DIY-Tag

Heute wird ein Klein-Heimwerker-Tag 🙂 Es werden aller Voraussicht nach mindestens zwei Nachträge folgen. Erstens kommt nachher (jetzt: 10.45 Uhr) das LED-Lichtband an, und zweitens ein 1 Meter 80 hoher aber nur 30 mal 30 Zentimeter breiter Badezimmer-Schrank, der in Ikea-Bauweise zusammengepuzzelt werden muss. Eine Herausforderung sondergleichen!

Lichtwoche: Teil 1 abgehakt

Kannst du’s unten am Ende des Eintrags erkennen (klick aufs Foto = größer)? Das Schwierigste ist schon mal erledigt, die Schienen für den Lichtstreifen sind an der Wand befestigt. Er sollte heute ankommen, wurde aber noch nicht mal verschickt. Vor Montag/Dienstag wird es wohl nichts. Egal, der Rest ist jetzt ziemlich schnell erledigt: LED-Streifen in die Schienen kleben, milchig-weiße Abdeckungen einklicken, Kabel anschließen, fertig.

Und womit habe ich die Alu-Schienen auf Maß gesägt? Mit der kleinen Bosch-Handsäge, die im Foto unten auf dem Tisch liegt. Sie ist Mutter von Zwillingen und trägt in ihrem Bauch ein Sägeblatt für Holz und eines für Metall. Ein unverzichtbares kleines Helferschweinchen für eine solche Mini-Aufgabe.

Die U-Schienen sind 16 Millimeter breit und 6 Millimeter tief. Die Marmorpaneele sind so dick, dass die Schienen 3 Millimeter auf ihren Kanten aufliegen (2 mm Dicke der Paneele plus geschätzt 1 mm des verbauten Montageklebers). Also habe ich die Schienen am Ende doch nicht mit den mitgelieferten Halterungen an die Wand gedübelt, denn das war nicht nötig, sie tragen kein Gewicht. Dafür nahm ich doppelseitiges stark haftendes Klebeband, hauchdünnes, transparentes, 20 Millimeter breites und knickte es nach unten 4 Millimeter um die Schienen, so dass nun die gesamte Fläche der Schienen einerseits an der Wand haftet und andererseits in Richtung Schwerkraft auf der Kante der Paneele aufliegt und klebt. Das hält bombenfest. Die mitgelieferten Halterungen bräuchte man, wenn die Schienen z.B. an eine Decke befestigt werden. Oder an den Wänden in einem Lokal, in dem tausend Leute ständig daran rumfummeln und sie abzuknibbeln versuchen; so was halt.

Marmor- und Beleuchtungswochen

Gottlob ist gestern vorbei. Gestern um diese Zeit (9 Uhr) war ich nämlich „blendend gelaunt”, da mich zum 3. Mal innerhalb von 2 Monaten ein Anruf erreichte, dass die wehrte Frau Kollegin nicht käme und man „schnell” Ersatz suchen würde. Die Nachtschicht dauerte also wieder knapp 14 Stunden. Dafür lief heute Morgen alles wie am Schnürchen. Und jetzt sind wieder 4 Nächte frei, so ist das Ungemach vergessen und Freude macht sich breit 🙂

Thema Schlafzimmer: Du erinnerst dich an die Fake-Marmorplatten, die ich dort angebracht habe? Ich hatte sie nur in den Maßen des Bettes an die Wand geklebt. Schon direkt danach war ich ein bisschen unzufrieden damit, denn an einer Seite hätten sie noch 42 Zentimeter weiter reichen sollen, was aber vorher in meiner Vorstellung nicht nötig erschien. Ich hätte also 4 statt 3 Platten (1,20 x 0,60 Meter) kaufen müssen und die 4. Platte entsprechend zurechtschneiden. Das wollte ich ein paar Wochen später nachholen. Blöd nur, dass es die Platten im erforderlichen Maß nicht mehr gibt. Nur in einem Riesenmaß von 2,44 mal 1,22 Meter für knapp 140 Euro. Das würde ca. 100 Euro Verschnitt für nichts bedeuten. Erstmal ließ ich’s also, wie es war.

Jetzt habe ich zufällig Billig-Paneele gefunden, die zwar aus einem ganz anderen Material beschaffen sind, weich, die aber eine ebenso glatte Oberfläche besitzen (klick aufs Bild = größer). Die Farbe ist minimal anders. Auf dem Foto wirkt es deutlich, doch in Echt sieht man kaum einen Unterschied. Heute Abend schneide ich sie in Ruhe zurecht und klebe sie an die Wand. Dann gibt’s noch ein Foto. Jedenfalls kostet ein Set bestehend aus 6 Paneele á 0,60 mal 0,30 Meter nur 30 Euro. Die sollen dort hin, wo auf dem Foto jetzt das Bild hängt, und sie reichen dann bis zum senkrechten Träger des Regals, der auf dem Foto ganz rechts noch zu erkennen ist. Sollte dann an der Wand der farbliche Unterschied trotzdem zu auffallend wirken, hänge ich einfach das Bild über die Paneele als optische Ablenkung sozusagen. Wir werden sehen …

Und dann hatte ich letzte Nacht auf Arbeit noch eine Idee. Was hältst du von einer Lichtleiste entlang des Bettes am oberen Rand der Paneele komplett um die Ecke? Aber nicht so eine bunte RGB-LED-Lichtleiste (die finde ich kitschig), sondern ein nur mit 12 Volt betriebenes, warmweiß leuchtendes und dimmbares COB LED-Band, das in einer schwarzen Trägerschiene aus Aluminium gelegt bzw. geklebt wird, an deren obere „Draufsicht-Seite“ bzw. an deren Deckel der Kunststoff milchig-transparent durchscheinend ist, und das dann lediglich ganz dezent einen eher schwach leuchtenden weiß-gelblichen Lichtstreifen erzeugt. Kommt nächste Woche – ich darf mir das leisten, habe nämlich gestern 185 Euro für Strom erstattet bekommen 🙂

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Nachtrag, 16:30 Uhr: Naja, ich hätte es besser nächste Nacht in Ruhe machen sollen, denn mit meinen beiden linken Händen mal eben schnell-schnell vor dem Zubettgehen – also das will keiner aus der Nähe sehen. Für mich ist es aber gut genug. Es sind noch 3 ½ Platten übrig; irgendwann, falls ich Lust dazu habe, kann ich’s dann ja noch mal ordentlicher kleben. Der Rechner ist übrigens ein alter nicht angeschlossener, der eigentlich entsorgt werden kann, doch als Nachttisch besitzt er die perfekte Höhe und Breite 🙂

Neuer Boiler ist angeschlossen

Blick unter die Spüle (klick auf ein Bild = größer). 3 Tage lang sagte Amazon, am Donnerstag werde der Boiler geliefert. Heute klingelte es, und der neue Boiler ist schon da. Das hat mich natürlich sehr gefreut.

Wie lange dauerte der Anschluss? Ungelogen, nach dem Entpacken aus dem Karton vielleicht 3 Minuten. Es war ja alles vorbereitet, sogar schon der neue Schalter in der Mitte des Küchenbildes. „Spüle” steht jetzt darauf und er ist auf der Arbeitsplatte wie rechts die anderen festgeklettet. Wenn ich heute schlafen gehe oder morgen zur Arbeit, drücke ich ganz komfortabel auf ihn, dann ist der Boiler aus.

Ich hab’s mal ausgerechnet: Selbst im theoretischen Fall, dass man den Boiler nicht benutzt, verbraucht er zwischen 0,2 und 0,27 Kilowattstunden innerhalb von 24 Stunden. Nehmen wir einen Mittelwert von 0,23 kw/h mal 365 = 83,95 kw/h pro Jahr nur für den Komfort, nicht aufs sofortige heiße Wasser verzichten zu wollen und keine 5 Minuten warten zu können. Wenn man grob von 50 Cent pro Kilowattstunde ausgeht (ist noch nicht so weit, aber wer weiß, wann), dann kostet nur die Bereitstellung des Wassers knapp 42 Euro im Jahr.

Da ist ein Durchlauferhitzer natürlich wesentlich energiesparender, da er nur Strom verbraucht, wenn er auch benutzt wird. Dafür verbraucht er dann aber fürs Erhitzen mehr Strom. Ob sich am Ende zwischen beiden Systemen ein großer Unterschied auftut?

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Nachtrag: Achja, die Kosten.
Boiler 68,99 €, Armatur 28,54 €, Schalter 9,60 € = total: 107,13 €

Armatur schon da | Mahnung von der GEZ

Heute kam bereits die neue Armatur. Klick aufs Bild = größer. Ein schweres Edelstahlteil, das sich sehr edel und teuer anfühlt. Es war viel Arbeit, denn die alte Armatur ließ sich nicht so leicht abmontieren. Es gab unter der Spüle keinen Platz, um mit einer Rohrzange die seltsame Befestigung zu lösen. Wahrscheinlich hätte man dazu einen Spezialschlüssel gebraucht. Mir blieb also nichts anderes übrig, als die komplette Spüle auseinander zu nehmen. Der Siphon musste ab, alle Schrauben und Halterungen gelöst werden und danach hielt ich das Metall der Spüle in der Hand. Gewendet, schon konnte ich in bequemer Körperhaltung die alte Armatur lösen. Dann montierte ich direkt im abgebauten Zustand die neue daran. Sie besitzt eine viel einfachere Konstruktion der Befestigung. Anscheinend hat es in Deutschland früher extra von der Norm abweichende Befestigungsmethoden gegeben, damit möglichst keiner etwas selber macht und man den Klempner ruft. Egal, die Spüle montierte ich also wieder zusammen und schloss schon mal einen Schlauch ans abgesperrte Hauswasser an – jetzt warte ich nur noch auf den Boiler. Kommt Donnerstag, da muss ich aber arbeiten, also werde ich mich wohl erst wieder am Samstag in Ruhe dransetzen können.

Dann habe ich heute eine Zahlungserinnerung der GEZ erhalten mit Drohungen von Verzugsgebühren. Ich zahle ja jetzt monatlich. Ab Oktober. Das Geld für Oktober und November haben sie also bereits. Trotzdem wollen sie mir Mahngebühren aufhalsen, da es nicht erlaubt ist, monatlich zu bezahlen, sondern nur mindestens vierteljährlich. Sie mahnen also heute das Geld für Dezember an, obwohl wir noch gar nicht Dezember haben. Muss man sich mal vorstellen. Wie dreist! Mein Dauerauftrag überweist dennoch weiter zum 1. eines jeden Monats. Da bin ich ja gespannt, wie sie die kommenden Mahnungen begründen. Man kann mich doch nicht regelmäßig für die Zukunft, die noch gar nicht angebrochen ist, anmahnen. Hallo? So etwas kann nicht rechtens sein – egal ob es üblich ist oder nicht, so steht es nicht im Gesetz. Es bleibt spannend 🙂

In aller Stille bohren

Nachts gegen 2 Uhr habe ich ein paar Uhren umgehängt. Bei den neuen Uhrwerken wird man ja angesichts des durchlaufenden Sekundenzeigers schnell von der absoluten Stille verwöhnt. Das Ticken der alten Küchenuhr mit einem tickenden Sekundenzeiger, das ich bis jetzt sogar als beruhigend empfand, begann mich tatsächlich etwas zu stören. Also fing ich damit an, ein wenig umzuhängen: Die Uhr aus dem Schlafzimmer kam ins Wohnzimmer und die aus dem Wohnzimmer wurde zur Küchenuhr. Im Schlafzimmer höre ich das Ticken der nun ehemaligen Küchenuhr wiederum nicht. Bei der Umhängerei gab es nur ein winziges Problem:

Hinter dem Ziffernblatt der Küchenuhr verbirgt sich ein geschlossener einstiger Luftabzug für eine Spülmaschine oder Dunstabzugshaube; beides ist bei mir nicht vorhanden, ich benutze bekanntlich für mich alleine Pappteller 🙂 Jedenfalls steht das Rohr des Abzugs etwas vor, so dass es ans Uhrwerk gelangt und die Uhr dann schräg nach oben hängt. Ähnlich wie der Shlash-Strich ( / ) Damit sie gerade hängt, braucht man einen sehr langen Nagel, länger als normal. Bei der vorherigen Uhr hatte ich Glück und das Rohr endete neben dem Uhrwerk, das ging mit einem normalen Nagel.

Nun schlage mal um 2 Uhr nachts einen langen Nagel in die Wand. Sämtliche Nachbarn stünden augenblicklich vor der Tür. Nächste Möglichkeit: Einen sehr dünnen Dübel und eine längere Schraube. Das alte Nagelloch war ja schon vorhanden, es musste nur etwas breiter gebohrt werden. Das geht um diese Uhrzeit natürlich genauso wenig.

Nun wird das Bild unten zum Thema dieses Tagebucheintrags. Früher, ich meine ganz früher, die 1950er Jahre und noch vorher, gab es keine Akkubohrer. Man bohrte mit einer großen Handkurbel-Maschine. Allerdings hatten die Leute damals genauso wenig Lust wie ich heute (würde ich eine solche Maschine denn überhaupt besitzen), um für ein einziges Loch eine sperrige schwere Handbohrmaschine aus dem Werkzeugschuppen zu holen. Man behalf sich dafür mit solchen Universal-Handbohrern. Für Holz, Leder etc. aber auch für Putz sind sie ideal. Damit erweiterte ich in aller Stille das Nagelloch problemlos für den Dübel – und da am Dübel ja nur die Plastikuhr mit kaum Gewicht hängt, konnte ich prima den Dübel um ein Drittel seiner Länge kürzen. Die anschließend dort eingedrehte lange Schraube ragt nun recht weit über die Wand hinaus, hängt aber dennoch sehr fest im Putz der Wand, fester als ein Nagel. Und genau richtig für die Uhr, sie hängt vollkommen gerade und verdeckt perfekt das Rohr in der Wand (Bild oben und unten, draufklicken = größer).

Zwischen- und Endstandsbericht

Bin gerade im Stress 😉 Deshalb nur mal schnell einen Blick auf die Eckleiste fürs Bett (klick auf ein Foto = größer). Schwarz auf schwarz – es ist natürlich wieder wunderbar zu erkennen. Halbtransparenz – auch sie lügt dermaßen durch das Blitzlicht, also in Echt erkennt man nicht die Dinge unterm Bett hinterm Vorhang, das sieht normal schon wie eine schwarze Wand aus. Faltenwurf – der ist fast weg, ich werde noch am mittleren Bettbein zwei Klettpunkte anbringen, damit alles superglatt und gerade aussieht.

Heute melde ich mich sicher nochmal, zuerst müssen nur noch ein paar Dinge erledigt werden. Achja, auch das letzte, das 2. und 3. Paar Winterschuhe der insgesamt 6 Paar Schuhe sind angekommen. Guck, noch in Jogginghose, ich ziehe mich gleich straßentauglich um.

Kurze Randbemerkung: Der Witz ist, dass der Spannbettbezug, der leicht rosa auf dem Foto erscheint, in Wahrheit mittel- bis dunkelbraun ist. Ich verstehe nicht, was die kleine Knipse da mit den Farben veranstaltet.

Fliegengitter als Staubschutz

Fototechnisch bekomme ich das jetzt auf die Schnelle nicht besser hin. Außerdem müsste ich dann vorher aufräumen, bin aber gerade erst von der Arbeit zurück. Und noch dazu ist und war mein Schlafgemach schon immer eine Rumpelkammer, denn nur so fühle ich mich wohl. Jawohl, so ist das nunmal. Gestern Nachmittag hatte ich das Fliegengitter schon zurechtgeschnitten, vorhin gegen 8 Uhr dann mit Klettband an den Bettrahmen geklebt. Es wirft momentan etwas Falten aber allein deshalb, weil es gefaltet versandt worden war. Das gibt sich mit der Zeit und wird dann wieder gelöst und neu angeklettet. Es ist doppellagig und ungefähr halb transparent, je nach Lichteinfall. Das könnte ich noch mit einer weiteren Lage ändern, stört mich aber nicht, im Gegenteil, ich find’s sogar gut, wie’s jetzt ist. Die Halbtransparenz hat etwas. Aber sie zu fotografieren ist fast unmöglich. Für mich als Foto-DAU jedenfalls 🙂 Ziel war ja vor allen Dingen ein Staubschutz bei keiner Beeinträchtigung der Belüftung. Und beides ist nun gegeben.

Schnappschuss (klick drauf = größer):

Nachtrag: Weil die Rückseite des Klettbandes am Bettrahmen auch halbtransparent durchscheint und das nicht unbedingt so gut aussieht, kommt Freitag noch diese gerade eben bestellte selbstklebende Eckleiste davor.

Bastelidee | China-Schuhe Fortsetzung

Die nächste Bastelidee steht an. Und zwar folgendes: Mein Eisenbett steht bekanntlich auf schmalen Beinen. Es ist perfekt, wie es ist, ungemein stabil aber gleichzeitig leicht zu verschieben. Noch nie besaß ich ein bequemeres Bett. Auch finde ich die Höhe klasse: 46 Zentimeter, darauf kommt dann die Matratze, so dass es um die 60 Zentimeter hoch ist. Ein toller Kompromiss zwischen einem Boxspringbett und einem niedrigen Bett. Platz unter dem Bett ist also reichlich vorhanden, um Dinge zu verstauen. Und der Platz ist offen, das wollte ich genau so haben, da ein geschlossener Kasten die Gefahr von Schimmelbildung birgt. Der Nachteil dieses offenen Raums liegt aber im Verstauben der Dinge unterm Bett und ein klein wenig bei der Optik. Und hier liegt die Bastelidee: Was könnte man als staubdichte sowie optische Blende um/an die Seiten machen, das gleichzeitig aber nicht fest verbaut wird, um weiterhin den einfachen Zugriff auf den Kram unterm Bett zu behalten?

Also kein Holz oder Metall, eine solche Konstruktion wäre viel zu aufwendig und letztlich zu schwer. Ebenfalls keinen Stoff, wie etwa bei Bühnen-Verblendungen, denn dahinter wäre wie bei Holz oder Metall die Lüftung beeinträchtigt. Also kam mir die Idee, es mit schwarzem Fliegengitter zu versuchen. Unter Umständen doppellagig, was dann immer noch genug Luft durchließe, optisch aber sehr wahrscheinlich komplett blickdicht werden würde. Befestigt wird es am Rahmen einfach mit Klettband. Wenn man es ordentlich mit einem zusätzlichen 2 Millimeter dickem Ausgleichs-Klebeband zurechtschneidet und verlegt (die Beine stehen bis etwa 2 Millimeter versetzt vor dem Bettrahmen), sollte das Gitter ohne den geringsten Faltenwurf wie eine schwarz-anthrazitfarbene Blende aussehen. Montag kommen die Materialien hier an, dann kann ich am Mittwoch nach den Nachtschichten ans Werk gehen. Fotos werden folgen – wenn’s mir gelingt wie beabsichtigt. Falls nicht, wirst du nie mehr ein Wort davon lesen, dann wird die Idee komplett totgeschwiegen 😉

Heute kamen die ersten China-Schuhe schon an. 2 Paar; die von links oben auf dem Foto. Sie passen perfekt, sind federleicht und elastisch. Als Frühjahr- und Sommerschuhe oder als Büroschuhe geradezu ideal. Die Schnürsenkel haben im Grunde keine Funktion, denn die Schuhe lassen sich wie Slipper oder Mokkassins einfach überziehen. Barfuß fühlen sie sich herrlich an. Obwohl ich eigentlich immer Socken trage, könnte mich dieses wunderbare Tragegefühl tatsächlich sogar zum Barfußgehen verlocken.

Plattentektonik

Guck (auf ein Bild klicken = größer), fertig isses 🙂 Es war wirklich kinderleicht, innerhalb von nur Minuten an die Wand geklebt und es sieht genauso aus, wie ich’s mir vorgestellt hatte. Nur dummerweise hätte ich den Staub auf der Linse der kleinen Knipse vorher abwischen sollen – aber so what, als schneller Eindruck reicht das. Also die Platten sind absolut zu empfehlen. Pro Platte braucht es allerdings knapp eine Kartusche Kleber, das sollte man beachten:

Paneele fürs Bettchen

Guck mal, gerade bestellt. Ums Bett herum wollte ich ja schon vor zwei Jahren Paneele an die Wand kleben. Nun habe ich mich für das Bastelprojekt endlich, endlich aufgerafft. Das Bett ist 2 Meter mal 1,20 Meter. Die Paneele brauchen dabei nicht bis zum Boden reichen, denn unterm Bett sieht man sie eh nicht. Wenn sie nur nach oben so ca. 40 bis 50 Zentimeter über die Matratze hinaus reichen, genügt es. Genau so stelle ich’s mir wenigstens vor. Die ganze Wand wäre viel zu viel Marmor.

Also habe ich diese gekauft, 60 x 120 cm in „Arabescato Brown”; 3 Stück. Die Auswahl fiel mir wirklich schwer. Sie kommen schon Samstag oder Montag. Wenn es funktioniert wie gedacht, dann brauche ich nicht mal zu schneiden, denn die 40 Zentimeter Überlänge verschwindet hinter einem Regal mit Rückwand, was direkt ans Bett grenzt. Einfach mit Montagekleber an die Wand pappen, fertig ist’s. Theoretisch 🙂

Glück aus der Waschküche

Gestern hatte ich Wäsche in der Maschine schwarz gefärbt. Zwei Jogginghosen, zwei T-Shirts und meine geliebte „MilTech”-Anglerweste mit den vielen Taschen. Die Jogginghosen hatte ich in der Vergangenheit beim Putzen mit Chlorreiniger getragen. Jeder Spritzer Putzwasser führte zu roten (ausgewaschenen) Sprenkeln. Die T-Shirts waren einfach nur alt und ausgewaschen und die Weste war ebenfalls altersbedingt mehr grau als schwarz.

Bei Rossmann kostet schwarzes Färbemittel rund 4 Euro für 300 Gramm Wäsche. Mal 3 = 12 Euro. Plus Fixierer für knapp 5 Euro = 17 Euro total.

Das Ergebnis war leider ziemlich enttäuschend. Bei den Hosen hat es fast gar nichts gebracht, die roten Flecken sind jetzt hellgrau. Bei den verwaschenen T-Shirts ist es ebenfalls unbefriedigend, die werden nun ausgemustert. Nur die Weste wurde wieder tief schwarz, da ist das Färben sogar sehr gelungen. Wahrscheinlich liegt’s am Mischgewebe der Hosen und der T-Shirts – wobei das aber auch nicht sein kann, da die Weste zu 80 % aus Polyester und nur zu 20 % aus Baumwolle besteht.

Lohnt sich das Färben allein der Weste wegen?

30 Euro kostet eine neue Weste, umgerechnet 9 bis 12 Euro ihr einmaliges Färben. Also lautet die rationale Antwort „Jain”. Wenn ich aber die Zeit berücksichtige, die ich die Weste beinahe täglich außer Haus getragen habe – ich besitze mehrere solcher Westen in verschiedenen Größen, je nachdem, was ich darunter trage (Winter, Sommer usw.) – dann komme ich auf knapp 15 Jahre. Nichts an ihr ist kaputt, sie ist nicht verschlissen, die Gebrauchsspuren sind durchs Färben jetzt völlig verschwunden – also unter diesem Aspekt betrachtet, lohnt sich ganz klar das Färben. Und wenn ich dann auch noch die Emotionen mit ins Spiel bringe (eine alte Jacke wird zu einer zweiten Haut, es täte mir in der Seele weh, sie wegzuwerfen), dann betrachte ich das gestrige Färben sogar als einen absoluten Glücksfall.