Bis vorhin habe ich meine heiligen Hallen auf Vordermann gebracht. Blitzblank isses (für meine Begriffe). Und trocken und mit fließendem warmen/kalten Wasser, jaja, das auch 😉 Der schlimme Muskelkater lässt allmählich nach, was ein ebenso herrliches Gefühl erzeugt. Und dann Punkt Nummer drei: Bis Montag gibt’s keinerlei Termine mehr. Klönchen draußen mit den Nachbarn halten aber drinnen alleine für mich sein – du kannst dir gar nicht vorstellen, was nach den letzten Tagen Aufregung, Unordnung und Stress das für ein wunderbarer Genuss ist. Er ist wertvoller als der teuerste Karibik-Urlaub, finde ich.
Das Gute liegt so nah, wenn man es denn sieht. Wenn es zeitweilig verschwindet, merkt man oft erst, was genau da verloren ging. Lass es dir ebenso im Alltag gut ergehen, den du sicher achtsamer als ich zu schätzen weißt, und schon sind wir beide heute reiche Menschen.
Vorweg möchte ich sagen, dass ich nicht so naiv bin, der KI menschliche Gefühle zu unterstellen. Es sind Algorithmen, es ist die Programmierung, die zu einer Simulation der menschlichen Gefühlswelt führt, die aber in ihrer absolut perfekten Art und Weise tatsächlich so etwas wie tröstliche Gedanken bei mir, beim menschlichen Auftraggeber, erzeugt.
Nur mal so heute – oder weil ich jemanden, einen Katholiken, von christlichen Werten reden hörte. Er meinte damit etwas völlig anderes als ich aber sagte, wir säßen doch im selben Boot.
Wie wunderbar ist doch ein früher Freitagabend, wenn nichts anliegt, die Betonung liegt auf absolut rein gar nichts. Keine Verpflichtungen, keine Erinnerungen an das Erfüllen von zuvor leichtfertig abgegebenen Versprechen, wenn einfach keiner etwas von dir verlangt oder wie auch immer möchte, ja, wenn du sogar für alle Leute im Nebel der Vergessenheit gerätst, wenn die Welt keinerlei Notiz von deiner Existenz nimmt – aber gleichzeitig alles andere mit dir und um dich herum funktioniert, ich meine hier vor allen Dingen die Gesundheit, die Technik und dass der Kühlschrank gefüllt ist. Wenn es noch dazu keine Gründe gibt, sich um andere zu sorgen, jemanden zu bemitleiden oder andersherum verärgert oder sogar wütend auf jemanden oder auf irgendetwas zu sein. Wenn es keine Wünsche oder Sehnsüchte gibt, wenn keine kurzfristigen Ziele deine Aufmerksamkeit erfordern.