Nachladen

Es wird wieder Zeit fürs Nachladen der Akkuträger mit festverbauten Akkus. Das letzte Mal war im April ’24. So alle ein bis zwei Jahre sollte man nachladen, damit sichergestellt ist, dass keine Tiefentladung stattfindet. Dann ist nämlich der Akku kaputt und das ganze Gerät unbrauchbar – weil er eben fest eingebaut und nicht so ohne weiteres wechselbar ist.

Von den Amnis-Akkuträgern (für die Mini-Dvarw-Verdampfer) hatte ich 2021 gleich 12 Stück gekauft, da sie nicht mehr hergestellt werden aber absolut perfekt für diesen tollen Verdampfer geeignet sind. 8 mal Amnis 2 und 4 mal Amnis 1, mehr war nicht mehr zu bekommen. Zu Hause benutze ich sie gar nicht, doch für unterwegs sind sie genial. Eine ist unterwegs in Benutzung, der Rest ist Reserve 😉 Eine von den erstgenannten Amnis und 2 von den anderen sind bereits kaputt. Die erste feuert nicht mehr, bei den anderen beiden ist die Hülle gerissen, sie tun’s aber noch. Jetzt hängen je 4 von ihnen verteilt in der Wohnung an diversen Ladekabeln. Danach die nächsten 4 und dann nochmal 4 Reserve-Pfeifen „F30” – von denen sind mittlerweile 3 von 8 kaputt, die habe ich aber schon seit 2015/16 – nix hält ewig. Außer die „Aegis-Solo-Akkuträger”, die sind einfach nicht kaputt zu kriegen, benutze zwei (auch von mehreren, Reserve halt) seit 2017/18 täglich drinnen und draußen bei Wind und Wetter. Aber sie brauchen nicht nachgeladen zu werden, da sie mit einem austauschbaren Akku betrieben werden.

Sonst gab’s letzte Nacht nichts Neues, habe die News immer noch nicht gelesen und wünsch dir und mir einen sensationsbefreiten angenehmen Freitag.

Eleaf I-Stick 40 wie nagelneu (+ Nachtrag)

So, erst heute bin ich wieder einigermaßen fit. Naja, man ist mit knapp Mitte 60 kein junger Spund mehr, die Zeiten zur Regeneration werden immer länger. Auch im Kopf! Wollte ich doch heute zu einer E-Dampfe greifen, die ich längere Zeit nicht mehr benutzt hatte, von der ich aber wie selbstverständlich annahm, dass sie an ihrem Platz liegt, lag sie aber nicht – wech isse. Verschollen in meinen heiligen Hallen. Stundenlang habe ich sie erfolglos gesucht. Weiß der Geier, wohin ich sie getan haben mag und was ich mir dabei gedacht hatte. Alle Gedanken sind nämlich ebenfalls verschollen – falls sie überhaupt je vorhanden waren. Nun, das Teil wird sich schon im Laufe der Zeit wiederfinden. Vielleicht sollte ich mal bei Zucker und Mehl nachschauen oder in der Werkzeugkiste oder beim Waschmittel. Ich traue mir da mittlerweile vieles zu 😉

Apropos suchen: Was ich bei der Tätigkeit des Suchens dann allerdings per Zufall entdeckt hatte, das ist der uralte „I-Stick 40” mit festverbautem Akku. Der wurde zum letzten Mal 2015 von mir benutzt. Sein Akku war damals voll geladen. Rate mal, um wie viel seiner Kapazität er sich entleert hat. Man spricht bei diesen Li-Io-Akkus allgemein von einer Entladung bis 10 % pro Jahr. Von 5 Balken war nur einer weg, also ungefähr kann man von vielleicht 20 % Verlust ausgehen. In 10 Jahren! Das ist ein hervorragender Wert. Es muss in dem Gerät also ein hochwertiger Lithium-Ionen-Akku verbaut sein. Die Firma „Eleaf” eben. Sie baute früher qualitativ hervorragende Geräte, die wegen ihrer günstigen Preise von vielen europäischen Herstellern und von dummen E-Dampfern in den Foren meist als Billigware aus China verspottet wurden. Tja, die Firma „Eleaf” gibt es immer noch, die meisten europäischen Firmen sind längst Geschichte und ich erfreue mich edampf-nostalgiemäßig an einem über 10 Jahre alten Qualitätsprodukt aus dem Land der aufgehenden Sonne.

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Nachtrag, mittags: Oder guck mal hier (aufs Bild klicken = größer), die „eVic mini” von Joyetech. Für sie hatte ich so 2015 rum sogar eigene Logos in der Anzeige gestaltet. Von ihnen besitze ich mehrere. Sie haben einen auswechselbaren Akku. Und wie du auf dem Foto erahnen kannst, auch sie funktionieren wie eh und je.

Und wenn wir schon mal beim Zeigen sind: Vorhin war ich bei Rossmann. Dort gibt es nämlich ein kleines Nagelset. Trotz Maus als Größenvergleich wirkt es auf dem Foto größer als es ist. Den Inhalt habe ich woandershin getan, die Laschen und Schlaufen auf einer Seite aufgetrennt und entfernt, die Laschen der anderen Seite beibehalten, denn sie wirken gut als Puffer, damit nichts wackelt. Die Maße des Etuis sind perfekt geeignet für den „I-Stick Amnis” mit dem 16 mm Mini-Dvarw Selbstwickel-Verdampfer.

Einziges Problem bei diesem Bild: Schwarz auf Schwarz fotografiert – ist schlecht zu erkennen:

Die blau leuchtenden Schalter und mehr

Nun also doch: Die Charakterschwäche des Erklären-Wollens tritt hervor 🙂

Google mal, was überall geschrieben steht, wenn es um die Frage geht, ob bei Küchengeräten, insbesondere jenen mit Heizelementen, wegen der Sicherheit nach Gebrauch die Netzstecker gezogen werden sollen oder nicht. Die Empfehlungen darf man natürlich nur relativ gewichten, denn es kommt immer darauf an, wie genau die Situation eines Haushalts aussieht. Also eine Küche, in der auch Kinder spielen, Haustiere leben oder eine Single-Küche. Außerdem wie vergesslich jemand ist und so weiter. Und natürlich, ob ein Stecker überhaupt zugänglich ist; bei mir im Küchenerker wurden zwar genug getrennte Steckdosen in der Wand verlegt, doch sie befinden sich alle etwa in Bodenhöhe hinter den Möbeln und oben knapp unter der Decke.

Im Einzelnen (klick aufs Eingangsfoto = größer = Schalter sind erkennbar): Den Toaster besitze ich seit 1995, er geht also ins 30ste Jahr und wird von Anfang an täglich benutzt (sieht nach meiner Reinigung wie neu aus). Für ihn bräuchte ich keinen Extra-Schalter, ebenso wenig für die Mikrowelle, denn beide Geräte besitzen einen mechanischen Schalter, den man nicht aus Versehen einschalten kann.

Anders und schon letzte Tage beschrieben ist es mit den beiden per Touch-Screen schaltbaren Geräten, der Herdplatte und der HLF; bei ihnen würde ich nicht meine Hand ins Feuer legen, ob sie nicht doch versehentlich eingeschaltet werden können. Auch kommt noch ein unnützer Stromverbrauch durch ihren Stand-By-Betrieb hinzu.

Beim Wasserkocher ist es schon wieder etwas anderes, denn trotz seines mechanischen Schalters ist es mir schon mehrmals passiert, dass ich ihn beim Hantieren drumherum unbeabsichtigt eingeschaltet hatte, was durch sein rotes Licht aber sofort bemerkt wurde. Dennoch bewerte ich den jetzt vorgeschalteten Schalter dort als nützlich.

Der große Backofen, den ich wegen der HLF nur noch selten benutze, besitzt einen Kombi-Schalter, ein drehbares Rad mit Ein-Aus-Funktion und einer mechanischen Zeitschaltuhr. Er ist recht leichtgängig, weshalb ich mir schon vorstellen kann, ihn mal aus Versehen zu berühren und damit den Ofen einzuschalten. Auf ein Ablaufen einer mechanischen Uhr kann man sich aber nicht verlassen. Bisher blieben alle jemals besessenen mechanischen Küchenwecker (die kleinen Teile, die man aufzieht) irgendwann einfach stehen. Nichts anderes ist im Backofen verbaut. Also finde ich den blau leuchtenden Fußschalter hier auch sinnvoll.

Weshalb ich nun trotzdem an den Toaster und die Mikrowelle ebenfalls einen solchen Schalter eingesteckt habe, dient eigentlich nur der Gewöhnung: Egal welches der 6 Küchengeräte ich benutzen möchte, zuerst muss ein Mal kurz ein Hauptschalter betätigt werden. Der leuchtet dann blau und schon vergesse ich nicht, ihn anschließend ein weiteres Mal kurz zu drücken.

Mir ist klar, dass ich wegen der 6 Schalter nun ausgelacht werde. Noch bin ich geistig fit und gesund, ich würde nie vergessen, ein Gerät auszuschalten. Doch wie verhält es sich, sollte ich zukünftig tatsächlich geistig abbauen? So etwas geschieht schleichend unbemerkt. Dann wird das unübersehbare blaue Licht mich jedenfalls ans Ausschalten erinnern.

Das Thema des geistigen und körperlichen Verfalls ist sowieso interessant auch bei anderen Dingen wie zum Beispiel dem E-Dampfen. Schon vor rund 10 Jahren schnitt ich dieses Thema in einem Dampfer-Forum an, erntete aber auch damals nur verständnisloses Kopfschütteln. Aber was, wenn aus Altersgründen Körper und/oder Geist das Wickeln und Bewatten der E-Dampfen nicht mehr zulassen? Für meinen Teil habe ich reichlich Verdampfer mit Fertig-Coils bevorratet, die zumindest für eine gewisse Zeit eine einfach zu handhabende Alternative bieten. Gerade vorhin habe ich 4 Verdampfer neu gewickelt; ich kenne ältere Menschen, die die nötige Geschicklichkeit dafür nicht mehr aufbringen. Also kann mir das ebenso jederzeit passieren. Damals im Forum fragte ich, ob und falls ja, wie man das Wickeln in Altenheimen den Leuten abnehmen könnte. Das wurde dann vollends belacht in dem Sinne: „Wenn du schon so alt bist, dann kannste auch einfach rauchen.” Mensch, man braucht doch nur einen kleinen Schlaganfall bekommen und schon ist man motorisch so gehandicapt, dass der Lieblingsgenuss des gesunden E-Dampfens nicht mehr möglich ist. Ist man denn im eingeschränkten Alter dazu verdammt, ungesund oder abstinent von allen Genüssen zu leben?

Als ein jüngerer Mensch siehst du, dass die Fragen des Alters viel weiter reichen als zu blauen Schaltern. Irgendwann wird man für andere Leute so unwichtig, dass man tatsächlich einfach in ein Heim abgeschoben wird. Wer alleine lebt, sollte sich vielleicht besser frühzeitig fragen, wie man mit kleinen Helfern, Tricks und Kniffen so lange wie möglich unauffällig sein Dasein bewältigen und seiner liebgewonnenen Genüsse frönen kann.

E-Dampfen: Wokismus tötet

Die RKI-Files belegen eindrucksvoll, wie sich „Die Wissenschaft” von der Politik hat instrumentalisieren lassen. Interessiert das irgendwen? Nicht die Bohne! Dasselbe findet im Bereich der Klima- und Gesundheitspolitik seit Jahren statt.

Zum einen sind Lisa und Otto Normalbürger mangels Wissens gar nicht in der Lage, die vielen pseudowissenschaftlichen Studienergebnisse zu hinterfragen und zu erkennen, mit welchen Tricks der Jahrmarksgaukler oder Hütchenspieler sie meist hinters Licht geführt werden, zum anderen fehlt ihnen schlicht die Zeit dazu, denn der Überlebenskampf im beruflichen Alltag für sie und ihre Familien ist schon schwer genug und benötigt 100 Prozent ihrer Aufmerksamkeit. Zumal die Journalisten des Mainstreams als Medienverstärker der politischen Interessen mittlerweile sämtliche Kritiker unterhalb der Gürtellinie angreifen und sie schamlos mit Begriffen wie Schwurbler, Leugner, Nazis oder Rassisten belegen, denen sich verständlicherweise kaum jemand ohne Not aussetzen möchte. Von daher ist auch nicht verwunderlich, dass in dem winzigen Bereich des E-Dampfens mit ähnlichen Mitteln und Methoden gearbeitet wird.

Das E-Dampfen galt von Anfang an als gesellschaftlich nicht konform. Seit 2012 wurde relativ erfolglos versucht mit wissenschaftlichen Junk-Studien dagegen vorzugehen. In jüngster Zeit wiederholen sich sämtliche widerlegte Behauptungen aber in einem neuen Studien-Design: Man bewertet nun das E-Dampfen mit rechnerischen Modellen, betreibt also ein munteres Spiel aus Korrelationen, Kausalitäten und Schätzungen, wie es Daniel gerade wieder thematisiert hat (lies hier und hier). Eindeutig steht in der von ihm kritisierten Studie das methodische Vorgehen der Klimapolitik Pate, das heißt, dass es zukünftig gar keine Ressourcen zur Widerlegung solcher Junk-Studien mehr geben wird und selbst die noch existierende wissenschaftliche Kritik kein Gehör in den Mainstremmedien findet. Durch kräftige Wiederholung des politisch Beabsichtigten wird auch im Bereich des E-Dampfens die Lüge zur Wahrheit erkoren. Warum auch sollte sich dieser kleine Bereich von anderen gesellschaftlichen Bereichen unterscheiden?

Man kann jetzt darüber zetern oder gar daran verzweifeln; doch beides ändert nichts an dem Ausgeliefertsein an eine faktenbefreite und moralisierende europäische Politik. Dem E-Dampfen wird auf mittlere Sicht der Garaus gemacht. Zwar gilt das für langjährige E-Dampfer und für mich persönlich nicht (dazu ist mein technisches Wissen in dem Bereich zu umfangreich), es beraubt aber allen neuen Generationen die Möglichkeit eines Umstiegs vom schädlichen Tabakrauchen zum unschädlichen E-Dampfen; es ist in letzter Konsequenz für hunderttausende neue und vermeidbare Tote verantwortlich. Der Wokismus in einer moralisierenden Welt tötet.

So, meine Nachtschichten stehen wieder an, du bist nun von meinem Sermon befreit bis Samstag. Gehab dich wohl.