Schattenmysterium

Das erkläre mal bitte jemand, denn dafür finde ich keine physikalische Begründung. Okay, dass das Folgende etwas mit Licht zu tun hat, ist mir klar, doch was und wie genau? Also:

Auf dem Schattenfoto von heute Nachmittag sieht man meine freundliche Gestalt. Der Schatten wurde der Länge nach durch Nachbars Wohnung an die Wand geworfen. Ich stand draußen vor dem geöffneten Küchenfenster und der riesenhafte Schatten wurde knapp 10 oder 15 Meter entfernt an der gegenüberliegenden Wand im Wohnzimmer erzeugt. Daneben ist ein Fenster, das geschlossen war und vor dem ein Vorhang hängt. Er war ebenfalls zugezogen, nur an der Seite drang etwas Licht in den Raum. Das Fenster hinter dem Vorhang ist nach Süden ausgerichtet, die Sonne beschien es also kräftig hinter dem Vorhang – ich hingegen (da gegenüber) stand am Nordfenster am anderen Ende der Wohnung, was der gesamten Hausbreite entspricht. Hinter mir war keine Sonne, will sagen, sie schien nicht direkt zu mir, ich stand im Schatten. Die Erklärung, dass die Sonne hinter mir einfach einen Schatten an die Wand wirft, wäre ja sehr einfach. So war es aber nicht. Weder über noch hinter mir direktes Sonnenlicht. Der Vorhang hielt auf der anderen Seite die Sonne fern. Warum wurde dann trotzdem ein dermaßen deutlicher Schatten an die Wand projiziert? Weiterlesen

Auflösung des gestrigen Bilderrätsels

Es sah gestern aus wie etwas lecker Fischiges auf dem Teller oder so, nicht wahr? „Georg, ich hab dich zum Fressen gern”, habe ich aber seit Jahrzehnten nicht mehr gehört, das kann’s also nicht sein. Der neue megaschafte Cutter war’s, der sich ein Filetstück aus meinem Finger schneiden wollte.

Das Foto zeigt den Zustand nach der Wundreinigung am zweiten Tag. Schön in ein Schälchen warmes Spülwasser eingeweicht (natürlich mit Palmotiv *Scherzchen*), danach mit einem winzigen Schwämmchen vorsichtig mechanisch weiter gereinigt, Desinfektion drauf (die Corona-Welle zeigt auch kleine positive Zeiterscheinungen: jeder hat neben Klopapier auch Desinfektionsflüssigkeiten wie im Großhandel zu Hause rumstehen), alles abtupfend getrocknet und anschließend mit Melkfett bestrichen. Den Finger dann wiederum ein paar Stunden der Freiluft ausgesetzt, bevor er neu verbunden wurde. Auflösung im Bild, danach wird aber endgültig geschwiegen:

Stille, anschaulich

Rate mal, was das Folgende ist.

Inneres Ich: „Und schon schwatzt er wieder. Leute, guckt aufs Datum: er schafft es nicht mal, einen einzigen Tag lang still zu sein. Und da schreibt er von tagelanger Blog-Ruhe.”

Na hör mal, du bist doch der einzige, der hier schwatzt, iehich zeige nur etwas. Gucken in rätselhafter Stille sozusagen: