4 Uhr, meine Wenigkeit bewegt sich so langsam gen Bettchen. Habe mal wieder ein klein wenig umgehängt. Vier kleinere Bilder durch diese beiden großen ersetzt. Sie sind je ca. 80 mal 70 Zentimeter im Maß. Ungefähr. Geschätzt. Und schlecht an der Wand hängend fotografiert. Es war (ist) Nacht und dunkel, dann blendet das Blitzlicht. Oder ich machte das große Licht an, dann reflektierte es fast noch mehr. Oder ich hätte das Stativ aufbauen müssen, dazu war ich aber zu faul. Es soll ja nur einen Eindruck vermitteln.
Besonders an dem Vasen-Bild ist, dass es nicht nur gemalt, sondern wie ein Relief gespachtelt wurde. Kommt aber nur ein bisschen auf dem Foto rüber. Übrigens weißt du ja: Auf ein Bild klicken, dann wird es größer.
Das Besondere am Sonnenblumen-Bild finde ich, dass die Sonnenblumen wie auseinanderdriftende Sonnen aussehen, wie Galaxien im Universum in Bewegung festgehalten. Wie gesagt, ich finde es so, muss nicht so gemeint sein. Die Kunst liegt halt im Auge des Betrachters. Oder man sieht, was man sieht 🙂
Sonst gibt’s nichts Neues, ich war die Nacht mit dem gestrigen Kommentar beschäftigt, mit schreiben und nachdenken quasi, anschließend habe ich mir ein weiteres dreistündiges vietnamesisches Ernte- und Marktplatzverkaufs-Video reingezogen. Heute ist die Wäsche angesagt, da hoffe ich mal, dass sie nachmittags draußen aufgehängt werden kann. Bis dahin, genieße einen weiteren Tag im diesjährigen „Höllensommer” der Klimaaffen (es ist gegenwärtig 10 Grad kalt draußen).
Fertig! 🙂 Heute kam das Bett in einem wirklich kleinen aber 15 Kilo schweren Karton. Die Postbotin und ich (natürlich trug ich ihr das Paket vom Auto ins Haus), wir bezweifelten sehr, dass sich darin ein Bett befinden könnte. Aber es war mal wieder eine chinesische, wirklich geniale Superkonstruktion von Einzelteilen und zusammenklappbaren Teilen. Trotzdem ist das Bett stabil wie sonst noch was – sogar stabiler als das monströse Holzbett zuvor. Eine Stunde dauerte der Aufbau – für mich, also für eine Person ohne Hilfe, ohne Bett-Aufbau-Routine und nach 

Herrje! Nu‘ kann ich mich kaum noch bewegen. Zuerst anderthalb Stündchen im Wald unterwegs und danach konnte ich’s einfach nicht lassen: Habe das alte monströse Bett alleine auseinandergenommen und alles samt Matratze nach und nach mit und ohne Sackkarre in den Keller verfrachtet. Sogar der Akku des Akkuschraubers hat dabei schlapp gemacht (es war gottlob ein zweiter geladener vorhanden). Jetzt nur noch saugen und wischen, dann steht der Platz für den Aufbau des neuen Betts bereit. Eigentlich wollte ich das alles im Laufe des morgigen Sonntags machen, doch es ist ein ziemlich gutes Gefühl, damit jetzt schon fertig zu sein. So schmeckt das Stückchen Kuchen und das lecker Tässchen Kaffee im Küchenerker nochmal so gut.

