

 

 

 

Hier kannst du auch das kleine Bild hinter Glas von der Seite sehen, also da, wo’s jetzt hängt. Wie meistens: klick auf ein Bild, dann erscheint es in sehr groß.

Lustiges am Rande: Du siehst den schmalen gepflasterten Fußweg des Parks. Der hört tatsächlich genau dort auf, wie es auch das Bild zeigt. Er endet im Nichts. Danach kommt eine Mauer der bis zum heutigen Tag ungenutzten Terrasse, die nämlich auch nicht zu Ende gebaut wurde. Anfang der 90er Jahre, als die Reihe dieser Häuser samt Park gebaut wurden, war der Wohnungsbaugesellschaft das Geld ausgegangen und alles wurde so unfertig bis heute belassen. Man erkennt mittlerweile nichts mehr an diesem unterbrochenen Bauabschnitt, man kann einfach den Weg im Park nicht weitergehen und muss wenden. Übrigens gilt das auch für den Drehschalter, den du auf dem Bild hinter der Stehlampe sehen kannst. Der ist für den Motor der Jalousie gedacht, doch er und die Jalousien wurden aus Geldmangel nicht mehr eingebaut. Jetzt gibt es halt leere Jalousiekästen. Das macht aber nichts an der sagenhaft tollen Wohnung schlecht, es ist einfach nur ein Kuriosum.

Licht

Guck mal (klick auf ein Bild = Großansicht): diese Tiffany-Lampe gefiel mir bisher am wenigsten, denn ihr weißes Glas war quasi viel zu weiß, so dass ihr eingesetztes Leuchtmittel dermaßen hell weiß schien, dass es die Farbe und Struktur der gelb-grünen Abschlüsse oben und unten immer überstrahlte. Das war genauso mit einer roten Birne der Fall, dann schien alles viel zu rot. Gute Tiffany-Lampen besitzen die Seitenscheiben in einem warmweißen, eher gelben Farbton, so dass eine farbliche, oder besser gesagt, eine Ausgewogenheit der Leuchtintensität entsteht und man das Glas der eingesetzten Ränder auch erkennen kann. Also hat Georg gebastelt.

Und zwar nahm ich einen alten roten Lampenschirm aus mehr oder weniger Pappe (es ist eine Art Pappe-Kunststoff-Gemisch, keine Ahnung, wie das heißt), zerschnitt den Schrim und setzte ihn in der Art wieder zusammen, dass er genau um das tragende Gestell für den Glasschirm passte. Fixiert mit Heftklammern und einem Gummi. Diesen inneren roten Lampenschirm schnitt ich genau in der Länge des weißen Glas, so dass oben und unten das ungefilterte Licht des Leuchtmittels ungehindert durch die Abschluss-Gläser scheinen kann. Das Ergebnis erahnst du auf den (mal wieder) schlechten Fotos, die wirklich nur ansatzweise die Schönheit dieser Lampe widerspiegeln. Ein Übriges ergibt sich verstärkend natürlich durch die weinrote samtige Tischdecke. Im Tageslicht sehen die weißen Scheiben zwar immer noch weiß aus, doch ihre Leuchtkraft ist zurückgenommen aber die grün-gelben Abschlüsse kommen endlich zur Geltung. Jetzt erkennt man auch die Struktur dieses Glases, die vorher durch das Weiß komplett überdeckt wurde.

Übrigens steht die Lampe auf einem Brett hinter zwei Monitoren in knapp 2/3 ihrer Höhe. Das Brett wiederum ist 140 Zentimeter lang und 23 Zentimeter breit bei einer ordentlichen Dicke, dessen Gewicht von zwei baugleichen Subwoofern getragen wird und somit nicht an die Wand gedübelt werden muss. Diese Idee hatte ich vorgestern bei der Arbeit, suchte dann auf dem Bauschutt ein passendes altes Verschalungs-Brett und fand auch eines. Ziemlich dreckig, voller Zement, nass und abgeranzt aber ohne Schimmel. Wie es der Zufall wollte besaß ich eine ungenutzte rechteckige Samt-Tischdecke in der Länge 144 cm. Darin wickelte ich das Brett, wieder treffender gesagt, ich ummantelte es sehr stramm und fixierte es dauerhaft mit zwei Reihen engmaschiger Heftzwecken.

Die ganzen Kabel, die in der alten Wohnung noch unter den Tischen verlegt wurden, habe ich in der neuen Wohnung auf den Tisch hinter die Monitore verlegt. Somit lässt sich viel besser unterm Tisch staubsaugen und/oder wischen. Außerdem gelangt man so ohne sich zu bücken und auf dem Boden herumkriechen zu müssen an sie heran. Es entsteht bei 3 Rechnern, 3 Druckern, Scanner, Netzwerkkabel, Lautsprecherkabel, Monitorkabel sowie die Verkabelung der Peripheriegeräte, der Lampen und USB-Anschlüsse ein unglaubliches Kabelgewirr, das nun zu einem großen Teil unter dem Brett unsichtbar verläuft. Und Punkt 3: damit wird wieder eine Ablagefläche erzeugt, die den Tisch in der Dimension Höhe flächenmäßig erweitert.

Mir gefällt diese Optik hervorragend. Sie hat darüber hinaus nichts gekostet, Müll recycelt, nur wenig Arbeit gemacht und ist ein Unikat, das es kein zweites Mal auf der Welt so gibt.

Bedenke bitte, dass es wirklich furchtbar schlecht fotografiert ist, ich kann die wunderbare Realität einfach nicht fotografisch abbilden. Fotografieren ist schon ein Handwerk, das erlernt werden will. Naja, so isses halt. Solltest du vielleicht zufällig in der Gegend sein, fühle dich herzlich eingeladen, vor Ort auf ein lecker Tässchen Kaffee oder Tee mal gucken zu kommen.

“X17” – Ein täglicher Begleiter

Die Fotos sind am Ende dieses Eintrags. Ich versuche mich erklärungstechnisch so kurz wie möglich zu halten 😉

Bis Ende der 90er Jahre führte ich stets einen Terminplaner mit mir. Weniger wegen den Terminen, als vielmehr, um jederzeit Notizen oder Gedanken notieren zu können. Die meisten Leute, die ich kannte, hatten ebenso ein solches Teil dabei. Adressen, Telefonnummern, ganze Fotoalben – für all das, was heute in den Smartphones zu finden ist. Tank- oder Einkaufsquittungen ließen diese Bücher schnell unförmig dick werden. Und sie besaßen einen wirklichen Nachteil, nämlich den festen Metallsteg, an dem die Blätter als Ringbuch gehalten wurden. Dadurch ließ sich die linke Seite kaum beschriften (als Rechtshänder, als Linkshänder halt umgekehrt). Und der Steg machte die ganze Angelegenheit starr.

Die Lösung mit den Gummizügen, dem modularen Aufbau und den patentierten halben Löchern der Firma „X17” ist geradezu genial. Dadurch ist ein beidseitiges Schreiben prima möglich. Das Buch wird als Ganzes ungeheuer flexibel aber dennoch knickt keine Seite. Durch das echte Leder bietet ein solches Buch ein ungeahntes anschmiegsames Gefühl in den Händen. Es bleibt flach und leicht (Fotos und Kram gehören dort nicht hinein, dazu hat man heute eh andere Medien), was ein komfortables Schreiben ermöglicht.

Durch meine Entdeckung des kleinen DIN A7 Notizbuchs für die Arbeit (hier und hier) kam ich auf den Gedanken, mir auch ein größeres für mich persönlich zuzulegen. DIN A5 ist mir da schon zu groß, das wäre etwas für eine Handtasche, doch DIN A6 hat m.E. die ideale Größe. Es passt in jede Tasche und bietet dennoch genug Platz selbst für längere Texte.

Das kleine A7-Buch war perfekt wie es ab Firma war. Einzig den Verschussgummi hatte ich durch ein Haargummi ersetzt, weil sich das für mich so besser anfühlt. Beim größeren A6-Buch hatte ich anderes Leder gewählt, das mir aber zu „wabbelig” war. Nun ist es keine große Kunst, ein gleichdickes Leder zusätzlich auf die Innenseite aufzukleben, ebkes die halben Löcher zu stanzen und alles ordentlich abzuschneiden. Für den Verschluss nahm ich längsseits entlang des Rückens ein eigenständiges Gummi (ebenfalls ein Haargummi aber ein anderes), an dem ich auch die beiden Lesezeichen befestigte (wobei ich sie zusätzlich oben verknotet habe). Gerade vorhin habe ich die Metallecken befestigt und ein zweites Verschlussgummi angebracht. Das kann man ja machen, wie man will. Wenn das Buch in meiner Gepäcktasche am Fahrrad hin und her geschüttelt wird, möchte ich es einfach noch besser verschlossen haben.

Na klar, kein Mensch braucht heutzutage ein solches Buch. Smartphones und Tablets übernehmen sämtliche Aufgaben viel, viel besser. Und trotzdem: es ist ein eigenes bisher unerreichtes Gefühl, mit einem guten Stift auf Papier zu schreiben. Das Buch finde ich unfassbar schön, es macht einfach riesige Freude. Schreiben auf und blättern in dem Papier, das hat doch etwas Magisches.

Auf ein Bild klicken = Großansicht:

Metall-Ecken

Guck (klick aufs Bild = etwas größer), auf diese Ecken hatte ich heute gewartet. Wobei ich die schwarzen benutzte. Für die silbernen und bronzenen findet sich bei Gelegenheit sicher noch Verwendung.

Nachher mehr, muss erst mal die Fotos bearbeiten …

Alltagspolitisierung

Geht’s mir besser? Nicht die Bohne. Ist aber auch erst Mittag, um 8 Uhr werde ich zu Bett gehen und dann mal gucken. Nichtsdestotrotz kamen heute die bestellten Aufkleber an. So lange hat es gedauert. Die Hersteller entschuldigten sich für die lange Lieferzeit, das Auftragsvolumen sei explosionsartig angestiegen. Tja, da hat sich KGE wohl mal wieder ins eigene Knie geschossen. Wie dem auch sei, mein Bastel-Gen ist nicht krank. Also klick aufs Bild = Großansicht.

Notizblock-Bastelei 1.2

Weil ich grad keine Lust auf andere Themen habe, meldete sich das Bastel-Gen in meinem seltsamen Chromosomensatz zu Wort. Es machte mich darauf aufmerksam, dass sich in einer Kramschublade so ein ultraflaches Mäppchen für Karten doch ziemlich gelangweilt herum räkelt und das sich seinerseits wohl schon lange insgeheim nach einer verantwortungsvollen Aufgabe sehnen würde.

Nebenan in der Bastelschublade zeigte derweil hektisch das doppelte Teppichverlege-Klebeband auf und rief: „Iihich! Ich, ich ich! Ich will endlich auch mal drankommen!” Da konnte ich nicht anders und ließ es gewähren. Hat es gut gemacht, nicht wahr? Es hält das Mäppchen felsenfest innen am hinteren Einband des Leder-Notizblöckchens. Beides ist dabei so dünn, dass beim Schreiben im Notizbuch kein bisschen davon zu spüren ist. Das Mäppchen freut sich schon sehr darauf, kleine lose Zettel, Briefmarken oder den Zahnarzttermin, der mir in der Praxis immer auf einem winzigen Belegzettel zur Erinnerung überreicht wird, sicher und zuverlässig über etliche Monate aufzubewahren.

Aber du kennst es bestimmt ebenfalls: widmest du dich den einen lieben Dingen dieser Welt, fordern direkt im Anschluss die anderen gleichfalls deine Aufmerksamkeit. Es scheint so ein Ding der Gerechtigkeit zu sein. So nun also auch der flache Schuhriemen, der ebenfalls seit Jahr und Tag zur Untätigkeit verdammt war und in einer kleinen Kiste ein sinnloses und karges Dasein fristete. Sieh an, mit dem richtigen „Knoff-Hoff-Grips” verwandelte er sich in zwei äußerst praktische Lesezeichen.

Wie gestern: aufs Bild klicken = Großansicht.

Beautyring

Nach vielen Jahren der täglichen Benutzung platzt immer mehr der schwarze Lack von der Öffnung des Cubis-Pro-Verdampfers ab. Das ist die schraubenartige Fassung, die man ständig mit den Fingern auf- und zudreht, um Liquid nachzufüllen. Mehrmals hatte ich versucht, mit einem Lackstift oder einem Edding das neu zu lackieren – hält aber nicht. Also nahm ich die Transportsicherung vom Deckel einer der unsinnigen 10-Milliliter-Fläschchen Nachfüll-Nikotin-Lösung, mit dem der Verschluss bis zum erstmaligen Gebrauch gesichert wird, schnitt die “Nippel” ab (die Nasen, die nach dem ersten Aufdrehen am Ring übrig bleiben) und steckte den Ring als Verblendung auf den vergammelten Schraubverschluss des Verdampfers. Der Ring besitzt an einer Seite eine wunderbare Rundung, was sehr gut aussieht, und wird mit 2 O-Ringen (ich glaube, es waren 8 mal 2 Millimeter) stramm und fest gehalten. Man kann den Verdampfer jetzt problemlos mit samt dem langen Driptip auf- und zudrehen, da verrutscht absolut nichts.

Müsste man aber vor Ort sehen, um zu erkennen, wie perfekt das alles zusammenpasst. Voilà:

Dampfen und Sprachlosigkeit

Das sind übrigens meine drei Arbeitsdampfen seit ziemlich genau zwei Jahren. Zwei mal Dvarw und einen Cubis Pro; zwei mal 6 Watt und der Cubis mit etwas mehr Wums, sensationelle 16 Watt. Da ich sie nicht zu Hause, sondern nur während der Arbeit benutze, halten die Coils monatelang. Die Dvarws muss ich nur alle zwei Monate neu bewatten und der Cubis-Coil hält sogar 9 Monate (habe letztens erst den dritten eingeschraubt).

Inneres Ich: “Hast du angesichts der News der letzten Tage wirklich nichts anderes zu sagen, als über deine doofen E-Dampfen zu schreiben?”

Jaja, die Grünen, die mit einem pazifistischen Wahlkampf ihre Wähler belogen haben und nun geschlossen Deutschland in den Krieg gegen Russland treiben. Bei Fischer war wenigstens noch die Partei gespalten (man erinnere sich: Farbbeutel-Attakke), als er unser Land in den ersten Krieg seit 1945 hetzte. Nachdem wir Deutschen allein im 2. Weltkrieg 25 Millionen Russen umgebracht hatten, eine Zahl, die nicht mehr vorstellbar ist, glauben ernsthaft heute Menschen, damit fortfahren zu wollen? Was könnte ich dazu noch sagen, was ich nicht schon viele Male gesagt habe? Es fehlen mir schlicht die Worte, diese Absurdität, diesen Menschenhass und diesen Rassismus vor allen der Grünen auch nur ansatzweise auszudrücken.

Wir werden von einem korrupten Bundeskanzler regiert, der im TV um unser Vertrauen bittet, dabei aber an Erinnerungslücken im CumEx-Skandal zu leiden vorgibt, für die jeder Kanzler zuvor aus dem Amt geworfen wäre. Dem Mann ohne Gedächtnis sollen wir Vertrauen, wenn er unser Land immer tiefer in einen Kriegt gegen Russland führt? Gehtꞌs noch? Auch dafür fehlen mir gegenwärtig die Worte.

Die EU hat erlaubt, dass in Lebensmitteln Insekten als Proteinersatz beigemengt werden dürfen. Zum Schutze des Klimas und so weiter. Maden und allerlei Getier, das sich u.a. von – entschuldige – Scheiße ernährt. Darüber soll man ernsthaft reden? Sorry, das kann ich nicht.

Beinahe im Wochentakt werden Menschen in der Bahn erstochen. Und da wundern sich die Grünen, dass die meisten doch lieber mit dem eigenen Auto fahren? Welche Diskussion sollte man dazu führen? Da gibt es nichts zu reden, sondern zu handeln – wer das allerdings fordert, wird als Nazi beschimpft. Das wiederum möchte verständlicherweise niemand von sich sagen lassen, also schweigen alle und wenden sich peinlich berührt von diesem Problem ab. So sieht die Wertschätzung der grün-linken Regierung für die eigene Bevölkerung aus: nichts tun, auf ein paar Bürger und Bürgerinnen mehr oder weniger kommtꞌs ja nicht an. Ich bitte dich, was könnte man dazu noch sagen?

Es soll eine Wahlrechtsreform beschlossen werden, bei der Kandidaten mit gewonnenen Direktmandaten nicht mehr sicher in den Bundestag einziehen, sondern den nichtgewählten auf den Parteilisten Vorrang geben müssen. Demokratiefeindlicher kann eine Wahl gar nicht mehr sein. Da fehlen mir ebenso komplett die Worte. Dass überhaupt jemand ernsthaft solche Vorschläge im Namen der Demokratie unterbreiten kann, ist geradezu grotesk.

Aber – und das werde ich nicht müde zu sagen – diese Regierung hat sich nicht an die Macht geputscht, sondern sie wurde von der Mehrheit der Wähler gewählt. Vor allen Dingen auch wegen knapp der Hälfte der Wahlberechtigten, die einfach nicht mehr mitmachen und der Wahl fern bleiben.

Also, mein liebes Inneres Ich, wenn du dazu passende Worte findest, dann bitteschön, ich höre andächtig zu.

Inneres Ich: “In Ordnung, jetzt verstehe ich dich wenigstens. Und nein, auch mir fehlen sie, die Worte. So sind wir beide sprachlos.”

Mini-Dvarw aufbohren

Wer etwas weniger Zugwiderstand beim Mini-Dvarw haben möchte, kann ihn leicht aufbohren. Praktisch ist dafür ein kleiner Schraubstock und natürlich, wie könnte es anders sein *lach*, ein Dremel. Mit ihm hat man beim Bohren mehr Gefühl (ich habe nur einen einzigen 1-Millimeter-Bohrer da, den ich, in einer schweren Bohrmaschine eingespannt, garantiert zerschossen hätte). Klick aufs Bild = noch größer.