Von der kaputten Soundanlage aus dem letzten Jahr – du erinnerst dich? – hatte ich die beiden guten Satelliten-Lautsprecher behalten. Der Rest wurde entsorgt. Ja, wirklich, er liegt nirgendwo mehr versteckt herum, ist definitiv auf dem Müll gelandet. Und was könnte ich nu‘ mit diesen beiden Lautsprechern anstellen? Das war die Frage.
Warum statt 2 Lautsprechern an der aktuellen Logitech-Soundanlage nicht 4 Lautsprecher? Klanglich bringt das zwar keine Verbesserung, doch der Klang von 4 im Raum verteilten Boxen hört sich eindeutig gleichmäßiger an als von 2.
Nun ist es so: Die beiden Lautsprecher der Logitech-Anlage besitzen 4 Ohm Widerstand. In Ohm wird also der elektrische Widerstand gemessen, der im Audiobereich auch als „Impedanz” bezeichnet wird. Je geringer dieser Widerstand ist, desto höher wird die Leistung des Verstärkers. Alles unter einem Ohm kann man schon als Kurzschluss bezeichnen. E-Dampfer würden hier natürlich vehement widersprechen, doch das ist eine andere Geschichte. Moderne Verstärker funktionieren im Bereich von 4 bis 16 Ohm. Alte Röhren- oder Transitor-Verstärker aber nicht. Auch günstige Soundanlagen, die mit ihren eigenen Lautsprechern betrieben werden, verzichten auf diese Möglichkeit eines variabel nutzbaren Widerstandes.
Schließt man pro Ausgang zusätzlich zum eigenen 4 Ohm-Lautsprecher mittels einer üblichen Parallelschaltung (z.B. mit einem Y-Adapter) einen zweiten 4-Ohm-Lautsprecher an (die beiden alten Satelliten-Boxen besitzen je 4 Ohm), dann – und Obacht! – verdoppelt sich der Widerstand nicht, wie fälschlicherweise oft angenommen wird, sondern er halbiert sich auf nunmehr nur noch 2 Ohm. Das würde dem Verstärker schaden, wenn nicht sogar ihn augenblicklich zerstören. In Allegorie mit dem E-Dampfen könnte man so etwas dann als „Kurzschluss-Hören” bezeichnen 🙂
Schließt man hingegen die zusätzliche 4-Ohm-Box in einer Reihenschaltung an, so verdoppelt sich der Widerstand und aus 4 Ohm werden 8 Ohm. Merke: Parallelschaltung = halbiert; Reihen- bzw. Serienschaltung = verdoppelt.
Ein höherer Widerstand schadet wiederum dem Verstärker ganz und gar nicht, im Gegenteil, er schont ihn sogar. Allerdings verringert sich durch den höheren Widerstand die Leistung, die dann per Lautstärkeregler ausgeglichen werden muss. Sie halbiert sich aber nicht, sondern sie verringert sich nur mehr oder weniger geringfügig. Also sagen wir zum Beispiel: Wenn vorher Stufe 2 Zimmerlautstärke bedeutet hat, so ist es mit dem Zusatzlautsprecher Stufe 3. So ungefähr. Nur dass du eine bildliche Vorstellung davon hast.
Da ich weder Lust verspürte, für die Serienschaltung die vorhandenen Stecker der Lautsprecher abzuschneiden, weil sie ja für eine normale Parallelverbindung belegt sind, noch da mir nach Kabelgefriemel bzw. Frickeleien der Sinn stand, sondern ich die Anschlüsse richtig professionell gestalten wollte, kaufte ich diese Handvoll Stecker (für wenige Cent), die mir im Übrigen auch ein Verlöten ersparten. Ich hätte mir aufgrund meiner Ungeschicklichkeit eh hundertmal die Finger dabei verbrannt. Außerdem lag im Keller noch eine ungenutzte, original verpackte 20-Meter-Rolle Lautsprecherkabel, von der ich mich bedienen konnte, die ich vor 15 Jahren für etwas glaubte zu benötigen, das dann aber ohne dieses Kabel realisiert worden war.
Wie dem auch sei, die Heimwerkerei wurde erfolgreich erledigt. An beiden Ausgängen befindet sich nun je eine ordentlich mit Steckern verbundene Serienschaltung der Lautsprecher. Es war ein bisschen tricky, denn man kann wegen der Stecker und dem nur zweifarbigen Kabel leicht Fehler machen und schnell komplett die Übersicht verlieren; 8 Stecker/Buchsen richtig verkabeln. Den Erfolg werte ich jetzt einfach mal dreist als einen immerhin noch gut bestandenen Alters-Intelligenztest 🙂
Jedenfalls gibt es keinerlei Einbußen des durch den Equalizer erzeugten hervorragenden Klangs, ich kann den Lautstärkeregler nach wie vor nicht über ca. ein Drittel aufdrehen, ohne dass meine Ohren zu wackeln beginnen, und das Hörerlebnis im gesamten Raum ist – wie soll ich’s beschreiben, wenn nichts besser oder schlechter ist, aber es sich insgesamt doch „schöner” anhört? – sagen wir mal: Schön im Raum verteilt.

1. Einen riesigen Vorteil haben Dinge, die man selber neu gekauft und angebracht hat. Wie etwa das Untertischgerät und noch mehr die neue Armatur. Seit ich sie habe, erscheint stets ein inneres Lächeln bei ihrer Benutzung. Vor allen Dingen, da sie ungleich und bis heute ungekannt geschmeidig zu bedienen ist. Der dünne Mischhebel ist wahrlich eine tolle Erfindung, weil man ihn intuitiv nicht mit der ganzen Hand, sondern mit den Fingern berührt. Es hakt nichts und bewegt sich so leichtgängig, dass es die reinste Freude ist. Die Armatur animiert mich sogar, ständig die Spüle sauber zu halten und von fiesen Wassertropfen zu befreien. Das soll schon was heißen.
2. Der Wetterbericht von gestern wurde binnen 24 Stunden schon wieder korrigiert: Nun erwarten uns nächste Woche nicht mehr -10 Grad, sondern nur noch maximal -5 Grad. Dasselbe, nur andersherum, haben sie bei „Wetter online” im Sommer gemacht: Stets 39 Grad, manchmal sogar 40 vorhergesagt und kurz davor schnell die Prognose um 5 Grad abgesenkt. Wenn ich jetzt schreibe, man kann keinem Wetterbericht glauben, dann wäre das weder eine Neuigkeit, noch etwas wirklich Interessantes, sondern ich würde damit einfach eine schnöde Volksweisheit zum Besten geben, über die nicht mal der kleinste Gedanke lohnt. „Clickbait” sagt man heute dazu: Hau ordentlich mit Übertreibungen auf die Kacke, dann spricht man über dich, hinterher erinnert sich niemand mehr an den Inhalt aber dein Name, der bleibt in Erinnerung. „Wetter online” war und ist so unseriös wie ein Wahlversprechen nach der Wahl.
3. Präsident Trump hat den Mafiosi Maduro samt Ehefrau verhaftet. Wie geil ist das denn?! In der korrupten EU gäbe es auch viel zu tun für Trump. Das wäre doch etwas für die Kriegerin Kaja Kallas oder für Flinten-Uschi: Ab in die 









Heute wird ein Klein-Heimwerker-Tag 🙂 Es werden aller Voraussicht nach mindestens zwei Nachträge folgen. Erstens kommt nachher (jetzt: 10.45 Uhr) das LED-Lichtband an, und zweitens ein 1 Meter 80 hoher aber nur 30 mal 30 Zentimeter breiter Badezimmer-Schrank, der in Ikea-Bauweise zusammengepuzzelt werden muss. Eine Herausforderung sondergleichen!




Kannst du’s unten am Ende des Eintrags erkennen (klick aufs Foto = größer)? Das Schwierigste ist schon mal erledigt, die Schienen für den Lichtstreifen sind an der Wand befestigt. Er sollte heute ankommen, wurde aber noch nicht mal verschickt. Vor Montag/Dienstag wird es wohl nichts. Egal, der Rest ist jetzt ziemlich schnell erledigt: LED-Streifen in die Schienen kleben, milchig-weiße Abdeckungen einklicken, Kabel anschließen, fertig.

